Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber es ist schließlich gemeinhin bekannt, dass die wenigsten so unschuldig sind, wie sie sich geben, nicht wahr? Wobei, wenn man so darüber nachdenkt, was ist schon gut und was ist schlecht? Liegt die Beurteilung dessen nicht ganz im Auge des Betrachters? So zumindest versuchen Viele, die sich ihr Brot mit Machenschaften im sogenannten 'Schattengeschäft' verdienen, ihre Taten zu rechtfertigen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb wollen wir doch immer an Diejenigen appellieren, die auf der Seite des Lichts wandeln und mit Optimismus und Positivität durchs Leben gehen, denn sind es nicht genau diese, die uns das Leben erst lebenswert machen? Nicht nur Menschen, natürlich, auch oder vielmehr vor allem ihre Taten vermögen es, unsere Geschichten mit Farbe zu füllen, mit Melodien, mit Zeilen des Lebens. Aber vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?

Wir schreiben das Jahr 2019.
September bis Dezember




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018


#46

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 26.07.2019 17:37
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Kariwase Hunter Phillips. Meist nur Hunter genannt.


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
36 Jahre


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Mitarbeiter auf einem Schrottplatz


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

Kariwase - außerhalb seiner Familie gemeinhin bei seinem Zweitnamen Hunter genannt - wurde am 29. Oktober des Jahres 1983 als ältester von drei Geschwistern im Mohawk Reservat Kahnawake, südlich von Montreal geboren. Das Leben der Familie war einfach und recht isoliert, doch stets von Liebe und Fürsorge für einander geprägt. Als Mitglieder einer längst verdrängten und nahezu ausgerotteten Kultur, hatten die in ihrem Reservat lebenden Kanien'kehá:ka - so der eigentliche Name ihres Volkes - nur einander und hielten an allem fest, was ihnen von jener Kultur geblieben war. Ihr Leben verlief fast ausschließlich auf ein und derselben Art: Man wurde im Reservat geboren. Man wuchs im Reservat auf. Man starb im Reservat. Nur wenige waren bisher aus diesem Kreislauf ausgebrochen. Hunter verbrachte dreizehn Jahre seines Lebens in Kahnawake und verspürte nie diesen Drang. Wie alle anderen Kinder und Jugendliche besuchte er die Schule im Reservat und sog begierig alles auf, was es über seine Herkunft zu wissen gab. Er war stolz darauf. Stolz darauf, überlebender Repräsentant einer alten Kultur in dieser schnelllebigen Zeit zu sein. Nie hielt er es für möglich, dass andere ihn nicht als eben das sehen könnten.
Im Jahre 1996 sollte seine heile Welt auf fast dramatische Art erschüttert werden. Die Baufirma, für die sein Vater Jahr und Tag geschuftet hatte, entließ im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen einen Großteil ihrer Angestellten. Wer seinen Job nicht verlieren wollte, musste die Anstellung in einer Tochtergesellschaft in England in Betracht ziehen. Hunter verstand lange Zeit nicht, wieso sein Vater eben dies tat. Verstand nicht, dass jemand ihrer Herkunft und vor allem in einem gewissen Alter, keine unbegrenzten Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt hatte. Und ihre Familie brauchte das Geld. So brachen sie ihre Zelte in Kanada ab und zogen nach England. Nach London. Für die Kinder, die zwar Großstädte besucht, doch eben immer in ihrer eigenen kleinen Welt gelebt hatten, ein kultureller Schock der seinesgleichen suchte.
Vor allem Hunter jedoch tat sich schwer, sich in seiner neuen Lebenssituation zurechzufinden. Obwohl mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet, fand er sich in seiner neuen Schule - die so vollkommen anders war, als seine alte Schule im Reservat - von Beginn an als Außenseiter wieder. Teils selbst verschuldet, weil er sich innerlich regelrecht davor weigerte sich einzuleben, teils empfanden seine Mitschüler den "Indianerjungen aus Kanada" schlichtweg als merkwürdig und mieden ihn regelrecht. Die wenigen neugierigen unter ihnen versuchten, etwas über seine Herkunft herauszufinden, nur um mit alten Legenden wie die über Menschenfresser - keine andere Bedeutung hatte das Wort "Mohawk" - aus ihren Recherchen hervorzugehen. Auf diese Art gemobbt und gedemütigt, fühlte Hunter sich mehr und mehr entwurzelt und je älter er wurde, desto mehr wandte er sich von seiner Familie ab und den falschen Leuten zu. Mit sechzehn kam er zum ersten Mal in Kontakt mit Drogen und Alkohol, mit siebzehn war er abhängig, mit achtzehn setzten ihn seine Eltern endgültig vor die Tür, nachdem jeder Versuch an ihren Sohn heranzukommen und ihm zu helfen gescheitert war.
Was folgten, waren die wohl dunkelsten zwölf Jahre in Hunters Leben. Vollkommen desillusioniert verließ er London und verbrachte seine Tage als Landstreicher. Auf der Suche nach dem, was er glaubte in Kanada zurückgelassen zu haben und in England niemals finden würde: Eine Heimat. Einen Sinn. Seinen Stolz. Die Wut darüber all das nicht zu finden, betäubte er weiterhin mit Alkohol und Drogen. Vier Mal brachte ihn das beinahe ins Grab und jedes Mal konnte er nichts schlechtes daran finden.
Als er dreißig Jahre alt war, traf er Hailey. Ebenso verletzt und enttäuscht von der Welt wie er, schien sie seine Seelenverwandte zu sein. Sein Licht in der jahrelangen Dunkelheit, obwohl sie genauso kaputt war wie er selbst. Doch obwohl man glauben könnte, dass zwei Junkies einander bloß weiter in den Sumpf hineinziehen konnten, schien es viel eher, als würden sie einander den Spiegel vorhalten. Als würden sie endlich an dem jeweils anderen erkennen, wie sehr sie ihre jeweiligen Leben vergeudeten. Gemeinsam begannen sie eine Therapie und kamen einander noch näher als zuvor. Zwei Jahre später heirateten sie, ein weiteres Jahr später kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt. Es schien, als hätten sich ihre Leben vollkommen gewendet und erstmals in so vielen Jahren, hatte Hunter tatsächlich das Gefühl angekommen zu sein. Hailey und er kehrten nach London zurück, wo er sich nicht nur mit seiner Familie versöhnte, sondern auch einen Job auf einem Schrottplatz fand. Er war glücklich, bis er nur wenige Monate nach der Geburt seiner Tochter feststellen musste, dass seine Frau es nicht war. Psychisch weiterhin labil, fand Hailey sich in ihrer neuen Rolle als Mutter nicht zurecht und als Hunter eines Abends von der Arbeit Nachhause kam, fand er sie bewusstlos neben dem Babybett mit dem schreienden Säugling darin vor. Überdosis. Wäre er nur etwas später heimgekommen, hätte sie vermutlich nicht überlebt.
Während man Hailey in ihren zweiten Entzug schickte, fand Hunter sich somit als alleinerziehender Vater wieder. Selbst noch gezeichnet von seiner Vergangenheit, doch mit dem festen Willen, Haileys Weg nicht zu folgen und sich auf der lichten Seite des Lebens zu halten. Für seine Tochter. Für Hope.


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Jason Momoa


Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ x ] NEIN


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
REGELPASSWORT

Icky hat es eingesteckt


zuletzt bearbeitet 26.07.2019 17:45 | nach oben springen

#47

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 26.07.2019 17:48
von Ichabod Galloway (gelöscht)
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Hallöchen

Wie schön, dass du es zu uns in die Bewerbung geschafft hast.
Ich muss sagen, dass ich Hunter wirklich verdammt interessant finde! Vor allem seine Herkunft finde ich richtig Klasse!

Ich will jetzt aber gar nicht lange um den heißen Brei herum reden. Schließlich wartest du bestimmt schon darauf hereingelassen zu werden.
Also. Das Regelpasswort hat gestimmt, der Name ist frei und der Avatar war für dich reserviert.
Da bleibt mir nicht mehr viel übrig, als dich in die Anmeldung zu schicken.
Ich hole dich dann auf der anderen Seite ab.
Liebe Grüße,
Icky


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#48

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 26.07.2019 18:04
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


Bitte dieses Anmeldeformular verwenden.

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[img]https://i.imgur.com/YWLzvow.png[/img][/center][style=float:left;margin:2px;][img]https://i.imgur.com/ojIvqFH.png[/img][/style][scroll][style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. [i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.[/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
[center][rahmen1]https://imgur.com/oFao8Qz.gif[/rahmen1]
[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
[center][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]➽ [b]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.[/b][/style][/center]
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Only then would they know a blessing in disguise.

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#49

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 27.07.2019 01:28
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
IVAN CZAR ANDREJEW


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
ACHTUNDDREIßIG


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
LEITER DER RUSSISCHEN BOTSCHAFT IN LONDON / DIPLOMAT


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

THE DEVIL WEARS - IN THIS CASE, ARMANI.
••》 the name CZAR = "Zar"; any person having great or unlimited power; an emperor: title of any of the former emperors of Russia
Wer im Wörterbuch Machthunger und Gier nachschlägt, der findet daneben seinen Namen als Erklärung. Ivan scheut vor keinen Tricks und Kniffen zurück und geht wortwörtlich über Leichen, um seine Ziele zu erreichen. Was ihm an wissenschaftlich-mathematischen Fähigkeiten fehlt, versucht er mit Wortgewandheit und Charisma auszugleichen. Er ist jemand zum Hassen oder zum Lieben, meistens beides gleichzeitig, aber niemand, an dem man ungerührt vorbeikommen kann. Wer ihm im Weg steht, hat kein leichtes Leben. Nicht umsonst wird er als einer der mächtigsten Männer Russlands gehandelt. Und nun ist er in London.
Aber ganz von vorne: Geboren wurde Ivan als ältestes Kind und einziger Sohn der Familie Andrejew, fünf Minuten vor seiner Zwillingsschwester Jelena. Seine Eltern gaben ihm den Zweitnamen Czar, auf den er sehr stolz ist. Immerhin ist es die Bezeichnung der ehemaligen russischen Monarchen. Ivan war ein sehr unruhiges und schwieriges Kind. Immer war er unzufrieden, immer wollte er mehr und mehr und mehr -, und seine Eltern lasen ihrem Goldjungen jeden Wunsch von den Augen ab, erzogen ihn aber gleichzeitig auch streng, wie für die russische Oberschicht üblich. In der Schule beschützte Ivan seine Schwester vor jedem, der ihr zu nahe kam und prügelte sich sogar ein Mal für sie. Seine Noten ließen in naturwissenschaftlichen Fächern aber sehr zu wünschen übrig, die Zahlen flogen vor seinen Augen einfach davon. Dyskalkulie. Bis heute kann Ivan selbst einfachste Berechnungen nur mit dem Taschenrechner durchführen.
Nichtsdestotrotz erkaufte sein Vater ihm einen Studienplatz an einer angesehenen Universität, an der er Politikwissenschaften studierte. Dafür hatte er schon immer eine Faszination gehabt. Nicht etwa für die Materie an sich, sondern für die Macht, die damit einherging. Schon in der Grundschule war er Klassensprecher-, und schon dort nutzte er seine Macht schamlos aus, indem er behauptete, er habe jetzt Anrecht auf den besten Sitzplatz und den leckersten Nachtisch. Früh übt sich, wenn es um Korruption geht. Nach seinem Studium erkaufte ergatterte Ivan einen begehrten Job bei der Russischen Botschaft. Zunächst fing er unten an, arbeitete sich dann aber nach und nach hoch. Wie hocharbeiten bei ihm aussieht? Er bumste seine Vorgesetzte, bis sie sich in ihn verliebte, überzeugte sie, ihm einen Job in der Führungsebene zu verschaffen, schob ihr schwere Fehler unter, die sie gar nicht begangen hatte sondern er, bis sie gefeuert wurde, und ließ sie dann fallen. Die Menschen um ihn herum bedeuteten ihm bislang herzlich wenig. Er sah sie als nicht mehr als Spielfiguren an. Spielfiguren in einem Spiel, dessen Regeln seiner Meinung nach nur er allein versteht. Denn dank Mama und Papa und Mutter Natur hat er -, so findet er, alles, was er zum Gewinnen braucht. Eine feste Freundin oder gar Ehefrau hatte er noch nie, Liebe ist ihm ein Fremdwort. Affären? Gerne. Diese behandelt er sogar mit großem Respekt und sorgt dafür, dass jeder auf seine Kosten kommt. Aber sich ewig zu binden, kam bisher nicht infrage. Bisher.
Vor kurzem ereilte den bisherigen Leiter der Russischen Botschaft in London ein tragischer Auto"unfall". Wie passend, dass Ivan sofort zur Stelle war, um die frei gewordene, dringend benötigte Position zu besetzen. Fast so, als hätte er den Tod des Mannes vorhergesehen... So lebt er nun in London und denkt ernsthaft darüber nach, sich mit einer passenden Frau zu verloben, um von der High Society Londons noch besser akzeptiert zu werden. Als Leiter der Russischen Botschaft ist er auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Macht angekommen, doch auch hier spielt er nicht immer mit fairen Mitteln. Dass er nun in der Stadt ist, weiß seine dort ebenfalls ansässige Schwester wahrscheinlich nur aus der Zeitung. Den Kontakt zu ihr hatte er vor etwa fünf Jahren ohne ihr einen Grund zu nennen komplett abgebrochen. Früher war Jelena die einzige Person, die sein Herz erwärmen konnte und seine Geschwisterliebe zu ihr sehr ausgeprägt. Mit der räumlichen Trennung während des Studiums schwand aber auch die geistige Nähe zu ihr. Früher sahen sie sich oft als eine Seele in zwei Körpern, die zusammengehörten... Aber Ivan wollte jede Störung eliminieren, jede Ablenkung von seinen Zielen. Er liebt nur noch die Macht, denkt nur noch an sich selbst und nicht daran, dass er Andere mit seinen Aktionen verletzt. Es ist nicht so, dass er seine Familie hasst - sie ist ihm einfach gleichgültig, solange sie ihm gerade nichts nützen.
Zum Glück ist London ein zauberhafter Ort -, ein Ort mit Millionen von Träumen. Was passiert ist, lässt sich nicht ungeschehen machen. Aber vielleicht werden ein paar Wunder ja doch noch wahr.


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
JUSTIN HARTLEY




Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [X] NEIN
Jelena kennt und erwartet mich.


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
REGELPASSWORT

Alistair benutzt es heute als Kissen


Teamie Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 27.07.2019 01:34 | nach oben springen

#50

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 27.07.2019 01:37
von Alistair McCallum | 1.406 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend... Nacht wohl eher!
Na da hast du aber ein Glück, dass mich die unerträgliche Hitze in meinem Dachgeschosszimmer mit Schlaflosigkeit plagt, aber ich bin mindestens ebenso froh, noch da zu sein, schließlich hätte ich mir dann die Bearbeitung dieser wirklich toll ausgearbeiteten Bewerbung vielleicht nicht unter den Nagel reißen können! @Jelena Raja Andrejew wird dich sicherlich schon sehnsüchtig erwarten und ich bin wirklich schon sehr gespannt, was ihr als Zwillingsduo noch alles so aushecken werdet!
Nun aber fertig mit dem Gequatsche und auf geht's zur eigentlichen Bewerbung: Das Regelpasswort hat gestimmt, der gewünschte Name ist noch frei und dein Avatar - der mich daran erinnert, dass ich endlich mal 'This is Us' weiterschauen muss - ist ebenfalls noch frei. Somit darf ich den Herren also gleich weiter an unserer Empfangsdame vorbei in die Anmeldung bitten. Wir sehen uns dann auf der anderen Seite!
Ganz ganz liebe Grüße,
Alistair



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#51

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 27.07.2019 01:41
von Alistair McCallum | 1.406 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


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[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
[center][rahmen1]https://imgur.com/oFao8Qz.gif[/rahmen1]
[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
[center][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]➽ [b]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.[/b][/style][/center]
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#52

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 27.07.2019 18:11
von Jo
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Jocelyn Dumitrescu


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
33 Jahre


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Beim Chronicle - wird intern noch genauer mit Mr. McCallum besprochen


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

If I could light the world up for just one day...

Am 27. September 1985 erblickte ich in einer, für diese Jahreszeit viel zu milde, Herbstnacht das Licht der Welt. Ich war und bin das einzige Kind meiner Eltern. Ein Kind der Liebe, auch wenn für sie damit eine Zeit der Entbehrungen verbunden war, was andere Menschen sicher anders hätte handeln lassen. Ich hatte Glück und sich und mich liebende Eltern.
Mein Vater entstammte einer alten, wohlhabenden, rümänischen Familie. Meine Mutter war schon als junges Mädchen, sie war die Tochter der Köchin, in ihrem Haushalt. So lernten sich meine Eltern kennen, ehe mein Vater für seine Ausbildung auf ein Internat geschickt wurde. Mit 18 kam er zurück und er und meine Mutter verliebten sich sofort ineinander. Liebe auf den ersten Blick, wie im Film oder Märchen. Meinem Großvater jedoch war das ein Dorn im Auge. Meine Mutter nicht standesgemäß und hinter seinem Rücken hatte er für meinen Vater bereits eine andere Frau ausgesucht, die aus wesentlich besserem Hause kam und der Familie so noch zu mehr Ansehen verhelfen würde. Doch mein Vater wollte davon nichts wissen. Er wollte nicht des Geldes oder des Ansehens wegen heiraten. Er wollte es aus Liebe tun und er liebte meine Mutter. So stellte mein Großvater ihn vor die Wahl: entweder das Erbe oder die Liebe. Noch heute versichert mir mein Vater, dass ihm diese Entscheidung nicht eine Sekunde lang schwer gefallen ist oder sie gar bereute. Zwei Jahre später wurde ich geboren.
An die ersten Jahre meines Lebens habe ich keine detaillierten Erinnerungen, was uns wieder einmal zeigt, dass Milch doch im Grunde wesentlich mehr knallt als jeder Alkohol, oder?
Doch ich erinnere mich an das erste Mal, dass mein Vater mich auf den Rücken eines Pferdes setzte. Ich erinnere mich an den Geruch, die Bewegungen des majestätischen Tieres und wie mein Vater mich sanft aufrecht hielt. An das weiche Fell unter meinen Fingern und wie ich langsam und vorsichtig meine kleine Hand durch die Mähne gleiten ließ. Ich verstand vielleicht noch nicht in Gänze, was da mit mir passierte, aber ich hatte auch keine Angst. Mein Vater wurde später auch nicht müde, jedem zu erklären, dass ich reiten konnte, bevor ich überhaupt meine ersten zaghaften Schritte in dieser Welt unternahm.
Mein Vater hatte von seinem letzten Geld ein recht heruntergewirtschaftetes Gestüt in der Nähe von Bran in Rumäninen gekauft und er und meine Mutter hatten es über die Jahre wieder aufgebaut und zu neuem Glanz geführt. Bereits von Kindesbeinen an wuselte ich mit durch die Ställe. Als ich alt genug war, übernahm ich natürlich auch die anfallenden Arbeiten wie Ställe ausmisten, die Pferde versorgen etc. Denn auch wenn uns das Gestüt gehörte und wir Angestellte hatten, so war es meinen Eltern wichtig mir zu vermitteln, dass man sich auf seinem Geld nicht ausruht und dass es einen nicht besser macht als jemanden, der nicht so viel hat.
Einer der schönsten Tage meiner Kindheit war wohl mein 12ter Geburtstag. Denn an diesem Tag bekam ich mein erstes, eigenes Pferd. Einen Vollblutaraber, den ich auf den Namen 'Onyx' taufte und der sich nur von mir reiten ließ. Ich liebte dieses Pferd. Mir fehlte es an Nichts und ich hatte wirklich eine glückliche und schöne Kindheit, aber wirklich frei habe ich mich immer nur auf dem Rücken der Pferde und besonders eben auf Onyx' Rücken gefühlt.

Als ich 15 war, stellten meine Eltern einen neuen Mechaniker ein. Der brachte seinen 16 jährigen Sohn Toma mit auf den Hof. Was Jungs anging, war ich schon immer eher untalentiert gewesen, da ich scheinbar anders war. Meine beste Freundin Ileana hingegen hatte da ein durchaus leichteres Händchen und manchmal beneidete ich sie darum, denn bereits vom ersten Moment an hatte ich mich ein wenig in den Mechanikersohn verguckt – auch wenn ich mir keine großen Hoffnungen machte. Trotzdem verbrachten Toma und ich viel Zeit miteinander auf dem Hof und wurden gute Freunde. Er zeigte mir ein paar Sachen in Bezug auf Motoren und ich brachte ihm im Gegenzug das Reiten und den Umgang mit Pferden bei. Meine Gefühle für ihn kamen nie zur Sprache und ich war mir sicher, dass es Niemand wusste. Ja, genau...
So ging das ca. ein Jahr lang. Irgendwann setzten sich meine Eltern mit mir abends zusammen und fragten, ob ich Toma denn bereits meine Gefühle gestanden hätte. Obwohl es wahrscheinlich nicht zu ungewöhnlich war, dass Eltern Dinge wussten, die sie gar nicht wissen sollten, war mir das Ganze doch verdammt peinlich. Das sind so Sachen, die man wenn denn mit seiner besten Freundin hinter vorgehaltener Hand bespricht, aber doch nicht mit seinen Eltern. Und schon gar nicht mit seinem Vater, in dessen Augen doch sowieso nie auch nur irgendein Mann gut genug für sein kleines Mädchen sein würde. Wahrscheinlich nicht einmal ein Prinz! Doch zu meiner Überraschung ermutigten mich meine Eltern den entscheidenden Schritt zu machen. Nicht, dass es das Ganze einfacher oder angenehmer gemacht hätte. Und so dauerte es noch einige Wochen, bis ich mir schließlich bei einem gemeinsamen Ausritt ein Herz fassen konnte.
Die Sekunden der Stille zogen sich wie Stunden und ich betete, dass sich der Boden unter mir auftun würde, um mich zu verschlucken. Doch schließlich lehnte sich Toma zu mir vor und gab mir meinen ersten richtigen Kuss.
Nach drei glücklichen Jahren zusammen, machte mir Toma schließlich einen Heiratsantrag, den ich überglücklich annahm. Wir entschieden uns für eine Sommerhochzeit, was uns noch ein gutes dreiviertel Jahr zur Planung ließ. Mein Leben war perfekt, da war ich mir sicher. Und in diesem Moment muss das Schicksal wohl höhnisch lachend vom Stuhl gefallen sein...
Drei Wochen vor der Hochzeit erwischte ich den Mann, mit dem ich alt werden wollte, mit dem ich Kinder wollte, mit meiner besten Freundin im Bett, die sich nicht einmal dafür entschuldigte und mir stattdessen noch dreist unter die Nase rieb, dass diese Affäre schon seit über einem halben Jahr lief. Es war dieser Moment, der alles änderte.
Ich erinnere mich kaum an die darauffolgenden Minuten. Erst als ich quer durch den Raum geschleudert wurde, kehrte scheinbar auch ich wieder zurück in die Realität. Ich hatte noch nie einen Menschen tätlich angegriffen, aber sie hatte es verdient. Später erfuhr ich, dass ich ihr die Nase gebrochen hatte und war schon ein wenig stolz auf mich.
Doch auch dieser kleine Triumph konnte meinen Schmerz über den Betrug und den Vertrauensverlust in zwei mir so wichtige Menschen nicht ungeschehen machen. Mal abgesehen von dem gebrochenen Herzen...


Wild hearts can't be broken...

Zwei Jahre später hatte ich meiner Heimat, meinen Eltern, unserem Hof und meinen geliebten Pferden den Rücken gekehrt. Alles erinnerte mich noch immer an meinen Schmerz und ich musste einfach etwas anderes sehen. Für eine Weile meinen eigenen Weg gehen, ehe ich irgendwann in einigen Jahren zurückkehren und den Hof übernehmen würde.
Es hatte mich nach Prag verschlagen. Die goldene Stadt. Ein Touristenmagnet. Wer sagt, dass New York die Stadt sei, die niemals schläft, der war noch nie in Prag.
Für ein Mädchen Anfang 20 aus einer Kleinstadt Rumäniens war der Unterschied doch schon ein halber Kulturschock. Plötzlich war ich mir nicht mehr sicher, ob das Ganze so eine gute Idee gewesen war. Heimweh überkam mich. Abend für Abend saß ich meiner kleinen Wohnung und weinte.
Erst nach drei Wochen ging es bergauf. Ich fand einen Teilzeitjob - den ersten von vielen - in einer Bar und damit auch die ersten freundschaftlichen Kontakte in dieser Millionenmetropole.
Über die Jahre hatte ich viele Jobs: Barkeeperin, Fahrradkurierin, Promoterin, Hundesitterin, Telefonistin. Es war zwar stressig, aber es reichte zum Leben. Und damit redete ich mir ein, in meinem sowieso viel zu hektischen Leben sei gar kein Platz für einen Mann. Ich war auch einfach noch nicht wieder bereit für diese Art von Vertrauen und so blockte ich in der Regel alle Annäherungsversuche des anderen Geschlechts ab.
Aber manchmal hat man einfach keine Kontrolle über sein Leben oder über sein dummes Herz! Und so trat er in mein Leben. Ich wusste von Anfang an, dass er nur Ärger bedeuten konnte und doch erwischte ich mich immer wieder dabei, dass ich ihn ansah, über ihn nachdachte und mein Herz einen kleinen Satz machte, wenn er mir dieses schiefe Lächeln schenkte, wenn er sich einen neuen Drink bestellte.
Michal war der Typ, der genau wusste, wie er auf Frauen wirkte und der das auch durchaus ausnutze. Auch ich wusste das und ich wollte sicher nicht eine weitere Kerbe in seinem Bettpfosten sein... Hach... Aber diese Augen... Ja ja... 'Das Herz will, was das Herz will... Und manchmal muss man mit dem Herzen in eine dunkle Gasse gehen und es verprügeln, bis es was anderes will.' Diesen Tipp hätte ich damals schon brauchen können.
So startete also meine zwei Jahre dauernde On-Off-Beziehung mit Michal. Kennt ihr Sex and the City? Carrie und Mr. Big? Ja? Streicht das Happy End, streicht alles Gute und ihr habt eine ungefähre Vorstellung von meiner kaputten Beziehung zu einem Mann, der nicht geliebt werden kann oder besser gesagt: nicht geliebt werden sollte. Manchmal verstand ich mich selbst nicht. Ich war und bin eine starke und unabhängige Frau mit eigener Meinung und eigenem Willen, aber ich konnte mich nicht von ihm fernhalten, egal wie sehr er mir weh tat. Ungesund. Aber Liebe tut so was manchmal.
Mit 25 konnte endlich die Reißleine ziehen und zog mit einer guten Freundin von heute auf morgen einfach nach Berlin. Man könnte nun argumentieren, ich würde vor meinen Problemen davon laufen... Und vielleicht würde ich da sogar zustimmen. Aber die Alternative war keine und so gab es keinen anderen Weg.
Die letzten Jahre bin ich viel umgezogen und habe schon fast überall in Europa gelebt. Wien, Madrid, Paris. Wenn es nach meinen Eltern ginge, die ich in den Jahren selbstverständlich auch immer mal wieder besucht habe, wäre es nun an der Zeit gewesen, nach Hause zu kommen. Doch eine letzte Stadt wollte ich noch sehen und erleben, ehe es mich dann in ein paar Jahren nach Hause zurück ziehen würde, um endlich mein Erbe anzutreten.


London calling...

Seit vier Jahren lebe ich nun schon in London und habe meine Entscheidung nicht bereut.

- WIRD NACH ANKUNFT NOCH WEITER VERVOLLSTÄNDIGT -


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Gal Gadot - für mich reserviert




Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [X] NEIN - aber ich werde, denke ich, durchaus erwartet


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
REGELPASSWORT - Emilia hat es sich gekrallt

[center]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.


Teamie Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 27.07.2019 18:28 | nach oben springen

#53

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 27.07.2019 18:30
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge

Hallo du Schöne

Es freut mich sehr, dich nun endlich hier begrüßen zu dürfen und damit es nicht noch länger dauert, bis du uns beehrst, mache ich es kurz: Schwing deinen Hintern auf die andere Seite, deine Angaben passen alle.
Mein Mann trägt dir auch sicherlich die Koffer.

LG

- Em



Only then would they know a blessing in disguise.

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#54

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 27.07.2019 18:39
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


Bitte dieses Anmeldeformular verwenden.

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[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
[center][rahmen1]https://imgur.com/oFao8Qz.gif[/rahmen1]
[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
[center][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]➽ [b]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.[/b][/style][/center]
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Only then would they know a blessing in disguise.

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#55

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 28.07.2019 16:44
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Eleonora Martinelli


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
33 yrs.


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Erzieherin


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

Rom, 1985 - Es war ein stürmischer Sommertag, als Eleonora Martinelli das Licht der Welt erblickte. Es war eine anstrengende und langanhaltende Geburt, die einige Komplikationen aufwies. Schließlich hielt Nadia ihr Kind in den Armen. Eleonora war nicht das einzige Kind. Ihre zwei Zwillingsbrüder gaben der Familie noch ein gewisses Extra. Sie waren die Besonderheiten der Familie. Immerhin ähnelten sie sich nicht nur äußerlich, sondern beinhalteten auch dieselben Charaktereigenschaften. Eleonora betrachtete ihre Brüder als wahre Helden. Diese entsprachen in jedem Detail ihren Vorstellungen als Helden. Das Ehepaar Nadia und Domenico genossen ein gewisses Ansehen. Als Geschäftsmann hatte sich Domenico einen Namen gemacht. Seine Firma trug seinen Nachnamen, demnach war er kaum zu übersehen. Nadia konzentrierte sich auf ihre Aufgabe als Mutter. Sie wollte ihrem Mädchen eine sorgenfreie und unbekümmerte Kindheit ermöglichen. Eleonora bekam die erstaunlichsten Orte von Italien zu sehen. Sämtliche Ausflüge und Reisen durchkreuzten ihre Kindheit. Jedoch gab es ein Detail, welches die Kindheit des Mädchens trübte. Die ständige Abwesenheit des Vaters machte es unmöglich, zu diesem eine intensive Verbindung aufzunehmen. Auch die zahlreichen Geschenke, welche sein schlechtes Gewissen verdeutlichten, blieben ungeöffnet. Es waren Geschenke, welche weder die Interessen noch Wünsche von Eleonora erfüllten. Diese Geschenke ließen die Sehnsucht nach ihrem Vater nicht verschwinden. Mit dem Eintritt in die Schule nahm auch Nadia ihre Arbeit als Anwältin wieder auf. Die unbeschwerte Zeit war vor rüber. Die Erwartungen von den Eltern war groß. Eleonora sollte die Schulzeit nutzen, um sich auf eine ereignisreiche Zukunft vorzubereiten. Das Mädchen sollte nicht weiter in ihren Fantasien leben, sondern sich der Realität widmen. Somit verschwand auch die träumerische Charaktereigenschaft. Ihre Brüder sollten eines Tages die Firma des Vaters übernehmen, während Eleonora ihre Pflichten in der Öffentlichkeit nachgehen sollte. Eine Sache, die sie zutiefst verabscheute. Immerhin wollte sie eine andere Zukunft anstreben. Eine Zukunft, die ihren Wünschen und Hoffnungen entsprach. Hin und wieder äußerte sie diese Gedanken. Aber diese Gedanken wurden immer verdrängt. Es gab keine genaue Antwort darauf. Nach und nach vergaßen ihre Eltern diese Worte, aber Eleonora kämpfte darum, diese Zukunft zu erreichen. Sie entwickelte sich zu einer jungen Frau, welche ihre Meinung äußerte, bevor sie darüber nachdachte. Diese Art von Tollpatschigkeit formte sie zu einer warmherzigen Person.
Es war eine plötzliche Entscheidung, wodurch Eleonora das Land und somit auch ihre Familie verließ. Sie wollte die Welt entdecken und nicht die Vorstellungen der Eltern erfüllen. Sie wollte nicht an irgendwelche Regeln und Vorschriften gebunden sein. Diese Reise führte sie schließlich nach England. Ein Ort, der sich in jedem einzelnen Detail von ihrer eigentlichen Heimat unterschied. Eleonora verbrachte ein Jahr damit, sich in dieser Gegend zurecht zu finden. Sie übernahm einen Job als Kellnerin, um sich eine Wohnung finanzieren zu können. Allerdings genügte ihr dies nicht. Sie wollte mehr. Deshalb brachte das eine weitere Entscheidung auf. Die Ausbildung als Erzieherin zeigte ihr eine Zukunft voller Freude und Unbeschwertheit. Sie wollte den Kindern dieselbe Kindheit ermöglichen, die sie auch erlebt hatte. Ihren Job als Kellnerin behielt sie weiterhin. Es war eine willkommene Abwechslung. Inzwischen bezeichnete sie London als ihre wahre Heimat. Aber hin und wieder breitete sich der Gedanke aus, ob das wirklich die passende Zukunft war. Es fehlte ihr das gewisse Extra. Sie wusste nur nicht, wie sie dieses Extra beschreiben sollte...


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Emilia Isabelle Euphemia Rose Clarke


Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [X] JA, ich habe großes Interesse daran, das Gesuch von KARIWASE HUNTER PHILLIPS zu übernehmen. | [ ] NEIN


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
REGELPASSWORT

regelpasswort: Alistair hat's gestohlen


Teamie Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 28.07.2019 17:12 | nach oben springen

#56

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 28.07.2019 17:21
von Alistair McCallum | 1.406 Beiträge

Einen wunderschönen guten Tag die Dame!
Und so schreibt man sich auch gleich wieder in der Bewerbung! Ich bitte zu verzeihen, dass es etwas gedauert hat. Leider muss sich meine PB gerade durch eine nervtötende Zugfahrt mit nur mäßig funktionierenden mobilen Daten quälen, deshalb bin ich momentan leider nur im Schneckentempo unterwegs.
Nun will ich aber nicht weiter hier herumquatschen und gleich zu deiner Bewerbung kommen. Von meiner Seite geht alles in Ordnung - Name und Avatar sind frei und auch das Regelpasswort hat gestimmt -, deshalb hast du diesbezüglich schon mal das OK, aber das letzte Wort hat natürlich unser @Hunter Phillips
Da er sich einen Probepost wünscht, habe ich dir hier ein Thema dafür erstellt. Ich bin mir sicher, spätestens heute Abend wenn ihn das RL entlässt, wird er sich bei dir melden.
Bis dahin ganz ganz liebe Grüßchen,
Alistair



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#57

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 29.07.2019 00:19
von Sebastian
avatar


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Sebastian Clarke


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
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Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Jura Studium


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
Also geboren wurde ich vor 24 Jahren in Irland an einem Lauen Sommer morgen. Meine Mutter war eine Deutsche und mein Vater Ire. Wir lebten eine Zeitlang in Irland bis mein Vater beschloss das wir nach Deutschland ziehen sollten. Zu dem Zeitpunkt war ich drei Jahre alt und hatte genauso wie meine Mutter die Gabe der Fremdsprachen geerbt. Ich war einfach unheimlich fix im lernen von Sprachen und das half mir schon im Kindergarten schnell mit den anderen Kindern schritt zuhalten und die sprachen zu verinnerlichen. Die Grundschule durch lief ich wie jedes Kind ziemlich ruhig war ich dort immer aber wenn eine Arbeit oder die Abgabe einer Aufgabe anstand sehr gewissen haft. Ich war der deutschen sprache schon fast besser mächtig als ein Deutscher selber und das obwohl mein Vater immer noch nur Englisch mit mir sprach damit ich es nicht verlernte. Als dann die Wahl anstand welche weitere Schule ich besuchen sollte stand sehr schnell fest das ich auf das Gymnasim in München gehen sollte welches nicht weit weg war von unserem Schönen großen Haus war. Dort machte ich dann die Bekanntschaft mit meinem Mitschüler Jack Parker. Dadurch das Jack und ich beide einen Englischsprachigen Hintergrund hatten hab ich schnell beschlossen das er mein Bester Freund werden sollte. Wir verstanden uns auf Anhieb und waren seit dem ein Herz und eine Seele. Als wir dann 14 Jahre alt waren wurden wir auf unsere Erste Party eingeladen was natürlich für uns mega war. Es war wirklich spannend das wir das erste Mal Alkohol trinken konnten und auch so dinge wie Flaschen drehen machen konnten ohne große Aufsicht. Als mein Bester Freund Jack dann mit einem Jungen in den Wandschrank sollte und sich schon nicht wehrte wurde ich hellhörig. Nun ja es war ja eigentlich immer so das man sich als Mann davor ekelte zumindest war es immer das was ich gedacht hatte. Als er dann wieder heraus kam und keiner von ihnen ein Wort verlor hatte ich erst gedacht das nichts gewesen war doch als er nach dem wir den Kater los gewesen waren, mir erzählte das er den Typen nochmal geküsst hatte und sich sicher war das er in ihn verliebt war dieser ihn aber nicht wollte da er auf Mädchen stand. Seit dem war ich immer wieder der Gefühlsmülleimer. Das da kaum platz war für meine Eigenen Fragen wie es sich anfühlte Männer zu mögen und wie das alles funktionierte merkte Jack jedoch nicht doch ich sagte auch nichts war mir sein Glück doch sehr wichtig. Klar ich war irgendwie der Frauen Magnet an der Schule auch wenn ich ziemlich schlau war doch das störte keinen. ich hätte auch ohne Probleme Jack eine Alibi freundin besorgen können doch er wollte es so probieren mit dem Typen den er kennen gelernt hatte und mit dem er eine Beziehung angefangen hatte. Klar wir zogen alle zusammen in eine Wohnung immerhin war es nicht leicht im Abitur mit 18 Jahren sich eine Wohnung alleine zu leisten, aber das war bei reichen eltern wie meinen Kein Problem. Das es schon bald auffliegen würde das er und sein Freund sich ein zimmer teilen konnte keiner Ahnen. Als der Tag kam war ich leider gerade in der Bibliothek und mit einem Techtelmechtel beschäftigt daher hatte ich keine Chance Jack und seinen Freund aus der Patsche zu holen.
Als ich dann am Abend wieder kam wurde mir natürlich alles erzählt und ich meinte nur er sollte sich keine Sorgen machen sie würde sich schon wieder beruhigen . KLar kannte ich seine Mutter nicht aber alle Mütter waren doch irgendwie gleich sie wollten eine Intakte familie mit Enkelkindern und wenn sie das nicht bekommen würden dann machten sie eben Ärger.
Als dann nach 2 Jahren so eine Hübsche Brünette gegenüber einzog merkte ich das erste Mal was es hieß jemanden wirklich in sein Herz zu lassen. Die Kleine stahl sich in mein Herz doch wollte ich nicht die Freundschaft gefährden und obwohl ich ihr ein paar mal zeigte das ich sie gerne hatte stieß ich sie doch immer wieder von mir und ließ mich auf die Nächst beste ein die ich Fand bis ich dann Charlotta fand. Bei ihr hatte ich das Gefühl das sie mir genau das Gab das ich von meiner Nachbarin haben wollte. Sie war für mich da und das Jack sie nicht möchte ja das interessierte mich verliebten bock nicht.
Ich war vollkommen fasziniert von der Blondine die ich meine Freundin nennen durfte doch lange hielt es nicht den ich verfiel wieder in meine Alten Muster und landete mit na Hübschen Kellnerin im Bett was hieß Bye bye Charlotta. Das sich Jack dadrüber freute war mir gar nicht so bewusst.
Nach dem Erfolgreichen Abitur was ich neben bei gemacht hatte, bekam ich die Chance auf ein Studienplatz in England also zog ich nach London doch konnte ich den vor meinem 20 Lebenjahr nicht antreten da ich noch in einem Programm bei der Irischen Botschaft mit wirkte was mir auch sehr viel spaß machte . Als sich dann Jack von seinem Freund getrennt hatte und kurz zeitig zu der Nachbarin zog besprach ich mit meinen eltern das Jack die Wohnung solange bewohnen konnte wie er eben wollte und sie willigten ein war es für sie ja kaum geld was sie verloren wenn sie die Miete zahlten. Das ich dann nach London ging um Jura zu studieren erfreute meine Eltern sehr.
Schon früh hatte man gemerkt das ich ein Diplomat war und sehr rechtschaffend und so fand ich mich auch schnell im Studium ein doch versuchte ich auch so oft wie möglich über Skype und per Telefon den KOntakt zu meinen Liebsten in Deutschland zu halten und dann kam auch schon die Zeit das sein Bester Freund und die Süße Nachbarin ihm nach England folgten.
Wieder vereint war es nun an ihm das er der kleinen Süßen Nachbarin zeigen musste das er sich geändert hatte und nicht mehr der Frauenheld war. Das ich dabei unbemerkt hilfe von Jack bekam merkte ich gar nicht.

Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Alex Pettyfer


Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ X] JA | [X ] NEIN [Indirekt]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Emilia hat es sich gekrallt

Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.


Teamie Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 29.07.2019 16:23 | nach oben springen

#58

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 29.07.2019 00:30
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend

Hast du ein Glück, dass du mich noch erwischst. Ich wollte eigentlich schon so langsam ins Bettchen verschwinden. Nun kümmere ich mich aber selbstverständlich erst einmal um dich, auch wenn es da nicht wirklich viel zu sagen gibt. Deine Angaben stimmen, das Passwort war auch korrekt. Es spricht nichts dagegen, dass du dich auf die andere Seite begibst. Ich erwarte dich dann da.

LG

- Em



Only then would they know a blessing in disguise.

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#59

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 29.07.2019 00:43
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


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[img]https://i.imgur.com/YWLzvow.png[/img][/center][style=float:left;margin:2px;][img]https://i.imgur.com/ojIvqFH.png[/img][/style][scroll][style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. [i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.[/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
[center][rahmen1]https://imgur.com/oFao8Qz.gif[/rahmen1]
[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
[center][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]➽ [b]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.[/b][/style][/center]
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Only then would they know a blessing in disguise.

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#60

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 29.07.2019 16:11
von Lara Kensington
avatar


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Lara Kensington


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
32 Jahre


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Detective


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

15.01.1987 - Fairbanks Das goldene Herz Alaskas.
Mitten im kältesten und zugleich schönsten Monat des Jahres bringt Anna Kensington in einem zugeschneiten Krankenhaus im westlichen Teil von Fairbanks ihre kleine Tochter Lara zur Welt und macht ihren Ehemann Jack zum ersten Mal in seinem Leben wirklich sprachlos. Als er das kleine Bündel in seinen Armen hält, die winzigen Fingerchen und die zerknitterte Nase betrachtet, platzt er fast vor Glück. Seine wunderschöne und intelligente Frau, die als Geschichtshistorikerin im Nationalmuseum von Fairbanks angestellt ist, hat ihm dieses bezaubernde Wesen geschenkt. Nicht einen Augenblick kann er sich von dem kleinen Mädchen losreißen, welches seelenruhig in seinen Armen schläft, während die Welt dort draußen im Schnee versinkt. Dieser Moment gehört einzig und allein ihm, denn Anna erholt sich derweil von den Strapazen der Geburt und schläft ebenfalls. Er würde sie noch früh genug mit seiner Frau teilen müssen.

1987 - 1997, Fairbanks Daddy's little girl.
Lara wächst in einer kleinen und überschaubaren Wohnung am westlichen Rande von Fairbanks auf. Während sich Anna hingebungs- und liebevoll um die Erziehung ihrer Tochter kümmert, geht Jack weiter seinem Job als Kohlebergbauer nach. Auch wenn sie der gehobeneren Unterschicht / unteren Mittelschicht angehören, fehlt es Lara oder ihren Eltern an nichts. Das simple und einfach gestrikte Leben, das sie sich zusammen aufgebaut haben, genügt ihnen seit je her. Als Lara alt genug für den Kindergarten wird, nimmt Anna ihre Arbeit als Geschichtshistorikerin wieder auf. Zwar versichert Jack ihr, dass sie das nicht müsse, aber Anna bleibt nicht verborgen, wie geschafft ihr Mann jeden Abend aus dem Kohlebergwerk nach Hause kommt. Sie könnte ihn etwas entlasten und gleichzeitig wieder einer Beschäftigung nachgehen, wenn ihre Tochter im Kindergarten ist. Und auch sonst ist Anna bedacht darauf, Verantwortung und Aufgaben zu schultern. Je älter Lara wird, desto mehr bindet ihre Mutter sie spielerisch in kleine Dinge im Haushalt ein. Sei es, den Tisch zu decken oder ihr eigenes Zimmer aufzuräumen. Als sie irgendwann zur Schule geht, sind diese Spielchen längst nicht mehr notwendig. Gefesselt von dem Drang des Wissens verschlingt Lara ein Buch nach dem anderen, kaum dass sie lesen kann. Und vorallem liebt sie es nach der Schule noch etwas Zeit im Nationalmuseum verbringen zu können, wenn sich der Feierabend ihrer Mutter verzögert. Vom ersten Tag an haben die anderen Angestellten Lara in ihr Herz geschlossen, sodass der kleine Wirbelwind nicht unentdeckt bleibt und gerne auch mal bei einem Kollegen von Anna die Zeit totschlägt. Jede noch so kleine Information saugt sie auf und erzählt sie ihrem Vater beim täglichen gemeinsamen Abendessen.

1998 - 2008, Fairbanks Time goes by.
Mit den Jahren entwickelt sich Lara zu einer einfühlsamen und klugen jungen Frau. Wenn sie nicht gerade ihrem Aushilfsjob im Nationalmuseum nachgeht und Schulgruppen durch die Ausstellungen führt, gibt sie anderen Schülern Nachhilfe oder engagiert sich ehrenamtlich im North Pole Post Office an der South Santa Claus Lane beim Beantworten der über 400.000 Briefe, die ganz einfach nur adressiert an 'Santa Claus, North Pole, Alaska‘ sind. Die Kälte, der Schnee und die wenigen Sonnenstunden machen Lara überhaupt nichts aus. Und auch wenn sie mit all den Dingen aufgewachsen ist, findet sie diese Natur und den Staat einfach magisch. Erst mit ihrem High School Abschluss, den sie mit Bravur gemeistert hat, macht sie sich ernsthaft Gedanken über ihre Zukunft. Denn während es ihre Freunde in die Ferne zieht, hat Lara nie überlegt Fairbanks oder gar Alaska auch mal zu verlassen. Und sei es nur für eine Weile. So beginnt Lara eine Ausbildung bei der Polizei in Fairbanks, da weder sie noch ihre Eltern ein Studium finanzieren zu können. Mit ihrem Notendurchschnitt hätte sie mehr als das tun können, aber in ihrem Leben hat sie immer gelernt, das Beste aus der Situation zu machen. Und ein Studium könne sie immer noch nachholen.

2009 - 2019, Fairbanks There's gotta be more to life.
Jack und Anna arbeiten beide nur noch halbtags, während Lara sich inzwischen ihr eigenes Leben aufgebaut hat. Trotzdem besucht sie ihre Eltern regelmäßig spätestens an den Wochenenden. Und so kommt es auch, dass Anna die tiefe Zerrissenheit in ihrer Tochter erkennt. Bereits einige Jahre dem Polizeidienst angehörig, wird der Drang Fairbanks zu verlassen immer größer. Lara braucht einen Tapetenwechsel und ist immer mehr von der einöde Alaskas deprimiert. Als Kind ist es toll gewesen hier aufzuwachsen, aber als Erwachsener fühlt man sich trotz der Großstadt abgeschnitten vom Leben. Jack und seine Frau würden an diesem Punkt nicht aufhören, ihre Tochter zu unterstützen und so sprechen sie ihr Mut zu, diesen Schritt zu wagen. Sie solle dabei keine Gedanken an ihre Eltern verschwenden, die immer noch einander haben. Vorallem würden sie sich gegenseitig so oft es geht besuchen. Nach weiteren Monaten und Pläneschmieden, hat Lara sich endgültig für einen Umzug nach London entschieden.


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Sophia Bush


Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ x ] NEIN


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Emilia hat es sich gekrallt

Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben.


Teamie Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 29.07.2019 16:23 | nach oben springen


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