Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber es ist schließlich gemeinhin bekannt, dass die wenigsten so unschuldig sind, wie sie sich geben, nicht wahr? Wobei, wenn man so darüber nachdenkt, was ist schon gut und was ist schlecht? Liegt die Beurteilung dessen nicht ganz im Auge des Betrachters? So zumindest versuchen Viele, die sich ihr Brot mit Machenschaften im sogenannten 'Schattengeschäft' verdienen, ihre Taten zu rechtfertigen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb wollen wir doch immer an Diejenigen appellieren, die auf der Seite des Lichts wandeln und mit Optimismus und Positivität durchs Leben gehen, denn sind es nicht genau diese, die uns das Leben erst lebenswert machen? Nicht nur Menschen, natürlich, auch oder vielmehr vor allem ihre Taten vermögen es, unsere Geschichten mit Farbe zu füllen, mit Melodien, mit Zeilen des Lebens. Aber vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?

Wir schreiben das Jahr 2019.
September bis Dezember




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018


#166

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 01.11.2019 23:02
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


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[img]https://i.imgur.com/YWLzvow.png[/img][/center][style=float:left;margin:2px;][img]https://i.imgur.com/ojIvqFH.png[/img][/style][scroll][style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. [i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.[/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
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[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
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Only then would they know a blessing in disguise.

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#167

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 02.11.2019 12:32
von kein Name angegeben • ( Gast )
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EINEN SCHÖNEN SAMSTAG LONDON,

da ich es kaum erwarten kann, eine gewisse blonde Frau wiederzusehen,
reiche ich mal schnell meine Bewerbungsunterlagen ein.


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
MASON HARPER


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
29 JAHRE


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
KFZ-MECHANIKER (AM ENDE DER AUSBILDUNG)


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

Mason wurde als jüngster Sohn der Familie Harper an einem kalten Februartag, dem 13.02.1989 in einem der ärmsten Viertel von Manchester geboren. Sein älterer Bruder Kaden kam zwei Jahre vor ihm zur Welt. Die beiden Geschwister teilten sich von kleinauf alles – die Flasche, den Teller, die Klamotten und das Zimmer. Die Brüder wuchsen in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung in einer Hochhaussiedlung auf, umgeben von kriminellen Banden, Drogendealern und Prostituierten, die ihre Freier zu sich Nachhause in den Block einluden.
Ihr Vater hatte ihre Mutter verlassen, als Mason fünf Jahre alt war. Generell hatte der Säufer sich nie sonderlich um seine zwei Söhne geschert und lieber Zeit damit verbracht, mit seinen Kumpels in der Kneipe zu versacken.
Ständig wechselnde Liebschaften der Mutter dominierten von nun an das Leben der Brüder. Die Männer kamen und gingen, ihre Mutter war immer seltener Zuhause und die zwei Kinder mussten gezwungenermaßen lernen, auf sich selbst aufzupassen. Im Stich gelassen von ihrem Vater und schließlich auch ihrer Mutter, hatten die beiden Brüder nur noch sich.
Kaden war als der ältere immer Masons großes Vorbild. Schon früh begannen die beiden die Schule zu schwänzen und stattdessen mit den Kids aus dem Block herumzuhängen. Es begann mit kleinen Diebstählen, vermeintlich harmlosen Streichen und ging in späteren Jahren mit Alkohol- und Drogenkonsum weiter.

Auf der High School fiel Mason eher durch sein aggressives Verhalten auf, als durch Anwesenheit. Oftmals erschien er zugedröhnt zum Unterricht, was den Lehrern und Mitschülern natürlich nicht verborgen blieb. Freunde fand Mason in der Schule nicht viele, die einzige Person, der er wirklich vertraute, war Darlene – seine beste Freundin. Sie war es, die ihn immer wieder aus der Scheiße holte, auch als er bei einer Drogenrazzia in der Schule beinahe aufflog und sie in letzter Sekunde seinen Stoff an sich nahm und ihn damit vor einem Aufenthalt im Knast bewahrte. Das Anzeigenregister war zum damaligen Zeitpunkt nicht gerade unbeachtlich: Drogenbesitz, leichte bis mittelschwere Körperverletzung, Diebstahl und Sachbeschädigung.
Mason versank, animiert von seinem großen Bruder, immer tiefer in dem Strudel aus Drogen und Gewalt. Schließlich brach er im Alter von 17 Jahren zusammen mit Darlene die Schule ab, um Kaden bei seinen illegalen Geschäften unter die Arme zu greifen. Zum damaligen Zeitpunkt hatte Mason nichts an seinem Leben auszusetzen. Er hatte alles, was er brauchte. Seinen Bruder, seine beste Freundin – mit der er gelegentlich das Bett teilte und die insgeheim längst viel mehr für ihn geworden war – und zu guter Letzt seine heiligen Drogen.

Einige Jahre zogen ins Land, weitere Anzeigen bei der Polizei folgten – und dann kam eines Tages der große Knall: Man erwischte Kaden bei einer seiner Raubzüge und buchtete ihn ein. Sein Bruder schützte ihn vor einer Inhaftierung und nahm die ganze Schuld auf sich.
Von dem Zeitpunkt an wendete sich Masons Leben schlagartig. Wenige Tage später fand man den jungen Mann mit einer Überdosis Kokain in einer Gasse von Manchester und wies ihn in eine Entzugsklinik ein. Der fehlende Kontakt zur Außenwelt ließ ihn zu Beginn beinahe wahnsinnig werden, doch dann begann er sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wer war er? Wo wollte er hin? Sollte sein restliches Leben so ablaufen, bis er wie sein Bruder im Knast endete oder das nächste Mal bei einer Überdosis draufging?

Es war ein harter und langer Weg, aber Mason schaffte es schließlich sich den Drogen loszusagen und einen Neuanfang zu wagen, in einer völlig fremden Stadt: In London, der Hauptstadt von Großbritannien. Die Ärzte in der Klinik rieten ihm, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Keine alten Kontakte mehr zu pflegen und komplett neu anzufangen. Es war ein großer Schritt für Mason, Manchester zu verlassen. Doch die fremde Stadt war längst nicht die größte Herausforderung. Viel mehr setzte dem ehemaligen Junkie der Kontaktabbruch zu seinem alten Umfeld zu. Insbesondere der zu seinem Bruder Kaden, den er wenigstens noch über das Telefon im Gefängnis kontaktieren konnte und allem voran der zu seiner besten Freundin Darlene. Es verging kaum ein Tag, an dem er nicht mit sich haderte, die hübsche Blondine zu kontaktieren. Schuldgefühle plagten ihn, dass er sie einfach so zurückgelassen hatte und ohne ein einziges Wort verschwunden war. Doch Mason wusste, er hätte es nicht durchgezogen, hätte er Darlene nach dem Entzug noch einmal besucht. Er wäre bei ihr geblieben und vermutlich hätte es keine zwei Wochen gedauert, bis er sich wieder im Drogensumpf verloren hätte.

In London angekommen wurde dem 26-Jährigen also erst richtig bewusst, dass der steinigste Weg von allen noch vor ihm lag. Er musste eine bezahlbare Wohnung finden, einen Job, mit dem er sich ein Dach über dem Kopf überhaupt leisten konnte und ganz nebenbei weiterhin gegen die immer wieder an ihm zerrenden Dämonen ankämpfen.
Die ersten Wochen schlief er unter einer Brücke. Der Hunger und die nächtliche Kälte brachten ihn fast dazu, sich erneut Drogen zu beschaffen und rückfällig zu werden, doch Masons Wille war stärker. Er hatte Kaden versprochen, dass er nicht so endete. Also riss er sich zusammen, zog tagsüber los, um sich einen Job zu besorgen. Dass niemand einen ehemaligen Junkie mit einem nicht gerade unbeachtlichen Vorstrafenregister einstellen wollte, musste an dieser Stelle wohl nicht erwähnt werden. Aber Mason gab nicht auf und wenige Wochen später wurde seine Hartnäckigkeit belohnt, als er den Besitzer einer Kfz-Werkstatt dazu überreden konnte, ihn für das Säubern und Polieren der Wagen einzustellen. Es war zunächst nur ein kleiner Verdienst, aber er genügte, um sich ein 1-Zimmer-Apartment am Stadtrand von London zu leisten.

Mit den Monaten, die ins Land zogen, gewöhnte sich Mason allmählich an die neue Stadt. Er konzentrierte sich auf seinen Job, der ihn täglich von dummen Gedanken ablenkte und begann langsam wieder erste soziale Kontakte zu knüpfen. Ein wirklich geselliger Mensch war Mason schon damals nie, so genügte ihm auch in London ein kleiner Freundeskreis, der hauptsächlich aus den Jungs der Kfz-Werkstatt bestand. Bob, der Inhaber, unterstützte ihn von Anfang an, wo er nur konnte und ermöglichte dem ehemaligen Junkie schließlich auch ein halbes Jahr später eine Ausbildung zum Mechaniker.
Mittlerweile ist Mason seit drei Jahren clean und befindet sich gerade im letzten Jahr seiner Lehre. [tbc.]


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
AARON TAYLOR-JOHNSON (für mich reserviert)


Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [x] NEIN


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Darlene hat es vor lauter Schreck fallen lassen

Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert zu haben.


Teamie Darlene Coughlin kommt geflogen!
Darlene Coughlin liebt es abgöttisch!
zuletzt bearbeitet 02.11.2019 12:34 | nach oben springen

#168

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 02.11.2019 12:40
von Darlene Coughlin | 217 Beiträge

Mason... Auch dir einen schönen Samstag.

Mir würden jetzt eine menge Dinge einfallen, die hier aber nicht her gehören und die wir dann besser intern klären.
Also erst einmal das Geschäftliche; Story passt und das Regelpasswort hast du gemeistert und dein hübsches Gesicht war für dich reserviert.

Also schwing deinen heißen Arsch in die Registrierung und sobald ein Admin da ist, wird er dich auch sicher rein lassen und dann hast du besser ein paar gute Erklärungen parat!

Ich freu mich, dass du da bist.

LG
die gewisse blonde Frau


             
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#169

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 02.11.2019 12:46
von Mason
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Jetzt werde ich sogar noch von der gewissen blonden Frau persönlich empfangen und sie sieht immer noch so unglaublich schön aus wie früher.
*räuspert sich*
Glaub mir, ich hab einiges zu sagen. Aber du hast Recht, das klären wir privat.

Ich schwing meinen heißen hintern sofort in die Registrierung und dann brauch ich vermutlich erstmal nen Drink. Scheißegal, dass es erst Mittag ist.

Bis gleich, Darlene.


Darlene Coughlin liebt es abgöttisch!
Darlene Coughlin is head over heels for this!
Darlene Coughlin braucht jetzt erstmal 'ne Tasse Tee!
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#170

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 02.11.2019 12:58
von Darlene Coughlin | 217 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


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[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
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[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
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[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
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[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
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[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
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#171

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 05.11.2019 22:51
von Straight outta Easy Street
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Guuuuuuuuuuuten Abend Londooooooooon!
Alter vor Schönheit und deswegen mach ich jetzt hier den Anfang.
Passend zu meiner Bewerbung habe ich euch einen kleinen Ohrwurm direkt aus der Hölle mitgebracht.
Also, lehnt euch zurück, klickt hier ~ wenn ihr euch traut * I dare you! und genießt die kleine Lektüre.

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Ryder Carvetier


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
49 Jahre


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Chef der Docks – Also Kindergärtner


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

„Ich kann dieses Kind nicht allein bekommen. Geschweige denn groß ziehen. Nein. Nein. Nein. Ich will das nicht!“ Es waren diese Sätze, mit denen Shannon Carvetier unbewusst ihren Sohn auf der Welt empfing, nachdem sie voller Schmerzen ihre letzte Wehe endlich hinter sich gebracht hatte und der kleine Junge mit einem gellenden Schrei seine Ankunft auf dieser Welt verkündete.

Ryder Keary Carvetier kam am 22. April 1970 in Swansea, an der Südküste von Wales, auf die Welt. Entstanden war er aus einem One Night Stand seiner Mutter mit einem Seemann auf der Durchreise. Dass sie von dieser einen Nacht voller Spaß ein solches Andenken zurück behalten würde, hatte sie in dem Moment, als ihr Höschen um ihre Knöchel hing und sie sich ordentlich bearbeiten ließ, sicher auch nicht vorgestellt. Als sie erfuhr, dass sie schwanger war, hatte sie sogar kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, ihr Ungeborenes gar nicht erst zu bekommen, es sich dann aber im letzten Moment doch noch anders überlegt, auch wenn sie das am Tage der Geburt ihres Sohnes dann doch irgendwie bereute. Sie war nicht unbedingt das, was man als den mütterlichen Typ bezeichnen würde. Sie war eine herum hurende Schlampe mit absolut null Verantwortungsbewusstsein. Und diese Frau sollte nun für die Erziehung eines kleinen Babys verantwortlich sein? Der größte Witz des Universums.
Von ihrer Familie bereits seit Jahren verstoßen, aus eben den bereits genannten Gründen, musste die junge Frau sehen, wie sie sich und ihren Jungen durch brachte und wie sie es organisierte, dass immer jemand auf ihn aufpasste. Wenn er also nicht gerade bei einer Nachbarin abgeladen wurde, dann nahm seine Mutter ihn einfach mit zur Arbeit.
Ein Hafen-Pub mit einschlägigem Publikum war aber nun nicht unbedingt die geeignete Umgebung für ein Baby und später für einen kleinen Jungen, versteht sich wohl von selbst. Was würden die Moralapostel und Sittenwächter von heute nicht die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn sie das hören konnten. Aber wer scherte sich Anfang der 70er Jahre schon für sowas wie Kindeswohl und geeignete Förderung schon ab dem frühsten Säuglingsalter? Gut, vielleicht mochte das für die gehobenen Klassen gelten. Aber nicht für den Abschaum der weißen Unterschicht. Lassen wir doch da einfach mal die Kirche im Dorf. Für Ryder hingegen war es einfach wie ein Abenteuerspielplatz, auf dem es immer was zu erleben gab. Es wurde einfach nie langweilig. Auch wenn er so schon im zarten Alter seine ersten Schlägereien mit ansah und wie man blutüberströmte, bewusstlose Männer achtlos vor die Tür warf und Vokabular aufschnappte, dass selbst so manche Erwachsene mit roten Ohren zurück lassen würde. Wo andere Kinder ganz unschuldig ‚Mama‘, ‚Papa‘ oder ‚Ball‘ zu ihren ersten Worten zählten, lernte Ryder ‚Arschloch‘, ‚Flachwichser‘, ‚Fotze‘ und ‚Schlampe‘. Natürlich verstand er deren Bedeutung erst wesentlich später und somit dachte er sich auch nichts dabei, wenn er diese Worte mit einem Grinsen immer wieder wiederholte und sie mit seiner kindlichen Unschuld auch wildfremden Menschen an den Kopf warf, die dann sichtlich pikiert oder gar geschockt den Blick abwendeten und sich sicher ihren Teil dachten. Aus so einem Bengel konnte doch nichts Vernünftiges werden. Dass sie damit Recht behalten sollten, dürfte an dieser Stelle nicht wirklich überraschen.
Nachdem Ryder gerade fünf geworden war, verkündete ihm seine Mutter, quasi als Geburtstagsgeschenk, dass er eine große Reise machen würde. Er sollte seine Cousins und Cousinen und seine Tante und seinen Onkel in London besuchen und einige Zeit bei ihnen leben. In den Ohren des kleinen Jungen, der bis dahin noch nie wirklich Verwandte kennen gelernt hatte, wenn man die Stammkunden im Pub, die er als Onkels betrachtete und sie auch so nannte, mal außen vor ließ, klang das nach ganz viel Spaß und er freute sich sehr auf dieses Abenteuer.
Es hätte ihm vielleicht schon dämmern sollen, dass etwas nicht stimmte, als ihn nicht seine Mutter auf die drei stündige Zugreise nach London begleitete, sondern sie ihren Sohn einfach irgendeinem Onkel aus dem Pub anvertraute, der sowieso nach London wollte. Aber das war wohl noch seine kindliche Naivität und immerhin hatte er immer noch dieses Urvertrauen. Warum sollte seine Mutter ihn auch loswerden sollen? Wie grausam die Welt doch manchmal sein konnte und eine kleine Kinderseele doch leiden lassen konnte.
Der Abschied auf dem Bahnhof von Swansea war also das letzte Mal, dass Ryder seine Mutter sah. Anfangs schrieb er ihr noch Briefe und bekam in unregelmäßigen Abständen auch mal eine Antwort. Aber spätestens mit siebe Jahren, als ihm dämmerte, dass sie ihn hierher abgeschoben hatte, um ohne ihn ein wesentlich leichteres und sorgenfreieres Leben zu haben, brach er den Kontakt zu ihr ab.
Als Ryder 12 war, hörte er das letzte Mal etwas, über das Schicksal seiner Mutter. Man hatte sie erwürgt in irgendeiner schäbigen Gasse aufgefunden. Halbnackt. Wahrscheinlich hatte sie sich von dem falschen Kerl ficken lassen. Groß um sie getrauert hatte er nicht, als er es dann schließlich einige Wochen später auch erfuhr. In seinen Augen hatte sie bekommen, was sie verdiente. Er fuhr nicht einmal zu ihrer Beerdigung.

Das Leben in London bei seiner neuen Familie wurde für ihn auch nicht gerade zum Zuckerschlecken. Seine Tante und sein Onkel waren arbeitslos und taten auch nicht wirklich etwas dagegen, außer den lieben langen Tag vor der Glotze zu hängen und dann und wann auf das miese System zu schimpfen, das sie so kläglich im Stich gelassen hatte.
In der kleinen Wohnung teilte er sich ein Zimmer mit seinen drei, neuen ‚Geschwistern‘ und schlief auf einer abgewetzten Matratze auf dem Boden. Er war der ‚Neue‘. Die Bürde, die sie übernommen hatten und genau so wurde er auch von Anfang an behandelt. Zucht und Ordnung wurde in der Familie groß geschrieben. Was übersetzt so viel hieß wie: waren die Kinder zu laut oder frech oder eben einfach nur Kinder, setzte es Prügel. Gerne wurde auch das Essen entzogen und in ganz harten Fällen kam man in die Kammer. Manchmal für ein paar Stunden, manchmal für einen ganzen Tag oder zwei. Und da Ryder eben nicht ihr eigenes Kind war und anfänglich auch noch eher recht still war, mal abgesehen, dass sein neuer ‚Vater‘ ihm eh nicht glaubte, wenn er denn mal was sagte, und sich dann irgendwann auch nicht mehr groß wehrte, bekam er grundsätzlich immer die Schuld und somit auch die meisten Prügel und verbrachte die meiste Zeit in dieser dunklen Kammer.
Er begann sich zurück zu ziehen, ließ die Schläge über sich ergehen und was seinen neuen ‚Eltern‘ noch so an Bestrafungen für ihn einfielen. Immer wieder bekam er zu hören, dass er sowieso nichts wert sei. Ein Taugenichts und Versager, den nicht einmal seine eigene Mutter hatte haben wollen und so fing er auch irgendwann an, sich dementsprechend zu verhalten.
In der Schule störte er beständig den Unterricht, machte Unsinn und terrorisierte schwächere Mitschüler. Ausnahmsweise konnte er hier auch einmal austeilen und schlug somit immer wieder über die Stränge. Nachsitzen war somit für ihn an der Tagesordnung und zu Hause gab’s dann wieder Schläge oder eben die dunkle Kammer. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gab. Gewalt führte unweigerlich zu immer mehr Gewalt. Und das bezog sich nicht einmal nur auf die körperliche. Der Schaden, den seine junge Seele im Grunde von seiner Geburt an bereits nahm, war unumkehrbar. Zumindest in diesem Umfeld. Man könnte es wohl als mittelschweres Wunder bezeichnen, dass in der Nachbarschaft keine Haustiere vermisste wurden.
Mit sieben Jahren lernte Ryder Gus kennen. Die zwei Jungen verstanden sich auf Anhieb und wurden die besten Freunde. Auch bei Gus zu Hause herrschte ein strenges Regiment, wenn auch lange nicht so radikal wie bei Ryder. Sie gaben einander den Halt, den sie zu Hause einfach nicht bekamen und es war wohl diese Freundschaft, die die beiden Jungen irgendwie bei klarem Verstand hielt. Nichtsdestotrotz waren sie ein explosives Duo, das sich von Gleichaltrigen und manchmal sogar von Älteren nichts gefallen ließ. So wundert es dann wohl auch nicht, dass die Zwei auch außerhalb der Schule anfingen für Aufregung zu sorgen. Kleinere Ladendiebstähle und Trickbetrügereien bei älteren Damen sorgten für das nötige Taschengeld, dass sie zu Hause niemals bekommen hätten. Dass aber auch das nicht immer unentdeckt und unbestraft blieb, liegt wohl mehr als auf der Hand.
Je älter Ryder wurde, desto weniger ließ er sich auch zu Hause von seinem sogenannten ‚Vater‘ gefallen. Er fing an, sich gegen die Schläge zu wehren, auch wenn es anfangs natürlich noch ein mehr als unausgewogener Kampf war. Aber den einen oder anderen Glückstreffer konnte er durchaus landen, ehe er mit 15 Jahren das erste Mal als Gewinner aus einer dieser Auseinandersetzungen hervor ging.
Kurz zuvor hatte er angefangen, Gewichte zu stemmen und ein wenig Muskelmasse aufzubauen. Außerdem gaben ihm auch die Kämpfe, die er auf der Straße führte, die nötige Praxis. Von diesem Tag an, wagte es sein ‚Vater‘ nie wieder, Hand an ihn zu legen.
Trotzdem war dies keine Zeit zum Jubeln. Gus hatte nicht so viel Glück und nachdem er sich allein mit den Falschen angelegt hatte und das auch noch allein, bezahlte er dafür mit seinem Leben. Ein herber Schlag für Ryder und Grund genug für einen unter der Oberfläche schwelenden Hass, den er noch einige Jahre mit sich herum tragen sollte, ehe er seinen besten Freund rächen würde können. In Gedenken an seinen besten Freund ließ er sich auf die Knöchel seiner linken Hand den Spitznamen von Gus [ ‚Gusy‘ ] tätowieren.

Mit 16 schloss er sich dann den Docks an. Es war unvermeidlich, dass er mit seinem Hang dazu, die regeln zu brechen und sich gegen Autoritäten aufzulehnen woanders hätte landen können, als auf der illegalen Seite des Gesetzes. Hier war er zumindest unter Gleichgesinnten und wurde in seinem Handeln und Denken auch noch bestärkt und gefördert. Auch wenn man als ‚Frischling‘ natürlich noch ganz unten in der Hierarchie und so musste er sich doch wieder im gewissen Sinne einer Autorität beugen. Doch nicht, ohne damit auch einen langfristigen Plan zu verfolgen. ‚Irgendwann werde ich ganz oben stehen und selbst die Befehle geben.‘ Schwor er sich schon damals. Und da er von Haus aus mit einer manchmal schon erschreckenden Geduld gesegnet war, wusste Ryder, dass seine Zeit irgendwann kommen würde. Bis dahin würde er Augen und Ohren offen halten und lernen.
Bei den Docks lernte er dann XXX* kennen, der, wie er, zu den Neuen gehörte. Sie verstanden sich auf Anhieb, was wohl daran lag, dass sie sich sehr ähnlich waren. Außer in dem Punkt, dass XXX keine wirklichen Führungsambitionen hatte. Was unter Ryders eigenen Plänen für die Zukunft sicherlich ganz vorteilhaft für diese Freundschaft war. Im Grunde hatte er sich nach Gus auch geschworen nie wieder einen Menschen derartig nah an sich heran zu lassen, aber es geschah dann doch ganz automatisch. So wurden die zwei jungen Männer zu besten Freunden. Eine Freundschaft, die bis zum heutigen Tag bestand hat.
Gemeinsam arbeiteten sie sich somit über die Jahre in den Reihen der Gang immer weiter hoch und XXX war und ist einer der wenigen Menschen auf Gottes grüner Erde, denen Ryder vollkommen und blind vertraut. Außerdem ist er auch einer der Wenigen, der dem heutigen Anführer der Docks auch durchaus mal die Meinung geigen darf, ohne dafür befürchten zu müssen, eine Faust oder schlimmeres ins Gesicht zu bekommen.
Mit seiner eigenen kontrollierten und dennoch unbarmherzigen Art stieg Ryder bei den Docks über die Jahre immer weiter auf. Wo andere fahrig wurden oder die Kontrolle verloren, behielt er einen kühlen Kopf und sorgte somit für so manchen erfolgreich durchgezogenen Raubzug, auch wenn es zwischenzeitlich vielleicht nach einem kompletten Fehlschlag ausgesehen hatte.
Mit 25 übernahm er die erste größere Verantwortung und bekam so die Chance, sich wirklich zu beweisen. Er koordinierte und überwachte den Drogenhandel, der einen Großteil des heutigen Umsatzes der Docks ausmacht. Unter seiner Leitung kam es schließlich zu immer weniger ‚Zwischenfällen‘ mit der Polizei. Man musste eben immer die passenden Druckmittel kennen und in der Hinterhand haben.
Nur drei kurze Jahre später stand er ganz oben an der Spitze der Gang. Der Posten war nach dem Abtritt des vorherigen Anführers mehr als umkämpft gewesen, doch Ryder hatte sich schlussendlich durchgesetzt. Eine Kugel. Mehr brauchte es nicht, um sich den nötigen Respekt zu verschaffen. XXX steht ihm als engster Vertrauter und rechte Hand seit jeher zur Seite.
Trotz seiner beständigen Führung und seiner unumstößlichen Position kommt es dennoch immer mal wieder vor, dass in seinen eigenen Reihen Aufruhr herrscht, den Ryder jedoch immer wieder zu unterbinden und schon im Keim zu ersticken weiß.

Der großgewachsene Dunkelhaarige hatte schon immer einen guten Stand bei den Damen und ließ in dieser Hinsicht auch nichts anbrennen. Eine ernsthafte Beziehung hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht geführt. Warum sich auf eine Frau festlegen, wenn man sie alle haben kann? Man könnte wohl durchaus behaupten, dass er diese Einstellung schon mit der Muttermilch aufgesogen hatte. Da fiel der Apfel dann eben doch nicht weit vom Stamm. Ryder hatte an jedem Finger gefühlt zwei Mädels und in dieser Hinsicht mehr als genug Spaß. Sein Glück war wahrscheinlich, dass sein Ruf ihm in dieser Hinsicht mehr als voraus eilte und sich keine der betreffenden Damen wirklich ernsthaft Hoffnungen machte, sie könnte seine Meinung ändern. Wahrscheinlich waren sie einfach nur froh, dass er sie überhaupt beachtete. So stellte er es sich zumindest gern immer vor.
Doch dann trat sie in sein Leben: YYY Cox**.
Natürlich wusste Ryder, wen er da vor sich hatte. Sie gehörte den Rats an. Dem Feind. Und sie war auch noch eine Schwester ihres späteren Anführers. Dennoch hatte sie sofort seine Aufmerksamkeit. Und anfangs glaubte er auch noch, dass er sie für seine Zwecke benutzen und gleichzeitig seinen Spaß mit ihr haben könnte. Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Dass es natürlich ganz anders kam, war wohl zu erwarten.
Aus Kalkül wurde Liebe und als Hector Cox, YYY’s Bruder, ein Jahr später in den Knast wanderte, sagte sie sich endgültig von den Rats los, jetzt, da sie von ihrem Bruder nichts mehr zu befürchten hatte.
Und ganz entgegen seiner bisherigen Meinung zu Frauen, Liebe und der Institution der Ehe, heirateten YYY und er kurz darauf und nur neun kurze Monate später, wurde ihre gemeinsame Tochter geboren: Grace Vika Carvetier.
XXX war bei seiner Hochzeit sein Trauzeuge und wurde zum Patenonkel seiner Tochter.
Ryder und YYY hatten acht wundervolle Jahre miteinander. YYY wusste um die Geschäfte ihres Mannes und arrangierte sich damit, unterstützte ihn sogar nach besten Kräften. Bis Hector aus dem Gefängnis entlassen wurde und kurz darauf auch wieder Kontakt zu seiner verlorenen Schwester aufnahm und sie treffen wollte. Ryder bestand unnachgiebig darauf, sie zu diesem Treffen zu begleiten. Es war ein unausgesprochenes Geheimnis, dass auch bis zu ihm vorgedrungen war, dass Hector nur kurze Zeit zuvor den Anführer der East Enders umgebracht hatte und somit an seine Stelle getreten war. Einem solchen Mann traute man alles zu und so fuhren sie gemeinsam zu dem mit Hector vereinbarten Treffpunkt.
Dass das aber natürlich nicht gut ankam, überraschte wohl weder Ryder noch seine Frau. So kam es, wie es kommen musste. Zwischen den beiden Männern entstand ein Handgemenge in dessen Verlauf auch die Waffen gezogen wurden. Doch statt das nun einer von ihnen mit einer Kugel des Anderen getroffen zu Boden ging, traf es die, die es am Wenigsten verdient hatte: YYY. Sie starb in den Armen ihres Mannes.
Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wessen Kugel ihre tödliche Wunde verursacht hat. Doch für Ryder steht der Schuldige fest: Hector.
Seit diesen Tag verbindet die beiden Männer nicht nur der natürliche Hass durch ihre Angehörigkeit in den miteinander rivalisierenden Gangs, sondern auch der Umstand, dass Hector für den Tod von YYY verantwortlich ist.
Seine Tochter Grace weiß bis heute nicht, wie ihre Mutter wirklich ums Leben kam. Für sie starb sie bei einem Verkehrsunfall. Und auch zu ihrem Onkel hat sie bis zum heutigen Tag keinerlei Kontakt.

Mittlerweile sind zehn Jahre vergangen und aus seinem unschuldigen Engel, den Ryder die letzten Jahre vollkommen allein und nur mit der stetigen Unterstützung von XXX groß gezogen hatte, war eine rebellierende, junge Frau geworden, die ihrer Mutter zum Verwechseln ähnlich sah. Allmählich eröffnete er Grace mehr und mehr die Wahrheit darüber, wer er wirklich war und womit er sein Geld verdiente. Den Tod ihrer Mutter verkaufte er ihr aber immer noch als Unfall. Er wollte sich nicht vorstellen, was passieren würde, sollte sie jemals die Wahrheit heraus finden.

to be edited &'nd continued...


* Dieser Platzhalter wird gefüllt, sobald der betreffende Charakter mittels Gesuch gefunden wurde und im Forum anwesend ist.
** Dieser Platzhalter wird nach Rücksprache mit Mr. Cox gefüllt.



Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
wie gewünscht ~ Jeffrey Dean Morgan




Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ X ] JA – auf das Forengesuch für den Anführer der Docks


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Emilia hat es sich gekrallt

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Teamie Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 05.11.2019 23:02 | nach oben springen

#172

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 05.11.2019 22:53
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Ach Daddy ist aber heute wieder ganz Gentleman, so wie sie ihn ja kennt




Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
"Grace Vika Carvetier", ließ die junge Frau erklingen, als sie hinter ihrem Dad vortrat.


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
"Süße 18 und hey denk ja nicht oh ist sie noch niedlich und unerfahren"


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
"Ich würde ja sagen, von Beruf 'Daddy´s little Princess', aber ich glaube das zählt nicht ganz oder? Ich werde wohl studieren, aber was hab ich mir noch nicht ganz ausgesucht."


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

"Auch wenn ich kein Fan bin sie zu erzählen, wenn du sie nochmal braucht.", ein wenig zuckte die Brünette mit den Schultern.

Once upon a time … this is how all fairy tales begin.... Auch wenn so vielleicht alle Märchen beginnen, ist dieses hier kein Märchen, 10 Jahre lang schon nicht mehr, seitdem viel zu frühen und unnötigen Tot meiner Mom. Aber ich denke wir fangen einfach mal ganz vorne an, damit es ein wenig besser zu verstehen ist. Warum mein kleines glückliches Leben so eine drastische Wendung nahm und ich anfing mich zu verändert. Ob zum guten oder schlechten das würde sich erst noch zeigen, immerhin bin ich jetzt erst 18 Jahre alt.

Once upon a time … this is how all fairy tales begin....
Auch wenn so vielleicht alle Märchen beginnen, ist dieses hier kein Märchen, 10 Jahre lang schon nicht mehr, seitdem viel zu frühen und unnötigen Tot meiner Mom. Aber ich denke wir fangen einfach mal ganz vorne an, damit es ein wenig besser zu verstehen ist. Warum mein kleines glückliches Leben so eine drastische Wendung nahm und ich anfing mich zu verändert. Ob zum guten oder schlechten das würde sich erst noch zeigen, immerhin bin ich jetzt erst 18 Jahre alt.

31.10.2001 der Abend von Halloween .. Es war 23:59 Uhr als ich das Licht der Welt erblickte. Ihr beider ganzer Stolz, wie ich von den Erzählungen meines Daddys her weiß. Ihr beider Licht in dieser dunklen Welt, war auch seiner Beschreibungen was meine Geburt für sie beide bedeutete. Wenn er mir dieses erzählte, dachte ich immer die Welt sei voller Farben, liebe und Harmonie wie in den ganzen Märchen und Filmen die ich so sehr liebe. Wenn ich damals aber schon gewusst hätte wie dunkel und grausam diese Welt sein konnte. Wie farblos und grau. Aber so war die Welt in der wir leben eben. Aber ich schweife schon jetzt ein wenig ab. Zurück zum eigentlichen. Ich erlebte eine glückliche Kindheit, tolle Freunde, auch wenn es etwas Zeit brauchte diese zu finden. Aber wisst ihr was ich will euch mit dieser heilen Welt Gerede jetzt nicht zu lange langweilen und daher springen wir einfach zu dem Abend als sich alles schlagartig änderte. Und so ersparte ich euch jetzt diese Langeweile. Und den Glauben daran das es alles immer nur toll ist.

my soul is a broken field, plowed by pain ... the day my bubble bursts...
Es war einer dieser Abende an dem meine Eltern einfach mal als Paar auf ein Date gingen. Was ich ihnen nicht einmal übel nahm. Schließlich fand ich mich bei zz wieder, er war wie ein Onkel für mich. Was vielleicht auch daran lag das er mein Patenonkel. Er ist jemand dem ich blind vertraue, und das schon immer. Was in meinem Fall wirklich viel heißt, den man sollte wissen das ich von Anfang an nur sehr schlecht vertrauen in Menschen aufbaue. Aber wer es einmal hat, dem bin ich loyal. Doch sollte man es nicht ausnutzen. Einige würden es einen Segen nennen das es bei mir mit dem Vertrauen so lange dauert, aber ich fand es immer eher einen Fluch, obwohl inzwischen ist es doch ein Segen. Anfangs der Fluch, aus dem einfachen Grund, das ich so wenige Menschen hatte denen ich meine Gedanken und Gefühle anvertrauen konnte. Meine Ängste, Träume und Wünsche. Am Ende kannten diese nur meine Eltern und eben zz. Jetzt, mit der Erkenntnis meines eigentlich kurzen Lebens, bin ich wirklich froh das ich nicht jedem vertraue.
Aber Moment, wir sollten wieder zu dem eigentlichen kommen .. wo waren wir nochmal .. ach ja! Es war ein toller Abend, der alte Grummelkopf, wie ich ihn gerne nannte, schaute mit mir Disney Filme, wir lachten, ich erzählte ihm meine wildesten Kindergedanken, was ich später einmal werden wollte. Alles schien wie immer zu sein, wenn ich gewusst hätte was an diesem Abend in der Zeit meines Lachens passierte. Das genau in diesem Moment meine ganze Welt sich veränderte. Erst am nächsten Tag, als Daddy mich abholte, begann diese kleine heile Welt, die ich mein nannte, in kleine Stücke zu zerbrechen. Als wäre es eine kleine Seifenblase die zerplatzte. Ich erinnere mich noch genau daran welches Bild er abgegeben hatte, der sonst so starke Beschützer den ich meinen Dad nannte. Dieser Moment hatte sich so in meine Seele und meine Erinnerungen gebrannt. Alles andere nahm ich mehr oder weniger nur noch wie durch einen Filter war, den mir jemand vor meine Augen gepackt hatte. Er war verletzt und wirkte so sauer wie ich ihn noch nie gesehen habe. Aber nicht nur sauer auch tief traurig, es war eine so komische Mischung. Nie würde ich seinen Blick vergessen als er mich sah. All die Trauer die für den Bruchteil eines Augenblickes über sein Gesicht brach. So viel Schmerz und Leid. Es musste einfach etwas schreckliches passiert sein. Etwas was uns beide betraf und unser beider Leben verändert hatte. Ich kann mich nicht mehr erinnern ob Worte gefallen waren in diesem Moment, hatte aber gespürt wie Blicke ausgetauscht wurden über meinem Kopf hinweg. Blicke die ich nicht gesehen habe, vermutlich nie wirklich verstehen würde. Was kein wunder war, ich war bereits in diesem Moment zu ihm gelaufen und hatte mich in seine Arme geworfen die sich fest um meine kleine Gestallt gelegt hatten. Die mich trösten wollten, jedoch spürte ich die Anspannung an ihm. Und auch das er alles daran legen würde mich auf ewig zu beschützen. Er sagte kein Wort zu mir, nicht auf dem Weg nach Hause und auch nicht als wir einfach dasaßen und ich das erste mal nach Mom fragte. Es dauerte bis er sein Schweigen brach, wahrscheinlich weil er überlegen musste, wie er einem kleinen Kind das schlimmste erklären könnte, was passieren konnte. Den Verlust eines Elternteils. Je öfter ich gefragt habe umso mehr zerbrach die steinerne kalte Mauser die seine Mimik eingenommen hatte. Dennoch dauerte es noch bis er endlich anfing zu erklären, was am gestrigen Abend passiert sei. Er versuchte es so gut es ging. So Kindgerecht wie möglich. Ob es die Wahrheit ist, sei erst einmal dahin gestellt. Er sagte mir das er und Mom einen Unfall auf den Weg nach Hause hatten. Und das Mom nicht mehr zu uns nach Hause kommen würde. Nie wieder. Das Mom jetzt an einem besseren Ort sein würde und immer von dort auf mich aufpassen würde. Ich verstand erst nicht was er mir damit sagen wollte, warum würde Mom nicht wieder kommen, warum sollte sie an einem anderen Ort sein und warum war dieser besser als hier bei uns? Wenn sie doch nur einen Unfall hatten, könnten wir sie doch einfach im Krankenhaus besuchen bis sie wieder gesund ist? Aber das war nicht möglich. Doch er versuchte es weiter, bis mein innerliches es irgendwann zugelassen haben muss, das ich langsam zu verstehen begann was er mir versuchte zu sagen, ich ließ mich bitterlich weinen in seine Arme fallen, ich wollte das Mom wieder nach Hause kommt. Doch sie würde es nie wieder, sie starb an jenem Abend, als mein Lachen zum letzten mal erklang. Ich konnte ihr nicht mal mehr sagen wie sehr ich sie lieb habe.

10 Jahre in denen ich nicht mehr wirklich lachte.
10 Jahren in denen ich mich komplett verändert hatte. Ich zog mich komplett zurück, ging zur Schule, kam nach Hause. Verlor mich viel in Büchern und den schönen Geschichten die in ihnen standen. Um den Schmerz zu ersticken, der tief in meiner Seele war.
10 Jahre in denen Dad mich behandelt als wäre ich ein rohes Ei. In denen ich wie in einem goldenen Käfig lebte.
10 Jahre in denen wir nie wieder über Mom gesprochen haben.
10 Jahre seitdem ich ihr Lebewohl sagten musste.

Es waren 10 Jahre in denen ich langsam begriff das nicht alles gut war, was meine Familie anging, ich schnappte kleine Fetzen von Gesprächen auf die Dad Abends geführt hatte, wenn er dachte ich liege in meinem Bett. Fetzen die mich anfingen ließen selber nachzuforschen, je älter ich wurde. Ich begann wenn er nicht da war in seinen Unterlagen zu suchen, nach irgendwas was mir sagen würde was genau es war was er verheimlichte. Ich kam dennoch nur langsam dahinter das er der Boss war. Aber von was, das verstand ich erst mir 14 richtig. Einer Gang. Verdammt nochmal einer Gang? Warum verheimlichter er das alles vor mir? Wir haben sonst immer über alles reden können? Mein Vertrauen bekam einen kleinen Knacks. Es war also kein Wunder das ich immer auffälliger wurde in der Schule, das mein Temperament viel zu oft mit mir durchging. All die Jahre die ich in Therapie war, um dieses schreckliche Ereignis zu bewältigen, waren einfach sinnlos gewesen. Ich hatte zwar angefangen zu verarbeiten aber ich würde es nie vergessen. Es prägte mich so sehr, meine Seele war gebrochen - ich selbst verkorkst. Ich begann mich immer öfter Nachts aus dem Haus zu schleichen, nur um diesem goldenen Käfig zu entkommen, wieder anfangen können zu leben, vielleicht sogar wieder zu lachen. Auch wenn mich die Wege Nachts oft auf den Friedhof führten, zu dem Grab meinem Mom. Ich saß einfach da, redete mit Mom, so als würde sie mir antworten können. Das ich aber in jeder Nacht in der ich mich davon Schlich beobachtet wurde, das war mir nie bewusst. Auch wenn ich mich oft beobachtet gefühlt hatte. Zz, mein Beschützer, war es der mir jede Nacht folgte, als würde Dad wissen das ich nicht zu Hause sein würde, nicht in meinem Bett liegen und schlafen würde. Aber Dad hatte nie etwas gesagt. Hatte zz ihm etwas nie etwas davon gesagt?

Broken girl - blossom into warrior ...
Gefälschter Ausweis, herausgeputzt. So schlich ich mich mit 16 das erste mal auf einer Party. Ich begann wirklich wieder zu leben und sogar das erste noch scheue Lachen erklang aus meiner Kehle. Bis mich, zz der alte Grummelkopf, dabei erwischte wie ich aus dem Fenster kletterte. Besser gesagt ertappten wir uns gegenseitig. Ich wollte wissen was es zu dieser Zeit noch hier wollte und stelle ihn mit simplen, aber direkten Fragen zu rede, ließ ihn wissen das wenn er mein Vertrauen in ihn nicht verlieren will, genau jetzt sagen sollte was er hier suchte. Eine doch relativ glaubhafte Ausrede folgten, das er noch einen Termin mit Dad gehabt hatte und gerade selbst auf dem Weg nach Hause war und gesehen hatte das ich aus dem Fenster klettere. Und mich eher fragen wollte was das werden würde. Okay ich glaubte ihn für diesen Abend, aber irgendwas machte mich stutzig, ich hatte ihn an diesem Abend nicht im Haus gesehen, normal kam er auch wenn ich in meinem Zimmer war, kurz zu mir hinauf um wenigstens Hallo zu sagen. Er musste in der Zeit da gewesen sein in der ich mich fertig gemacht hatte, in dem beide Männer geglaubt haben mussten das ich schon im Bett liegen würde. Es kostete mir viel mühe ihn mit meinem Charme zu verzaubern, das er Dad nichts sagen würde. Wahrscheinlich etwas was er schon immer tat, ohne das einer von uns beiden davon wusste. Er ließ mir meine Freiheiten. Und auch war er immer in meiner Nähe, für den Fall das etwas passieren könnte. Er versprach mir das er nichts sagen würde, was er hier gerade beobachtet hatte. Und so trennten sich unsere Wege wie ich dachte. Doch folgte er mir wie immer.

Jetzt mir frisch gebackenen 18 ließ mich Dad endlich in die ganzen Geheimnisse Einblick gewähren, er erzählte mir langsam alles. Obwohl ich glaube, das er mir noch nicht alles sagte, nur das was ich erst mal wirklich wissen sollte und konnte. Würde ich je alles erfahren? Würde ich jemals erfahren was in dieser einen Nacht vor 10 Jahren passiert ist? Er weiß nicht das ich bei einem dieser Gespräche, die ich mitbekommen hatte, aufgeschnappt hatte das es kein Unfall war, doch wer war schuld das meine Mom sterben musste?


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
"Man sagt mir eigentlich ich sehe aus wie meine Mom, aber ich denke du meinst die süße Französin Thylane Blondeau, sollte ja schon im Spa warten das ich sie abhole."



Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ x ] JA | [ x ] NEIN

Außer Daddy wollte eine Suchanzeige aufgeben weil ich die Nacht nicht zu Hause war.


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Emilia hat es sich gekrallt

Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert zu haben.


Teamie Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 05.11.2019 23:05 | nach oben springen

#173

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 05.11.2019 23:07
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend

Tja, wer gleich im Doppelpack ankommt, der muss auch doppelt so lange warten, denn alles muss ja auch doppelt geprüft werden. Aber mal abgesehen von eurem Hintergrund, gibt es an eurem Vater-Tochter-Gespann wirklich kaum etwas auszusetzen. Eure Namen sind frei, die Avatare sowieso, Passwort jeweils korrekt angegeben und da wir wissen, wie vor allem der Herr Papa schreibt, braucht das Team auch keinen Probepost.

Schnappt euch also eure Koffer und macht euch auf den Weg. Ich schließe euch auf und lasse euch rein.

LG

- Em



Only then would they know a blessing in disguise.

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#174

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 05.11.2019 23:18
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


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[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
[center][rahmen1]https://imgur.com/oFao8Qz.gif[/rahmen1]
[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
[center][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]➽ [b]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert zu haben.[/b][/style][/center]
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#175

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 14.11.2019 17:50
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Adrián Marco Lestrade


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
25 Jahre


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Gelegenheitsjobs


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

Vor genau 25 Jahren wurde Adrián Owen Lestrade, auch A.O genannt, in New York geboren. Seine Mutter wurde in Spanien geboren und wuchs auch dort auf. Bis sie durch ein Auslandsstudium hier her kam und auf dem College seinen Vater kennen lerne. In den sie sich unsterblich verliebte. Klang wie eine Bilderbuchgeschichte oder? Die beiden heirateten ziemlich früh und da sie schwanger wurde mit ihrem ersten Sohn brach sie ihr eigenes Studium ab. Was nicht das Problem war, denn die Eltern ihres geliebten waren Reich und besaßen eine eigene Firma die er übernehmen sollte später. Es war für die kleine Familie also gesorgt.
Sieben Jahre nach der Geburt von Ältesten, nachdem die kleine Familie in einem netten kleinen Haus wohnten und der Vater bei seinem Vater in die Firma eingestiegen war kam der kleine Adrián auf die Welt. Sie benannte ihn nach ihrem verstorbenen Großvater, den sie über alles geliebt hatte. Das Nesthäckchen der Familie wuchs behütet und geliebt auf. Auch wenn er schon früh ein kleiner Wirbelwind war und dennoch ein schlaues und braves Kind gewesen war.
In der High School war er einer der besten Schüler, auch wenn er ebenfalls auch einer der besten Sportler war. Man könnte schon sagen das Adrián ein Musterschüler war, oder ein Musterkind. Seine Eltern waren Stolz auf ihn und auch zu seinem Bruder pflegte er ein sehr enges Verhältnis. Dies alles änderte sich an dem Tag als er in das Büro seines Vaters kam, natürlich ohne sich vorher an zu kündigen und fand ihn und dessen Sekretärin vor in einer eindeutigen Position. Für Adrián brach eine Welt zusammen, sein Vater hatte eine Affäre, er betrog seine Frau, seine liebende Frau. Mit einem Schlag verwandelte sich Bewunderung und Liebe in Hass. Anstatt aus dem Büro zu stürmen, oder herum zu schreien ging Adrián mit seinen damaligen 14 Jahren auf seinen Vater zu und verpasste diesem einen Faustschlag der sich gewaschen hatte. Erst dann stürmte er aus dem Büro.
Natürlich kam es zur Trennung und Adrián ging mit seiner Mutter, erstens weil er noch nicht befugt war sich selbst zu entscheiden und weil er sie niemals verlassen würde. Das einzige dem er nach weinte war seinem großen Bruder, durch die Trennung riss man die Brüder auseinander. So wie jedes andere Trennungskind musste auch Adrián alles verarbeiten. Der Hass richtete sich nun nicht nur gegen seinen Vater der die Familie zerstört hatte, sondern auch gegen sich und andere. Nach dem Schulwechsel sackten seine Leistungen in den Keller und er geriet immer wieder in heftige Konflikte. Doch nicht nur das, der Junge rutschte auf die schiefe Bahn und seine weiße Weste wurde immer befleckter mit den Jahren.
Wird seine Mutter noch mit ihm klar kommen? Wird sich sonst irgendjemand um ihn kümmern damit er nicht im Knast landet? Als wäre das Leben nicht schon beschissen genug, nein seine Mutter starb vor kurzen, sie erlag ihrer Krankheit, obwohl er alles getan hatte um ihr zu helfen. Hatte jeden verdammten Job angenommen der ging um die Rechnungen zu bezahlen. Nun saß Adrián auf der Straße, die Wohnung würde man ihm bald weg nehmen, Zwangsversteigern oder so etwas…Konnte man noch tiefer sinken? Nun hatte er auch noch den letzten Menschen verloren der ihm in irgendeiner Weise etwas bedeutet hatte.


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Mario Casas



Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ x ] NEIN


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
REGELPASSWORT

Emilia hat es sich gekrallt


Teamie Emilia McCallum kommt geflogen!
Jasmine Ryan is as happy as a hippo
Jasmine Ryan lässt die Fetzen fliegen!
Jasmine Ryan holt sich erstmal Popcorn
zuletzt bearbeitet 14.11.2019 18:49 | nach oben springen

#176

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 14.11.2019 17:51
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Liebes Team, nicht wundern hab die beiden Vornamen verändert, hoffe es passt dennoch


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#177

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 14.11.2019 18:51
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend

Bitte entschuldige die Wartezeit. Es ist jedenfalls schön, dich bereits hier begrüßen zu können. Noch schöner ist, dass es an deiner Bewerbung nichts auszusetzen gibt.
Deine Angaben stimmen alle und damit darfst du gerne passieren. Ich erwarte dich auf der anderen Seite.

LG

- Em



Only then would they know a blessing in disguise.

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#178

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 14.11.2019 19:12
von Emilia McCallum | 2.211 Beiträge





Du befindest dich in einem wunderschönen alten Gebäude mitten im Herzen Londons. Unter deinen Füßen hallt der steinerne Boden bei jedem deiner Schritte nach und die mit edlem Holz vertäfelten Wände zeigen eingravierte Momente aus hunderten verschiedenen Leben. Eines Tages wird auch deine Geschichte hier stehen, da bist du dir sicher. Zu deiner Linken befindet sich die Verwaltung. Hierhin solltest du dich wohl wenden, wenn dir Fragen jeglicher Art auf dem Herzen liegen. Daneben hängen an einer Pinnwand Vermisstenanzeigen. Rechts von dir siehst du ein großes Schwarzes Brett. Alle Namen und dazugehörigen Passbilder sind hier angebracht. Du läufst weiter. Ein Schritt nach dem anderen führt dich zu einer großen Dame, die hinter einem gewaltigen Schreibtisch sitzt und dich bereits zu erwarten scheint...


Bitte dieses Anmeldeformular verwenden.

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[img]https://i.imgur.com/YWLzvow.png[/img][/center][style=float:left;margin:2px;][img]https://i.imgur.com/ojIvqFH.png[/img][/style][scroll][style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. [i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.[/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN NAME[/style][/b][/background1][/right]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN ALTER[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE TÄTIGKEIT[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/background1][/right]
[scroll][justify][style=font-size:11px]Bitte füge hier deine Lebensgeschichte ein; diese sollte mindestens 200 Wörter beinhalten und im Fließtext verfasst sein.[/style][/justify][/scroll]

[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]DEIN AVATAR[/style][/b][/background1][/right]
[center][rahmen1]https://imgur.com/oFao8Qz.gif[/rahmen1]
[b][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]Kann ggf. mit einem Gif präsentiert werden.[/style][/b][/center]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!"[/i] Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. [i]"Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [ ] JA | [ ] NEIN[/style][/b][/background1][/right]
 
[style=font-size:10px; text-transform: uppercase;][b]Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i][/b][/style]
[right][background1][b][style=text-shadow: 0px 0px 3px #fff; text-transform: uppercase; font-size:14px]REGELPASSWORT[/style][/b][/background1][/right]
[center][style=font-size:8px; text-transform: uppercase]➽ [b]Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert zu haben.[/b][/style][/center]
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Only then would they know a blessing in disguise.

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#179

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 16.11.2019 16:04
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht. "Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
Mackenzie Young


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
30 Jahre


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
Barkeeperin


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
DEINE GESCHICHTE

Es war der 23. Oktober 1989, als während einer Hausgeburt ein kleines Mädchen das Licht der Welt erblickte, das wenige Wochen später auf den Namen Mackenzie Josephine Young getauft werden sollte. Als jüngere von zwei Geschwistern wuchs sie in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung im East End von London auf. Ihre Eltern teilten sich ein Zimmer, ihr vier Jahre älterer Bruder und sie sich das zweite. Während ihrer ganzen Kindheit und Jugend war das Geld stets ziemlich knapp, gegen Ende des Monats wurde jeder Pfund mindestens zweimal umgedreht. So waren auch beide ihrer Eltern berufstätig; ihre Mutter arbeitete als Rezeptionistin in einem Bed and Breakfast ein paar Straßen weiter und ihr Vater in Vormann in einer Metallfabrik etwas außerhalb der Stadt. Dementsprechend waren ihr Bruder James und sie oft auf sich gestellt, die Nachbarn warfen dann und wann mal ein Auge auf die beiden, doch den Großteil der Zeit außerhalb der Primary School waren sie oft alleine, wenn sie die Zeit nicht bei Freunden verbracht. Dementsprechend nahe standen die beiden sich auch. Aufgrund des Altersunterschied wäre es falsch zu behaupten, dass sie unzertrennlich waren, aber James war definitiv der Held ihrer Kindheit und nichtsdestotrotz ein sehr guter und enger Freund. Etwas, was sich auch nicht ändern sollte, als sie älter wurden. Natürlich, im Teenageralter entfremdeten sie sich etwas, stritten sich häufiger - wie das eben so ist, wenn bei zwei Menschen die Hormone überkochen -, doch letztendlich fanden sie immer wieder zu einander.
Mack war ein sehr aufgewecktes, neugieriges Kind, das selten still sitzen konnte und immer etwas neues erleben und lernen wollte. Neues zu lernen fiel ihr dementsprechend leicht und so war sie ihren Altersgenossen in vielen Aspekten schnell voraus. Es wäre falsch zu behaupten, dass sie hochintelligent oder ähnliches war, wenngleich sie durchaus ziemlich intelligent war. Sie hatte einfach nur eine schnelle Auffassungsgabe und eine große Wissbegierde. So war es wohl nicht weiter verwunderlich, dass sie in der Schule stets zu dem oberen Durchschnitt gehörte. Je älter sie wurde, desto entschlossener wurde sie zu den Besten zu gehören, da ihr immer klarer wurde, dass ein Stipendium für sie die einzige Möglichkeit sein würde, um es an die Universität zu schaffen. Denn die Studiengebühren würde ansonsten aus ihrer Familie niemand stemmen können. Während sie versuchte etwas aus ihrem Leben zu machen, fiel es ihrem Bruder wesentlich schwerer. Dank schlechter Freunde und anderweitigem schlechten Einfluss rutschte er ziemlich ab und immer wieder in eine destruktive Schiene herein. Drogen nahm er zwar nicht, doch es war wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch dazu kam, wo viele seine Freunde es taten. Ihre Eltern bekamen das nie wirklich mit, so beschäftigt, wie sie mit der Arbeit waren und die Brünette selbst sah dem ganzen vollkommen machtlos entgegen, hatte keine Ahnung, was sie tun konnte, um ihm zu helfen. Sie versuchte für ihn da zu sein, doch welcher 17-Jährige Kerl lässt sich denn schon etwas von seiner 14-Jährigen Schwester etwas sagen? Es war wohl Glück im Unglück, dass er im Alter von 18 Jahren, gerade so mit Ach und Krach den Schulabschluss bestanden, bei seinem ersten Drogen-Deal von einem guten Bekannten der Familie bei der Polizei erwischt wurde, anstelle von jemanden, der an ihm ein Beispiel hätte statuieren wollen. So kam ihr Bruder gerade so mit einem blauen Auge davon und entschloss sich dazu dem Militär beizutreten. Es war nichts ungewöhnliches in ihrer Nachbarschaft. Die meisten landeten entweder in Gangs und früher oder später im Knast oder traten dem Militär bei, wirklich andere Optionen sahen die meisten nicht. Und so sehr sie ihren Bruder auch vermissen würde, war die Brünette verdammt froh, dass er sich für Letzteres entschieden hatte und erst einmal 'sicher' war. So sicher, wie man es im Militär eben sein konnte.
Dank ihres herausragenden Schulabschlusses - tatsächlich als Jahrgangsbeste - bekam sie ein Stipendium des berühmten King's College in London angeboten, wo sie anfing ihren Bachelor auf Law zu machen. Für eine ganze Zeit lang ging alles gut, doch im dritten Semester kam ihr Vater bei einem Betriebsunfall ums Leben. Sie traf es hart, ihre Mutter wesentlich härter. Sie war schon immer empfindlich und sensibel gewesen, um so härter traf sie nun der Verlust ihrer großen Liebe. Obwohl Mack noch Zuhause wohnte bekam sie aufgrund des straffen Zeitplans ihres Studiums erst mit, dass ihre Mum nicht mehr zur Arbeit ging und stattdessen die Frustration in billigem Wein vom Discounter ertränke, als die ersten Mahnungen Zuhause einflatterten. Zu dem Zeitpunkt war es bereits zu spät, ihre Mum konnte (oder wollte) nicht mehr ohne den Wein und ihren Job konnte sie vergessen. Da ihr Bruder irgendwo im Nirgendwo von Afghanistan steckte, sah Mackenzie keine andere Möglichkeit als ihr Studium abzubrechen, um irgendwie für den Lebensunterhalt für sich selbst und ihrer Mum aufzukommen, und fing in einem Casino als Putzkraft an. Alles andere als das Leben, was sie sich eigentlich erhofft hatte, aber irgendeiner musste ja irgendetwas tun. Das sah wohl auch ihr Bruder so, der, als ihn die Nachricht des Tod ihres Vaters erreicht hatte augenblicklich nach London zurückkehrt war. Und nicht mehr zum Militär zurückkehren wollte, wie sich herausstellte. Schließlich konnte er ja seine Familie nicht in der Zeit, wo sie ihn am meisten brauchte, im Stich lassen. Dass das keine wirkliche Option war, wollte ihm auch einer seiner Kameraden in London klar machen, den Mackenzie ihren Bruder auf den Hals hetzte, um ihn vor dieser riesigen Dummheit zu bewahren. Nur schien ihn das zu einer noch größeren Dummheit zu verleiten, denn das Gespräch eskalierte und endete in Gewalt. Voller Wut auf die Welt und in Trauer um seinen Vater prügelte er den Soldaten krankenhausreif. Ein Vergehen, das ihn vors Militärgericht zu bringen drohte, da so ein Verhalten natürlich absolut inakzeptable war. Die Vorstellung neben ihrem Vater und ihrer Mutter nun auch noch ihren Bruder zu verlieren, der die unehrenhafte Entlassung und weitere rechtliche Folgen nicht ertragen und sich höchstwahrscheinlich umgebracht hätte, brachte Mack an den Rande eines nervlichen Zusammenbruchs. Eines Abends,die ersten Gäste würden in Kürze eintreffen, brach sie auf der Arbeit emotional zusammen und saß sich die Augen ausheulend auf eine der Treppen, als ihr Boss an ihr vorbei lief. Sie sah sich schon für dieses absolut unangemessene Verhalten gefeiert und in Schimpf und Schande des Grundstücks verwiesen, aber anstatt das zu tun, fragte er sie, was los war, und hörte ihr aufmerksam und empathisch zu. Und sie war unglaublich dankbar dafür, war es doch genau das, was sie grade brauchte, nicht wissen, dass er bereits genau wusste, was passiert war. Er versprach ihr, dass er seine Verbindungen nutzen würde, um ihren Bruder zu helfen. Damals war sie viel zu dankbar für seine Hilfe ihren Bruder vor dessen sicheren Tod zu bewahren, als dass sie auch nur in der Verfassung gewesen wäre seine Motivation zu hinterfragen. Warum sollte ein erfolgreicher Unternehmer mit verschiedensten Verbindungen, von denen einige eher unseriös waren, sich für das Schicksal einer jungen Putzkraft ohne große Bedeutung und deren Bruder interessieren? In dem Moment war sie einfach nur dankbar und ist es immer noch.
Seitdem steht Mackenzie tief in seiner Schuld und führt bereitwillig jeden seiner Befehle aus. Vor ein paar Jahren wechselte sie von dem Putzjob zu einem Job als Barkeeperin in einer etwas höherklassigen Bar. Auch an den Job kam sie mithilfe des Besitzers des Baynham-Casinos, selbst wenn es keines seiner Lokalitäten ist. Sie steht so tief in seiner Schuld, wie könnte sie also seinen Wunsch sich einem bestimmten Soldaten anzunähern und dafür zu sorgen, dass er sich ihr öffnete, ablehnen? Dass das nicht unbedingt so richtig ist, ist ihr durchaus bewusst, aber wie könnte sie dazu nein sagen, wenn sie ihm doch so viel zu verdanken hat?


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
Dakota Johnson




Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
MELDEST DU DICH AUF EIN GESUCH? [x] JA | [ ] NEIN von Jason Cartwright


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Darlene hat es im magischen Zylinder verschwinden lassen

Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert zu haben.


Teamie Darlene Coughlin kommt geflogen!
Jason Cartwright liebt es abgöttisch!
Jason Cartwright is head over heels for this!
Jason Cartwright holt sich erstmal Popcorn
zuletzt bearbeitet 16.11.2019 16:37 | nach oben springen

#180

RE: WELCOME TO LONDON

in APPLICATION 16.11.2019 16:43
von Darlene Coughlin | 217 Beiträge

Einen wunderschönen Samstag liebe Mackenzie.

Na ja... Wirklich wunderschön war bei mir dieser verregnete Samstag nun auch wieder nicht, aber das tut hier ja jetzt auch gar nichts zur Sache.
Also kommen wir zu deiner vorbildlich ausgefüllten Bewerbung, an der ich persönlich nichts auszusetzen habe. Namen und Avatar sind frei, Regelpasswort war korrekt und auch deine Story liest sich sehr gut.
Doch das letzte Wort hat in diesem Fall unser lieber @Jason Cartwright den ich dir somit einmal verlinkt habe und er möchte gerne noch einen Post aus Charaktersicht sehen, den du - HIER - hinterlassen darfst.

Viel Glück und bis hoffentlich bald auf der anderen Seite.

LG
Darlene


             
☾⭒ She was devoted to the moon. ⭒ In its darkness she found comfort. ⭒ In its light she found hope. ⭒☽

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