Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber wo auch immer es Reichtum gibt, dort herrscht auch Armut. Die Leute, die am wenigsten haben, für die kein Licht in der Dunkelheit zu leuchten scheint, diese sollten in die Stille horchen, denn man sagt, man kann dort den Gesang der Nachtigallen hören, eine Zuflucht für alle die keine Hoffnung mehr verspüren. Schauen Sie, zu unserer Linken befindet sich das Nightingale Theatre, man munkelt das sich des nachts die Nachtigallen dort tummeln, aber wer weiß schon, ob es stimmt, was auf den Straßen verbreitet wird? Vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?



Wir schreiben das Jahr 2019.
Mai bis August




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

{_ What the fuck are you doing here?! | Sister wanted

in Ladies 07.07.2019 13:17
von Alexis Steel | 29 Beiträge

BASIC FACTS

▪ Alexis Steel | 34 Jahre | Gelegenheitsjobs | Unterschicht ▪


FACECLAIM

▪ The one and only Wentworth Miller ▪




STORYLINE


Geboren und aufgewachsen in East New York [Cypress Houses] hatte Alexis im Grunde eine glückliche Kindheit, auch wenn seine Familie in eher ärmlichen Verhältnissen lebte und sein Vater, Jonathan, mehrere Jobs gleichzeitig hatte, um seine Familie überhaupt einigermaßen über die Runden bringen zu können. Die Zeiten standen eben schlecht für einen gelernten KFZ-Mechaniker und seine Frau, die bisher immer nur im Laden ihrer Eltern gearbeitet hatte, die letzten Jahre aber nur Hausfrau und Mutter war. Trotzdem mangelte es dem aufgeweckten Jungen nicht an Liebe und Aufmerksamkeit seiner Eltern.
Zu seinem Vater hatte Alexis bereits von Anfang an eine enge Bindung. Er war sein Vorbild, sein Held und immer, wenn man den Jungen fragte, was er denn einmal werden wollte, wenn er groß wäre, antwortete dieser voller Stolz; 'wie mein Vater'. So oft es Jonathans Zeit also zuließ, verbrachte er diese mit seinem Sohn. Gemeinsam schraubten sie an seinem 68er Chevy Nova, wobei Alexis bereits in jungen Jahren alles über Autos und Motoren lernte, was den Grundstein für seine Liebe für alte, amerikanische Autos legte, die bis heute anhält. Außerdem gingen Vater und Sohn einmal im Monat gemeinsam zu einem Baseballspiel der New York Knicks. Rückblickend war das wohl die glücklichste Zeit in Alexis Leben.
In der Schule gehörte er bereits von Anfang an zu den Schülern, denen der Stoff besonders leicht zu fallen schien. Er musste sich nie wirklich groß anstrengen und verstand neue Dinge erstaunlich schnell. Wäre es finanziell um die Steels besser gestellt gewesen, so hätte man sicher eine Privatschule in Betracht ziehen können, um den Jungen besser fördern zu können, doch kam dies nicht in Frage und so stellte sich zu den doch recht guten Noten schnell auch ein leicht auffälliges Verhalten in der Schule ein, da sich Alexis einfach langweilte.
Als seine Schwester Zoë geboren wurde, fürchtete der Junge für eine kurze Zeit, die Aufmerksamkeit seines Vater zu verlieren und fing auch zu Hause an, ähnliches Verhalten wie in der Schule an den Tag zu legen. Er war nicht bereit die Aufmerksamkeit zu teilen, die bis dahin nur ihm gegolten hatte. Doch nach einem ernsten Gespräch von Mann zu Mann und dass es nun auch für Alexis an der Zeit war Verantwortung zu übernehmen, immerhin war er nun ein großer Bruder und dass er seine jüngere Schwester jetzt und in Zukunft beschützen müsste, beruhigte er sich wieder. Vor allem aber auch, da nach den ersten Wochen wieder so etwas wie Normalität in den Alltag der Familie einkehrte. Und tatsächlich, eine kleine Schwester zu haben kam ihm plötzlich gar nicht mehr so doof vor.

Doch wie es dann manchmal einfach so kommen muss, schlug das Schicksal unerbittlich zu. Wie hieß es so schön? Oft traf es einfach die Falschen? Ja... So war es auch in diesem Fall und es sollte das Leben der Familie Steel für immer verändern.
Am 06. Mai 1993 sehnte Jonathan gerade dem Ende seiner Schicht im Spirituosenladen entgegen, denn er hatte seinem Sohn versprochen, dass sie an diesem Nachmittag endlich die geplante Ausfahrt mit der frisch restaurierten Nova unternehmen würden, als es passierte. Zwei maskierte Männer stürmten mit gezückten Waffen in den Laden und verlangten lautstark nach dem Kasseninhalt. Doch Jonathan wäre eben nicht Jonathan, wenn er einfach nachgegeben hätte. Nein. Er hatte versucht an die Waffe unter dem Tresen zu kommen. Doch noch ehe er diese wirklich auf einen der Räuber hatte richten können, schossen diese zu erst. Sechs Kugeln trafen das Oberhaupt der Steel-Familie und er starb noch an Ort und Stelle, ehe die Polizei auch nur in der Nähe war.
Alexis ahnte von diesem Drama nichts. Er fieberte einfach nur der geplanten Spritztour mit seinem Vater entgegen. Auch der Polizeiwagen, der vor ihrem Wohnhaus parkte, als er von der Schule nach Hause kam, weckte nicht sein Interesse. Erst als er die Wohnungstür aufschloss und einen Polizisten in der Tür zur Küche stehen sah und seine Mutter schluchzen hörte, dämmerte dem Achtjährigen, dass irgend etwas ganz und gar nicht stimmte. Als er langsam und mit einem unguten Gefühl im Magen in die Küche trat, sah er seine Mutter in Tränen aufgelöst am Tisch sitzen, in den Händen ihr Hochzeitsfoto, während eine Polizistin beruhigend auf sie einredete. Und da war es auch ihm klar. Sein Vater würde niemals wieder nach Hause kommen. Der Blick seiner Mutter bestätigte es.
Für den Rest des Tages sperrte er sich in sein Zimmer ein und weinte sich schließlich irgendwann in den Schlaf. Es zog ihm buchstäblich den Boden unter den Füßen weg, dass sein Vater nun nicht mehr da war und nie wieder da sein würde. In den darauffolgenden Wochen und Monaten zog er sich immer mehr zurück, sprach so gut wie gar nicht mehr, so dass seine Mutter sich gezwungen sah, ihren Sohn zu einem Psychologen zu schicken, der ihm bei der Trauerbewältigung helfen sollte. Auch hier sprach er in den ersten Sitzungen kein einziges Wort. Saß einfach nur teilnahmslos da und wartete darauf, dass die Zeit vergehen mochte. Nach fast zwei Monaten jedoch, fing er an zu reden. Wenig und eher ausweichend, aber es war ein Anfang.
Es verging fast ein ganzes Jahr, ehe es den Anschein machte, dass er langsam über den Verlust hinwegkam und sich auch das erste Lächeln wieder auf sein Gesicht stahl. Ein Funken Hoffnung glomm auf in der Finsternis. Doch erlosch dieser so schnell, wie er gekommen war. Seine Mutter brachte einen neuen Mann mit nach Hause, mit dem sie sich bereits seit Wochen heimlich getroffen hatte. Nun wollte sie ihn aber ihren Kindern – vor allem Alexis – vorstellen. Es lief jedoch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Anstatt sich für seine Mutter zu freuen, zeigte sich Abscheu auf seinem Gesicht. Wie konnte sie seinen Vater nur so schnell vergessen und ersetzen? Er tobte, schrie vor Wut, nannte seine eigene Mutter ein billiges Flittchen. Es gipfelte in einem lautstarken Streit, der die Beziehung zwischen Mutter und Sohn für immer verändern sollte.

Fortan trieb sich Alexis vermehrt auf der Straße herum, vernachlässigte die Schule und fiel durch erste, kleinere Diebstähle und Prügeleien auf. Es wurde fast schon zur Gewohnheit, dass er von der Polizei nach Hause gebracht wurde oder seine Mutter ihn vom Revier abholen musste. Und so sehr sich Helena Steel auch bemühte, sie kam einfach nicht mehr an ihren Sohn ran. Genau so wenig wie der Mann an ihrer Seite, den sie drei Jahre später heiratete.
Mit 12 schloss Alexis sich schließlich einer gefürchteten Gang in seinem Viertel an. Dessen Anführer wurde für ihn so etwas wie eine neue Vaterfigur und so lernte er voller Enthusiasmus und mehr als bereitwillig von ihm.
In der Schule fiel er fortan nur noch negativ auf, bis er irgendwann gar nicht mehr hinging. Was er wissen musste, lernte er auf der Straße. Oft kam er tagelang gar nicht mehr nach Hause, bis er dann doch wieder von der Polizei aufgegriffen wurde, die ihn schließlich immer wieder bei seiner Mutter absetzten.
In den kommenden Jahren häuften sich seine kriminellen Vergehen und die ersten Vorstrafen füllten seine Akte.
Mit 16 schmiss er ohne Abschluss die Schule. Mit 18 war er bereits zur Nummer 2 der Gang aufgestiegen und hatte sich auf der Straße einen gewissen Ruf erarbeitet. Zu dieser Zeit war er auch das letzte Mal zu Hause, um einige seiner Sachen zu holen. Dabei kam es – wieder einmal – zu einem lautstarken Streit zwischen ihm und seiner Mutter, während dem auf beiden Seiten mehr als unschöne Sätze fielen, so dass sich der neue Ehemann seiner Mutter dazu genötigt sah, dazwischen zu gehen. Was er im Nachhinein wohl besser nicht getan hatte, denn in diesem Moment sah Alexis rot und ging auf ihn los. Was folgte war eine Anzeige wegen Körperverletzung und der vollkommene Bruch zwischen ihm und seiner Familie. Er ging und blickte nie wieder zurück.
Mit 21 übernahm er die Führung der Gang. Auf der Straße munkelte man, dass er es war, der seinen früheren Mentor beseitigt hatte. Die Wahrheit darüber kennt nur er allein.
Er war gnadenlos, wenn es darum ging, Schulden oder Schutzgelder einzutreiben. Sein Ruf eilte ihm zuweilen mehr als voraus. Im großen Teich der Kriminellen war er zwar nur ein verglichen kleines Licht, aber trotzdem legte man sich besser nicht mit ihm an.
Mit 25 wurde er jedoch aus seinen eigenen Reihen verraten und wurde auf Grund dessen wegen Erpressung und schwerer Körperverletzung in 3 Fällen wieder einmal verurteilt und fuhr ins Gefängnis ein.

Dort wurde – über Umwege und glückliche Zufälle – der Gangster-Boss Vincent Markham auf ihn aufmerksam und trat durch einen Mittelsmann mit ihm in Kontakt. Er bot Alexis einen Platz in seiner Organisation an und da der Dunkelhaarige sich ungern einsperren lässt, nahm er das Angebot an. So arrangierte Markham, dass ein bereits verurteilter Insasse Alexis Taten auf sich nahm, der Fall wurde neu aufgerollt und Alexis schließlich frei gelassen.
Von diesem Tag an arbeitete er also für den Gangster-Boss. Anfänglich als einfacher Soldat und zur 'Tarnung' als Türsteher in Markhams Club. Durch seine Loyalität und seinen eisernen Willen arbeitete er sich über die Jahre vom einfachen 'Soldaten' hoch bis zu Markhams rechter Hand und seinem verlässlichen Mann fürs Grobe. Dabei wurde der Gangster-Boss für ihn zu einer Art Vaterersatz und Mentor, der ihn und sein Talent zu brutaler und rücksichtsloser Gewalt mehr als förderte. Alexis genoss ein Leben voller Gewalt, Macht und Luxus.
Frauen waren für ihn lange einfach nur ein netter Zeitvertreib. Spaß für ein paar Stunden oder eine Nacht, das war alles, was man von ihm erwarten konnte. 'Frauen schwächen das Herz!' - war lange Zeit sein Lebensmotto.
Doch dann trat sie in sein Leben und alles veränderte sich. Aus einem anfänglichen One-Night-Stand entwickelte sich ein interessantes Spiel und ohne dass er es wirklich steuern konnte oder gar beabsichtigt hatte, war er verliebt. Zum ersten Mal in seinem Leben wollte er eine Frau. Und das für immer! Sie eroberte sein Herz und hatte es fest in ihrer Hand.
Doch das Glück war nicht von langer Dauer. Typisch für sein Leben.
Eine neue 'Familie' hatte sich in der Stadt niedergelassen und drängte nun in Vincents Revier, was natürlich zu jeder Menge Gewalt und besonders viel vergossenem Blut führte.
Nachdem Alexis einen engen Vertrauten des gegnerischen Bosses erschossen hatte, rächte man sich dafür an ihm, indem man seine Freundin auf offener Straße von hinten erschoss. Sie starb in seinen Armen.
Hatte er schon geglaubt zu wissen, wie sich Trauer anfühlte, so sollte er an diesem Tag ein ganz neues Ausmaß erfahren. Er reagierte auf seine Weise; er lief Amok. War vollkommen außer Kontrolle und metzelte eine ganze Gruppe niederer und mittlerer Soldaten seines Gegners nieder. Er wäre auch noch viel weiter gegangen und war im Grunde schon kurz davor, den korrupten Bullen umzubringen, der erst der Tippgeber für Alexis Schwäche gewesen war, doch gelang es Markham seinen besten Mann von dieser Torheit abzuhalten.

Doch nach all diesen Vorfällen, die auch weitere Opfer gefordert hatten, war Alexis einfach nicht mehr der Selbe und auch wenn es ihm im Grunde schwer fiel, so ließ er sich von seinem Boss ausbezahlen, packte ein paar Sachen zusammen und zog in einer Nacht und Nebelaktion nach Chicago. Ließ sein altes Leben vollkommen hinter sich und gab sich in den ersten Monaten vollkommen der Trauer hin. Oft wusste er gar nicht, ob es Tag oder Nacht war. War auch unbedeutend.
Erst ein komplett unerwarteter Besuch eines alten Weggefährten brachte ihn wieder einigermaßen in die Spur. Auch wenn er dessen Angebot, mit seinem alten Boss das Land zu verlassen und sich in Italien quasi zur Ruhe zu setzen, ausschlug. Zu diesem Zeitpunkt war er einfach noch nicht so weit.
In den darauffolgenden Wochen wurde er langsam wieder nüchtern und übernahm immer öfter Gelegenheitsjobs in der einschlägigen Szene. Für einen normalen Job fehlten ihm eh die Qualifikationen und er war nur in einer Sache so wirklich gut.
So machte er sich über den Zeitraum von gut zwei Jahren als mehr als verlässlicher und diskreter Auftragskiller einen Namen.
Aus diesem Grund hielt es ihn auch nicht mehr in Chicago und er zog erneut um. Meist blieb er nie länger als einige Monate in einer Stadt. Wohnungen und Autos mietete er grundsätzlich unter falschem Namen und zahlte immer bar. Er wurde zu einem Nomaden, ohne nennenswertes Privatleben und lebte nur noch für seinen Job. Nicht, dass er es wirklich darauf angelegt hätte, irgendwen nah an sich ran zu lassen.

Vor zwei Monaten hatte er wieder einmal einen Job. Routinesache. Ein Ziel, ein Schuss. Nichts, was er nicht schon hundert Mal getan hätte. Doch irgendwas lief bei diesem Job grundlegend falsch. Er hatte es bereits am Morgen gespürt, entgegen seiner sonstigen Art aber nicht auf sein Bauchgefühl gehört.
Alles war vorbereitet, er in seiner Position, das Gewehr im Anschlag. Sein Ziel erschien ihm Zielfernrohr, doch noch ehe er seinen Schuss abgeben konnte, wurde auf ihn geschossen! Nur knapp verfehlte der Schütze sein Ziel und er konnte entkommen. Als er sein Motel erreichte, sah er bereits von der Straße aus, dass man ihn bereits erwartete. Irgendwer hatte ihn da entweder ans Messer geliefert oder wollte ihn beseitigt sehen. Somit gab er einfach Gas und verließ die Stadt.
Über einen alten Freund, den er bereits aus New York kannte, erfuhr er, dass auf seinen Kopf ein erhebliches Kopfgeld ausgesetzt war. So wurde aus dem Jäger plötzlich der Gejagte.
Dieser Umstand ließ ihm keine andere Wahl und auch wenn er im Grunde nicht der Typ war, der vor einer Konfrontation davon lief, so traf er die Entscheidung, die Staaten fürs Erste zu verlassen. Somit schiffte er sich auf einem Containerschiff als freiwilliger Helfer ein und kam somit nach London.

To be continued....



SCHREIBSTIL

▪ [ ] Erste Person | [X] Dritte Person | [ ] Unterschiedlich/Ich passe mich an ▪
Ggf. mit einer Schreibprobe
Aus einem anderen Leben...

Er könnte es sich wirklich einfach machen und ihr sagen, was sie wissen wollte. Aber wo blieb denn da der Spaß? Mal ganz abgesehen davon, dass er seine Auftraggeber nie verriet. Das war schon immer so und das würde auch immer so sein. Gut, im Grunde könnte es ihm wohl egal sein, verband ihn mit seinen heutigen Auftraggebern doch im Grunde keine wirklich echte Loyalität, außer die, die man sich mit Geld kaufen konnte. Warum also für Jemanden den Kopf hinhalten, den man nicht einmal kannte? Ja vielleicht nicht einmal ausstehen konnte? Ganz einfach; Sollte er diesen Scheiß hier überleben und es doch noch irgendwie auf die Reihe kriegen seinen Auftrag durchzuziehen, dann hieß das im besten Falle eine positive Mund zu Mund Propaganda für weitere Aufträge. Würde er nun aber singen wie ein lieblicher Kanarienvogel oder eine fiese kleine Ratte und er überlebte den Scheiß hier trotzdem irgendwie, dann konnte er sich auch gleich selbst ein Loch buddeln. Er versuchte sich gerade in einer Branche ein Standbein aufzubauen, in der das Klientel nicht lang fackelte ehe es wohl möglich selbst den Abzug drückte und in der Diskretion oberstes Gebot war. Das konnte sie nun nachvollziehen mögen oder nicht. Die Klappe zu halten, egal was er dafür in Kauf nehmen musste gehörte einfach zum Job. Und außerdem war er nicht der Typ, der andere ans Messer lieferte. Das hätte ihn auch schon in der Vergangenheit das ein oder andere Mal fast umgebracht sicher... Dennoch war er einfach so gestrickt. Fügte man dieser Gleichung noch einen nicht zu verachtenden Drang dem Tod so nah wie möglich zu kommen – ausgelöst von nicht all sehr in der Vergangenheit liegenden Ereignissen – so hatte man eine ziemlich kranke Mischung. Sie könnte sich also auf den Kopf stellen, ihm jeden Knochen brechen, ihm die Finger oder Zehen oder auch sonstige Körperteile abschneiden... Sie würde ihrer ersehnten Antwort kein Stück näher kommen. Wie er bereits angemerkt hatte; es wäre einfacher ihn zu töten, denn sie würde ihn niemals zum Reden bringen.
Somit schwieg er weiter. Abgesehen von seinem Lachen. Es ging ungewöhnlich schnell, dass scheinbar ein weiterer Killer losgeschickt worden war. Wobei... Alexis hatte jegliches Zeitgefühl verloren und er hatte absolut keinen Plan, wie lange er bewusstlos gewesen war. Es könnten auch schon Tage sein, die er in diesem muffigen Bunker hatte zubringen müssen und da wäre es dann doch schon wieder gar nicht so abwegig. Was wohl mit ihm passieren würde, wenn der zweite Killer erst einmal seinen Weg in den Bunker gefunden hatte, darum konnte er sich immer noch Sorgen machen, wenn es so weit war. Jetzt hatte er erst einmal andere Probleme. Noch immer drängte ihn Izzy zu einer Antwort, wiederholte wie eine Schallplatte in Endlosschleife immer wieder die selbe Frage. Doch nun, da sie von ihm nichts anderes hörte, als sein gehässiges Lachen, legte sich ihre Hand um seinen Hals und sie drückte immer weiter zu. Das Atmen wurde schwerer, sein Lachen war kurz darauf nur noch ein Röcheln. Doch auch so würde sie ihn nicht zum Reden bringen. Kam es ihr nicht in den Sinn, dass der arme Matthew vielleicht eher ihre Hilfe brauchte, als dass sie sich darum sorgen sollte, ob er nun endlich den Namen ausspuckte, den sie hören wollte oder nicht? Aber sprechen war doch verdammt schwer, wenn einem die Kehle zugedrückt wurde. Noch ein paar Minuten mehr und es hätte aus sein können, doch dann lenkte der zu Boden fallende Matt schließlich die Aufmerksamkeit der Blondine auf sich. Erneut schleuderte sie den Kopf des Dunkelhaarigen gegen den harten Betonpfeiler, was das Husten und gieren nach Luft nicht unbedingt leichter machte. Sollte er es hier wirklich wie ein Wunder doch noch raus schaffen, müsste er wohl erst einmal so etwas wie einen Arzt aufsuchen. Noch so ein Problem. Aber darum konnte er sich Gedanken machen, wenn es so weit war.
Es war schon fast rührend mit anzusehen, wie sehr sich die Blondine scheinbar doch um den Hacker sorgte. Ihr musste wirklich etwas an ihm liegen. Eine Tatsache, die ihn erneut zum Lachen brachte, wenn auch dieses Mal eher für sich. „Ihr lauft in euren sicheren Tod. Oder glaubst du wirklich, dass ihr es hier lebend raus schafft? Noch einmal wird der Typ sicher nicht daneben schießen.“ Matt hatte sicher nur reines Glück gehabt, dass der erste Schuss auf ihn nicht ins Herz oder in den Kopf gegangen war. Nein, der nächste Schuss würde sitzen und wer weiß... Vielleicht hatte es sich Zeus ja mittlerweile auch anders überlegt und würde bei der Gelegenheit nun doch auch seine Tochter beseitigen lassen. Doch im Grunde konnte es ihm ja auch egal sein. Er setzte in diesem Moment eigentlich mehr auf die berühmte Trotzreaktion von Izabelle, dass sie angefeuert von seinen Worten und dem Wunsch ihm das Gegenteil zu beweisen nun erst Recht mit Matt fliehen würde. Dass es allerdings noch einen zweiten Ausgang gab... Tja, damit hatte er nun nicht gerechnet und war nun doch ein wenig sprachlos. Hätte er sich aber wohl denken müssen.
Ihre netten Abschiedsworte quittierte er mit einem teuflischen Grinsen. Nein, von seinen Beweggründen hatte sie keine Ahnung und würde sie wohl auch nie. Sie durfte nur hoffen, dass ihr der Unbekannte da draußen wirklich diesen Wunsch erfüllte und ihn tötete, denn ansonsten würde er sie jagen und sie töten. „Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.“ Rief er ihr also noch hinterher, ehe die Tür ins Schloss fiel und er allein zurück blieb.

Während er nun allein auf das Unvermeidliche wartete, denn er machte sich keine Illusionen darüber, dass auch sicher auf seinen Kopf ein ordentliches Sümmchen ausgesetzt war, versuchte er wieder einmal die elenden Fesseln an seinen Hand- und Fußgelenken zu lösen. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Das Plastik der Kabelbinder schnitt sich nur weiter in seine Haut und auch die Fesseln an seinen Fußgelenken gaben nicht einen Zentimeter nach. Er benutzte sie selbst gern, da die Opfer, die sie trugen, sich bei dem Versuch selbst zu befreien doch nur selbst verletzten. Warum glaubte er also, dass er die Dinger ohne Hilfsmittel allein abbekommen würde? Ach ja... Weil sein Ego ihm manchmal vorgaukelte, er wäre Superman. Wie konnte er das nur vergessen? Seufzend schloss er also die Augen und lehnte den Hinterkopf vorsichtig an den Betonpfeiler hinter sich. Die Kopfschmerzen waren allgegenwärtig und nun, mit geschlossenen Augen, da drehte sich auch alles um ihn herum leicht. Alles dank der liebevollen Betreuung der liebreizenden Izabelle. Oh ja... Sie sollte wirklich hoffen, dass er das hier nicht überlebte! Es würde keinen Ort auf der Welt geben, an dem sie sich vor ihm verstecken könnte. Und wenn es das Letzte wäre, was er tun würde. Er würde sie finden und dann würde sie sich wünschen, niemals geboren worden zu sein.
Die Minuten schienen wie Stunden zu vergehen und noch immer hockte er hier wie der letzte Depp. Er hatte keine Ahnung, was da draußen nun vor sich ging. Waren die Blondine und der Hacker dem neu angeheuerten Killer entkommen? Jagte er sie und überließ den Dunkelhaarigen hier so einfach seinem Schicksal? Konnte das wirklich schon das Ende sein? Wobei es sich sicher noch über ein paar Tage hinziehen konnte, ehe er auf Grund von Dehydrierung einen langsamen Tod sterben würde. So hatte er sich sein Ende dann doch irgendwie nicht vorgestellt. Nein. Wenn dann wollte er schreiend und blutüberströmt mit einer Waffe in der Hand sterben. Zumindest hatte er es sich immer so vorgestellt. Wenn man ehrlich war, war es sowieso ein Wunder, dass er überhaupt so lange hatte überleben können. Musste wohl so was wie Glück sein. Oder eben doch nur ein schlechter Scherz des Universums, um ihn für all seine Sünden büßen zu lassen. Anders konnte er sich das nicht erklären. Natürlich wäre es jeder Zeit ein Leichtes gewesen, seinem 'Leid' selbst ein Ende zu machen, aber Selbstmord lag dann doch nicht in seinem Wesen und so nahm er jeden Rückschlag hin, egal wie sehr ihn das auch innerlich zerstörte. Es würde sicher nicht mehr lange dauern, bis sämtliche Anzeichen von Menschlichkeit aus ihm herausgesaugt wären und er einfach nur noch eine kalte, leere Hülle wäre. Ein Monster. Wobei man sich da wohl bereits streiten konnte, ob diese Bezeichnung nicht jetzt schon auf ihn zutraf.
Und gerade als er sich bereits halb mit seinem Schicksal angefreundet hatte, da hörte er wie die schwere Tür des Bunkers langsam aufgedrückt wurde. Er richtete seinen Blick in diese Richtung, machte aber keinen Mucks. Er musste es dem Killer ja auch nicht noch leichter machen, als es sowieso schon war. Immerhin saß er hier ja schon wie auf dem Silbertablett. Ein kräftiger, letzter Schubs und die Tür flog auf, ehe zwei Männer in den Raum stürmten. War er high? Halluzinierte er schon? Das konnte doch nicht sein. „Heilige Scheisse...“ Entfuhr es ihm bei dem Anblick von Blake und Grayson. Er hatte sich mit allem gerechnet, aber damit auf gar keinen Fall. Die beiden Männer, die er noch zu gut aus seiner Zeit bei Markham kannte, scannten kurz den Raum, nur um sich zu vergewissern, dass sie hier keine unliebsamen Überraschungen erleben würden. „Alles gut. Die sind abgehauen. Da lang.“ Mit dem Kopf deutete Alexis auf die zweite Tür, die in den Nebenraum und – wie er nun wusste – auch zu einem weiteren Ausgang führte.
Blake und Grayson entspannten sich und steckten prompt ihre Waffen ein, ehe sie den gefesselten Alexis hämisch grinsend betrachteten. ~“Sieh an, sieh an, sieh an...“~ Setzte Blake schließlich als Erster an. ~“Also dass ich so was jemals sehen darf. Du gefesselt und hilflos auf dem Boden Alexis. Was ist passiert? Hat dich ein kleines Mädchen mit ihrer Puppe nieder geschlagen?“~ Und augenblicklich brachen beide Männer in Gelächter aus. Gut, Alexis an ihrer Stelle würde es wohl ähnlich machen, aber dem Dunkelhaarigen stand im Moment so gar nicht der Sinn nach Scherzen – und schon drei Mal nicht auf seine Kosten. „Ja. HAHA. Sehr witzig! Was haben wir gelacht. Könntet ihr mir jetzt mal helfen oder was?!“ Ihm schwante schon, dass er sich das hier noch lange würde anhören dürfen. „Und was macht ihr überhaupt hier?“ Es war wohl eher unwahrscheinlich, dass Zeus sich erneut Männer von Markham besorgt hatte. ~“Wenn ich nicht wüsste, dass du mir dafür sehr wahrscheinlich den Arm brechen würdest, würde ich ja noch ein Beweisfoto davon machen.“~ Für diese Bemerkung fing sich Grayson einen Blick ein, der durchaus töten könnte – gepaart mit einem leichten Knurren. ~“Ist ja schon gut. Ich mach's ja nicht.“~ Und somit kam Grayson nun auf ihn zu, zückte ein Messer und schnitt die Kabelbinder an Hand- und Fußgelenken durch. ~“Kannst du aufstehen?“~ „Ja.“ Kam die gepresste Antwort. Er würde sich nun sicher nicht auch noch hoch helfen lassen. Da kam wieder der Stolz ins Spiel.
Alexis stützte sich auf seine rechte Hand, an der Linken hatte er ja drei gebrochene Finger - die fiel also aus und kam allmählich zum Stehen. Vorsichtig fasste er sich an den Hinterkopf, dort wo Izabelle ihn mit dem Betonpfeiler bekannt gemacht hatte, fühlte aber keine Platzwunde. Glück im Unglück. Er fühlte sich zwar ein wenig groggy und durchaus auch ein wenig wackelig auf den Beinen, aber er würde sich hier sicher keine weiteren Blöße geben. Irgendwie würde er es hier schon allein raus schaffen. „Also? Was macht ihr hier?“ Wiederholte er seine Frage, nachdem er beim ersten Mal keine Antwort bekommen hatte. Die beiden Männer wechselten einen Blick. „Nun spuckt es schon aus!“ Er war momentan nicht in der Verfassung, um lange Geduld zu beweisen. ~“Wir hatten einen Job in der Nähe.“~ Setzte Blake schließlich an. ~“Wir waren schon fast wieder auf dem Rückweg, als der Anruf vom Boss kam, wir müssten dringend nach Chicago, um dir zu helfen. Mehr hat er nicht gesagt.“~ Alexis nickte. ~“Als wir hier ankamen, war noch ein Typ hier. Der hat auf irgendwen geschossen.“~ Ergänzte nun Grayson. ~“Den haben wir erledigt und dann haben wir dich hier gefunden.“~ Nun waren es seine alten Weggefährten, die ihn fragend ansahen, ehe Blake als Erste fragte. ~“Was war hier los? In was für Schwierigkeiten steckst du?“~ „Später. Jetzt will ich erst mal hier raus, was essen, telefonieren, mich verarzten und dann können wir Frage-Antwort-Spielchen spielen. Okay?“ Bereits bei diesen Worten kämpfte er sich langsam zur Tür, merkte aber sofort, dass er langsam machen musste, wenn er sich hier nicht auch noch auf die Fresse packen wollte. Blake und Grayson kannten ihn lange und gut genug, um zu wissen, dass sie den mehr als sturen Alexis besser machen ließen und folgten ihm schließlich nach draußen.
Irgendwie schaffte er es heil und ohne Hilfe zu dem Wagen der zwei Männer. Der Wagen, mit dem er selbst unterwegs gewesen war, war ihm herzlich egal. Es war irgendein Allerweltsauto, dass er sich speziell besorgt hatte und an dem hing sein Herzblut so absolut gar nicht. Allerdings befand sich noch die ein oder andere Sache in diesem Wagen, die er wohl gern zurück hätte, aber darum konnte er sich auch später noch kümmern.
Nachdem schließlich die drei Männer ihre Plätze eingenommen hatte, startete Blake den Motor und fuhr los.


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▪ Du bist meine jüngere Schwester ▪


BASIC FACTS

▪ Zoë Steel – absolut N I C H T verhandelbar! | Baujahr '1990 - du bist 6 Jahre jünger als ich | Du wirst schon was aus deinem Leben gemacht haben | Mittel- bis Oberschicht ▪


FACECLAIM

▪ Teresa Palmer [Fav ♥] o. Alona Tal
(ungern verhandelbar – ansonsten Veto-Recht meinerseits – Blond ist ein Muss!)▪





GEMEINSAME STORYLINE


Wir haben keine gemeinsame Geschichte. Als unser Vater starb, warst du noch zu jung und auch als ich mitten in meiner rebellischen Phase steckte und anfing, mich vermehrt auf der Straße herum zu treiben, warst du einfach noch zu klein, um zu verstehen, was da vor sich ging.
Das letzte Mal hast du mich gesehen, als du 12 warst und das auch nur durch einen kleinen Spalt deiner Zimmertür. Den Streit zwischen mir und unserer Mutter und all die unschönen Worte und Sätze, die da zwischen uns flogen und wie ich letztendlich auf den neuen Mann in eurem Leben losgegangen bin, hast du somit schon mitbekommen. Danach bin ich gegangen und nie wieder gekommen. Da die Neugier in unserer Familie aber irgendwie genetisch bedingt zu sein scheint und du nicht von heute auf morgen vergessen hast, dass du einen Bruder hast, hast du natürlich immer wieder nach mir gefragt. Wann ich wieder nach Hause komme, wo ich bin. Aus purer Verzweiflung hat dir unsere Mutter erzählt, ich wäre tot. Und für sie bin ich das sicher auch, so wie sie für mich.

Wie dein Leben sich weiter entwickelt hat, darfst du frei entscheiden. Worauf ich aber bestehe und da lasse ich auch nicht mit mir handeln: du hattest eine glückliche Kindheit! Der neue Mann an der Seite unserer Mutter war ein guter Kerl, auch wenn ich ihm nie eine Chance gegeben habe. Vielleicht war er sogar wohlhabend und du hast alles bekommen, was du dir gewünscht hast? Privatschule, Elite-Uni. Wie du magst. Du bist nicht kriminell und warst es auch nie! Du bist das komplette Gegenteil zu mir!
Das Einzige, womit ich mich noch anfreunden könnte wäre, wenn der Stiefvater zwar wohlhabend, aber ein gewalttätiger Wichser war. Quasi dich und unsere Mutter auch gern mal verprügelt hat. Trotzdem hast du nie den rechten Weg verlassen! Diese Variante der Geschichte aber auch nur eher ungern. Ich wünsche dir eigentlich eine wirklich glückliche Kindheit, wie ich sie auch gern gehabt hätte...


Aber was führt dich nun nach London? Nun, da würden mir zwei Varianten einfallen, die Sinn machen.

Variante 1:
Du machst hier Urlaub oder gar ein Auslandssemester. Meinetwegen auch ein Sabbatjahr oder Au Pair. Du bist auf jeden Fall aus purem Zufall in London. Lebst dein Leben, bist glücklich.
Wie und wo wir uns begegnen kann man dann gemeinsam besprechen. Du wirst mich auf jeden Fall nicht erkennen. Wie auch? Und selbst wenn ich dir irgendwie bekannt vorkommen sollte, schiebst du es auf den Zufall, immerhin bin ich tot. Und auch ich werde dich nicht erkennen.
Wie erfahren wir also doch noch, dass wir Geschwister sind, wirst du dich jetzt fragen? Nun, du könntest mit Freunden in einem Café oder sonst wo sein, wo ich – wie es das Schicksal so will – auch gerade bin und sie rufen dich bei deinem Nachnamen, was natürlich meine Aufmerksamkeit erregt.
Oder du jobbst irgendwo – nach Möglichkeit würde sich auch da ein Café anbieten, da ich ein absoluter Koffeinjunkie bin und somit sehen wir uns öfter. Und da du das absolute Gegenteil von mir und somit ein total offener und lebenslustiger Mensch bist, stellst du dich mir vielleicht nach einer Weile vor. Aber auch das ist alles verhandelbar.

Variante 2:
Auf Grund des gewaltsamen Todes unseres Vaters war es schon immer dein Wunsch, irgendwas auf der Seite des Gesetzes zu machen und so kamst du zum FBI. Auf diesem Weg bist du irgendwann über meinen Namen gestolpert, immerhin hab ich so einiges auf dem Kerbholz - auch wenn sie es mir nie offiziell nachweisen konnten - und bin für die Behörden sicher auch kein unbeschriebenes Blatt.
Vielleicht sind sie sogar in die ganze Sache mit dem Kopfgeld auf mich verwickelt?
So erfährst du schließlich auch, dass ich sehr wohl noch am Leben bin, auch wenn momentan niemand weiß, wo ich mich aufhalte. Und da käme wieder die Steel'sche Neugier ins Spiel. Du bist schlau und folgst meinen alten Kontakten – natürlich erst einmal alles inoffiziell. So findest du Jay, den Typen, der mir geholfen hat zu verschwinden und da du ihm sicherlich mit 'ner Menge Jahre an Knast drohst – was bei seinen ganzen illegalen Hackergeschichten ja auch nur Sinn macht – kriegst du aus ihm raus, dass ich mich nach London abgesetzt habe.
Ob du deinen Vorgesetzten davon erzählst oder nicht, überlasse ich ganz dir und deinem moralischen Kompass. Schlussendlich kommst auch du nach London und suchst nach mir. Ob dir gefällt, was du findest, wage ich zu bezweifeln, aber sowas hat einen wahren Steel noch nie aufgehalten.



EIGENSCHAFTEN

▪ Wie schon erwähnt, bist du das totale Gegenteil zu mir! Du bist lebensfroh, offen, optimistisch und so absolut gar nicht kriminell!
Das griechische durchaus auch mal hitzige Temperament - dass uns von unserer Mutter in die Wiege gelegt wurde - haben wir jedoch gemeinsam. ▪



PROBEPOST?

▪ [X] Ich wünsche einen neuen Post aus Sicht des Charakters | [ ] Mir reicht ein alter Post | [ ] Ich möchte ein gemeinsames Probeplay | [ ] Ich benötige keinen Probepost | [ ] Ich entscheide bei der Bewerbung ▪
Sollte ein neuer Probepost gewünscht sein, gib dem Gesuchten bitte Angaben zur Postsituation, die du gerne lesen möchtest.
Vielleicht unser erstes Aufeinandertreffen?
Interessant fände ich auch - wenn du dich für die Variante mit dem FBI entscheidest - was es in dir auslöst, als du bemerkst, dass ich noch lebe und wie du unsere Mutter damit konfrontierst.



WEITERE ANMERKUNGEN

▪ Ich suche für diese Rolle wirklich jemanden, der sich langfristig etwas aufbauen will und nicht nach ein paar Wochen gleich wieder verschwindet!
Außerdem werde ich dieses Gesuch nicht leichtfertig vergeben! Kann mich deine Story - bei der ich mir durchaus ein Veto-Recht rausnehme - schon nicht überzeugen, dann wird es gar nicht erst zu einem Probepost kommen. Mag hart klingen, aber nach all den Jahren, in denen ich mit diesem Charakter bereits lebe und immer wieder versuche, gewisse Rollen zu besetzen, bin ich kritischer geworden. Und auch wenn ich ein Wiedersehen wirklich spannend finden würde, muss ich dieses Gesuch nicht vergeben, wenn sich niemand passendes findet.

Du solltest dich auch darauf einstellen, dass der Anfang zwischen uns sicherlich nicht einfach wird, egal, für welche Variante du dich entscheidest. Bist du also jemand, der mit komplizierten und komplexen Plays und gar schwierigen und abweisenden Charakteren nicht zurecht kommt, dann ist dieses Gesuch nichts für dich.
Wir sind Fremde füreinander und für Alexis wirst du wahrscheinlich eine lebende Erinnerung an unsere Mutter darstellen, da du eher nach ihr kommst, was das Aussehen betrifft und ob es nun gerechtfertigt ist oder nicht, das wird ihm die Sache nicht einfacher machen. Es wird Zeit brauchen.

So... Und nun mal nicht ganz so ernst: Ich als PB bin ein sehr umgänglicher Mensch, auch wenn das bisher vielleicht nicht den Anschein gemacht hat.
Mit mir kann man über alles reden und ich bin wirklich entspannt, wenn nicht gerade meine Alexis-Seite durchkommt.
Wenn dich bis hierher also noch nichts abgeschreckt hat und du die Herausforderung liebst, dann würde ich mich freuen, von dir zu lesen und gern eine spannende Geschichte mit dir erzählen.

Diese Rolle kann auch gern intern vergeben werde, dann ab mit euch in meine PNs.



             

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