• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •
#1

Gesuch für Violet Armstrong

in »try-outs« 13.06.2019 14:25
von Harrison McAvoy

| 443 Beiträge

Hier sehen wir uns wieder, so schnell geht es
Du kannst hier deinen Probepost hinterlassen @Violet Armstrong meldet sich bestimmt so schnell es ihr möglich ist .
Ich wünsche dir viel Glück

-Harrison


When the sharpest words wanna cut me down i'm gonna send a flood, gonna drown them out


i am brave, i am bruised i am who i'm meant to be this is me

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#2

RE: Gesuch für Violet Armstrong

in »try-outs« 13.06.2019 19:44
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Heyo, vielen lieben Dank für den Thread
Freut mich, dass die Bewerbung schon mal ein gutes Feedback erhalten hat. Der Probepost ist in Arbeit, kommt heute allerdings erst zur späteren Stunde, weshalb ich mir den lieben Dacre sicherheitshalber gerne auf 24h verlängern möchte

love xx


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
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#3

RE: Gesuch für Violet Armstrong

in »try-outs« 13.06.2019 19:56
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Ich übernehme einmal für meinen werten Bruder
Der gute Mr. Montgomery sei dir für weitere 24h sicher. Er wird sich sicherlich auch weiterhin wohlfühlen in unserem 24/7 Reservierungs-Spa
Ganz herzliche Grüße,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#4

RE: Gesuch für Violet Armstrong

in »try-outs« 14.06.2019 04:08
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Es fühlte sich wie eine endlose Ewigkeit an, dass letzte Mal in London unterwegs gewesen zu sein. Dabei lebte Calvin in den letzten vier Jahren nicht einmal volle zwei Fahrstunden von der riesigen Metropole entfernt, doch wenn man bedenkt, dass so ein Polo Club nahezu einem Internat glich und man seine Nase überwiegend nur auf den Trainingsplätzen und auf dem Rücken eines Rosses gestreckt hielt, dann war diese Stadt doch nochmal eine Nummer größer. Cal stand vor dem Spiegel seines Badezimmers, hatte die Hände flach am puderweißem Keramik des Waschbeckens abgestützt und blickte so, mit gehobener Stirn, in das Antlitz eines … nun ja, was war er denn? Oder besser gefragt: Was wollte Calvin Tate Healy denn sein? Was der Dunkelblonde in seinem Spiegelbild erkannte, war selbstverständlich ein überdurchschnittlich gut aussehender junger Mann, der einst angehender Poloprofi war und nun ja, zur Zeit gefühlt keine Menschenseele so richtig an seiner Seite hatte. Geschweige denn, ein gesundes Kreuz, oder einen richtigen Anhaltspunkt was die berufliche Zukunft anbelangte, oder etwas, dass man gutes Karma nannte. Bloß ein weiterer Tag, nichts als ein läppischer Zeitraum von vierundzwanzig Stunden, den ich bewältigen muss. Calvin weiß schon seit seinem Einzug in das gut betuchte Appartement nicht mehr, wie oft er sich noch dieses lästige Mantra täglich seinem eigenem Spiegelbild aufsagen soll. Es war doch lächerlich. Nein, es war erbärmlich. Er führte schließlich ein Leben, für das manche Menschen allein aufgrund des auf ihn wartenden Familienerben eine Niere opfern und verkaufen würden. Calvin und melancholisch? Nein. Allerdings begann für ihn wohl jener Abschnitt, den andere bereits in jüngeren Jahren ausgelebt hatten. Sorgen um die Zukunft, ja gar die eigene Gesundheit war seit seinem Unfall auch nicht mehr das, was sie einmal war. Dinge, über die er damals lauthals gelacht hatte. Calvin wurde langsam aber bewusst klar, dass sich die Seiten geändert hatten. Ob er das wollte, war eine andere Geschichte. Um genau zu sein, plagten ihn gedanklich die Geschehnisse am vergangenem Morgen. Es war nichts als ein einfaches Vorstellungsgespräch für die Stelle als Barkeeper in einen der etlichen Nachtlokale im Zentrum Londons. Einfach als kleiner Nebenverdienst, bevor sich Calvin endgültig entscheiden würde, inwiefern und als was genau er sein Leben fortführen möchte. Soweit so gut, nur war die Zahl der Nebenbuhler nicht unbedingt gering. Natürlich war Calvin finanziell mehr als abgesichert. Er hatte eine schicke Bude, einen reichen Vater, doch schlussendlich wieder nur einen Scherbenhaufen seiner Sportkarriere vor sich liegen – unnötig zu erwähnen, dass dies förmlich seine ganz eigene Schwanzverlängerung innerhalb eines intriganten Freundeskreises war und diese Karte damit nun ausgespielt war. Gar nicht gut für die hungrige Bestie seiner selbst, die sich dickes fettes Ego nannte. Mit dem kurzen Geplätscher des eiskalten Wassers, welches sich der junge Mann förmlich nur so ins Gesicht schmiss, atmete er einmal tief durch und verschwand mit einem letzten Blick in den Spiegel aus dem Badezimmer. Calvin musste diesen Job einfach bekommen.

Wenig später am Abend auf dem Bürgersteig, klatschte ihm zur Begrüßung ins lang ersehnte Nachtleben erstmal die feucht dampfige Londoner Luft ins Gesicht. Home Sweet Home. Endlich im anvisierten Gebäude angekommen, öffnete Calvin die rostige Tür einer kleinen, versteckten Bar die, trotz ihrer kleinen Räumlichkeit, beim Öffnen der Tür wie ein Blaster auf ihn wirkte. Jede Menge Menschentrauben hatten sich eingeengt an die einzelnen Tische und am Tresen gebildet. Die Leute darin musterten Calvin, tun aber selbstverständlich so, als würden sie ihn gar nicht resignieren. Bis auf die Frauen natürlich, aber das war für Cal ja sowieso schon ganz normaler Alltag seid … Beginn der Highschool. Lediglich nur ein winziger Egoboost mehr. Bald hatte er es geschafft. Nur noch ein paar Menschenreihen und er erreichte den kleinsten Tisch im Raum, bis er schließlich bei einem guten Kamerad namens Jared aus der Zeit im Poloclub landete und diesen mit einem Schulterklopfen in Empfang nahm. „Wie waren deine Tage fern ab allen Verpflichtungen?“ Calvin war diesbezüglich nicht der Plaudertyp. Er hoffte eher, interessante Informationen zu ergattern und auf einer etwas anderen Ebene ins Gespräch zu kommen. Im Smalltalk war er nach zwei Sätzen der Konversation sowas von grottenschlecht, da lenkte er lieber wieder vom Thema ab. Nach einem kurzen Schlagabtausch, entschieden sie sich dazu, die „audience zu scannen“. Das Duo geriet in Bewegung und Calvin steuerte augenblicklich auf die Anlage zu, um ohrenbetäubendem Technoschrott zu entgehen. Der Musikgeschmack einiger Leute war wirklich fragwürdig. Sich dennoch ein wenig zum Beat bewegend, beobachtete Calvin entspannt die langsam immer mehr hereinkommenden Menschen. „Hey Cal, wirfst du heute mal auf jemand dunkelhaariges dein Auge?“, pfiff Jared locker drauf los und grinste. „Mal im Ernst, dass es zwischen dir und der heißen Latina da hinten so knistert, wundert mich nicht. Du weißt schon..“ Weiteres ließ er offen, wandte seinen Blick der Anlage zu und tat seine Musikfindung als abgeschlossen ab. Er wusste nicht genau, ob Cal es schon wusste. Aber dem Blick nach, welchen er nun erhaschte, hatte sein Kollege natürlich schon richtig geraten. Jared warf Calvin noch einen kurzen Blick zu, der diesem allerdings schon lange entging. Frauen waren die beste Ablenkung, Calvin wusste sich bei miesem Bauchgefühl meistens nicht anders zu helfen, weshalb er der Frau mit diesem wahnsinnigem Körper ein freches Grinsen entgegen wirkte. Wie es eben unter Männern so war.. „Aber bitte, ihr beiden, verschont mich heute vor diesen gegenseitigen Blicken“, ergänzte Jared nun so beiläufig, gab etwas vor, was womöglich gar nicht da war, für andere aber äußerst realistisch wirkte? Calvin hatte neben seinem Flirt auch ein wenig beobachtet, wie sich Grüppchen verschiedener Leute bildeten, schloss sich jedoch keiner an, obwohl er ein paar der Gesichter aus seiner Kindheit wieder erkannte, die immer wieder auftauchten und verschwanden. Doch es wurde ihm langsam zu stickig an einer Stelle, er wollte noch einmal frische Luft schnappen, bevor ihn jemand wieder erkennen würde; zwar war er einer der bekanntesten Troublemaker seiner Schulzeit gewesen, doch diese lag ja bereits schon eine Weile hinter ihm. Was nicht heißen soll, dass sich gewisse Charakterzüge verändert hätten. Als der Engländer schließlich immer weiter in Richtung der attraktiven Dunkelhaarigen tigerte, musterte Cal die Leute und versuchte herauszufiltern, wer es wohl geschafft hatte Stipendiat zu werden, doch er konnte sich schlichtweg nicht lang genug auf eine Person konzentrieren, um dies auch nur ansatzweise zu meistern. Also bat er beim vorbeigehen ein paar anderen Gästen nach einer Zigarette und Feuer, zündete sie sich an und setzte seinen Weg dann fort, zog immer mal wieder an dem Glimmstängel ehe er den Rauch in den Wind blies, über die meisten Köpfe der anderen hinweg. Nur wenige große Leute bekamen etwas ab, doch diese beschwerten sich nicht, weswegen der junge Mann dies nicht als Problem ansah. Tatsächlich gehörte Rauchen nicht zu einen der Dinge, die Calvin im normalen Alltag tun würde. Doch die Erfahrung tat ihm kund, dass einige Frauen darauf standen und es ihm im Erscheinungsbild wohl noch viel mehr die beliebte Marke Arschloch verpasste, als dass er es sowieso schon mächtig wie ein Kernkraftwerk ausstrahlte. So konzentriert wie Calvin auf seinem Weg durch die Menschenmenge war, so bekam er gar nicht mit, dass die ganze Zeit eine etwas kleinere blonde Kellnerin, mit vollem Tablett in der Hand, versuchte sich an ihn vorbeizudrängen. Und wie es kommen musste, gab es im Gedränge auch Geschubse, sodass sich Calvins linke Gegend für einen kurzen Moment gefährlich zusammenzog, als er sich etwas voreilig nach hinten lehnte und somit die ganzen Drinks von dem Tablet der Kellnerin hinter ihm zu Boden pfefferte. Ein kurzer Seitenblick genügte und er durfte feststellen, dass sein Schauderzustand ganz und gar ungerechtfertigt war. Ein herzliches Grinsen huschte über sein Gesicht. Ja und wenn man Calvin kannte, vielleicht gar aus ganz eigenen Stories mit ihm, dann wusste man, dass dieses Grinsen keinerlei gute Absichten hatte. Er war ein Meister darin, unbeabsichtigte Situation wie vollends beabsichtigt rüber zu bringen. Alles was er sah, war diese kleine Blondine nun vor ihm, statt hinter ihm, mit nichts weiter, als einem tropfenden, klebrigen Scherbenhaufen in der Hand. Wäre ihm von irgendwoher in den Sinn gekommen, dass er Violet schon damals mehrfach in derartige Situationen gebracht hatte, dann wäre dieser Moment noch viel amüsanter für ihn gewesen. Ihr Anblick versetzte ihm einen Kick. Einen Reiz, welcher plötzlich mehr das Raubtier in ihm auslöste, als es eine vermeintlich Fremde schaffen würde. Aber alles was er sah, war nicht etwa eines der Mädchen, welchem er in der Schule das Leben zur Hölle gemacht hatte, sondern lediglich jene, die zufällig mit ihm auch noch um den selben Job buhlte. „Das solltest du künftig besser noch üben.“, mit einem musterndem Wimpernschlag deutete er mit dem Finger gnadenlos auf das tropfende Tablet in ihrer Hand, „Aber immerhin bist du ja schon Kellnerin“.


Et voilá! Ich hoffe doch sehr, dass es die Erwartungen erfüllt.


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#5

RE: Gesuch für Violet Armstrong

in »try-outs« 14.06.2019 08:06
von Violet Armstrong | 44 Beiträge

Guten Morgen

nachdem ich jetzt einigermaßen wach bin, äußere ich mich endlich mal zu deiner wirklich ausführlichen Bewerbung. Du hast dir sehr viel Mühe bei der Story und dem Post gegeben, das merkt man sofort. Mir gefällt das Charakterkonzept, das du aufgestellt hast, wirklich gut und ich mag es, wie du schreibst. Deswegen schwinge ich hier nun gar keine langen Reden mehr. Du darfst zu mir rüberkommen, sobald du deine Äuglein geöffnet hast (zu welcher unchristlichen Zeit hast du den Post denn bitte geschrieben? ). Ich freue mich schon darauf, dir den Arsch aufzureißen.

Bis nachher!
Violet




– I don't go crazy. I am crazy. I just go normal from time to time. –

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#6

RE: Gesuch für Violet Armstrong

in »try-outs« 14.06.2019 08:18
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Und ich übernehme dann mal für den Schwager und Göttergatten, richtige Vetternwirtschaft hier

Dem Ganzen gibt es dann aber auch von unserer Seite nichts mehr hinzuzufügen und du darfst dich sehr gerne anmelden. Wir freuen uns auf dich.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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