Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber es ist schließlich gemeinhin bekannt, dass die wenigsten so unschuldig sind, wie sie sich geben, nicht wahr? Wobei, wenn man so darüber nachdenkt, was ist schon gut und was ist schlecht? Liegt die Beurteilung dessen nicht ganz im Auge des Betrachters? So zumindest versuchen Viele, die sich ihr Brot mit Machenschaften im sogenannten 'Schattengeschäft' verdienen, ihre Taten zu rechtfertigen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb wollen wir doch immer an Diejenigen appellieren, die auf der Seite des Lichts wandeln und mit Optimismus und Positivität durchs Leben gehen, denn sind es nicht genau diese, die uns das Leben erst lebenswert machen? Nicht nur Menschen, natürlich, auch oder vielmehr vor allem ihre Taten vermögen es, unsere Geschichten mit Farbe zu füllen, mit Melodien, mit Zeilen des Lebens. Aber vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?

Wir schreiben das Jahr 2019.
September bis Dezember




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

You're the closest I have to a brother * Best Friend since childhood

in Gentlemen 04.08.2019 13:40
von Jocelyn Dumitrescu | 50 Beiträge

BASIC FACTS

▪ Jocelyn Dumitrescu | 34 Jahre | Angestellte beim Chronicle | Oberschicht ▪


FACECLAIM

▪ Gal Gadot ▪




STORYLINE

▪ Hintergrundgeschichte des Suchenden im Fließtext ▪
If I could light the world up for just one day...

Am 27. September 1985 erblickte ich in einer, für diese Jahreszeit viel zu milde, Herbstnacht das Licht der Welt. Ich war und bin das einzige Kind meiner Eltern. Ein Kind der Liebe, auch wenn für sie damit eine Zeit der Entbehrungen verbunden war, was andere Menschen sicher anders hätte handeln lassen. Ich hatte Glück und sich und mich liebende Eltern.
Mein Vater entstammte einer alten, wohlhabenden, rumänischen Familie. Meine Mutter war schon als junges Mädchen, sie war die Tochter der Köchin, in ihrem Haushalt. So lernten sich meine Eltern kennen, ehe mein Vater für seine Ausbildung auf ein Internat geschickt wurde. Mit 18 kam er zurück und er und meine Mutter verliebten sich sofort ineinander. Liebe auf den ersten Blick, wie im Film oder Märchen. Meinem Großvater jedoch war das ein Dorn im Auge. Meine Mutter nicht standesgemäß und hinter seinem Rücken hatte er für meinen Vater bereits eine andere Frau ausgesucht, die aus wesentlich besserem Hause kam und der Familie so noch zu mehr Ansehen verhelfen würde. Doch mein Vater wollte davon nichts wissen. Er wollte nicht des Geldes oder des Ansehens wegen heiraten. Er wollte es aus Liebe tun und er liebte meine Mutter. So stellte mein Großvater ihn vor die Wahl: entweder das Erbe oder die Liebe. Noch heute versichert mir mein Vater, dass ihm diese Entscheidung nicht eine Sekunde lang schwer gefallen ist oder sie gar bereute. Zwei Jahre später wurde ich geboren.
An die ersten Jahre meines Lebens habe ich keine detaillierten Erinnerungen, was uns wieder einmal zeigt, dass Milch doch im Grunde wesentlich mehr knallt als jeder Alkohol, oder?
Doch ich erinnere mich an das erste Mal, dass mein Vater mich auf den Rücken eines Pferdes setzte. Ich erinnere mich an den Geruch, die Bewegungen des majestätischen Tieres und wie mein Vater mich sanft aufrecht hielt. An das weiche Fell unter meinen Fingern und wie ich langsam und vorsichtig meine kleine Hand durch die Mähne gleiten ließ. Ich verstand vielleicht noch nicht in Gänze, was da mit mir passierte, aber ich hatte auch keine Angst. Mein Vater wurde später auch nicht müde, jedem zu erklären, dass ich reiten konnte, bevor ich überhaupt meine ersten zaghaften Schritte in dieser Welt unternahm.
Mein Vater hatte von seinem letzten Geld ein recht heruntergewirtschaftetes Gestüt in der Nähe von Bran in Rumäninen gekauft und er und meine Mutter hatten es über die Jahre wieder aufgebaut und zu neuem Glanz geführt. Bereits von Kindesbeinen an wuselte ich mit durch die Ställe. Als ich alt genug war, übernahm ich natürlich auch die anfallenden Arbeiten wie Ställe ausmisten, die Pferde versorgen etc. Denn auch wenn uns das Gestüt gehörte und wir Angestellte hatten, so war es meinen Eltern wichtig mir zu vermitteln, dass man sich auf seinem Geld nicht ausruht und dass es einen nicht besser macht als jemanden, der nicht so viel hat.
Einer der schönsten Tage meiner Kindheit war wohl mein 12ter Geburtstag. Denn an diesem Tag bekam ich mein erstes, eigenes Pferd. Einen Vollblutaraber, den ich auf den Namen 'Onyx' taufte und der sich nur von mir reiten ließ. Ich liebte dieses Pferd. Mir fehlte es an Nichts und ich hatte wirklich eine glückliche und schöne Kindheit, aber wirklich frei habe ich mich immer nur auf dem Rücken der Pferde und besonders eben auf Onyx' Rücken gefühlt.

Als ich 15 war, stellten meine Eltern einen neuen Mechaniker ein. Der brachte seinen 16 jährigen Sohn Toma mit auf den Hof. Was Jungs anging, war ich schon immer eher untalentiert gewesen, da ich scheinbar anders war. Meine beste Freundin Ileana hingegen hatte da ein durchaus leichteres Händchen und manchmal beneidete ich sie darum, denn bereits vom ersten Moment an hatte ich mich ein wenig in den Mechanikersohn verguckt – auch wenn ich mir keine großen Hoffnungen machte. Trotzdem verbrachten Toma und ich viel Zeit miteinander auf dem Hof und wurden gute Freunde. Er zeigte mir ein paar Sachen in Bezug auf Motoren und ich brachte ihm im Gegenzug das Reiten und den Umgang mit Pferden bei. Meine Gefühle für ihn kamen nie zur Sprache und ich war mir sicher, dass es Niemand wusste. Ja, genau...
So ging das ca. ein Jahr lang. Irgendwann setzten sich meine Eltern mit mir abends zusammen und fragten, ob ich Toma denn bereits meine Gefühle gestanden hätte. Obwohl es wahrscheinlich nicht zu ungewöhnlich war, dass Eltern Dinge wussten, die sie gar nicht wissen sollten, war mir das Ganze doch verdammt peinlich. Das sind so Sachen, die man wenn denn mit seiner besten Freundin hinter vorgehaltener Hand bespricht, aber doch nicht mit seinen Eltern. Und schon gar nicht mit seinem Vater, in dessen Augen doch sowieso nie auch nur irgendein Mann gut genug für sein kleines Mädchen sein würde. Wahrscheinlich nicht einmal ein Prinz! Doch zu meiner Überraschung ermutigten mich meine Eltern den entscheidenden Schritt zu machen. Nicht, dass es das Ganze einfacher oder angenehmer gemacht hätte. Und so dauerte es noch einige Wochen, bis ich mir schließlich bei einem gemeinsamen Ausritt ein Herz fassen konnte.
Die Sekunden der Stille zogen sich wie Stunden und ich betete, dass sich der Boden unter mir auftun würde, um mich zu verschlucken. Doch schließlich lehnte sich Toma zu mir vor und gab mir meinen ersten richtigen Kuss.
Nach drei glücklichen Jahren zusammen, machte mir Toma schließlich einen Heiratsantrag, den ich überglücklich annahm. Wir entschieden uns für eine Sommerhochzeit, was uns noch ein gutes dreiviertel Jahr zur Planung ließ. Mein Leben war perfekt, da war ich mir sicher. Und in diesem Moment muss das Schicksal wohl höhnisch lachend vom Stuhl gefallen sein...
Drei Wochen vor der Hochzeit erwischte ich den Mann, mit dem ich alt werden wollte, mit dem ich Kinder wollte, mit meiner besten Freundin im Bett, die sich nicht einmal dafür entschuldigte und mir stattdessen noch dreist unter die Nase rieb, dass diese Affäre schon seit über einem halben Jahr lief. Es war dieser Moment, der alles änderte.
Ich erinnere mich kaum an die darauffolgenden Minuten. Erst als ich quer durch den Raum geschleudert wurde, kehrte scheinbar auch ich wieder zurück in die Realität. Ich hatte noch nie einen Menschen tätlich angegriffen, aber sie hatte es verdient. Später erfuhr ich, dass ich ihr die Nase gebrochen hatte und war schon ein wenig stolz auf mich.
Doch auch dieser kleine Triumph konnte meinen Schmerz über den Betrug und den Vertrauensverlust in zwei mir so wichtige Menschen nicht ungeschehen machen. Mal abgesehen von dem gebrochenen Herzen...


Wild hearts can't be broken...

Zwei Jahre später hatte ich meiner Heimat, meinen Eltern, unserem Hof und meinen geliebten Pferden den Rücken gekehrt. Alles erinnerte mich noch immer an meinen Schmerz und ich musste einfach etwas anderes sehen. Für eine Weile meinen eigenen Weg gehen, ehe ich irgendwann in einigen Jahren zurückkehren und den Hof übernehmen würde.
Es hatte mich nach Prag verschlagen. Die goldene Stadt. Ein Touristenmagnet. Wer sagt, dass New York die Stadt sei, die niemals schläft, der war noch nie in Prag.
Für ein Mädchen Anfang 20 aus einer Kleinstadt Rumäniens war der Unterschied doch schon ein halber Kulturschock. Plötzlich war ich mir nicht mehr sicher, ob das Ganze so eine gute Idee gewesen war. Heimweh überkam mich. Abend für Abend saß ich meiner kleinen Wohnung und weinte.
Erst nach drei Wochen ging es bergauf. Ich fand einen Teilzeitjob - den ersten von vielen - in einer Bar und damit auch die ersten freundschaftlichen Kontakte in dieser Millionenmetropole.
Über die Jahre hatte ich viele Jobs: Barkeeperin, Fahrradkurierin, Promoterin, Hundesitterin, Telefonistin. Es war zwar stressig, aber es reichte zum Leben. Und damit redete ich mir ein, in meinem sowieso viel zu hektischen Leben sei gar kein Platz für einen Mann. Ich war auch einfach noch nicht wieder bereit für diese Art von Vertrauen und so blockte ich in der Regel alle Annäherungsversuche des anderen Geschlechts ab.
Aber manchmal hat man einfach keine Kontrolle über sein Leben oder über sein dummes Herz! Und so trat er in mein Leben. Ich wusste von Anfang an, dass er nur Ärger bedeuten konnte und doch erwischte ich mich immer wieder dabei, dass ich ihn ansah, über ihn nachdachte und mein Herz einen kleinen Satz machte, wenn er mir dieses schiefe Lächeln schenkte, wenn er sich einen neuen Drink bestellte.
Michal war der Typ, der genau wusste, wie er auf Frauen wirkte und der das auch durchaus ausnutze. Auch ich wusste das und ich wollte sicher nicht eine weitere Kerbe in seinem Bettpfosten sein... Hach... Aber diese Augen... Ja ja... 'Das Herz will, was das Herz will... Und manchmal muss man mit dem Herzen in eine dunkle Gasse gehen und es verprügeln, bis es was anderes will.' Diesen Tipp hätte ich damals schon brauchen können.
So startete also meine zwei Jahre dauernde On-Off-Beziehung mit Michal. Kennt ihr Sex and the City? Carrie und Mr. Big? Ja? Streicht das Happy End, streicht alles Gute und ihr habt eine ungefähre Vorstellung von meiner kaputten Beziehung zu einem Mann, der nicht geliebt werden kann oder besser gesagt: nicht geliebt werden sollte. Manchmal verstand ich mich selbst nicht. Ich war und bin eine starke und unabhängige Frau mit eigener Meinung und eigenem Willen, aber ich konnte mich nicht von ihm fernhalten, egal wie sehr er mir weh tat. Ungesund. Aber Liebe tut so was manchmal.
Mit 25 konnte endlich die Reißleine ziehen und zog mit einer guten Freundin von heute auf morgen einfach nach Berlin. Man könnte nun argumentieren, ich würde vor meinen Problemen davon laufen... Und vielleicht würde ich da sogar zustimmen. Aber die Alternative war keine und so gab es keinen anderen Weg.
Berlin war ein Abenteuer. Wir sprachen kaum die Sprache und schliefen für die ersten Tage in einer Jugendherberge. Wir waren jung und es war uns egal. Nach einer Woche fanden wir schließlich doch eine kleine Wohnung in Kreuzberg. Sprachen waren mir schon immer leicht gefallen und faszinierten mich, so dass ich mich in einem Deutsch-Kurs einschrieb und nach ein paar Wochen konnte ich mich schon halbwegs verständigen, ohne jedes Mal Hände und Füße zur Hilfe zu nehmen. Für Marina war es nicht so einfach und so zog sie nach drei Monaten wieder zurück nach Prag. Ich blieb. Ich fand einen Job in dem kleinen Supermarkt bei uns um die Ecke und abends machte ich mal wieder die Promoterin eines Clubs. Hauptsächlich um ausländische Touristen anzusprechen, die kein englisch verstanden. Doch so schillernd und aufregend Berlin auch war, es hielt mich nicht lange dort.
Wien. Eine wunderschöne Stadt mit so viel Charme und Geschichte. Meine Deutschkenntnisse kamen mir hier wenigstens ein wenig zu gute. Und dieses Mal war ich auch besser vorbereitet. Die Wohnung hatte ich bereits im Voraus gemietet. Zwei Zimmer, möbliert. Der eigentliche Mieter war für ein Jahr ebenfalls im Ausland und bat sie daher zur Untermiete an. Genau das, was ich suchte.
Das Jahr verging viel zu schnell. Durch eine Kollegin aus dem Büro, wo ich als Telefonistin an der Anmeldung saß, kam ich nach Madrid. Wieder eine neue Sprache und erneut arbeitete ich in einer Bar. Wo sonst lernte man am schnellsten Leute kennen, wenn nicht in einer Bar und wenn sie schon ein wenig was getrunken hatten? Und so trat auch wieder ein Mann in mein Leben. Er kam so gut wie jeden Abend und flirtete ganz schamlos mit mir, was ich zunächst immer wieder abblockte. Er war Franzose und geschäftlich in der Stadt. Und wir alle kennen das Klischee vom charmanten Franzosen, der sich darauf bestens versteht, einer Frau den Hof zu machen. Gabriel bildete da keine Ausnahme. Natürlich fühlte ich mich geschmeichelt, doch gab ich seinem Werben zunächst nicht nach. Mein Vertrauen in Männer war noch immer ziemlich zerrüttet und ich wollte mich nicht Hals über Kopf in eine Beziehung werfen, die wohl möglich nicht lange hielt. Ich war noch nie der Typ für kurze Affären gewesen. Ich suchte nach dem Einen. Doch nach vier langen Wochen und einem mehr als hartnäckigem und ausdauerndem Gabriel nahm ich seine Einladung zum Essen schließlich doch an. Oh diese Franzosen! Wir verbrachten fortan jede freie Minute miteinander und er schwärmte mir von Paris vor und dass er mich mitnehmen wolle, wenn er wieder zurück müsse. Und als es nach nach vier Monaten so weit war, sagte ich ja und ging mit ihm nach Paris.
Jeder sollte in seinem Leben einmal in Paris gewesen sein. Ich verliebte mich sofort in die Stadt, die Menschen, das Ambiente. Die ersten zwei Wochen lebte ich bei Gabriel, ehe er mir eine eigene Wohnung besorgte. Wir wollten nichts überstürzen. Dass er auch noch ganz andere Gründe hatte, erfuhr ich erst viel zu spät.
Anfangs sahen wir uns noch regelmäßig und er half mir auch, einen Job zu finden. Doch dann hatte er immer viel zu tun und sagte eine Verabredung nach der anderen in letzter Minute ab. Doch ich als hoffnungslose Optimistin und Romantikerin dachte mir nichts böses dabei. Er machte es ja auch immer wieder gut. Ich war so blind.
Wieder einmal hatte er eine Verabredung abgesagt und ich hatte mich damit abgefunden den Samstagabend allein zu Hause und mit einer Flasche Wein zu verbringen, als mich eine Arbeitskollegin bat, sie auf eine Vernissage zu begleiten. Ich könne mich doch auch ihn amüsieren und sie wolle nicht allein gehen. Also ließ ich mich überreden. Dass die Gemälde dort aber nicht das interessanteste werden würden, was ich sehen sollte, ahnte ich noch nicht. Gabriel war auch da und er war nicht allein. Eine wunderschöne Blondine hing an seinem Arm und sie wirkten sehr vertraut. Als er mich sah, schien ihm das gesamte Blut aus dem Gesicht zu weichen. Andere Frauen hätten nun sicher eine Szene sondergleichen hingelegt, aber das war nicht mein Stil. Ich entschuldigte mich bei meiner Freundin und verließ die Veranstaltung. Vor der Tür passte er mich ab, doch ich wollte seine fadenscheinigen Ausreden nicht hören. Er hielt mich trotzdem zurück und als ich ihn fragte, wer die Frau sei, gestand er mir, dass es seine Verlobte sei. Kennt ihr diesen Moment wenn euch ein einziger Satz den Boden komplett unter den Füßen wegreißt? Ich war die andere Frau. Wieder einmal nicht gut genug. Und wieder einmal die, die mit gebrochenen Herzen zurück blieb.
Meine Eltern hofften, dass es mich nun endlich wieder nach Hause ziehen würde. Und auch wenn es verlockend war, wieder in mein altes Leben und meine Zukunft zurück zu kehren, so konnte ich ihnen diesen Wunsch dennoch noch nicht erfüllen. Es gab noch eine letzte Station, eine Stadt, die ich noch erleben wollte, ehe ich mich meinem Erbe irgendwann stellen würde.


London calling...- And after all this, won't you give me a smile?

Seit vier Jahren lebe ich nun schon in der Stadt an der Themse. Wenn man mal meine letzten Stationen betrachtet, eine wirklich lange Zeit. Anfangs hatte ich mir vorgenommen ein Jahr, höchstens zwei hier zu bleiben. Doch so läuft das manchmal mit den Plänen.
Mein Leben hier läuft gut. Ich habe einen guten Job beim Chronicle, einer der renommiertesten Zeitungen der Stadt, habe mir einen Freundeskreis aufgebaut und die Vergangenheit abgeschüttelt. Man könnte meinen, es wäre nun an der Zeit für das nächste große Drama, das mir ja scheinbar wie das Pech an den Fersen klebt. Und wer weiß. Vielleicht lauert es auch schon irgendwo in den Schatten, bereit zu zu schlagen.



SCHREIBSTIL

▪ [ ] Erste Person | [ X ] Dritte Person | [ ] Unterschiedlich/Ich passe mich an ▪
Ggf. mit einer Schreibprobe


SEARCHING FOR...

▪ Art der gesuchten Verbindung [Familie | Freundschaft | Liebe | Feindschaft | etc.] ▪
You're my brother by heart and my best friend



BASIC FACTS

▪ xxx | 32 - 34 Jahre | Tätigkeit ist dir überlassen | Sozialer Rang kann ausgesucht werden ▪


FACECLAIM

▪ Maybe Eddie Redmayne? - Ich behalte mir ein Veto-Recht vor, solltest du einen anderen Ava vorschlagen ▪




GEMEINSAME STORYLINE

▪ Ansätze zur Hintergrundgeschichte des Suchenden und des Gesuchten ▪
Wir kennen uns, seit wir klein waren, sind also quasi Sandkastenfreunde. Du bist wie ich ein Einzelkind und so wurden wir füreinander der Bruder bzw. die Schwester, die der Andere nie hatte. Du bist mein ältester und treuester Freund. Auf dich kann ich mich immer verlassen und wir kennen einander in und auswendig. Unser Verhältnis zueinander ist sehr eng und wer uns nicht kennt, der könnte meinen, wir wären sogar ein Paar. Wir haben keine Berührungsängste; wir halten in der Öffentlichkeit Händchen, umarmen uns, kuscheln und können uns genau so gut wie ein altes Ehepaar streiten. Doch unsere Beziehung zueinander war schon immer und wird auch immer rein platonisch sein. Wir sind immer füreinander da und kennen alle Geheimnisse voneinander.
Wie du zu meinem damaligen Verlobten gestanden hast - war er ein guter Freund von dir oder konntest du ihn vielleicht von Anfang an nicht leiden und hattest ab einem gewissen Punkt so eine Ahnung, dass da was nicht ganz koscher ist - ist ebenfalls dir überlassen. Als dann alles rauskam, warst du für mich da und hast mich aufgefangen.
Meinen Entschluss, das Gestüt zu verlassen und erst einmal ein bisschen was von der 'Welt' zu sehen, konntest du nachvollziehen und wärst auch gern mitgekommen, konntest es aber nicht. - Wieso würde vielleicht auch ein wenig mit deiner Familiengeschichte zusammenhängen. Hattest du Verpflichtungen, die du nicht einfach zurück lassen konntest? Kranke Eltern? Oder wolltest du einfach nur nicht weg aus Rumänien? Unterstüzt hast du mich trotzdem und in all den Jahren haben wir immer den Kontakt gehalten, sei es über WhatsApp, E-Mails, Facebook. Und natürlich habe ich meine Eltern auch mal besucht, so dass auch wir uns sehen konnten.
Was deine Familiengeschichte angeht, möchte ich dir eigentlich gar nicht groß etwas vorschreiben. Vielleicht waren deine Eltern Angestellte auf dem Gestüt meiner Eltern? Oder hattet ihr eure eigene, kleine Farm direkt neben uns? Oder machen sie etwas ganz anderes? Das ist ganz dir und deiner eigenen Kreativität überlassen. Schön wäre nur, wenn es nicht zu viel Drama wäre... Aber auch darüber ließe sich sprechen.

Warum kommst du nun also nach London?
Da gäbe es viele Möglichkeiten. Willst nun du mich mal besuchen und sehen, wie ich lebe - ist es also quasi ein Urlaub? Oder schicken dich vielleicht meine Eltern, in der Hoffnung, dass ich auf dich höre und du mir endlich ein wenig Verstand einbläuen kannst, so dass ich endlich nach Hause komme?
Gemeinsam fällt uns da sicher etwas plausibles ein.



EIGENSCHAFTEN

▪ Eigenschaften des gesuchten Charakters [Persönlichkeit | Hintergründe | etc.] ▪
Hier hast du vollkommen freie Hand.



PROBEPOST?

▪ [ ] Ich wünsche einen neuen Post aus Sicht des Charakters | [ ] Mir reicht ein alter Post | [ ] Ich möchte ein gemeinsames Probeplay | [ ] Ich benötige keinen Probepost | [ X ] Ich entscheide bei der Bewerbung ▪
Sollte ein neuer Probepost gewünscht sein, gib dem Gesuchten bitte Angaben zur Postsituation, die du gerne lesen möchtest.


WEITERE ANMERKUNGEN

▪ Bitte Bitte BITTE bewirb dich nur auf dieses Gesuch, wenn du es auch wirklich ernst meinst. Immer wieder eine neue PB für einen Chara suchen zu müssen und damit auch irgendwie immer wieder bei Null anzufangen, ist wirklich mehr als lästig. Ich verlange auch nichts unmögliches. Ich bin eine entspannte Posterin, die Qualität immer vor Quantität setzt - auch wenn meine Antworten mal schneller kommen können, wenn mich die Muse packt. Das RL geht immer vor und im Grunde ist eine ehrliche Kommunikation miteinander das A und O zu einem entspannten Verhältnis und Play.

Und nun lass mich bitte nicht mehr all zu lange warten. Ich vermisse und brauche meinen besten Freund.



Wild hearts ...

                             

... can't be broken.

zuletzt bearbeitet 08.10.2019 03:37 | nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 2 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Noelia Winters
Besucherzähler
Heute waren 15 Gäste und 3 Mitglieder, gestern 109 Gäste und 20 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 494 Themen und 30318 Beiträge.

Heute waren 3 Mitglieder Online:
Darlene Coughlin, Noelia Winters, Ruben Thorne

disconnected Chatterbox Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen