• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •

#421

RE: » welcome to london

in »application« 24.04.2019 17:04
von G
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Gareth Pears"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"38 Jahre"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Manchester, Großbritannien - Die Familie Pears bestand aus einer Meute von Dieben, Dealern, Entführenr und Mördern. Jeder von ihnen musste mindestens einmal für längere Zeit hinter Gitter sitzen. Gareth wurde als ältester Sohn geboren und als großer Stolz der Familie angesehen. Der Kämpfer wurde sechs Wochen zu früh geboren, hatte nur knapp überlebt. Mit neun anderen Geschwistern, war Gareth als derjenige vorgesehen, der den Bikerstore übernehmen sollte. Genauso wie den Platz seines Vaters, als einer der schwersten Kriminelle des Landes. In seinem Leben ging es immer nur darum sich unter seinen neun Geschwistern zu erhaupten. Er kannte nichts anderes als für die Liebe seiner Eltern zu kämpfen, auch wenn er dafür in Kauf nehmen musste den Neid seiner Geschwister zu spüren. In dieser Familie geliebt zu werden, war nicht einfach zuhandhaben. Die Schule nahm er nie ernst, aber im Gegensatz zu seinen Geschwistern, war er immerhin der erste der den Abschluss packte. Die Geschwister gingen mit der Zeit immer wieder an die Fronten, da jeder im Interesse daran war den beliebten Bikerstore zu erben so wie dem vielen Geld, welches bereits Gareth versprochen wurde, weil er der erstgeborene war. Als jedoch Gareth den zweitältesten tot in einer Gasse auffand, schob man direkt den Verdacht auf ihn. Ohne jegliche Beweise auflegen zu können, versuchte er sich auf die falschen Vorwürfe zurechtfertigen, vergeblich. Aus der eigenen Familie verbannt, landete er auf der Straße ohne nichts und niemanden.

Sein Weg führte ihn bis nach London, der Hauptstadt Englands. Zunächst versuchte Gareth mit Taschenspieler Tricks und Betrügermaschen, sich das überleben in der Großstadt zu erleichtern. Irgendwann kam es dazu Mitglied einer Gang geworden zu sein, die sich die West Enders oder auch besser bekannt als Docks nannten. Tätigkeiten wie, Raubüberfälle und Drogenhandel galten im Alltag als selbstverständlich. Sein Können bewies er bei den ersten Malen. Für seine strategische Vorgehensweise, gewann Gareth an Beliebheit. Viele Male führte er Raubüberfälle durch ohne das ein Mitglied dabei verhaftet oder getötet wurde. Für seine Leistungen, reichte ihm seine Position jedoch nicht aus, aus welchen Grund er sich auch darum bemühte das Vertrauen der rechten Hand zu erschleichen, ebenso wie das des Anführers. Während er die Chance nutzte mit der rechten Hand unbeobachtet allein zu sein, tat er das, wonach er lange Zeit nach strebte. Heimtückisch ermordete Gareth die rechte Hand der Docks und ließ es dabei wie ein Überfall einer verfeindeten Gang aussehen. Um die Sache glaubhafter zu gestalten, fügte er sich sogar selbst eine Schusswunde zu. Es gelang ihm die Situation glaubhaft der Gang zu berichten. Natürlich wurde der Tatort nach Spuren abgesucht, wovon sie kein beweisendes Indiz dazu finden konnten, das Gareth hinter der ganzen Sache steckte. Innerhalb der Gang zog der ein oder andere jedoch seine Zweifel. Dadurch das er vorgab sein Leben für ihn gerettet zu haben und vor allem aufgrund seiner Fähigkeiten und seines Vertrauens, ernannte man Gareth als neue rechte Hand. "



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Schwerkrimineller & Rechte Hand der Docks"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Boyd Holbrook"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Das Gesuch der rechten Hand der West Enders / Docks, bei der Bewerbung sollte entschieden werden ob ein Probepost nötig ist."


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Alistair wollte was zum Kuscheln haben, also hat er sich das Passwort hier genommen"


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 24.04.2019 17:35 | nach oben springen

#422

RE: » welcome to london

in »application« 24.04.2019 17:41
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Einen wunderwunderschönen guten Tag der werte Herr!
Wie schön, dass wir dich nun auch in der Bewerbung begrüßen dürfen, vor allem da unsere Docks nun auch weiteren Zuwachs bekommen werden
Deine Story hat sich auf jeden Fall schön entwickelt und so sind wir auf jeden Fall auch mehr als bereit, sie anzunehmen. Zudem benötigen wir auch keinen Probepost, da sich deine Geschichte allein schon sehr schön flüssig und angenehm lesen lässt. Da dir der werte Mr. Holbrook bereits reserviert war, der Name noch frei ist und das Regelpasswort gestimmt hat, darf ich dich nun gleich weiter an unserer Empfangsdame vorbei in die Anmeldung geleiten. Wir freuen uns schon, dich dann auf der anderen Seite begrüßen zu dürfen!
Herzlichste Grüßlein,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

nach oben springen

#423

RE: » welcome to london

in »application« 24.04.2019 21:18
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
 
Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

nach oben springen

#424

RE: » welcome to london

in »application« 24.04.2019 22:19
von A.
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME

Amaro musterte die Frau vor sich und legte dabei seinen Kopf etwas schief. Versucht sie mich gerade einzuschüchtern? Ein paar Sekunden zögerte er noch bevor er dann doch zuerst eine Zigarette aus der Packung nahm, die sich in seiner Jackentasche befand, und sich eine anzündete. "Was? Sie kennen mich nicht? Sie mögen sicherlich Klatsch und Tratsch, da hätten Sie mindestens einmal auf mein Gesicht treffen müssen.... Aber nochmals fürs Protokoll, mein Name ist Amaro Jonas Larsen....lassen Sie ruhig den Zweitname aus, braucht ja eh keiner."


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER

Eher Amaro antwortete, konnte er sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen. Frau kann wohl weder Autofahren noch einen Computer bedienen. "Geboren wurde ich am 31. Juli im Jahre 1995, ich bin demnach 23 Jahre alt & Sie?", sein strahlendes Lächeln kurz gezeigt, gefolgt von einem zwinkern. Man solle immer charmant sein, so sagte man ihm.


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

Die Kippe in den Aschenbecher zerdrückt, verschränkt der Däne die Arme vor der Brust. Die will mich doch verarschen, oder? Ein genervtes seufzen war zu hören, gefolgt von einem Augenrollen. "Also und nochmals, diesmal speichern Sie es bitte zweimal ab oder so, ja? Ich hab besseres zu tun.... also gut, ich fasse mal 'kurz' zusammen."
[-> sie ist nun angepasst worden!

He’s very smart and doesn’t like to give too much away. | Heiss wie die Sonne, die Zunge scharf wie Pfeffer und das IQ so hoch wie Einsteins. Amaro ist nicht nur weiss und europäisch, sondern auch Skandinavier und passt daher perfekt in das klischeehafte Bild eines jungen Schnösel. Mehr Geld als man zählen kann - und jedes Jahr kommt immer mehr dazu. Ihre Geheimnisse sind teilweise so gut gehütet, wie Fort Knox: Die Rede hier ist von der Familie Larsen. Nicht alles was hinter den Kulissen abläuft ist unbedingt legal. Von wo stammt das ganze Geld? Und wie reich kann ein Mensch eigentlich werden?

Der Name Larsen ist daher kein unbekannter Name, dieser dänischer Familienname hat viel Gewicht in der Gesellschaft. Deren Söhne und Töchter sind daher nicht ganz unbekannt. Der Name steht weit oben in der Nahrungskette, so kommt es auch, dass Medien es einfach nicht lassen können über die dänische Familie zu berichten. Die Familie Larsen geht Generationen zurück, schon in den Napoleonischen Kriegen fiel der Name. Und doch war die Familie Larsen nie an der vordersten Front der heutigen Geschichte, zumindest bis Niels Larsen auf die Welt gesetzt wurde. Niels Larsen, Amaros Vorfahre, hatte den Namen erstmals eine Bedeutung gegeben als Kriegshelden mit zwei Tapferkeitsmedaillen. Dieser schaffte genau das, was sich die Larsens zwar immer wünschten, doch daran immer scheiterten. Sie sehnten sich alle nach Ruhm und Geld, ein Leben im Luxus – sie wollten nicht mehr für andere arbeiten und unter dem Existenzminimum leben. Ein Ziel, dass schlussendlich erreicht wurde. Später, so sagt man, fiel der Name Larsen im Zusammenhang mit dänischen Gangs. Erst machten diese illegalen Geschäfte bis sie doch mehr und mehr legal wurden. Nur noch etwa zwanzig Prozent war illegales Einkommen. Das ging so lange bis dann die Larsen Männer nur noch als Anwälte oder Unternehmer bekannt waren. Auch Amaros Vater, Lennard Larsen, trat in deren Fussstapfen und wurde Unternehmer. So gründete er mit Schweizer die Uhrenmarke LLARSEN, die genauso gut war wie Rolex. Seine Uhrenmarke, LLARSEN, war bald nicht nur in Skandinavien bekannt, sondern auf der ganzen Welt. Obwohl sie wie Prominenten in der Öffentlichkeit lebten, herrschte innerhalb der Familie immer ruhe und diese begnügten sich mit einer durchaus soliden wie auch sehr komfortablen Existenz in der heutigen Welt. LLARSEN Watches, die schweizerische/dänische Marke, ist der Grund weshalb die Familie heute so im Rampenlicht stand. Die Familie ist also kurz zusammengefasst eine relativ alte doch wohlhabende Familie, die für ihr solides Auftreten ebenfalls bekannt waren. Da passte anfangs die südländische Mariana Santos, die spätere Ehefrau des Dänen, überhaupt nicht in das Familienbild. Sie war nicht weiss, nicht Skandinavierin und kommt auch nicht aus reichen Verhältnissen. Fakten, die gegen das Bild der Larsens spricht und für Empörung sorgte. Mariana war damals die junge Anwaltsgehilfin der LLARSEN Watches und wurde ausgerechnet von ihrem Arbeitgeber geschwängert. So war Lennard gezwungen, sie nicht nur näher kennen zu lernen, sondern ihr auch einen Heiratsantrag zu machen, weil er sich ein uneheliches Kind nicht leisten konnte. So musste sie von der Larsen Familie aufgenommen werden. Sie wurde aber äusserlich so umstellt, dass sie schon zu perfekt von aussen aussah. Genau das Bild, dass die Familie gegen aussen vermitteln will. Ab diesen Punkt war also klar das die Nachkömmlinge es ebenfalls so machen mussten, solid und perfekt gegen aussen sein. Mariana war eine sehr gute Schauspielerin und spielte eine perfekte Ehefrau vor, eine die den Medien genau das gab, was diese wollten. Die Monate vergingen und der erste Sohn der Larsen Familie kam auf die Welt – Amaros älterer Bruder. Auch eher bekannt als schwarze Schaf der Familie. Er rebellierte, illegale Kämpfe, Drogen-, Nikotin-, und Alkoholmissbrauch, etwas was vor allem der Familienvater nicht duldete. Er wurde die Enttäuschung und wurde von der Familie ausgestossen. So, dass nicht mal Amaro was von ihm wusste. Jahre später wurde Mariana nochmals schwanger, diesmal mit Zwillinge. Nach dieser Mitteilung zog die dänische Familie nach Grossbritannien.

Und so war es dann soweit, dass im Jahre 1995 die Larsen Zwillinge in Grossbritannien, in einer privaten Klinik, auf die Welt kamen. Schreiend wurden die dänischen Babys aus dem beschützenden Mutterbauch hinausgepresst, dabei kam der Junge, Amaro Jonas Larsen, etwa eine halbe Stunde früher als seine Schwester. Ein Fakt, dass er ihr noch immer unter die Nase reibt. Damit die Zwillinge ja nicht so werden wie der erstgeborene, wurden sie schon immer streng erzogen. Man liess ihnen keinen Freiraum, die Eltern entschieden was gut für sie sei. Freifachkurse, Sportaktivitäten – die Freizeit allgemein, wurde alles von den Eltern ausgemalt und bewacht. Die strenge Erziehung war spürbar, für beide. Sie wurden überall mitgenommen, sie waren das Gesicht der Familie. Veranstaltungen wie Bälle oder sonstigen unnötiger Mist mussten ertragen werden. Kind durften sie nie sein. Amaro und seine Zwillingsschwester wurden immer schick angezogen und durften ja nicht mit anderen Kindern spielen, weil es die schöne Kleidung sonst zerknittert. So schlossen die Zwillinge als Kinder kaum Freundschaften und waren daher inniger als Zwillinge sonst sind. Auch wurden ihnen sowas wie ein Bilderbuch nie in die Hände gedrückt – Romane wurden ihnen aber vorgelesen. Dadurch, dass man ihm immer Romane vorlas, entwickelte sich eine Liebe für Romane – allgemein für die englische Literatur. Ein Fakt, dass kaum einer wusste. Seine Kollektion an hochwertige Romane war gross, der Grund weshalb keiner in sein Zimmer durfte. Was es noch mehr zu sagen gab? Obwohl er eine recht spezielle Erziehung hatte, schätzt er trotzdem seine Familie und widmet sich beiden Eltern. Er zeigt auch Jahre danach noch eine extreme Loyalität gegenüber der Familie.

In der Schule hatte er auch einen ziemlichen Druck. Er musste gute Leistungen bringen, seine Freizeit mit Sport, genauer gesagt Lacrosse, verbringen und soziale Kontakte haben. Er musste wie seine Eltern, perfekt erscheinen. Der vorzeige Schüler sein. Der Fakt, dass der Däne einen hohen Intelligenzquotienten besass, war nur ein Pluspunkt, vielleicht auch einen Nachteil. Inwiefern? Gut, er wusste viel, hat ein fotografisches Gedächtnis, doch es gibt Nachteile überdurchschnittlich schlau zu sein. Nicht nur ist er beschränkt fähig Mitgefühl zu haben, sondern hat auch Probleme sich in andere hineinzuversetzen und daher ist es im ziemlich egal, welchen Effekt seine Worte auf andere haben. Er war als gefühlsloses Arschloch bekannt – naja, viele konnten mit seiner scharfen Zunge einfach nicht klar kommen. Anscheinend war aber genau das, was Weibern gefiel. Und so zurück zum Klischee bad boy. Was man sagen konnte war, dass Amaro auffiel, sehr sogar. Opfer in seiner Langweile waren meistens Lehrer oder sonstige Schüler im Unterricht. Natürlich bekam sein Vater davon Wind und so musste er sich stundenlange Predigte anhören, zurechtgewiesen wurde er. Trotzdem gab Amaro nach und spielte den artigen Jungen vor, wie man es von ihm halt verlangt. Wie kann sich ein Kind so benehmen, obwohl er alles hat und besitzen kann? Eine Frage die sich vor allem sein Vater stellte. Wie sagt man? Man will nicht was man hat, sondern will was man eben nicht hat? Das Arschloch, dass Opfer sucht. Genau eine solche Denkweise hatte auch Henry Somerset. Vielleicht war dies der Grund weshalb die beiden sich doch von Anhieb an gut verstanden. Henry war der, der ihn dazu brachte bei der Cursed Crew mitzumachen. Und doch war es nicht so wie man es ihnen erzählte. So kam es, dass Henry und sein Schlepptau eine eigene Truppe innerhalb der Crew stellten.
Was die Schule angeht, hatte er diese mit sehr guten Noten abgeschlossen, so wie es sich für ein Larsen gehört. Immerhin zahlten die Eltern viel Geld für das Internat. Weil Amaro der älteste in der Truppe war, schloss er somit ein Jahr früher als der Rest ab. Da er mal die Firma übernehmen sollte, hätte er eigentlich Marketing oder ähnliches studieren sollen. Doch seine Sturheit liess dies nicht zu und so entschied er sich, gegen den Willen des Vaters, für das Jura-Studium. Somit haben die Eltern die Macht über ihn verloren, sie konnten es weder kontrollieren, noch planen. Nun zumindest war dies bisher so. Amaro wusste ja nicht, dass sein Vater noch andere raffinierte Pläne aus dem Ärmel zücken kann. Gleichzeitig braut sich aber was in der Truppe zusammen. Der Däne war schon nie ein Fan von Colin und zeigte es öfters auch. Der Fakt, dass er ein Jahr vor den anderen den Abschluss machte, schien es so, als würde der Ire den Platz von Henrys bestem Freund oder vielmehr seiner "rechten Hand" ersetzen. Amaro ist nicht nur ein Macho und ein Hitzkopf, sondern neigt auch dazu ziemlich eifersüchtig zu sein – etwas was das Eskalationsrisiko nur noch mehr begünstigt. Wie sagte Michael Corleone mal so schön? Keep your friends close, and your enemies closer? Doch wie lange geht es, bis die Situation eskaliert? Amaro eine tickende Zeitbombe – wie lange braucht es bis diese hochgeht?



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF

Wie die auch wissen wie viele Frauen in pro Woche in der Kiste habe? Gott, es kommt ja einem vor wie in einem Verhör! Er zückte umgehend sein brandneues iPhone aus der Hosentasche, um kurz auf die Zeit zu schauen. Unanständig, ja. Aber Zeit ist Geld und das hier ging ihm doch zu lange. "Jurastudent. Yes. Shocking, I know. Next question please."


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR

"Man sagt tatsächlich, dass ich Finn Cole ähnle, ich sehe natürlich besser aus. Finden Sie nicht auch?"

 



Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH

"Sagt Ihnen die Cursed Youth etwas? Genau @Henry Somerset & @Colin Folan sollten mich eigentlich erwarten... Solange ich weiss entscheiden diese anhand dieser Bewerbung, ob sie mich durchwinken. Könnten Sie daher die beide herbeirufen? " Ausserdem erwarten mich andere bereits, ich bin daher versorgt.


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Während die Franzosen das Feuer in der Notre Dame versuchen abzulöschen, haben wir im London wohl andere Probleme. Ich hab doch vorhin eine Meldung gesehen; { Emilia hat es sich gekrallt }; - keine Sorgen, auch da werden Millionäre spenden."


Alexandria Astor is head over heels for this!
Alexandria Astor is as happy as a hippo
Alexandria Astor lässt die Fetzen fliegen!
Raquel Hernandez findet es zum Stalken gut!
Alexandria Astor braucht jetzt erstmal 'ne Tasse Tee!
Admin Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 24.04.2019 22:25 | nach oben springen

#425

RE: » welcome to london

in »application« 24.04.2019 22:29
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend

Ich denke - abgesehen davon, dass wir uns natürlich alle über dich freuen - werde ich wohl subjektiv auch sagen dürfen, dass ich mich im Namen meines Zweitchars besonders freue, dass die Cursed Youth ein weiteres Mitglied bekommt. Natürlich müssen wir da noch das finale Urteil von @Henry Somerset und @Colin Folan abwarten, aber von meiner Seite aus, gibt es an deiner Bewerbung nichts auszusetzen.
Ich müsste dich lediglich um etwas Geduld bitten, da beide PB gerade im RL verschollen sind und ich nicht sagen kann, ob sie heute noch einmal reinschauen. Solange wirst du aber selbstverständlich mit dem notwendigsten versorgt und darfst es dir gemütlich machen.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

nach oben springen

#426

RE: » welcome to london

in »application« 24.04.2019 22:39
von A.
avatar

Auch dir einen angenehmen Abend.

Ja, Henry und Colin haben ne Fähigkeit andere doch zu übereden. Mich haben die beide schon mal berzeugt.
Ich werde natürlich geduldig hier warten, ich habe es ja nicht eilig. Werde auch immer wieder mal reinschauen.

Ich hoffe bald etwas von Euch zu hören,

greeeetz
- Amaro & PB


Ichabod Galloway sagt 1000x Danke!
nach oben springen

#427

RE: » welcome to london

in »application« 25.04.2019 00:54
von Henry Somerset | 225 Beiträge

Wie ganz und gar fabelhaft, dich nun gleich so schnell in der Bewerbung wiederzusehen! Das ist wirklich ein ganz besonderer Appetithappen vor dem Schlafengehen
Vielen Dank an dieser Stelle natürlich auch @Emilia McCallum dafür, dass sie mich noch auf dich aufmerksam gemacht hat, bevor ich ins Land der Träume verschwunden wäre
Ich möchte nun eigentlich nur noch meinen Senf seitens des Gesuchs von mir geben. Mir gefällt deine Beschreibung äußerst gut und es passt einfach perfekt in die Vorstellung, die Colin und ich bei der Erstellung des Gesuchs im Kopf hatten. So will ich das Ganze also auch nicht mehr länger hinauszögern und dir unser OK geben. Da auch die werte Mrs. McCallum bereits ihr Einverständnis gegeben hat, freue ich mich, dich ganz bald auf der anderen Seite begrüßen zu dürfen
Grüßlein, Henry



nach oben springen

#428

RE: » welcome to london

in »application« 25.04.2019 10:27
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Guten Morgen erst einmal

Mit Henrys Okay steht dir nun wirklich nichts mehr im Wege, nach London zu ziehen. Also schnapp dir deine Koffer, wir erwarten dich auf der anderen Seite.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

nach oben springen

#429

RE: » welcome to london

in »application« 25.04.2019 21:03
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Sodala. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es endlich vollbracht und ich kann heute sorglos schlafen, denke ich.
Viel Spaß mit dem Roman, den ich die Tage über verfasst habe. Ich hoffe, er sagt zu.


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
»DEIN NAME
"Layla Belmonte. Sehr erfreut."


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
»DEIN ALTER
"28 Jahre."


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
»DEINE GESCHICHTE

»Only two kinds of people exist in this world; those who steal and those who are stolen from. So then, today, I just stole your future. That's all.«
Belmonte – ein Name, hinter dem sich eine blutige Geschichte aus Tragödien, Intrigen und Verrat verbirgt. Die Wurzeln jener Familie reichen zurück bis zu der Blütezeit Spaniens, welche sich im 17. Jahrhundert begann zu entfalten. Eine kritische Zeit, in der man besonders beim Adel gewisse Spannungen verspürte. So war es nicht selten, dass Freunde innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu Todfeinden wurden, Familien zerbrachen oder gar ausgelöscht wurden, um das Machtegefüge zu seinem Vorteil zu formen. Skrupellosigkeit und Einfluss waren für die oberste Schicht der Gesellschaft essentiell und der Großteil dieses Kollektiv schreckte nicht einmal davor zurück, für seine egoistischen Ziele über Leichen zu gehen. So ereilte selbst die Familie Belmonte ein tragisches Schicksal, da sie den fatalen Fehler begingen, einem vermeintlichen Freund ihr vollstes Vertrauen zu schenken. Der Verräter, welcher sich Fernando Alvarez schimpfte, war sich jedoch nicht im Klaren darüber, dass er mit seinen Taten einen Stein ins Rollen gebracht hatte, der ihn Jahre später zum Verhängnis werden würde. Denn in jener Nacht, in der zahlreiche Mitglieder der Familie Belmonte ums Leben kamen, überlebte ein Junge namens Enrique – der älteste Sohn und direkter Nachfolger der Adelsfamilie – und schwor sich bittere, bittere Rache. In den Memoiren der Belmontes ist nicht verzeichnet, wie er jenes Vorhaben ausführte oder welches Ausmaß seine Rachegelüste angenommen hatten, jedoch kann man es erahnen, wenn man den Erzählungen, die von Generation zu Generation weitergetragen wurden, Glauben schenken kann. Enrique Belmonte war es zu geschmacklos, sich ein Beispiel an seinem Widersacher zu nehmen und auf Methoden zurückzugreifen, die in einem reinen Blutbad enden würden. Nein, er nahm sich das Sprichwort »revenge is best served cold« zur Brust und ließ sich Zeit, nahm einen falschen Namen an, mischte sich nach Jahren des Untertauchens unter das Adelsvolk und schmiedete hinter den Kulissen einen perfiden Plan. Es begann mit zwielichtigen Gerüchten, gefolgt von Skandalen, die Fernandos Familie von innen heraus zerrütteten, und endete schlussendlich mit einer Existenzkrise, nachdem er über Jahre hinweg seine Macht, seinen Reichtum und auch die Loyalität seiner Gefolgschaft verlor. Allein, verlassen und seiner Ehre beraubt war Fernando Alvarez nur noch ein Schatten seiner selbst und hatte allmählich den Eindruck entwickelt, dass etwas oder jemand ihn mit einem heimtückischen Fluch belegt hatte. Er wurde eines Besseren belehrt, als der ehemals stolze Mann in seinem ungeschützten Heim von Leuten überwältigt wurde, deren Groll er ebenfalls vor Jahren auf sich gezogen hatte und die die Chance auf blutige Rache mit Freuden ergriffen. An jenem Tag gab sich der Übeltäter für diese Schandtaten endlich zu erkennen und genoss den Ausdruck auf den Zügen seines einstigen Peinigers, ehe Enrique ihm den Rücken kehrte, allerdings nicht ohne ein paar letzte Worte an ihn zu richten, die zukünftig eine der vielen Lebensweisheiten der Belmontes darstellen würden – »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«

Die Jahrhunderte zogen ins Land, in denen Enrique sich entschlossen hatte, den Namen Belmonte weiterleben zu lassen. Der gewiefte Mann hatte nach einer zermürbenden Zeit das seltene Glück, sich zu verlieben und sein Vermächtnis in Frieden fortzuführen. So entstanden Generationen an Nachfahren, welche den scharfsinnigen Verstand Enriques vorzuweisen hatten und diesen keineswegs ungenutzt ließen. Sie folgten seinem Beispiel, mimten in der Öffentlichkeit eine unscheinbare Familie, während sie im Hintergrund ihre zurückgewonnene Macht nutzten und insgeheim die Fäden zogen, Zwietracht zwischen unangenehmen Zeitgenossenen säten und gewisse Ereignisse in eine Richtung brachten, die zu ihren Gunsten ausfiel. So entwickelten sich die Belmontes zu einer überaus gefürchteten Macht innerhalb Spaniens.

1978 – ein Jahr, in dem ein junger Mann eine schwere Entscheidung schloss. Als einziger Sohn der letzten Belmonte-Nachkommen nahm Antonio Belmonte Abschied von seinen Eltern und wanderte nach Großbritannien aus, wo London sein zukünftiges Zuhause darstellen sollte. Nachdem die Familie ihren Reichtum genutzt hatte, um in vielversprechende Unternehmen zu investieren, vergrößerte sich ihr Einfluss nach dem Aufstieg der Wirtschaft deutlich und zog zahlreiche Geschäftspartner aus anderen Ländern an. Antonio ließ diese Chance nicht ungenutzt und mischte sich dank seinem Charme und Intellekt mit Leichtigkeit unter die großen Unternehmer, die ihm förmlich aus der Hand fraßen und ihn rasch als wertvollen Verbündeten sahen – nicht ahnend, dass sich hinter dem Gesicht des Charmeurs eine hinterhältige Schlange verbarg.

So geschätzt Antonio unter den werten Herren auch wahr, er nahm nie auch nur ein Angebot an, sich einer der zahlreichen Firmen zu verschreiben. Stattdessen spielte er den unbeteiligten Zuschauer, sammelte Informationen jeglicher Art über die Leute, die sich arroganterweise für seine Freunde hielten, und widmete sich seinem ursprünglichen Vorhaben, sein eigenes Unternehmen zu errichten, das sich auf die neuesten Sicherheitssysteme spezialisieren sollte. Anfangs war es klein, nahezu unscheinbar, gewann jedoch zunehmend an Größe, je weiter die Modernisierung in der Welt voranschritt, sodass Software eines Tages ebenso ein fester Bestandteil der angebotenen Waren wurde wie die übersichtliche Auswahl an technischer Sicherheit – Dinge, die essentiell für jede Art von Unternehmen wurden, die sich vor illegalen Aktivitäten schützen wollten. Allerdings war ihnen dabei nicht klar, dass Antonio Belmonte sie lediglich im Glauben ließ, eine undurchdringbare Sicherheitsstruktur zu besitzen. In Wahrheit nutzte er seine Technologien insgeheim dazu, seine Fühler auszustrecken und ein Netzwerk zur simplen Informationsbeschaffung zu kreieren. So war es ein wahres Kinderspiel, nicht nur sein Ansehen in der Öffentlichkeit zu steigern, sondern sich auch Stück für Stück einen Namen im korrupten Untergrund zu machen. Denn dunklen Geheimnissen über diverse Konkurrenten konnte kaum einer widerstehen. Skandale, Schlagzeilen, Erpressungen... Antonio wusste seine Macht einzusetzen. Im Grunde genommen war es keine Notwendigkeit, sich mit illegalen Geschäften zu befassen. Geld war etwas, das ihm im Überfluss zur Verfügung stand. Doch es war die Fähigkeit, gewisse Personen nach seiner Pfeife tanzen zu lassen, die ihn faszinierte und mehr bereicherte, als alles Geld der Welt. Außerdem hatten seine Großeltern und besonders seine Eltern ihn früh gelehrt, seine Feinde in- und auswending zu kennen.

Antonio hatte gedacht, dass ihn nichts so sehr beglücken würde, wie seine Arbeit es tat – bis sie ihm über den Weg lief und seine Welt komplett auf den Kopf stellte. Es war eine geschäftliche Veranstaltung, an dem der gewiefte Geschäftsmann lediglich seine Kontakte pflegte und hier und da die Damenwelt unterhielt. Doch an jenem Tag verlor er sein Herz an eine einfache Bürgerin, die einen kurzweiligen Job als Aushilfe übernommen hatte und den Gästen etwas für ihren Durst anbot. Elizabeth Snow war der Name der jungen Frau, die mit ihren dunkelbraunen Augen und der gleichfarbigen Mähne den stolzen Belmonte verzauberte. So war es kein Wunder, dass er jenes bezaubernde Wesen nur wenige Jahre später zu seiner Frau machte und somit sein Glück vervollständige. Doch damit nicht genug. Lediglich Monate nach der Traumhochzeit verkündete Elizabeth, dass ein Kind das Familienglück abrunden würde. Am 17. November 1990 war es schließlich soweit. Die kleine Layla Belmonte erblickte das Licht der Welt und wurde von ihren Eltern vom ersten Augenblick an ins Herz geschlossen – nicht ahnend, dass der kleine Sonnenschein keine rosige Zukunft vor sich hatte. Wohlbehalten und mit voller Liebe zog das Ehepaar das kleine Mädchen groß, das schon früh einen scharfen Intellekt aufwies und sich mit unsagbarer Neugier, Wissen aneignete. Man hätte fast meinen können, dass sie ganz nach ihrem Vater kam. So war es nur natürlich, dass dieser ein hohes Maß an Erwartungen an seine Tochter stellte und sie zu einer gerissenen Lady erziehen wollte, die kein Problem damit haben würde, sich in der gehobenen Gesellschaft zu behaupten. Die Beherrschung der Violine, das Geschick am Klavier sollte zu ihren Fähigkeiten zählen und auch das Vertiefen in Literatur war für sie Alltag, nachdem sie selbstverständlich die langwierigen Lehrstunden in Etikette hinter sich gebracht hatte. Einige Jahre später traf Antonio schlussendlich die Entscheidung, sie auf ein privates Internat zu schicken, das für die elitäre Jugend angedacht war und gewisse Werte vermittelte, die für das Mädchen unverzichtbar waren. Die Dunkelhaarige war anfangs nicht gerade begeistert von der Idee, gab jedoch keine Widersprüche, da ihr Ehrgeiz ihre Missbillung überschattete und die bevorstehende Herausforderung sie förmlich anspornte.

So führte sie ihr Weg unweigerlich zu der angesehenen Stowe School in Buckingham, dessen Schülerschaft sie vom ersten Moment an in ihren Bann zu ziehen schien. Doch ihr Augenmerk lag nicht auf jenem Gesindel, das sich bei ihr einschleimte und sich auf ihre gute Seite schlagen wollte. Nein, ihre Aufmerksamkeit galt einem gewissen Jungen in ihrem Alter. Lucian Kyclens war der Name dieser Person und Layla war von der ersten Sekunde an, in der sich ihre Blicke kreuzten, ohne weiteres klar, dass er als Einziger womöglich die Fähigkeit besaß, sich mit ihr auf Augenhöhe zu messen. Wie erwartet behielt ihre Intuition recht. Sei es beim Fechten, Musizieren oder gar schulischen Leistungen – er dachte nicht einen Augenblick daran, das Handtuch zu werfen und ihr den Sieg zu gönnen. Dies war der Anfang einer Rivalität, die noch Jahre später bestehen bleiben würde.

Layla war sich im Klaren darüber, dass der introvertierte Junge die bezaubernde Belmonte nicht ausstehen konnte. Eine Tatsache, die ihr zwar durchaus bewusst war, sie allerdings nicht scherte, wenn man bedachte, wie oft und gerne sie ihren Erzrivalen zur Weißglut trieb. Ihre gemeinsame Zeit belief sich – zu ihrem Glück und seinem Leidwesen – nicht nur auf die zahlreichen Unterrichtsstunden, sondern auch auf die spärliche Freizeit, die den Schülern gnädigerweise zur Verfügung stand. Natürlich blieb der Konkurrenzkampf der Jahrgangsbesten nicht unbemerkt, weswegen es unausweichlich war, dass die Rivalen das Hauptthema der Gerüchteküche darstellten und ihre Mitschüler häufig darüber rätselten, ob sie nicht insgeheim zusammen waren und ihre Beziehung mit dieser Show verheimlichen wollten. Während Lucian diese Behauptungen vehement abstritt, nutzte Layla sie mit Freuden aus, um Öl ins sengende Feuer zu gießen und ihn zu ihrem Amüsement weiterhin anzustacheln. Außerdem, wenn sie mal ehrlich war, was sich als wahre Seltenheit herausstellte, wäre sie ihm nicht konstant auf die Pelle gerückt, hätte sie ihn als vollkommen abstoßend empfunden. Sich das jedoch offen eingestehen? Kommt für Layla Belmonte nicht in Frage. Weder damals noch heute.

Im Alter von 18 Jahren war es dann endlich soweit. Der Abschluss stand vor der Türe, den die berüchtigten Erzrivalen mit ausgezeichneter Leistung hinter sich brachten. Dies hieß allerdings auch, dass sich ihre Wege unweigerlich trennten. Eine wahre Schande, wie sie empfand. Direkt nach ihrem Aufenthalt im Internat strebte die ehrgeizige Brünette ihr nächstes Ziel an, das sie ohne besondere Hilfe ihrer Eltern erreichte – die Universität von Oxford. Die junge Belmonte trug sich für Wirtschaftsinformatik ein, um eines Tages in die Fußstapfen ihres Vaters treten zu können, und fand sich schon beinahe damit ab, die nächsten fünf Jahre ohne ihr Lieblingsopfer verbringen zu müssen, bis das Schicksal sie eines Besseren belehrte und dafür sorgte, dass eben jene Person ihr über den Weg lief. Sein grimmiger Ausdruck bei ihrem Anblick war ein sehr starker Kontrast zu ihrer absoluten Begeisterung. Auch wenn sie zwei verschiedene Studiengänge gewählt hatten, trafen sie sich unweigerlich auf dem Campus, auf den Fluren und vor allem auf den typischen Studentenpartys, auf denen Layla nicht zögerte, ihre elegante Haltung und gute Erziehung hinter sich zu lassen und ihr Temperament zur Schau zu stellen. Somit zog sie die Männerwelt erst recht an, die es sich nicht nehmen ließ, die attraktive Brünette zu umgarnen – oder es zumindest zu versuchen. Layla lag es förmlich im Blut, ihre Mitmenschen zu manipulieren, sie wie Schachfiguren zu steuern und um den kleinen Finger zu wickeln, weshalb sie einer gewissen Anzahl von Kommilitonen den Kopf verdrehte und mit ihnen ins Bett stieg, nur um sie wenige Stunden später wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen. Nie hielten diese intimen Begegnungen für mehr als eine Nacht an, geschweige denn ging es jemals über das Körperliche hinaus. Niemand war gut genug, ihre Bedürfnisse zu stillen. Sie wusste auch warum, sobald ihre Augen zwischen den betrunkenen, tanzenden Silhouetten den Blick des angehenden Anwalts auffingen, verlor aber nie offenkundig und ohne die übliche Portion an Provokation und Sarkasmus ein Wort darüber. Ehrlichkeit war schon immer eine ihrer Schwächen gewesen – besonders da man ihr schon früh beigebracht hatte, vorsichtig mit Dingen wie Vertrauen umzugehen. Ihre Familiengeschichte war der beste Beweis dafür, dass zu viel Vertrauen einem zum Verhängnis werden konnte. Eine Lektion, die die Belmontes selbst nach Jahrhunderten nicht in Vergessenheit geraten ließen.

Erneut hatte Layla das Gefühl, dass die Zeit wie im Flug verging, als sie die Universität als Absolventin hinter sich ließ und zu ihren Eltern zurückkehrte, die schon sehnsüchtig auf ihre Tochter gewartet hatten und sie mit Freuden empfingen. Eine Pause wurde ihr jedoch nicht gegönnt, da ihr Vater nicht lange zögerte und sie unter seine Fittiche nahm, um sie nicht nur in ihre zukünftige Arbeit einzuweisen, sondern ihr auch die einhergehenden Pflichten preiszugeben, welche sich keineswegs auf legalem Level befanden. Während rational denkende, gewissenhafte Personen vor solchen Dingen zurückschreckten, weckte das unsichtbare Netzwerk an Informationen, für die so manch einer ein Vermögen hinblättern würde, lediglich eine ausgesprochene Faszination. Es war ein Moment, in dem Antonio Belmonte ein weiteres Mal erkannte, wie sehr seine Prinzessin ihm ähnelte – und das erfüllte sein Innerstes mit unsagbarem Stolz. Layla erhielt kurz darauf eine ausführliche Einführung in die Geschäfte der Belmontes, wurde aufgeklärt, welch Macht sie besaßen und welche Rolle ihre Vorfahren gespielt hatten. Je mehr die Dunkelhaarige erfuhr, desto besser verstand sie die Beweggründe hinter ihrer strengen Erziehung. Nur eine starke Persönlichkeit konnte sich den Umgang mit solchen Aktivitäten aneignen. Sie hatte nie eine andere Wahl gehabt. Aussteigen war nie eine Option gewesen, da es kein Zurück mehr gab, sobald man Fuß im Untergrund gefasst hatte. Aber Layla war keinesfalls empört, auch wenn sie es hätte sein müssen. Immerhin waren es Verpflichtungen, die förmlich auf sie zugeschnitten und zudem ein wichtiger Teil ihrer Familie waren. In den folgenden Monaten stellte sich die Belmonte-Tochter als wahres Naturtalent heraus, das ihren Charme auszunutzen wusste und nicht davor zurückschreckte, ihre Reize spielen zu lassen, um den Herren der Schöpfung den Kopf zu verdrehen. Sie begleitete Antonio zu geschäftlichen Terminen, welche von offiziellen Vertragsabschlüssen bis hin zu diskretem Informationsaustausch reichten, lernte die Schattenseite Londons persönlich kennen und auch die ein oder anderen zwielichtigen Personen, die zu diversen Organisationen gehörten. Layla war der Annahme, dass man als laufende Informationsquelle förmlich unantastbar war, allerdings bewies die nahe Zukunft ihr auf grausame Art und Weise das Gegenteil.

Es geschah zwei Wochen vor ihrem 25. Geburtstag. Der idyllische Herbst nahte sich dem Ende zu und die Temperaturen beschränkten sich auf einstellige Zahlen. Mittlerweile hatte Layla begonnen, unabhängig von ihrem Vater diversen Aufträgen nachzugehen, nahm ihm dadurch eine große Last von den Schultern und ermöglichte ihm, etwas Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen. Auch an jenem Tag war es nicht anders. Sie saß im Büro, arbeitete routiniert verschiedene Dokumente ab und nahm Klienten in Empfang, die zum Großteil nicht die Dienstleistungen der Geschäftfrau, sondern die der Informantin in Anspruch nahmen. Abends, kurz bevor sie in den Feierabend übergehen wollte, kam ein Anruf, der dafür sorgte, dass ihr das Blut in den Adern gefror. Es war die panische Stimme des Hausmädchens Francesca, welche von den Sirenen und dem Stimmengewirr im Hintergrund fast übertönt wurde. »Ay, Dios mío... Es tut mir leid... Es tut mir so leid, Miss! Ich weiß nicht, was ich tun soll! Das Anwesen steht in Flammen und ich kann Ihre Eltern nicht erreichen!« Starr vor Schock stand sie da, während die überaus hektischen Worte wie ein Echo in ihrem Kopf widerhallten – wieder und wieder. Im ersten Moment glaubte sie sich tatsächlich verhört zu haben, aber je mehr sie die Verzweiflung und Angst heraushörte, desto mehr wurde ihr bewusst, dass ihre Sinne sie keineswegs trügten. Kaum war die Verbindung zur aufgelösten Dame am anderen Ende der Leitung abgebrochen, handelte ihr Körper mit deutlicher Verzögerung wie von selbst, sodass sie alles stehen und liegen ließ, um sich in ihren Wagen zu setzen und ihr geliebtes Zuhause anzusteuern. Als die junge Belmonte schließlich vor ihrem vermeintlichen Heim stand, umgeben von der Feuerwehr, Rettungssanitätern und Polizisten, konnte sie ihren Augen zunächst nicht trauen. Das Flammenmeer, das sich vor ihr auftürmte, wirkte so surreal – genau wie der Gedanke, dass ihre Eltern jenem Feuer zum Opfer gefallen waren. Ihr rationaler Verstand setzte aus und Empfindungen, mit denen die sonst so unerschütterliche Frau nie Bekanntschaft geschlossen hatte, übermannten ihr Innerstes, weckten in ihr den Drang, eigenhändig nach ihnen zu suchen. Heute erinnert sich die Brünette kaum noch an die darauffolgenden Ereignisse. Das Hausmädchen, welches die gesamte Zeit über an ihrer Seite verweilt war, erzählte ihr von den Geschehnissen, die sowohl ihren Verstand als auch ihren Körper überfordert hatten. Die ältere Dame, die seit ihrer Geburt auf sie Acht gegeben hatte, hatte Mühe, ihr die Wahrheit zu offenbaren, geschweige denn ins Detail zu gehen. Aber Layla brauchte es nicht einmal zu hören. Ihre Reaktion, ihre Mimik und Gestik sagten mehr aus, als sie zu dem Zeitpunkt ertragen konnte. Antonio und Elizabeth Belmonte starben in jener Nacht. Das Anwesen konnte halbwegs gerettet werden, sogar Erinnerungen und diverse Habseligkeiten waren aufzufinden gewesen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die lodernden Flammen das Ehepaar nie erreicht hatte und auch keine Rauchgasvergiftung ihnen zum Verhängnis geworden war. Nach gründlichen Ermittlungen berichtete ihr die Polizei, dass es Spuren eines blutigen Kampfes gegeben hatte und dies ultimativ hieß, dass man von einem kaltblütigen Mord ausgehen konnte. Obwohl ihr die öffentlichen Behörden versicherten, dass akribisch nach den Verantwortlichen gefahndet werden würde, hatte Layla keine großartige Hoffnung, dass ihr die werte Justiz behilflich sein konnte. Immerhin handelte es sich nicht um einen simplen Kriminellen, der so leichtsinnig war, seine Spuren zu hinterlassen. Sie war sich nahezu vollkommen sicher, dass die routinierten Methoden der Polizei keine Wirkung erzielen würden, weshalb sich die letzte Überlebende der Familie Belmonte schwor, den Übeltäter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen – auf ihre eigene Art und Weise natürlich.

Während die Medien und Klatsch-Magazine sich das Maul über jenen tragischen Vorfall zerrissen, distanzierte sich Layla gemeinsam mit ihrem Hausmädchen und zog in einen Apartmentkomplex, dessen Sicherheitssystem sich auf dem neuesten Stand befand. Obwohl Francesca sich zunächst vehement weigerte, akzeptierte sie die Forderungen ihrer Vorgesetzten, separate Wohnungen zu Beziehungen, trotz großer Besorgnis um ihr Wohlbefinden. Es dauerte nicht mal eine Woche, bis die Vorbereitungen für die Beerdigung getroffen worden waren und die Hinterbliebene dazu gezwungen war, Abschied zu nehmen, ohne den Verlust auch nur ansatzweise verdaut zu haben. Trotz der zahlreichen sentimentalen Reden und offen trauernden Gästen war Layla keineswegs in der Lage, auch nur eine Träne zu verschütten, als wäre sie aus einem Selbstschutzmechanismus heraus in einen Zustand der Apathie verfallen. In Wahrheit wusste sie einfach nicht, wie sie mit der Trauer umgehen sollte. Der Schmerz saß tief, zerriss ihr Herz, ließ es förmlich bluten und raubte ihr des Öfteren die Luft zum Atmen. Dennoch drang nichts davon an die Oberfläche – jedenfalls nicht außerhalb ihrer vier Wände. Nicht einmal vor Francesca erlaubte sie es sich, auch nur ein Anzeichen von Schwäche zu zeigen. Stattdessen litt sie still und heimlich vor sich hin, ertrug eine unruhige Nacht nach der anderen, in denen sie von Alpträumen heimgesucht wurde. Mit der Zeit wurde es tragischerweise zur Routine, während sie in der Öffentlichkeit auf ihre schauspielerischen Fertigkeiten zurückgriff und die Layla Belmonte demonstrierte, die sie stets gewesen war, als sie gerade einmal zwei Wochen nach der Beisetzung zurück an ihren Arbeitsposten ging – mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie die Firma ihres Vaters offiziell übernahm. Anfangs war es selbstverständlich nicht leicht, sich nach all den Berichten, Artikeln und Gerüchten zu behaupten, jedoch war ihre Starrsinnigkeit zu jenem Zeitpunkt ein wahrer Segen, der es ihr ermöglichte, einen imaginären Schalter in ihrem Kopf umzulegen und einen kühlen Kopf in jener schweren Zeit zu bewahren. So vergingen die nächsten drei Jahre wie im Flug, in denen sie sich das Ansehen zurückholte, für welches ihr Vater zu seinen Lebzeiten hart gearbeitet hatte, und sich einen Namen innerhalb der Kreise machte, die keineswegs legale Arbeit verrichteten. Sie erhöhte die Reichweite des unsichtbaren Netzwerks, knüpfte neue Kontakte und zeigte keine Skrupel gegenüber Leuten, die es wagten, ihr in den Rücken zu fallen – ein Vorhaben, mit dem sie nie weit kamen und die volle Konsequenz ihrer Dreistigkeit zu spüren bekamen. Neben all ihrer Tätigkeiten hörte sie nie auf, nach dem Verantwortlichen für ihren schmerzlichen Verlust zu suchen und sich auszumalen, wie sie ihre Rache vollziehen würde. Dass sie ihre Suche sie einem vertrauten Gesicht wieder näherbringen würde, konnte sie dabei nicht erahnen...


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
»DEIN BERUF
"Derzeit bin ich als Geschäftsführerin einer Firma namens »Crystallize« tätig, welche sich konkret auf Sicherheitssysteme sowie -software spezialisiert."


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
»DEIN AVATAR
"Womöglich die bezaubernde Nina Dobrev. Man könnte fast meinen, ich wäre ihr Doppelgänger. Ist das zu fassen?"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn jemanden?"
»DAS GESUCH
"Eventuell. Ich bin mir sicher, dass ich dem ein oder anderen bekannten Gesicht begegnen werde. Doch gibt es da durchaus jemanden, auf den ich mich besonders freue, was höchstwahrscheinlich nicht auf Gegenseitigkeit beruhen wird."


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
»DAS REGELPASSWORT
"Ein Baum hat sich der Erde enthoben und ist draufgestürzt"


Lucian Kyclens und Harrison McAvoy are head over heels for this!
Lucian Kyclens braucht jetzt erstmal 'ne Tasse Tee!
Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 25.04.2019 21:09 | nach oben springen

#430

RE: » welcome to london

in »application« 25.04.2019 21:33
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Einen wundervollen guten Abend werte Dame!
Wie wunderbar, dich nun auch hier bei uns in der Bewerbung begrüßen zu dürfen! Ich muss ja sagen, ich persönlich bin ein leidenschaftlicher Enthusiast von solch wunderbar ausgeklügelten und detailreichen Storys - je länger desto besser Ich finde es wirklich beeindruckend, wie viele Einzelheiten du hineingepackt und wie schön du dir auch die Vorgeschichte ihrer Familie ausgemalt hast. Da kann ich es wirklich gar nicht abwarten, dich auf die andere Seite zu geleiten und da die werte Miss Dobrev dir reserviert worden war, der Name noch frei ist und auch das Regelpasswort gestimmt hat, darfst du auch gleich in die Anmeldung springen.
Ich freue mich, dich dann auf der anderen Seite begrüßen zu dürfen!
Herzallerliebste Grüßlein,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

nach oben springen

#431

RE: » welcome to london

in »application« 25.04.2019 21:48
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
 
Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

nach oben springen

#432

RE: » welcome to london

in »application« 26.04.2019 00:09
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Molly Larsson"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"25 Jahre"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Es war ein stürmischer Herbsttag, als Molly Larsson das Licht der Welt erblickte. Die weiteren Jahre waren geprägt durch die wundervolle Kindheit. Man sollte annehmen, dass sich ein Ehepaar, welches mit einem solchen Reichtum ausgestattet war, sich dementsprechend verhielt. Aber das Verhalten von dem Ehepaar war das genaue Gegenteil zu diesem Denken. Manch eine Vorschrift oder eine Regel machte zwar das Leben in der höheren Schicht bemerkbar, dennoch wollten die Eltern ihrem zweiten Kind die benötigte Freiheit überlassen, auf ihre eigene Art und Weise die Welt zu erkunden. Das gigantische Anwesen in Stockholm ermöglichte diese Freiheit. Gleichzeitig gab es auch genug Sicherheit, damit das Mädchen alleine die Welt entdeckte. Auch wenn der Abstand zwischen den Schwestern sieben Jahre betrug, so wirkte sich das keineswegs negativ auf die Beziehung aus. Molly betrachtete ihre Schwester als ein Vorbild. Sie besaß nicht die Geduld und Faszination, sich für eine Sache wie die Ballettschule zu begeistern. Das Mädchen verbrachte eher ihre Zeit mit dem Vater, um mit diesem Ausflüge in die Natur zu unternehmen. Es war zwar eine gewisse Fantasie in ihren Kopf vorhanden, aber die Realität war umso faszinierender.
Diese begann auch greifbarer zu werden, als die Familie beschloss, ein Leben in der Hauptstadt von England zu beginnen. London beeindruckte Molly mit all ihren Facetten. Sie verlor sich regelrecht in dieser Stadt. Diese Eindrücke prägten Molly auf eine gewisse Art und Weise. Sie wollte mehr von dieser Stadt erfahren. Nach und nach breitete sich sogar der Gedanke aus, ein eigenes Leben in dieser Stadt zu führen. Jedoch war es abermals die Entscheidung der Eltern, wieder zurück in die Heimat zu kehren. Jedoch konnte und wollte Molly die Stadt Stockholm nicht mehr als ihre Heimat betrachten. Sie wollte diese nicht einmal mehr als solche betiteln. Dennoch versuchte sie den Eltern eine Hilfe zu sein, woran sie aber hin und wieder scheiterte. Es war mehr als erkennbar, dass sie sich an diesem Ort nicht wohl fühlte. Die Ausbildung als angehende Polizistin war die Erfüllung von einem anderen Wunsch. Molly ergriff diese Chance und stellte somit das Gegenteil zu ihrer Schwester dar. Sie wollte ein anderes Leben führen. Ein Leben voller Abenteuer und Abwechslung, das war ihr Wunsch. Zudem wollte sie sich von den Befürchtungen der Eltern lösen, dass dieser Beruf eine gigantische Portion an Gefahr mit sich brachte. Molly wollte nicht mehr länger als ein Mädchen angesehen werden. Sie wollte unabhängig sein, ein eigenes Leben führen.
Es war ein Angebot von London, welches ihr die Möglichkeit gab, diese Anforderungen umzusetzen. Es war eine Umstellung, ein neues Leben in dieser Stadt zu beginnen. Viele ungewohnte Situationen und andere Augenblicke beeinflussten diese Umstellung, wodurch sie diese Eindrücke erst einmal verarbeiten musste. Und genau diese Eindrücke veränderten nach und nach ihren Charakter. Sie wollte sich solchen Situationen entziehen, konnte es aber nicht verhindern, dass sie dadurch beeinflusst wurde. Und die Beeinflussung war nicht immer auf eine positive Weise. Sie hatte sich zu einer jungen Frau entwickelt, die sich genaue Ziele setzte. Sie wollte diese Ziele erreichen, auch wenn sie sich dafür hin und wieder in Gefahr begab. Der Beruf war nun mal mit solchen Gefahren verbunden, das wurde ihr immer mehr bewusst. Jedoch bereute sie niemals ihre Entscheidung, die Heimat verlassen zu haben. London war nun ihre neue Heimat, sie war bereit sich in dieser Stadt ein Leben aufzubauen."



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Police Constable"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Maia Mitchell"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Nein, aber Svea Larsson erwartet mich."


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"regelpasswort { Harrison hat es versteckt"


Svea Larsson is head over heels for this!
Admin Harrison McAvoy kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 26.04.2019 00:15 | nach oben springen

#433

RE: » welcome to london

in »application« 26.04.2019 00:17
von Harrison McAvoy

| 443 Beiträge

Guten Abend liebe Molly

Wie schön das du zu dieser späten Stunde noch hier auftauchst um ein Teil von uns zu werden
Dein Name war frei, dein Avatar ebenso und das Passwort hat gestimmt weswegen ich dich direkt in die Anmeldung schicken darf.
Deine Schwester wartet schon sicher sehnsüchtig auf dich
Deine Koffer bringe ich dir nach,

- Harrison


When the sharpest words wanna cut me down i'm gonna send a flood, gonna drown them out


i am brave, i am bruised i am who i'm meant to be this is me

nach oben springen

#434

RE: » welcome to london

in »application« 26.04.2019 01:15
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
 
Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

nach oben springen

#435

RE: » welcome to london

in »application« 26.04.2019 01:19
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Mein Name ist, Bonnie Galloway"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"Ich werde am 15. Mai 20 Jahre alt"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

"Bonnie Caroline Galloway wurde am 15.Mai.1999 in Aberdeen, Schottland geboren. Für ihre Mutter, Ainslie war die Geburt alles andere als leicht lag sie 2 Tage in den wehen bevor sich das kleine Mädchen endlich dazu entschlossen hatte das Licht der Welt zu erblicken. Für ihren Vater Eugene, war sie sofort seine ganze Welt, Bonnie machte das Leben der jungen Familie perfekt. Während ihre Mutter studierte und ihr Vater in einer Schreinerei arbeitete bleibt sie bei ihren Großeltern Caroline und Viktor, welche ihr Enkelkind vergötterten und verwöhnten wo sie nur konnten.
Das kleine Mädchen wuchs zu einem ruhigen Kind heran welches die Welt durch neugierige Augen betrachtete, Bonnie liebte es neue Dinge zu lernen und ihre Familie hatte eine Engelsgeduld dabei ihr all ihre Fragen über die Welt zu beantworten. Als Bonnie das 6. Lebensjahr erreicht wurden sie dahingehend endlich von den Lehrern abgelöst, Bonnie`s Wissensdurst schien grenzenlos. Bis zu Bonnie`s 10.ten Lebensjahr lebten sie in Aberdeen, genau gegenüber von ihren Großeltern. Jedoch brachen sie dann auf in Richtung London sie hatten beschlossen dass es dort bessere Bildungsmöglichkeiten für das Mädchen gab, ihre Mutter die Modedesign studiert hatte brach jedoch auf nach Paris um dort einem Jobangebot nachzugehen. Von da an lebte Bonnie mit ihrem Vater in London alleine. Das Heimweh nach ihrer Mutter und Großeltern war riesig doch kämpfte sie sich durch tägliche Telefonate hindurch. Für Bonnie gab es bald einen neuen Alltag welcher sie gut auf Trapp hielt. In der ersten Zeit plagte sie die Einsamkeit da sie noch keine Freunde gefunden hatte, daher begann sie sich neue Hobbys zu suchen und entdeckte das Rugby spielen in der Schule für sich, ihr Vater jedoch fand das sie dazu einen künstlerischen Ausgleich brauchte und schickte sie deswegen zum Musikunterricht damit sie ein Instrument lernte.
Mit dem Eintritt in die Rugbymannschaft ihrer Schule begann Bonnie erste Kontakte zu knüpfen und der Einstieg in das Leben in London wurde allmählich leichter.
Auch wenn sie viel zu tun hatte, achtete sie immer darauf sooft wie ihr es möglich war mit ihren Großeltern und ihrer Mutter zu telefonieren, erstere besuchte sie wann immer es ging in den Ferien.
Bonnie entwickelte sich allmählich von einem Kind zu einem Teenager, aber zur Freude ihres Vaters zu einem der Vernünftigen und Verantwortungsvollen Sorte.
Auch wenn sie die Geschichte des verlorenen Onkels in ihrer Familie kannte, hatte sie darauf nicht wirklich viel wert gelegt bis zu dem Weihnachten in ihrem 13.ten Lebensjahr.
An diesem Weihnachten bekam sie mit wie traurig ihre Großmutter war, weil ihr Onkel der Familie den Rücken gekehrt hatte einen Zustand den sie so nicht lassen konnte bemerkte sie doch wie sehr ihrer Großmutter das Herz dadurch gebrochen wurde. Als sie Zuhause in London ankamen widmete sie sich also der Recherche nach ihrem verschollen Onkel Ichabod Galloway. Neben der Recherche, hatte sie ein anderes Hobby entwickelt. Sie schrieb leidenschaftlich gerne Songtexte und auch wenn sie Zuhause in ihrem Zimmer, diese auch vertonte und mit Melodien versah so kam es für sie nicht in Frage dies im öffentlichen Rahmen zu tun. Weswegen sie alles fein säuberlich in einem Ringordner sammelte für den Fall das sie es einmal brauchen würde.
Als sie ungefähr 15 war, hatte ihre Suche endlich Erfolg und sie machte jemand mit passendem Namen in London aus. Da Bonnie nicht länger warten wollte machte sie sich auf den Weg dorthin und es stellte sich heraus der er tatsächlich ihr Patenonkel Ichabod war, welchen sie seid diesem Tag zu jedem ihr möglichen Zeitpunkt besuchte alleine schon wegen seinem Hund an welchem sie einen narren gefressen hatte.
Auch wenn Ichabod noch immer keinen Kontakt zur Familie wollte so hatte er wenigstens über Bonnie`s Handy mit deren Vater geskypt damit auch sicher war das sich nicht bei irgendeinem Fremden ihre Zeit verbrachte.
Die Beziehung zwischen Bonnie und Ichabod war nicht unbedingt sehr gut aber auch nicht schlecht, sie waren eben Beide seltsame Menschen. Als Ichabod ihr jedoch eines Tages einen eigenen Schlüssel und ein eigenes Zimmer im Haus gab wusste Bonnie das sie sich doch irgendwie in das Herz des merkwürdigen Kauzes geschlichen hatte.
Nach ihrem Abschluss ergatterte Bonnie einen Job als Moderatorin bei einem Radiosender, mittlerweile hat sie dort ihren eigenen kleinen Nighttalk mit Themen die ihre Generation beschäftigen. Durch eine Bekanntschaft im Sender kam sie mit einem Musikproduzenten ins Gespräch an welchen sie ihre Songs für ein bisschen Bares verkaufte, da sie selbst einfach ins Rampenlicht wollte auch nach all den Jahren noch nicht. Auch wenn manche Leute vielleicht sagen würden das ihr Leben eintönig und langweilig war, so wollte es Bonnie gar nicht anders haben denn im Augenblick war für die 19 Jährige einfach alles perfekt wie es war.
Sie überlegte zwar ein Online Studium zu absolvieren da sie dies einfach praktischer fand als tatsächlich eine Uni zu besuchen, aber ob sie sich dazu durchringen würde war eine andere Frage. Im Moment war sie glücklich mit dem was sie hatte. "



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Ich bin Songwriterin so irgendwie, aber wirklich meine wirkliche Arbeit spielt sich Nachts in einem Radiosender ab. Um genau zu sein bin ich Radiomoderatorin"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Viele sagen ich sehe ein wenig aus wie Jasmin van den Bogaerde (reserviert)"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Ich bewerbe mich zwar nicht auf ein Gesuch, aber mein Onkel wird mich erwarten. Er kann ohne mich und ohne Chai Latte einfach nicht mehr leben"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Icky hat es mitgenommen"


Admin Ichabod Galloway kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 26.04.2019 01:26 | nach oben springen


disconnected Chatterbox Mitglieder Online 13
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen