• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •

#496

RE: » welcome to london

in »application« 06.05.2019 11:04
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 







"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#497

RE: » welcome to london

in »application« 06.05.2019 21:34
von Milena Weyler
avatar

Erst einmal sorry fürs lange warten, aber pb liegt eigentlich mit Fieber im Bett ^^ und braucht für jeden Satz doppelt solange.

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Milena Weyler"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"29“


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Milena wurde in Cork/Irland geboren und ist dort auch aufgewachsen. Ihre Eltern die jedoch viel Geld und ein schickes Anwesen besaßen schickten sie auf ein Internat nach Dublin. Anfangs tat sie sich schwer damit doch war es wie jeder Anfang. Nach dem sie sich eingelebt hatte konnte sie sich gar nicht mehr vorstellen wieder zurück zu gehen. In dem Internat ging es sehr streng zu, doch würden sie auch sehr gut auf das Leben vorbereitet. Cork vermisste Milena teilweise schon sehr, doch hatte auch die Stadt Vorteile wenn man älter war. Das Internat durfte Milena und ihre Freundinnen erst ab einem gewissen Alter. Zu diesen Zeiten schlichen sie sich schon teilweise nachts nach draußen um Partys zu feiern.
Genau auf so einer Party lernte sie Eric kennen den sie durch ihre Freundinnen auch immer wieder traf. Als Milena dann in ihrer Ausbildung als Säuglingsschwester anfing traf sie wieder auf Eric der als Assistenzarzt arbeitete. Nach mehreren treffen kamen sie dann auch zusammen. Er war ihr erster Freund, wobei sie glaubte ihr Glück gefunden zu haben. Kurz nach ihrer Ausbildung jedoch musste sie feststellen das sie Schwanger war. Als sie Eric davon erzählte beendete er sofort die Beziehung und verschwand über Nacht. Milena stand völlig alleine da, denn auch ihre Eltern brachen den Kontakt ab. Für sie war es absolut nicht tragbar wenn sie ein Kind erwartete ohne verheiratet zu sein. Das Baby jedoch wollte sie bekommen. Die Wehen jedoch setzten viel zu früh bei ihr ein, so das ihr kleines Mädchen 13 Wochen zu früh kam. Jeden Tag verbrachte sie im Krankenhaus so lange es ging um neben ihrer Tochter auf der Intensivstation zu sitzen. Die dreinundzwanzig jährige musste jedoch um ihre kleine bangen die immer schwächer wurde und den Kampf nach drei Wochen verlor. Nicht einmal jetzt bekam sie Unterstützung von ihren Eltern.
Milena zog sich zurück und wollte einen Neuanfang starten. Deshalb packte sie fast ein Jahr später alles zusammen und zog nach London.
Auch dort dauerte sie etwas bis sie Fuß gefasst hatte, doch Milena riss sich zusammen und brauchte auch Geld. Deshalb versuchte sie erst einige Jobs bis sie anfing in einem Kinderheim zu arbeiten. Als Säuglingsschwester wieder zu arbeiten konnte sie sich nicht vorstellen. Um manchmal etwas anderes zu sehen, ging sie in eines der Pubs unter ihrer Wohnung , welches auch nich ein Irish Pub war. Milena fühlte sich so etwas Heimatnahe.
Eines Abends lernte sie genau in diesem Pub auch Conall kennen. Es war definitiv ein sehr amüsanter und lockerer Abend mit ihm, was sie so schon sehr lange nicht mehr erlebt hatte. Milena hatte sich selbst eher etwas zurückgezogen und noch nie mit jemandem über den Tod ihrer Tochter geredet. Bei Conall jedoch schien alles so einfach zu sein und Milena musste definitiv aufpassen nicht alles gleich zu erzählen, auch nicht um ihn zu vergraulen. Das da eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihnen war, konnte Milena nicht abstreiten. Der Alkohol ließ sie definitiv etwas lockerer miteinander umgehen, denn immer wieder passierten diese kleine Berührungen zwischen ihnen. Als das Pub schloss verabschiedeten sie sich sogar sehr vertraut. Am nächsten morgen hatte Milena zwar unheimliche Kopfschmerzen, doch musste sie andauernd an dieses Treffen denken. Es freute sie deshalb umso mehr das er sich meldete und sie sich erneut treffen konnten. Davor hatte sie allerdings auch etwas Bammel und Hoffte das es erneut so locker sein würde. "



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Erzieherin"

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Clara Alonso oder Delta Goodrem"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
" Ja, Gesuch von Conall Folan.. ein Post aus Charasicht wird verlangt (wird bei Bewerbung entschieden)"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"london bridge is falling down"
 


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#498

RE: » welcome to london

in »application« 06.05.2019 22:04
von Conall Folan | 96 Beiträge

Einen wundervollen guten Abend wünsche ich dir und gleich am Anfang natürlich eine ganz ganz gute Besserung!
Ich habe mich wirklich sehr über dein Interesse an meinem Gesuch gefreut, weshalb ich nun auch etwas mit mir gehadert habe, bevor ich mich zu dieser Antwort durchringen konnte, aber leider komme ich mit keinen allzu guten Nachrichten. Es tut mir wirklich wahnsinnig leid, aber ich habe das Gefühl, dass es mit uns nicht ganz so passen würde, wie ich es mir vorgestellt hätte. Du hast deinen Charakter sehr schön gestaltet, jedoch ist mir das doch noch etwas zu wenig an Ausführlichkeit. Auch unsere Schreibstile sehe ich eher inkompatibel, was keineswegs heißt, dass du schlecht schreibst - ganz im Gegenteil -, doch liegt mir das Gesuch natürlich sehr am Herzen, weshalb ich da in erster Linie auf mein Gefühl vertrauen möchte. Da möchte ich natürlich auch ehrlich mit dir sein, auch wenn die Wahrheit hart klingt und glaub mir, wenn ich dir sage, dass es mir ungeheuer leid tut, aber ich möchte das Ganze natürlich auch nicht leichtfertig entscheiden.
Ich würde mich aber nach wie vor freuen, wenn du dich dennoch auf der Sonnenseite Londons einfinden würdest, schließlich steht diese Absage einem Kontakt ja trotzdem nicht im Weg.
In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung, dass du mir das nicht übel nimmst
Conall




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#499

RE: » welcome to london

in »application« 07.05.2019 00:46
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#500

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 13:17
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Hallo ihr Lieben!

Entschuldig bitte das ich mich gestern nicht mehr gemeldet habe, aber das liebe Real Life - wir kennen es ja alle Ich hoffe aber das die Bewerbung so für alle und natürlich insbesondere für Conall zufriedenstellend ist. Wenn dem nicht so sein sollte, dann müsst ihr es nur sagen und ich werde versuchen es anzupassen.

Bezüglich des Probepostes bzw. des Probeplays - Conall hatte gestern ja angemerkt, dass es in den nächsten Tagen wohl etwas schwieriger wird und da ich selbst auch in den letzten Tagen etwas 'beschäftigt' sein werde, habe ich das Gefühl das wir uns wohl ein wenig verpassen werden. Daher hätte ich den Vorschlag, falls es für diesen auch in Ordnung wäre und wenn ihm natürlich die Bewerbung zuspricht, das man das Ganze eventuell intern klären könnte? Denn auch wenn es am Ende am Probeplay scheitern sollte - was ich aber persönlich ganz stark bezweifle -, würde ich dennoch gerne bei euch im Forum bleiben, da ich mich ein wenig in meine Edith verliebt habe und im Kopf schon zu viele Gedanken mir zu ihr gemacht habe. Aber so ließe sich möglicherweise vermeiden, dass wir die ganze Zeit im Gästebereich aufeinander warten müssen

Und ich möchte mich ein wenig für die Story entschuldigen. Zum Ende hin mag sie eventuell ein wenig abgehackt wirken, aber da ich gleich leider wieder ins RL verschwinden muss, wollte ich gerne noch die Bewerbung abschicken, weshalb ich die Story dahingehend nochmals überarbeiten werde

Liebe Grüße!

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Palmer", beantworte ich mit einem sanftem Lächeln die Frage meines Gegenübers. "Edith Palmer ist mein Name", füge ich nochmals der Vollständigkeit halber hinzu, während ich das rechte Bein elegant über das linke schlage und mich in meinem Sitz ein wenig aufrichte.


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
Leises Lachen verlässt meine Lippen. "Eine Dame sollte man doch eigentlich nicht nach dem Alter fragen, oder?" Ein kleiner Versuch die Situation ein wenig aufzulockern. Ihrem Gegenüber ein kleines Lächeln - oder zumindest ein kleines zucken der Mundwinkel zu entlocken; aber nichts dergleichen passiert also beantworte ich erneut die Frage ordentlich. "31 Jahre"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"War sicherlich ein Praktikant, oder?" Leicht schüttelte ich den Kopf. Solche Probleme waren mir nicht gerade unbekannt - wie oft nur hatte ich mich schon darüber geärgert, wenn durch mangelhaftes Wissen wichtige Dokumente zu Nichte gemacht wurden oder wenn die Technik wieder einmal versagte. "Aber ich werde mich bemühen das Wichtigste für sie nochmals zusammen zu fassen." Wobei mir jetzt schon bewusst war, dass es mir nur schwer fallen würde mich kurz zu fassen. Irgendwie besaß ich das Talent immer wieder mehr zu erzählen als es sein müsste.
rätselhaft • klug • charismatisch
Nach außen hin mag die Blondine vielleicht einen eher zurückhaltenden Eindruck machen. Ist eine empfindsame und nachdenkliche Person, welche über eine feine Beobachtungsgabe und schaden verstand verfügt, wodurch sie viel Gespür für andere hat - von sich selbst Wiederrum aber nur sehr wenig preis gibt; schließlich hatte das Leben sie gelehrt, dass man stets stark bleiben musste und nicht jedem auf Anhieb vertrauen durfte. Wer sich aber von ihrer manchmal etwas kühl wirkenden Art distanziert und verunsichern lässt, entdeckt hinter diese Maske einen ziemlich humorvollen, warmen, vielseitigen aber vor allem unabhängigen Charakter mit sehr viel Charakter - aber vielleicht sollte man an dieser Stelle etwas weiter vorne beginnen, damit man auch nachvollziehen kann, was Edith Palmer zu der Person gemacht hat, welche sie sich heute stolz nennt. [ 20. Dezember 1987 ] Es war Dezember. Die Straßen waren weiß, bedeckt vom Schnee. In den Straßen Birbury's herrschte herrliche Stille - Birbury; ein charmantes, idyllisches, typisches Costwold Dorf wo die Einwohner friedvoll mit einander lebten. Das junge Ehepaar lag nichtsahnend in ihren Betten als plötzlich die Wehen eintraten und Diana Palmer in ihren eigenen vier Wänden ihre Tochter zur ganze viel Tage vor Heiligabend zur Welt brachte. Und wie es bei Einzelkindern nun mal oft der Fall war, wurde die kleine Edith - nach ihrer Großmutter benannt, natürlich gerne mal ein wenig verwöhnt. Es reichte nur ein kleines Augenklimpern, ein leichter Schmollmund aus und schon hatte sie ihren Willen bekommen. Wie könnte man aber auch einem Sonnenschein wie sie es war auch nur einen Wunsch abschlagen? Mit Leichtigkeit wickelte der kleine Blondschopf ihre Mitmenschen um den kleinen Finger und schaffte sich so in der Nachbarschaft einen kleinen Platz im Herzen. Immer Willkommen. Immer gern gesehen. So war sie für ihren Vater eine wahre Muse und lieferte nicht gerade selten Inspiration für seine Werke. Als leidenschaftlicher Schreiber hatte er dieser nämlich den Weg eines Autors eingeschlagen. Zwar schrieb er für die regionale Zeitung, doch war seine wahre Leidenschaft die Kurzgedichte. Liebevoll wurde sie von diesem stets ‚kleiner Vogel‘ genannt und pflegte im Allgemeinen gerade zu ihrem Vater eine sehr enge Beziehung, was womöglich an der Tatsache lag, dass sie beide sehr große Freigeister waren und sich nur ungern Schranken vorsetzten ließen. Natürlich hatte sie auch zu ihrer Mutter eine wundervolle Beziehung gehabt - doch würde diese niemals dem des Vaters gleichen. Um es also auf den Punkt zu bringen, hatte Edith Palmer eine mehr als schöne, glückliche und behütete Kindheit. Nun ja.. zumindest für die ersten paar Jahre. Bereits im Alter von jungen sechs Jahren hatte die kleine Familie ihren ersten Schicksalsschlag. Nach einer Geburtstagsfeier ihrer Tante hatten sich die Palmer am späten Abend auf den Heimweg gemacht. Es war bereits dunklen und nicht ganz unüblich für England hatte es natürlich auch zu regnen begonnen, was die Sicht auf die Straße für Edward Palmer nur noch schwerer machte. So war es eine Sache des unmöglichen rechtzeitig zu reagieren und den Wagen unter Kontrolle zu behalten als plötzlich ein Wildtier aus dem Nichts auf die Straße sprang und einen Unfall verursachte. Der Wagen überschlug sich und landete im Graben. Man konnte von Glück sprechen, dass nur kurze Zeit später noch jemand die Landstraße entlang fuhr und somit Hilfe für die Familie holen konnte. Doch kam jegliche Hilfe für Diana Palmer viel zu spät - sie war den Verletzungen erlitten und starb noch am Unfallort. Noch immer kann sich Edith gut an diesen Abend erinnern. An das Chaos. An all die Menschen. Daran wie man ihre Mutter weg brachte und auch ihren Vater, welcher ebenso eine Verletzungen davon trug und für die nächste Zeit ins Krankenhaus kommen musste. Für die damals sechs Jährige folgte keine all zu einfache Zeit; die Hirnverletzungen ihres Vaters waren viel ernster als angenommen. Wie es sich nur kurze Zeit später herausstellte, litt dieser unter einer sehr tückischen Nervenkrankheit, welche unkontrollierte Krampfanfälle sorgte. Edith selbst kam zum Glück ohne weitere, schwerwiegende Verletzungen davon - die Erinnerungen daran würden sie aber wohl für immer verfolgen.

Für fast ein Jahr kam die junge Palmer bei ihrer Tante, der Schwester ihrer Mutter, unter. Da diese zu diesem Zeitpunkt keine eigenen Kinder hatten, versuchten sie dem Mädchen den Aufenthalt so gemütlich wie es nur ging zu gestalten. Liebten sie als wäre es ihre eigene Tochter. Und auch dort konnte sich Edith nicht beschweren; dennoch vermisste sie ihre Eltern. Vermisste ihren Vater. Umso größer also die Freude als dieser schließlich zurück kehrt und die Familie wieder beisammen war - zum Teil zumindest. Der Tod der Mutter machte Vater als auch Tochter sehr zu schaffen und man konnte durchaus behaupten, dass sich in Edith grundlegend etwas verändert hatte. Von dem kleinem Sonnenschein, welcher strahlend durch die Straßen gehüpft war, blieb nicht mehr all zu viel übrig. Und auch Edward war nicht mehr der gleiche, wie vor dem Unfall. Seine Trauer versuchte er im Schreiben zu verarbeiten. Versuchte sich an einen Roman, in der Hoffnung damit etwas Geld zu machen. Schließlich hatte der Aufenthalt in der Klink ihn ein wenig an Geld gekostet und auch die ganzen Medikamente mussten weiterhin bezahlt werden. Finanziell sah es also bei den Palmer’s nicht sonderlich rosig aus. So erhoffte sich Edward mit seinem Roman - Bittere Tulpen -, einen kleinen Durchbruch. Einen Durchbruch welcher leider ausblieb. Auch die Schulden schienen von Tag zu Tag nur noch größer zu werden und zugegeben wusste sich der alleinerziehende Vater nicht weiter zu helfen. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlet er sich vollkommen hilflos und überfragt. Hinzu kam dass er noch immer Edith bei sich hatte. Seinen kleinen Vogel für welchen er sorgen musste. Man konnte dem jungem Mann ansehen wie ihn die Sorgen von innen zerfraßen. Wie ihn mit jedem einzelnen Tag die Hoffnung verließ.

Der 13. März 1994 sollte ein Tag werden, welcher nochmals das Leben der kleinen Palmer verändern sollte - aber keineswegs zum positiven. Als sie am Mittag von der Schule nach Hause kehrte fand sie ihren Vater bewusstlos auf dem Boden des Badezimmers liegen. Aufgrund eines Krampfanfalles war er gestürzt, wobei er sich den Kopf unglücklich an der Heizung angestoßen hatte und in folge dessen gestorben war. Um ehrlich zu sein fiel es Edith nur schwer zu akzeptieren das sie auch ihren Vater nun verloren hatte. Sie hatte sich gegen diesen Gedanken gesträubt. Hatte geschrieben. Um sich geschlagen. Bitterlich geweint ehe sie schließlich vollkommen ausgeschöpft in den Armen ihrer Tante eingeschlafen war und zumindest für den Moment ein wenig Frieden gefunden hatte. So schnell konnte sich nämlich das Schicksal einer einst glücklichen Familie wenden. Niemand hätte damit jemals gerechnet, aber so konnte man sehen wie unberechenbar das Leben sein konnte. Man konnte nie wissen was ein neuer morgen mit sich bringen würde. Was die Blondine nur bis heute zu tiefst bedauert, dass sie sich niemals richtig von ihrer Mutter oder ihrem Vater verabschieden konnte. Ihnen nicht sagen konnte wie sehr sie diese doch liebte und wie sehr sie ihnen für alles dankbar war.

Die Frage wie es mit Edith weiter gehen sollte, war schnell geklärt - da Edward keine weiteren Geschwister hatte und die Großeltern von beiden Seiten nicht in der Lage waren sich um ein Kind zu sorgen, kam sie bei ihrer Tante unter und wurde letztendlich von dieser auch adoptiert. Somit stand für sie ein großer Umzug in die große Stadt an. London. Es war durchaus eine große Umstellung. Vor allem aber auch, weil ihre Tante und Onkel mittlerweile selbst Eltern geworden waren und sie somit nicht mehr alleine war. Wenn auch die darauf folgende Zeit keine sonderlich leichte war, genau so wie die kleine Blondine selbst auch, hatte es vielleicht auch etwas gutes an sich. So lernte sie kurz darauf Cassandra kennen. Cassandra war ein Mensch, welchen man nur selten im Leben traf. Was mit einem einfachen Ball begonnen hatte, entwickelte sich mit den Jahren zu einer wundervollen Freundschaft. Jeder, der die Beiden kennt, weiß das es sie nur im Doppelpack gibt - niemals getrennt, immer zusammen! Weshalb die Brünette so vieles mehr als nur eine beste Freundin für Edith ist. Viel mehr ist Cassandra für sie wie die Schwester, welche sie nie hatte. Eine Vertrauensperson. Ihre bessere Hälfte. Ganz einfach ihre Seelenverwandte. Gegenseitig gaben sie sich immer den Halt und waren füreinander da, ganz gleich welche Entscheidungen sie trafen. Niemals verurteilten sie sich - wenn auch ihre Freundschaft nicht gerade selten auf die Probe gestellt wurde.

Die Jahre vergingen und Edith Palmer wuchs zu einer jungen, starken Frau an. Die Vergangenheit hatte sie bereits geprägt und doch versuchte sie stets nicht die kindliche Leichtigkeit zu verlieren. Auch wenn das manchmal etwas schwerer fiel als gedacht. Nachdem sie ihre schulische Ausbildung abgeschlossen hatte war die Frage groß, welchen Weg sie einschlagen sollte. Zugegeben interessierte sie sich für zwei vollkommen verschiedene Richtungen. Zum einem überlegte sie den Weg einer Psychologin einzuschlagen. Sie wollte anderen helfen. Insbesondere Kindern, welche Schwierigkeiten hatten Dinge zu verarbeiten. Wollte anderen helfen, damit sie nicht den gleichen Weg wie sie durchgehen mussten. Und zum anderem interessierte sie sich sehr für ein Studium in der Architektur. Nachdem sie die für sich selbst die Pro’s und Contra’s abgewogen hatte entschied sie sich letztendlich für Zweiteres und fing alsbald an der London South Bank University ihr Bachelor Studium an. Die Studienzeit lebte die junge Blondine vollkommen aus. Natürlich verlor sie dabei ihr Ziel nicht aus den Augen. Bemühte sich stets Bestnoten zu schreiben und engagierte sich auch für andere Studierende in Fachschaften oder ähnlichen - dennoch ließ sie es sich nicht nehmen das Studentenleben in vollen Zügen zu genießen. Fehlte selten auf Feten oder anderen Veranstaltungen. Vergaß für einen Moment alles um sie herum und genoß das hier und jetzt. Lernte viele neue Gesichter kenne. Schloss neue Freundschaften. Machte neue Erfahrungen. Reiste in verschiedene Länder. Machte Bekanntschaft mit neuen Kulturen und Bräuchen. Das Studium war durchaus eine Zeit, in welcher sich Edith nochmals veränderte - nicht nur das sie Älter wurde, nein, sie lernte auch mit dem Geschehenen abzuschließen. Nur meinte es das Leben erneut eine große Überraschung für sie übrig.

Alexander Ronan war ein Mann, welcher das Leben der jungen Blondine vollkommen auf den Kopf stellen sollte. Wirklich leicht fiel es Edith noch nie sich auf jemanden einzulassen. War in der Hinsicht schon immer ein wenig kompliziert - und die Tatsache, dass Alex der große Bruder ihrer besten Freundin war, machte die ganze Angelegenheit nicht sonderlich einfacher. Doch konnte sie nichts gegen ihre Gefühle. So war sie dem Älteren recht schnell verfallen. Hatte sich auf diesen eingelassen. Das zwischen ihnen war etwas, was sich nur schwer beschreiben lässt. Sie konnten nicht unterschiedlicher sein und sich gleichzeitig auf gewisser Weise so sehr ähneln. Beide wussten sie genau, dass es nicht gut ausgehen konnte. Wussten das ihre Beziehung Probleme mit sich bringen würde und doch wollten sie es versuchen. Was hatten sie immerhin zu verlieren? Und waren sie es sich nicht schuldig es zumindest zu versuchen? Ansonsten würde sie der Gedanke, die Frage wohl für immer verfolgen was gewesen wäre, wenn sie es nicht versucht hätten. Edith hatte also gerade ihren Master Abschluss in der Hand. Hatte eine neue Stelle in einem sehr erfolgreichem und gefragten Architekturbüro angetreten, währen Alexander seinen politischen Karriere nachging. Irgendwo wusste die Blondine, dass es nichts für die Ewigkeit war - doch verdrängte sie den Gedanken. Wollte es nicht wahrhaben. Immerhin liebte sie den Älteren. Fühlte sich zum ersten Mal seit einer sehr langen zeit wieder zu Hause. Glücklich. Endlich angekommen. Aber wie schon geahnt, sollte es nichts für die Ewigkeit sein. Dafür hatten sie Beide einfach zu verschiedene Ansichten. Zudem sie niemals von ihrem Partner verlangen würde seine Träume aufzugeben. Hatte sich geschworen dem anderem niemals im Wege zu stehen, wenn sich keine Lösung finden würde, welche beide überzeugt. So ging die Beziehung nach nur zwei Jahren zu Bruch als Alexander aufgrund eines Jobs das Land verlassen musste. Sie bedauerten es Beide. Gaben sich gegenseitig einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass sie irgendwann vielleicht wieder zueinander finden würden. Doch wurden die Anrufe und Nachrichten mit der Zeit immer weniger bis der Kontakt nach nur wenigen Monaten vollkommen eingestellt wurde. Noch immer redet sich Edith ein, dass es so wohl besser war.

Kurze Zeit nach der Trennung erfuhr sie das sie Schwanger sei. Die Frage nach dem Vater war schnell geklärt - nur wusste dieser selbst nichts davon. Aber sie wollte ihm nicht im Weg stehen. Erst nachdem sie Cassandra mehrmals dazu - mehr oder weniger -, gedrungen hatte erzählte sie Alexander von der guten Neuigkeit. Die Reaktion war aber eine andere als erwartet. Anstatt Freude bekam sie kaltherzige Worte, dass es nichts ändern würde. Die Karriere sei ihm wichtiger. Zugegeben erkannte sie Alexander nicht mehr. Gewiss war dieser schon immer sehr auf seine Karriere fixiert gewesen; anders hatte sie ihn nicht kennen gelernt. Doch mit solch einer Reaktion hatte selbst sie nicht gerechnet. Er versprach für das Kind unterhalt zu zahlen. Versprach ebenso ein ‚Vater‘ für dieses zu sein - doch würde er nicht zurück kehren. Würde nicht alles was er sich erkämpft hatte dafür aufgeben, sodass er sie Blondine auf sich selbst gestellt war. Und ja es war ein erneuter schlag in den Magen. Aber sie hatte genügend helfende Hände um sich herum und wusste, sie würde es schaffen.

Mittlerweile sind seitdem 7 Jahre vergangen. Sie arbeitete nach wie vor als Architektin, ist aber selbst die Karriereleiter ein wenig aufgestiegen. Durch einige Weiterbildungen darf sie sich mittlerweile als Projektmanager bezeichnen und ist als Projektleiterin für die Ausführung verschiedener Projekte zuständig. Zu ihrem Sohn pflegt sie eine liebevolle Beziehung und kann nicht stolzer auf diesen sein. So kann sie nicht behaupten irgendeine Entscheidung in ihrem Leben bisher bereut zu haben - denn immerhin wäre sie so nicht dort angekommen, wo sie heute stand.



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Architektin", wiederhole ich freundlich. Bei all den Dingen, welche ich erzählt habe, wundert es mich nicht, dass gerade das wichtigste Untergegangen war.


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
Ein wenig überrascht blicke ich mein Gegenüber an - sichtlich überrascht vom plötzlichen auflachen ehe ich ein wenig geschmeichelt den Blick für einen kurzen Augenblick auf meine Hände senke. "Tatsächlich bekomme ich oft zu hören, dass ich einer gewissen Schauspielerin ähneln würde. Annabelle Wallis, vielleicht kennen sie diese? Sie ist unteranderem durch ihre Rolle in die Tudors bekannt geworden - oder Peaky Blinders, falls ihnen das etwas mehr sagen sollte."


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Oh, in der Tat!", nicke ich leicht mit dem Kopf. Ohne das ich es verhindern kann merke ich wie mir ein wenig die Röte ins Gesicht steigt, weshalb ich ein wenig ertappt verlegen Lächle. "Da ist dieser überaus charmanter Mann, welchen ich vor kurzem kennen gelernt habe. Ich bin mir sicher sie würden ihn auch mögen, wenn sie ihn kennenlernen könnten! Conall Folan heißt er." Auch wenn wir uns erst wenige Male getroffen hatten, ging mir der alleinerziehende Vater nicht mehr aus dem Kopf.


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
Angestrengt versuche ich mich an den heutigen Morgen zu erinnern. Ich wusste ich hatte die Zeitung beim Frühstück gelesen - doch wollte mir partout nicht einfallen was die heutige Schlagzeile gewesen war. "Wenn ich mich richtig entsinne müsste es Ichabod Galloways Tipps in der Kunst des Passwortstehlens gewesen sein, oder?", gebe ich daher eher fragend von mir; atme im nächsten Moment aber auch schon ein wenig erleichtert auf als ich das leichte Nicken meines Gegenübers wahrnehme.


Harrison McAvoy und Conall Folan are head over heels for this!
Conall Folan is as happy as a hippo
Conall Folan braucht jetzt erstmal 'ne Tasse Tee!
Admin Ichabod Galloway kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 11.05.2019 13:49 | nach oben springen

#501

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 14:10
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge

Hallöchen

Es tut mir leid, dass du so lange warten musstest. Leider war das gesamte Team in den Fängen des RL, in welches ich auch gleich wieder verschwinden muss.
Aber ich habe mir doch die Zeit genommen um deine Geschichte zu lesen. Ich muss sagen, dass ich sie wirklich sehr gut finde. Man merkt, dass du dir viele Gedanken gemacht hast!
Allerdings zählt meine Meinung in dieser Hinsicht etwas weniger. Aus diesem Grund verlinke ich dir den werten @Conall Folan [zwar weiß dieser bereits, dass du hier bist, doch die Arbeit hindert seine PB daran, dir zu schreiben. Er wird sich aber ab halb 6 (wenn alles so läuft, wie es soll) bei dir melden können. Ich lasse dir für die Wartezeit ein paar Kekse da!]

Doch zumindest die Adminarbeit kann ich schon übernehmen. Das Regelpasswort hat gestimmt, der Avatar ist für dich reserviert und der Name ist ebenfalls frei.
Was soll ich sagen? Ich habe keinen Grund mich zu beschweren.
Also warten wir einfach auf den Herrn Folan und sehen, was er zu deiner Geschichte sagen wird.

Liebe Grüße, Icky





"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#502

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 16:44
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Hallöchen Icky!

Alles gut! Du musst dich überhaupt nicht für entschuldigen, dass es ein wenig gedauert hat - wir haben ja schließlich alle Zeit! Auch wenn ich gestehen muss, dass ich ein wenig aufgeregt bin Immerhin möchte man ja das es dem Anderem auch gefällt. Freut mich aber zuhören dass die Story dir zumindest schon mal zuspricht; dann hat sich das Tippen schon mal gelohnt!

Und danke für die Information. Ich werde mich dann weiterhin in Geduld üben und etwas von den Keksen naschen

Liebe Grüße!


Ichabod Galloway is as happy as a hippo
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#503

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 17:48
von Conall Folan | 96 Beiträge

Schönen guten Abend die Dame!
Ich fühle mich fast schon schlecht, weil ich dich ständig vertrösten lassen muss, aber man kennt ja das RL, immer dann, wenn man es am wenigsten wünscht, meint es, einem einen Strich durch die Rechnung machen zu müssen...

Jedenfalls möchte ich auch gar nicht mehr weiter aufs RL zu sprechen kommen - wir haben ja schon festgestellt, dass es doof ist. Ich muss sagen, ich bin von deiner Bewerbung hellauf begeistert! Du triffst meine Vorstellungen tatsächlich perfekt. Natürlich habe ich im Gesuch noch einiges offen gelassen und das hast du mit wundervollen Gedanken und Ideen gefüllt, die der wunderbaren Dame, die ich mir ausgemalt habe eine perfekt passende Tiefe verleihen. Man sieht, dass du deiner Kreativität freien Lauf gelassen und dich von deinen Ideen beflügeln lassen hast.
Mir erscheinen die jeweiligen Hintergründe von Edith und Conall überaus stimmig zueinander, beide haben sie eine Vergangenheit, die sie zu Boden zu reißen vermochte und dennoch gehen sie weiterhin mit einem Lächeln und einer Stärke durchs Leben, die man wohl nicht jedem zutrauen würde. Diese Gemeinsamkeiten sprechen nur noch mehr für diese Zusammenkunft, deshalb kann ich nun auch mit großer Freude sagen, dass ich dich liebend gern auf der Sonnenseite Londons begrüßen würde, wenngleich uns das Regenwetter heute ziemlich zu schaffen zu machen scheint.
Bezüglich des Probeplays finde ich eine interne Regelung eine wunderbare Alternative, schließlich können wir uns so auch wesentlich besser absprechen und sollte letztendlich irgendetwas doch nicht so passen wie wir es uns dachten (was ich wirklich stark bezweifle), können wir immer noch ganz in Ruhe miteinander sprechen. So bleibt mir nun also nur noch übrig zu sagen, dass du dich auf die andere Seite schwingen kannst, schließlich hat dir unser werter @Ichabod Galloway bereits sein OK gegeben - vielen Dank dafür!
Wir sehen uns dann bald!
Herzallerliebste Grüßlein,
Conall




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#504

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 18:13
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 







"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#505

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 20:44
von Nalini Mishra
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Mein Name ist Nalini Mishra"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"Oh ich bin frische 36 Jahre alt"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Mein Leben begann am 10.5.1983 in New Dehli. Obwohl ich kein geplantes Kind war, waren meine Eltern überglücklich, als ich das Licht der Welt erblickte. Wahrscheinlich lag es auch einfach daran, dass ich 5 große Brüder, der jüngste war immerhin schon 15 Jahre alt, hatte. Ich verbrachte eine glückliche Kindheit und wurde von den Männern meiner Familie wie ein Schatz gehütet. Obwohl ich meine Brüder hatte, wuchs ich doch eher wie ein Einzelkind auf. Meine Eltern waren nicht die reichsten, doch wir waren auch nicht arm. Dadurch war es mir möglich eine gute Schule zu besuchen. Doch als die Jahre vergingen, verschlug es ein Bruder nach dem anderen ins Ausland. Einer ging in die USA, der zweite ging nach Frankreich, den Dritten verschlug es nach Schweden, der Vierte zog nach Australien und der Fünfte ging nach Brasilien. Über ein Jahr lang hatte ich noch kontakt zu ihnen doch leider brach dieser nach und nach ab. Ich litt sehr darunter und dadurch verschlechterten sich auch meine Noten. In dieser Zeit entdeckte ich das tanzen und singen für mich. Meine Eltern unterstützten mich dabei und ich konnte sogar eine Tanzschule besuchen. Durch diese neue Leidenschaft schaffte ich es den Verlust zu überwinden und bekam meine Lebensfreude wieder zurück.
Als ich 16 Jahre alt wurde, bekam ich die Chance in Mumbai an eine Tanzakademie zu wechseln. In dieser Zeit wurde Mumbai mein zweites zuhause. Doch auch das sollte mir nach einem Jahr entrissen werden. Ich wurde im hohen Bogen aus der Akademie geschmissen, da meine Eltern seit 3 Monaten keine Schulgebühren mehr gezahlt hatten. Ich wusste, dass dort irgendwas nicht stimmte und fuhr mit dem nächsten Zug zurück nach New Dehli. Dort musste ich erfahren, dass mein Vater sich durch falsche Aktien in die Schulden gestürzt hatte und sie nun in einer kleinen Wohnung leben mussten. Ich sagte ihnen, dass es nicht schlimm wäre und sich alles schon ändern würde. Da ich meinen Eltern nicht weiter zur Last fallen wollte, beschloss ich zurück nach Mumbai zu fahren und dort mein Leben aufzubauen. Ich fand eine kleines Apartment und begann in einer Schneiderei zu arbeiten. Etwa 3 Monate nach meinem 17. Geburtstag ging ich wie immer in einen kleinen Laden um Lebensmittel einzukaufen. Doch dieser Tag sollte alles ändern. Denn an diesem regnerischen Tag begegnete ich meinem zukünftigen Mann. Gut ich glaube ich bin eher in ihn hinein gerannt an diesem Tag. Krishna war ein gutaussehender junger Mann und bevor ich stürzen konnte, hielt er mich fest. Noch nie war ich einem Mann so nahe gekommen und Krishna schlug mich vom ersten Blick an in seinen Bann und ich verliebte mich Hals über Kopf in ihn. Unsere Liebe war leidenschaftlich und wild. Danach ging alles sehr schnell und so dauerte es nicht lange, dass wir auch schon heirateten. Bald darauf kam auch schon unsere gemeinsamen Tochter Anjuli auf die Welt. Leider dauerte es dann nicht lange und die Probleme fingen an. Immer wieder gab es Streit und ich fing an immer mehr darunter zu leiden. Ich hatte immer vor meine Schulausbildung zu beenden, doch die durch die Begegnung mit Krishna, hatte sich mein ganzes leben geändert. Immer wieder bemerkte ich, dass ich mit Krishna nicht mehr im selben Raum sein wollte. Nach einem Streit beschloss ich, dass ich hier weg musste. Ich konnte so nicht weiter machen. So reichte ich ohne ihn zu informieren die Scheidung ein. Nach einer Woche, währen Krishna nicht in der Wohnung war, kamen mit der Post die Scheidungspapiere. Ich legte sie offen auf den Tisch, nahm Anjuli, einen Koffer mit Kleidung und verlies fluchtartig die Wohnung.
Nach vielen Stunden landete ich dann in London und fuhr mit den Zug nach Edinburgh. Dort nahm ich mir eine kleine Wohnung, suchte mir einen Job in einer Schneiderei und begann meinen Schulabschluss an einer Abendschule zu machen. Die ersten Jahre waren hart und ich arbeitet rund um die Uhr wenn ich nicht gerade lernte zur schule ging oder mich um Anjuli kümmerte. Doch über die Jahre wurde es leichter und ich stieg auch in der Schneiderei auf. So machte ich nach meine Abschluss eine Ausbildung als Schneiderin. Im alter von 25 Jahren hatte ich sogar die Chance bekommen Modedesign zu studieren. Doch über die Jahre spürte ich fortlaufend eine gewisse leere und musste mit dem Schatten von Krishna leben. Denn immer wenn ich Anju ansah, sah ich auch Krishna. Während der jahre in Schottland hatte ich es auch immer wieder versucht, mich mit Männern zu treffen. Doch leider entwickelte sich nie etwas festes. So hörte ich irgendwann auf, nach Männern zu suchen und konzentrierte mich auf meine Tochter und meine Arbeit. Als ich mit 31 Jahren mein Master in Modedesign hatte, übernahm ich die Schneiderei, in der ich arbeitet.
Doch nun musste ich feststellen, dass meine Tochter mich angelogen hatte und nach London abgehauen ist zu ihrem Vater. Als ich heraus fand, dass Krishna in London wohnt, war ich im ersten Moment wie gelähmt. Da ich eine kompetente Stellvertreterin in meiner Schneiderei hatte fackelte ich nicht lange und beschloss ihr nach London zu folgen.
Tbc "



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Ich bin Inhaberin einer Schneiderei und studierte Modedesignerin"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Oh das höre ich oft. Ich soll wohl einer gewissen Priyanka Chopra sehr ähnlich sehen"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Ja diesen Jemand gibt es und er wartet schon auf mich. es sind sogar zwei. Ich bewerbe mich auf das Gesuch von Krishna und seiner Tochter Doch ob ich diesen Brief an ihn Abschicken muss, wird sich noch zeigen"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"regelpasswort { Alistair wollte ein Geschenk haben, also hat er das einfach mal an sich genommen }"


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 11.05.2019 20:51 | nach oben springen

#506

RE: » welcome to london

in »application« 11.05.2019 21:00
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend der werten Dame!
Wie schön, dich hier bei uns begrüßen zu dürfen! Ich bin mir sicher, @Krishna Rajesh Patel wird sich ganz besonders über deine Ankunft freuen... so sehr man sich zumindest über seine Exfrau freuen kann, nicht?
Jedenfalls habe ich mir mal deine Daten angesehen: Die wundervolle Mrs. Chopra war dir beiseite gelegt, dein Name ist noch frei und auch das Regelpasswort hat gestimmt, somit bekommst du von mir schon einmal das OK. Das letzte Wort hat aber natürlich unser werter Herr Patel. Ich bin mir sicher, der Gute meldet sich bald bei dir, bis dahin lass ich dir noch etwas Gebäck und Tee da.
Herzlichste Grüßchen,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#507

RE: » welcome to london

in »application« 12.05.2019 10:29
von Krishna Rajesh Patel | 37 Beiträge

Guten Morgen Nalini,
schande über mich das ich dir nun erst antworte, aber der Tag gestern hatte mich voll und ganz in seinen Fängen. Aber wer kennt das Real Life nicht xD
Aber nun lange genug drum herum geredet. Ich hab mir alles durchgelesen und für mich passt das alles perfekt Ein Probepost ist nicht notwendig, daher freue ich mich sehr wenn du bald hier einreist.
Bis später auf der anderen Seite
Liebe Grüße
-Krish



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#508

RE: » welcome to london

in »application« 12.05.2019 10:33
von Nalini
avatar

Ach kein Problem
Dann bin ich gleich da
*Koffer nimmt und los geht*


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#509

RE: » welcome to london

in »application« 12.05.2019 10:49
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#510

RE: » welcome to london

in »application« 12.05.2019 11:00
von Jasper
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Jasper Blackwood"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"25 Jahre"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

London, 13.November 1994: Das kleine Baby war komplett unterkühlt, als das junge Paar mitten in der Nacht durch sein lautes Geschrei auf das Überraschungspaket vor ihrer Haustür aufmerksam wurde. Isobel und Alaric nahmen das kleine schutzlose Bündel ohne zu zögern bei sich auf. Sie hatten dem kleinen Jungen nicht viel zu bieten, wohnten in einer schäbigen Gegend von London und kamen jeden Monat gerade selbst so über die Runden, aber sie wollten sich dem Kind annehmen. 
Bis zu Jaspers 8. Lebensjahr war seine Kindheit, abgesehen von dem üblen Umfeld, eigentlich recht unbesorgt. Das Paar kümmerte sich liebevoll um den Jungen, auch wenn er schon sehr früh lernen musste für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, weil beide Eltern hart für den finanziellen Unterhalt der Familie arbeiteten und das Geld dennoch ständig knapp war. Alaric war ein Zocker, ein Spielsüchtiger. Er verprasste das Geld der Familie regelmäßig in den Casinos. Als kleiner Junge verstand Jasper noch nicht, worüber sich seine Eltern immer wieder stritten, doch er erinnerte sich noch bis heute an den Morgen vor der Schule, an dem sie es das letzte Mal taten. Alaric kam am Abend nicht mehr Nachhause. Er geriet in einen Verkehrsunfall und starb noch auf dem Weg zum Krankenhaus.

Von diesem Tag an ging es nur noch bergab. Isobel verfiel in eine tiefe Depression, sie verlor nicht nur ihren Partner, sondern blieb ebenso mit ihrem Sohn und einem riesigen Schuldenberg alleine zurück. Regelmäßig stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür und als der alleinerziehenden Mutter und ihrem Sohn die Straße drohte, begann sie schließlich notgedrungen ihren Job zu wechseln und sich zu prostituieren. Jasper war noch zu jung um zu verstehen, was seine Mutter da tat. Sie sprach auch nie darüber, wieso sie ständig spät abends verschwand und erst in den frühen Morgenstunden wieder Nachhause kam.
Isobel war tagsüber bald kaum noch ansprechbar. Um die Arbeit als Prostituierte ausüben zu können, dröhnte sie sich regelmäßig Zuhause zu, während Jasper sich um den Haushalt kümmerte und sich gleichzeitig mit den Hänseleien der anderen Kinder in der Schule herumschlagen musste.
»Deine Mutter ist eine Hure.« Mit neun Jahren wusste er sehr wohl, was dieses Wort bedeute, als seine Faust direkt in das Gesicht seines Mitschülers donnerte.

Jasper war 10 Jahre alt, als er seine Mutter eines abends tot in ihrer Wohnung auffand. Eine Überdosis Kokain – das Bild von ihrem leblosen Körper, ihr unnatürlich erstarrtes Gesicht, würde er nie vergessen. Man brachte den heftig protestierenden Jungen schließlich ins Waisenhaus. Dort angekommen sprach er wochenlang mit keinem. Weder mit den anderen Kindern, noch mit den Erzieherinnen und Psychologen. Ein kleines braunhaariges Mädchen war es, das es nach über einem Monat erstmalig schaffte, zu ihm durchzudringen. Jasper und sie wurden zum Bücherdienst in der Bibliothek des Waisenhauses verdonnert, weil sie sich mit ein paar anderen Waisen prügelten. Anfänglich war das junge Mädchen ziemlich zickig und gab ihm die Schuld für die gemeinsame Bestrafung, schon bald brach aber das Eis zwischen den zwei Kindern. Von diesem Zeitpunkt an war die zwei Jahre jüngere Samantha seine beste Freundin. Der Blondhaarige beschützte sie wie die kleine Schwester, die er nie hatte. Durch sie wurde die Zeit im Waisenhaus erträglicher, bis sie eines Tages von einer wohlhabenden Familie adoptiert wurde und ihn alleine zurückließ.
Der damals 15-Jährige fiel in ein tiefes Loch. Er begann sich in exzessive Techno-Partys zu flüchten, griff zu Drogen, um vergessen zu können. Die Bestrafungen, die ihm dafür wieder und wieder im Waisenhaus drohten, waren ihm egal. Ihm war alles gleichgültig und hätte ihn sein Zimmergenosse und Freund XX nicht ein Jahr später dazu animiert, gemeinsam mit ihm aus dem Waisenhaus zu fliehen, wäre er vermutlich eines Tages dort verrottet. 
Die Wege der beiden Freunde trennten sich jedoch wenige Zeit nach der Flucht. Jasper kam bei einem Kumpel aus dem Club unter und wurde mit Hilfe von ein paar Kontakten bald als DJ in der Technoszene bekannt. Die Musik und der Club wurden seine neue Familie und die Drogen weiterhin sein treuester Begleiter.

Er lebte so vor sich hin, die Jahre zogen ins Land, bis sich mit Eintritt seines 23. Lebensjahres etwas Entscheidendes veränderte. Eine fremde Frau stand mit einem Päckchen vor seiner Tür, Briefe und Postkarten, die sie versteckt unter einer Deckenplatte im Badezimmer gefunden hatte. Sie waren allesamt an ihn adressiert und stammten von einer Frau Namens Annabelle Everdeen – seiner leiblichen Mutter. Die letzte Postkarte flatterte erst vor wenigen Monaten in die alte Wohnung der Familie Blackwood und kam aus Kanada. Regelmäßig hatte seine Mutter ihm Briefe und Postkarten von ihren Aufenthaltsorten geschickt, die Isobel und Alaric über all die Jahre vor ihm geheim hielten. 
Jasper schöpfte neue Hoffnung, der Wunsch endlich eine richtige Familie zu haben wurde immer größer und so nahm er all seine Ersparnisse zusammen und machte sich auf nach Kanada, um nach seiner leiblichen Mutter zu suchen. Einige Monate verbrachte er dort, bekam bei seiner Suche schließlich Unterstützung von seinem neu gewonnen Freund Jonah und musste dann herausfinden, dass seine Mutter in Kanada verstorben war. Es war, als würde ein ewig anhaltender Fluch auf ihm lasten. Seine einzige Hoffnung auf eine Familie war damit zerplatzt wie eine Seifenblase und so machte sich Jasper wieder auf den Weg nach London, zurück zu seinem alten Leben, dem Club, den Partys und den Drogen.

Zwei Jahre später stand der mittlerweile 25-Jährige noch immer genau am selben Punkt. Er feierte, er dröhnte sich zu, er führte ein ziemlich bedeutungsloses Leben. Er hatte sich damit abgefunden, niemals zu erfahren, wo er wirklich herkam. Die Briefe waren das einzige, was ihm von seiner leiblichen Mutter blieb – bis Jonah, sein Kumpel aus Kanada. völlig unverhofft bei ihm auftauchte und ihn um Unterschlupf bat. Hinter Jaspers Rücken begann er erneut zu recherchieren und schließlich wurde der Hacker fündig. Annabelle Everdeen gebar drei Jahre vor ihm eine Tochter, YY. Nach langem Zögern, aus Angst vor einer weiteren Enttäuschung, machte sich Jasper schließlich auf die Suche nach seiner Schwester. Er fand sie und mittlerweile sind die beiden Geschwister dabei sich anzunähern … {tbc.}




Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"DJ in der Techno-Szene"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Jannis Niewöhner"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Nein, ich bewerbe mich auf kein Gesuch aber werde dennoch bereits erwartet."


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Alistair wollte es sich einfach mal ansehen, hat es dann aber aus Versehen fallen lassen und jetzt liegt es in tausend Stücke zerbrochen auf dem Boden verteilt"


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 12.05.2019 12:17 | nach oben springen


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