Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber wo auch immer es Reichtum gibt, dort herrscht auch Armut. Die Leute, die am wenigsten haben, für die kein Licht in der Dunkelheit zu leuchten scheint, diese sollten in die Stille horchen, denn man sagt, man kann dort den Gesang der Nachtigallen hören, eine Zuflucht für alle die keine Hoffnung mehr verspüren. Schauen Sie, zu unserer Linken befindet sich das Nightingale Theatre, man munkelt das sich des nachts die Nachtigallen dort tummeln, aber wer weiß schon, ob es stimmt, was auf den Straßen verbreitet wird? Vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?



Wir schreiben das Jahr 2019.
Mai bis August




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

[_ There will be blood... ^LMV^ * Grim & Alexis * 10th of July - Nighttime * closed

in Outer London 14.07.2019 02:17
von Alexis Steel | 29 Beiträge

Nachfolgendes Play ist nichts für Zartbesaitete!! Wer mit der expliziten Darstellung von Gewalt nichts am Hut hat, sollte hier nicht mitlesen!!





„Ach nun halt deine dämliche Fresse!“ Und wieder einmal landete seine Faust in dem nun schon mehr als lädiertem Gesicht des Knastaufsehers, der vor ihm gefesselt auf einem Stuhl saß und um Gnade winselte. Warum gingen die Menschen eigentlich immer davon aus, dass wenn sie sich in solch einer Situation wieder fanden, das Betteln um Gnade oder das Appellieren an die Menschlichkeit irgendeinen Sinn hatte? Ließ sich davon wirklich jemand beeindrucken oder gar weich kochen? Gnade und Mitgefühl war leider gerade aus und kam auch nicht wieder rein. Einfach nicht die Saison und außerdem machte er das hier ja auch nicht für sich oder sein eigenes Vergnügen. Gut, vielleicht ein bisschen. Aber hauptsächlich ging es eigentlich um Grim und darum, dass der Kleine noch ne Rechnung mit diesem Stück Scheiße offen hatte.
Bei seinem Job im Knast fühlte der sich sicher wie der ganz große Macker. War ja auch nicht schwer, wenn man dort der Mann mit den Schlüsseln und dem Arm am wesentlich längeren Hebel war. Da konnte man dann durchaus mal das Großmaul raushängen lassen. Davon war aber in diesem Moment nicht wirklich viel zu sehen. Hatte die kleine Ratte sich etwa schon eingepisst? Dabei hatten sie doch noch gar nicht angefangen, aber vielleicht hatte er ja auch eine ungefähre Ahnung, was ihm nun und in den kommenden Stunden blühen würde. Wenn man es also aus diesem Blickwinkel betrachtete, dann war es schon fast wieder angebracht. Und dennoch enttäuschend. Aber auch nicht wirklich was neues.
Eigentlich hatte Alexis sich aus derlei Dingen ja raus halten wollen. Low Profile und so. Ein neues Leben anfangen. Unterhalb des Radars bleiben und überleben. Nein sagen hatte er aber auch nicht können, auch wenn er den kleinen Bastard erst seit ein paar Wochen kannte und absolut keine Ahnung hatte, inwieweit er ihm wirklich trauen konnte. Aber aus irgendeinem Grund war er gewillt, dieses Risiko einzugehen. Warum? Ja, das war wohl die alles entscheidende Frage. Vielleicht weil er etwas von sich in dem Jüngeren wiedererkannte oder weil er auf seine alten Tage doch noch so etwas wie ein Helfersyndrom entwickelte… Ha! Ja na klar. Warum also auch immer, hier stand er nun und würde wieder einmal tun, worin er am Besten war: einem anderen Menschen weh tun und Grim dabei gleich noch ein bisschen was beibringen.
Warum der Junge ausgerechnet lernen wollte, wie man auf überaus effektive Weise anderen Menschen Schmerzen zufügen konnte, wollte ihm zwar nicht ganz in den Kopf, was irgendwie ein Widerspruch in sich war, war es doch für ihn persönlich mehr als befriedigend. Vielleicht war es einfach der Umstand, dass er wusste, dass man mit jedem neuen Opfer auch ein Stück von sich selbst und seiner Menschlichkeit verlor? Nicht, dass ihn das nun unbedingt in all den Jahren aufgehalten hätte. Und doch kam er in diesen Tagen, die er nun in seinem unfreiwilligen Exil verbrachte, nicht umhin manche seiner Lebensentscheidungen doch leise in Zweifel zu ziehen. Aber würde er wirklich irgendwas ändern, wenn er könnte? Eher unwahrscheinlich.
Sein Blick wanderte nun von dem mehr als erbärmlichen Lt. Jettson Miller hin zu Grim, der scheinbar noch nicht so ganz wusste, was er nun tun sollte. Jemanden umzubringen und jemanden zu foltern waren auch zwei verschiedene Paar Schuhe. Beides konnte man bis zu einer Kunstform ausbauen, wenn man mit der nötigen Leidenschaft an die Sache ranging und bereit war, sich immer wieder und bei jedem neuen Opfer zu verbessern. Alexis selbst hatte über die Jahre den Überblick über die Zahl seiner Opfer verloren. Doch bewegten sie sich mit Sicherheit im dreistelligen Bereich. Doch das letzte Mal, dass er nicht einfach nur den Abzug eines Gewehres betätigen musste, sondern sich regelrecht austoben konnte, was er durchaus genoss, zelebriert und liebte, war auch für ihn schon ein Weilchen her.
„Also…“ Sprach er nun Grim an, während er sich noch einmal vergewisserte, dass die aufgestellte Videokamera alles im Fokus hatte und auch wirklich aufzeichnete. „Womit willst du anfangen?“ Alexis vertrat die Lernmethode Learning by doing, auch wenn er seinem Schüler mit Rat zur Seite stand, so kam der richtige Genuss doch erst beim Tun, warum ihm das also vorenthalten?
Zur Auswahl stand alles, womit man einem Menschen richtig schöne Schmerzen zufügen und lautstarke Schmerzensschreie entlocken konnte: Messer – in den verschiedensten Formen und Größen, Zangen, Nägel, Hämmer, Skalpelle, Schlagringe, sowie die von Grim gewünschten Besenstiele. Diese Auswahl an hübschen Werkzeugen hatte der Amerikaner erst einmal neu zusammentragen müssen, denn seine eigenen Werkzeuge lagen noch in seiner Wohnung, in die er vor seiner Abreise nicht mehr hatte zurückkehren können, in den Staaten. Aber für so eine erste Lektion würde es diese Auswahl durchaus tun und wenn der Junge wirklich Gefallen an dieser Art des Umgangs mit seinen Opfern hatte, dann würde er sich über die Zeit schon sein ganz eigenes Arsenal zusammentragen. Immerhin entwickelte man über die Zeit auch gewisse Vorlieben.
„Was soll es sein?“ Ein gewisses Zögern war am Anfang sicherlich normal. Es war eine Grenze, die man erst einmal überschreiten musste und wenn man das erst einmal getan hatte, gab es in den meisten Fällen kein Zurück mehr. Es wollte also wohl überlegt sein. Angst um irgendwelche Störungen mussten sie sich keine machen. Die Location war überlegt ausgesucht und so hatte Alexis vor einigen Tagen dieses verlassene Gebäude am Stadtrand gefunden. Es war doch mehr als hinderlich, wenn man derlei Aktivitäten in seiner normalen Nachbarschaft durchziehen wollte. In regelmäßigen Abständen durch die Nacht hallende Schmerzensschreie riefen leider Gottes immer die Nachbarn oder die Bullen auf den Plan. Es zählte also die Lage, die Lage, die Lage.
Er trat nun langsam wieder hinter der Kamera hervor und stellte sich neben Grim. „Sie ihn dir an.“ Das leise Wimmern und Schluchzen, immer mal wieder von leisen Bitten unterbrochen, von Miller klang für den Älteren mittlerweile nur noch wie ein Einheitsbrei. „Hier hast du ihn. Auf dem Präsentierteller und du kannst mit ihm machen, was du willst. Das ist deine Chance. Zahl es ihm heim.“ Die letzten Worte raunte er dem Jüngeren ins Ohr. Alexis wüsste ganz genau, wie er anfangen, wie er vorgehen würde. Aber er hatte auch Übung darin und sowas schon oft genug gemacht. Heute würde er ein neues Monster schaffen.

@Grim Sheeran - nicht mein bester Post, aber der Nächste wird sicher besser und ich hoffe, du kannst trotzdem was damit anfangen. xD


             

Grim Sheeran is as happy as a hippo
Grim Sheeran braucht jetzt erstmal 'ne Tasse Tee!
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#2

RE: [_ There will be blood... ^LMV^ * Grim & Alexis * 10th of July - Nighttime * closed

in Outer London 14.07.2019 08:33
von Grim Sheeran | 34 Beiträge

Ein wenig komisch war Grim die ganze Sache schon, doch er wollte es, nein, er brauchte es… er brauchte es dringend. Nie hätte er sich je träumen lassen, dass ein Mensch allein, ihn so heimsuchen konnte, obwohl dieser nicht mal in seiner Nähe war. Nie hätte er gedacht, dass ein Mensch seine Träume und sein Leben so bestimmen konnte, wie es dieser Mensch tat. Keiner sollte ihn jemals brechen, das hatte sich der junge Grim geschworen und dennoch hatte er sich in sein Leben gestohlen und es übernommen und dafür musste er büßen, früher oder später. Dass es früher sein sollte, als gedacht, war optimal, auch wenn er nicht wirklich dafür vorbereitet war.

Es war einfach Schicksal gewesen, dass er Alexis getroffen hatte und dass dieser ihm bei seinem Unterfangen „Rache“ helfen wollte. Er wollte Grim beibringen, wie er es richtig machte und Grim war bereit, diese Schwelle der Menschlichkeit zu überschreiten. Er brauchte dazu sicher nicht die Erlaubnis von seinem Vater oder seinen Brüder, vor allem, da die eh nicht wussten, was dieser eklige Kerl ihm angetan hatte.
Wie Alexis den Kerl überhaupt gefunden und hier her verschleppt hatte, entzog sich seiner Erkenntnis, doch das war auch egal. Er war hier und Grim war hier und sein neuer Mentor war hier – es konnte und musste also losgehen. Still stand Grim noch in einer Ecke und sah mit Ekel und Hass den Mann an, der ihn jahrelang im Knast terrorisiert hatte, ihn vergewaltigt hatte, ihn vorgeführt und gebrochen hatte. Er konnte den Anblick von Lt. Jettson Miller nicht ertragen. Schneller wäre es gewesen, dem Kerl eine Kugel in Kopf zu jagen, doch das war eben zu schnell. Ja, Grim hatte schon ein paar Leben genommen, auch wenn es nicht mal eine Hand voll war, doch das hier, war eine andere Liga und er wusste nicht, ob er in dieser Liga überhaupt spielen konnte.

Grim trat aus dem Schatten und stellte sich vor den gefesselten Mann und sein Hass war allgegenwärtig… in seinem Gesicht und seinem Auftreten. Er konnte die Nervosität gut überspielen. Die Augen des Wärters und seine trafen sich und man konnte erkennen, dass Miller nun wusste, dass er hier nicht mehr rauskommen würde. Er wusste genau, was er dem Jungen angetan hatte.
Grim sah zu Alexis, der an einer Kamera herumspielte. Warum eine Kamera? War ja auch egal, er würde den Älteren nicht hinterfragen. Dann wandte sich sein Blick den Instrumenten zu, welche zur Wahl standen. Unschlüssig war er, da er so was noch nie gemacht hatte. Sollte er schnell und erbarmungslos anfangen oder doch langsam? Sein Bauchgefühl sagte ihm Letzteres

Grim atmete durch, als Alexis zu ihm kam. Er hörte dessen Worte und er nickte. Auch wenn er null Ahnung hatte, nahm er sich das Skalpell und ging zu Miller und kniete sich vor ihm. Der kühle Stahl blitzte in seiner Hand, als er das medizinische Messer drehte. „Hast du gedacht, du kommst damit durch, Boss?“, er sah ihm direkt in die Augen, als er ihn mit der gängigen Form ansprach, die im Knast Gang und Gäbe war. Seine Stimme war leise, aber stark. „Hast du gedacht, ich vergesse es? Die zahllosen Vergewaltigungen und Schläge? Oh nein Boss… da hast du dich wohl getäuscht. Keiner wird mich je brechen und auch du hast kein Recht dazu… ich nehme mein Leben wieder zurück von dir und im gleichen Atemzug nehme ich deines…!“, nach jedem Satz schnitt er mit dem Skalpell in dessen Arm. Nur ein kurzer aber schmerzhafter Schnitt. Die Aufschreie spornten ihn ein wenig an, das konnte er nicht verleugnen. Er erhob sich und drehte sich zu Alexis um. Man konnte nun sehen, dass er Blut geleckt hatte, im wahrsten Sinne des Wortes. „Zeig mir, wie ich ihn leiden lasse…“

@Alexis Steel



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