• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •

#361

RE: » welcome to london

in »application« 14.04.2019 17:31
von Charles Creswell
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Charles Eldridge Creswell"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"34"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
" Charles Eldridge Creswell erblickte als Ältester Sohn und direkter Erbe des Immobilienmoguls Henry Peryll Creswell und der wundervollen Mutter und Hausfrau Elisabeth Caroline Creswell, geb. Bennett, am 16. April 1985 im verregneten Oxfordshire das Licht der Welt. Eine jüngere Schwester, Adelaid Emilia Creswell, sollte erst folgen, als Charles seinerseits bereits das fünfte Lebensjahr vollendet hatte. Die liebevolle Fürsorge der Mutter gepaart mit der emotional eher distanzierten und erwartungsvollen Haltung des Vaters, die durchaus ihres Gleichen suchte, ließen den zu Anfang noch aufgeweckten Jungen zu einem wohlerzogenen Jungen heranwachsen, der stets die bestmögliche Ausbildung genoss. Was die Wahl der eigenen Freizeitaktivitäten betraf, fiel die Entscheidung Charles‘ bereits früh auf das Piano Forte sowie den Fecht- und Rudersport. Freundschaften zu Gleichaltrigen gab es durchaus, doch nur wenige schienen den Ansprüchen des eigenen Vaters zu genügen. Nach und nach hätte sich der inzwischen heranwachsende Jugendliche wohl von den Fängen und Erwartungen seitens Henry Creswell abwenden können, doch vielmehr schien eben dieses Verhalten Ehrgeiz und Zielstrebigkeit des jungen Creswell mehr und mehr herauszufordern. Nach hervorragendem Abschluss des Internats, folgte ein Studium der Wirtschafts- und Politikwissenschaften an der Oxford University, wo sich Charles nicht nur durch ausgezeichnete Leistungen seitens des Lehrstoffs profilierte, doch zugleich auch für sich stehende Errungenschaften bezüglich der gewählten Sportarten vollbrachte. Bereits zu dieser Zeit stellte sich deutlich heraus, dass Charles dem Weg des eigenen Vaters folgen und ebenfalls in das Familienunternehmen der Immobilienbranche einsteigen würde. Sicherlich fanden auch die ein oder andere Dame den Weg in die so rare Freizeit des Studenten, und doch wusste er sich stets neu zu fokussieren, was den eigenen Ehrgeiz, Stolz und Anspruch anbelangte – an sich selbst und auch an andere. Mehr und mehr orientierte sich der Charakter des Sohnes an der kühlen emotionalen Distanz des Vaters, eine Tatsache, die der eigenen Mutter des Herz zu brechen, den Vater jedoch mit Stolz zu erfüllen vermochte. Nach Abschluss des Studiums, lehnte er einen direkten Einstieg in das Unternehmen ab, um sich einer Promotion seitens der Fachrichtung der Wirtschaftswissenschaften zu widmen. Erst mit 28 fasste er selbst Fuß in der Immobilienbranche, um sich in den folgenden Jahren einen eigenen Namen zu machen. Charles profilierte sich in jeglicher Stellung, bewies Intellekt, Ehrgeiz und einzigartigen Führungswillen, sowie einhergehende Kompetenzen, die ihn schneller als gedacht in der Position des CEOs festigen sollten. Es schrieb den 23. Oktober des Jahres 2017, als ein tragischer Flugzeugabsturz den Eltern, der inzwischen ältesten Generation des Creswell Clans das Leben kostete. Nun lag es an Charles, sich um die Fortsetzung des Vermächtnisses zu kümmern. Auch die jüngere Schwester stieg nach Abschluss des Studiums folgend in die Reihen der Arbeitnehmer von Creswell-Immobilien ein. Sie leitet heute die Abteilung der Human Resources. Charles selbst erscheint für Außenstehende seit dieser Zeit noch unnahbarer – emotionale Distanz, eine deutliche Schwäche was die eigene Empathie anbelangt, und durchaus auch ein deutlicher Stolz, den man wohl zu oft als herablassende Arroganz interpretierte, zeichneten den neuen CEO, der nun als neues Oberhaupt der Familie Creswell fungiert. Inzwischen lebt Charles Creswell, 34, in London – das ländliche Anwesen in Oxfordshire liegt jedoch noch immer in familiärem Besitz.
"



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"CEO einer renommierten Immobilienfirma"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Armie Hammer"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Keine Bewerbung auf ein Gesuch"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Alistair hat Dieb gespielt"


Noah Kennish hat ein Auge darauf
Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 14.04.2019 17:37 | nach oben springen

#362

RE: » welcome to london

in »application« 14.04.2019 17:39
von Evelyn Flannery (gelöscht)
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Hallo Liebes (bewerberin vor dem hübschen Armie

Ich freue mich total das dir dass Gesuch nach meiner Schwester gefallen hat
Für mich braucht es kein Probepost weswwegen du dich gerne in die Anmeldung begeben kannst da @Alistair McCallum nichts zu meckern hat.
Ich warte brav hier auf der anderen Seite und all die kleinen wichtigen Details klären wir sobald du hier bist


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#363

RE: » welcome to london

in »application« 14.04.2019 17:40
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Erneut einen wunderschönen guten Tag!
Und so schnell schreibt man sich auch schon wieder! Dich mag ich jetzt schon
Wie schon zuvor gefällt mir auch hier deine Ausführung des werten Mr. Creswell (er ist endlich von seinem "Armie-Guy" befreit ) sehr gut und da Avatar als auch Name noch frei sind und das Regelpasswort einwandfrei ausgefüllt wurde, bleibt mir nichts weiter übrig, als dich weiter in die Anmeldung zu lotsen. Ich erwarte dich dann auf der anderen Seite!
Bis gleich und herzlichste Grüße,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

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#364

RE: » welcome to london

in »application« 14.04.2019 17:59
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




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#365

RE: » welcome to london

in »application« 15.04.2019 19:36
von Conall Folan
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Conall Calum Folan der Name, aber ich würde sagen, wir beschränken uns lediglich auf Conall."


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben, verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"Ich zähle inzwischen 32 Jahre."


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

Es ist besser geliebt und verloren zu haben, als niemals geliebt zu haben.


Irland ist für Einiges bekannt – weite grüne Landschaften, auf denen etliche Schafsherden grasen, ein Dialekt, der Viele zum Schmunzeln anregt und ein Volk, das für seine roten Haare bekannt zu sein scheint. Außerdem brachte Irland die Folans hervor. Ein Name, der den meisten Whiskeygenießern durchaus etwas sagt, schließlich gehört der Folan-Whiskey zu den meistgefragtesten und wohlschmeckendsten der Welt. Seit die Familie im 18. Jahrhundert mit ihrer Destillerie begann, haben sie sich durch diese ein wahres Vermögen verdient und zählen inzwischen zu den wenigen wirklich reichen Bürgern Irlands.

Conall Calum Folan wurde der Familie als zweiter Sprössling von letztlich Dreien geboren, nur wenige Jahre nach dem Ältesten. Seine Kindheit wäre im eigentlichen Sinne als recht glücklich zu beschreiben. Mit seinem Bruder verstand er sich verglichen mit so manch anderen Geschwisterpaaren wirklich gut und eigentlich mangelte es ihm an nichts. Eigentlich…
Für die materiellen Bedürfnisse mochte vielleicht gesorgt sein, doch seine Eltern schienen eine wichtige Tatsache zu übersehen. Ein Kind brauchte nicht nur materielle Zuwendungen sondern auch, oder vielmehr vor allem persönliche und familiäre. Es reichte nicht, seinen Spross mit Spielsachen zu überhäufen, die er eigentlich nicht brauchte und ihm Geschenke zu machen, mit denen er nichts anfangen konnte. Kinder brauchten elterliche Zuneigung und gerade das war etwas, woran es Conall mangelte. Anfangs war ihm das nie so wirklich bewusst – wie auch, er war schließlich noch ein kleiner Junge -, doch je älter er wurde und je intensiver der Kontakt zu Gleichaltrigen, desto stärker wurde ihm vor Augen geführt, wie unpersönlich, gar distanziert seine Eltern eigentlich waren. An sich war sein Vater ein guter Mann, Jemand, der sich durchaus Gedanken und Sorgen machte und auf seine Kinder achtete, doch er war vielbeschäftigt, er hatte sich schließlich um das Familienunternehmen zu kümmern. Sollte man es ihm also verdenken, dass er sich nicht so sehr um seine Kinder kümmerte wie diese es sich insgeheim gewünscht hätten? Damals hatte Conall das als Erklärung noch gereicht, heute allerdings macht er seinem Vater durchaus Vorwürfe für seine Einstellung. Doch wem die größte Belehrung gebühren sollte ist eigentlich seine Mutter. Fiona Folan war seit jeher für ihre direkte Art und das damit einhergehende Selbstbewusstsein bekannt. Man wusste nie, ob sie ehrlich war oder lediglich mit einem spielte. Man könnte es als Egoismus beschreiben, der sie in erster Linie trieb, doch Conall als kleiner Junge konnte natürlich nicht anders, als seine Mutter trotz aller Widrigkeiten zu vergöttern. Sie jedoch erwiderte diese bedingungslose Liebe ihres Sohnes lediglich mit der kühlen Distanz, die sie grundsätzlich an den Tag zu legen schien. Man mochte vielleicht behaupten, dass das einfach ihre Art war, doch jede gute Mutter hätte gesagt, dass sie sich gefälligst ihren Kindern zuwenden sollte, so wie diese es sich wünschten. Letztendlich konnte der kleine Conall sich kaum darüber beschweren, schließlich kannte er es gar nicht anders. Natürlich wurde ihm in späteren Jahren bewusst, dass ihm durchaus etwas fehlte, doch er hatte nie gewagt, Schritte zu tun, die seine Situation vielleicht verbessert hätten. Letztendlich ging es ihm ja auch nicht unbedingt schlecht…

Es gab eine Zeit, in der er einen Anflug von Eifersucht gegenüber seinem älteren Bruder verspürt hatte. Conan als Erstgeborener hatte stets besondere Aufmerksamkeit seitens ihres Vaters erhalten. Die Familientradition sah es vor, dass der Erstgeborene jeder Generation das Geschäft übernehmen sollte. Die Destillerie sollte stets in den Händen der Familie bleiben und das Rezept für den vorzüglichen Whiskey durfte auch nicht an Außenstehende weitergegeben werden. Natürlich hatte sich diese Familientradition im Laufe der Zeit etwas gelockert. Conan hatte durchaus eine Wahl, doch da der Vater ihn von Anfang an darauf getrimmt hatte, ihm später einmal in seine Fußstapfen zu folgen, stellten Alternativen für ihn keine wirkliche Option dar. Conall hingegen hätte sich einfach nur gewünscht, etwas mehr Beachtung seitens Richards zu erlangen. Natürlich wurde er weder von Vater noch von Mutter vollkommen ignoriert, aber es war eben nicht genug.
Die Eifersucht schwand aber schnell wieder, schließlich war es nicht Conan, dem man Vorwürfe machen sollte und grundsätzlich war dieser auch das einzige Familienmitglied, mit welchem Conall wirklich eine enge Verbindung teilte. Natürlich gab es in ihrer Kindheit und Jugend den ein oder anderen Konflikt, aufgebaut aus geschwisterlichen Provokationen und kleinen Neckereien, doch nichts davon war wirklich der Rede wert. Am Ende des Tages lagen sie sich stets glücklich lachend in den Armen.

Im Verlauf von Conalls Kindheit stellte sich immer deutlicher heraus, dass Conalls Eltern nicht besonders viel verband. Wo sie anfangs vor ihren Kindern noch eine oberflächlich glückliche Ehe vorspielen konnten, war dies schon bald nicht mehr möglich und nachdem Fiona schließlich in einer Nacht- und Nebelaktion das Haus verlassen hatte, dauerte es nicht mehr lange bis die Scheidungspapiere eingereicht wurden.
Spätestens dann war klar, dass ihr nicht sonderlich viel an ihren Söhnen zu liegen schien. Während anfangs noch die Vereinbarung galt, dass sie sich jedes zweite Wochenende sahen, nahmen diese regelmäßigen Verabredungen zunehmend ab und wurden letztlich nur noch zu gelegentlichen Treffen. Sie hatte weder um ihre Kinder gekämpft, noch besonders darauf geachtet, sie wissen zu lassen, dass sie geliebt wurden. Sie war gegangen, sie hatte ihre Entscheidung getroffen und diese beinhaltete, sich lieber mit dem Geld, dass sie aus dem Scheidungskampf kassiert hatte in sämtlichen Ecken Europas mit diversen Liebhabern zu vergnügen, als ihre Söhne aufwachsen zu sehen.

Doch diese aufwühlende Zeit versprach schließlich zu einem Ende zu kommen, als Richard Folan seinen Söhnen die neue Frau an seiner Seite vorstellte, eine Dame die zwar wesentlich jünger als ihre Mutter war, aber schon vom ersten Augenblick an einen wesentlich wärmeren Eindruck zu machen schien. Natürlich war es gewöhnungsbedürftig und natürlich war die Skepsis anfangs groß, doch letztendlich war auf Conalls Gesicht doch ein ehrliches Lächeln zu erkennen, als er an der zweiten Hochzeit seines Vaters seine Stiefmutter in die Familie begrüßen durfte. Es dauerte nicht lange, bis diese neue Familie um ein weiteres Mitglied wuchs und Conan und Conall ihren kleinen Bruder Colin in die Welt empfangen durften. Conall war damals bereits elf Jahre alt und wusste erst nichts so recht mit diesem zerbrechlichen roten Ding, das sich Baby nannte, anzufangen, dennoch konnte er von dem Moment an, in dem er Colin das erste Mal zu Gesicht bekam das brüderliche Band, mit dem sie von da an verbunden sein sollten, spüren.

Eine Sache, die ihm für eine Weile etwas aufstieß war die Tatsache, dass Colins Mutter ihrem Sohn vom ersten Moment an ihre bedingungslose Liebe geschenkt hatte, etwas, das Conalls eigene niemals konnte. Und für einen Augenblick hatte sich wieder diese unterschwellige Eifersucht in seinem Inneren geregt, doch im Grunde erkannte er, dass es dafür keinen Grund gab. Es war nicht so, dass Colins Mutter sich nur auf ihren leiblichen Sohn beschränkte. Nein, sie nahm auch Conan und Conall wie ihre eigenen Sprösslinge an und liebte sie so wie eine Mutter es tun sollte. Zwar sah Conall sich letztendlich nie imstande, sie wirklich als seine „Mama“ zu bezeichnen, ganz einfach, weil er dafür bereits zu groß war, um noch dieses bedingungslose Band zwischen einer Mutter und einem Sohn aufbauen zu können, doch Colins Mutter war die einzige gewesen, die ihm jemals wirkliche mütterliche Liebe entgegengebracht hatte.

Und so schien sich alles zum Guten zu wenden. Die Schule lief für den Heranwachsenden gut, auch sein soziales Umfeld konnte er festigen und das Leben schien irgendwie … schön! Selbst sein Vater wirkte aufgeschlossener, seit er seine neue Frau an seiner Seite hatte und auch wenn Conall die Tatsache, dass sein Vater nie so für ihn da gewesen war, wie er es sich oftmals gewünscht hatte, nicht vergaß, konnte er sich trotz allem mit ihm verstehen. Mochte es vielleicht bloß an Conalls recht unkomplizierter Art liegen, die mehr Wärme und Offenheit ausstrahlte als die kühle Distanz, die er in vielen Teilen seines Lebens erfahren hatte? Man mochte sich fragen, woher er diese Art überhaupt hatte, aber eine wirkliche Antwort auf diese Frage gab es nicht. Er war eben nicht geschädigt aus seiner nicht unbedingt leichten Kindheit hervorgegangen, sondern mit einer ureigenen Stärke, die er sich stets beizubehalten gedachte. Eine Stärke, die ihm selbst entsprungen war und die er weder von seinem Vater noch von seiner Mutter vermacht bekommen hatte.

Als Conall schließlich 15 Jahre zählte, noch mitten in seiner Pubertät, sollte er eine Bekanntschaft machen, die sein Leben von diesem Moment an prägen würde. Saoirse O’Leary ging auf die gleiche Schule in die Parallelklasse und hatte eigentlich gänzlich wenig mit ihm zu tun. Aber als sie sich an einem Freitagnachmittag auf dem Schulflur begegneten – Conall konnte sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, weshalb er gerade an einem Freitagnachmittag noch in der Schule verweilte – und aufgrund eines kleinen Fauxpas – er hatte tatsächlich sein Chemieprojekt aus Tollpatschigkeit heraus fallen lassen – zunächst in eine kurze Schockstarre gerieten – wer wusste schon ob besagtes Chemieprojekt nicht doch ätzende Säure enthielt? -, die sich wenige Augenblicke später in schallendes Gelächter über diesen unbegründeten Anflug von Panik verwandelte – natürlich enthielt so ein einfaches Chemieprojekt keine ätzende Säure! -, war der erste Knoten eines scheinbar unzerstörbaren Bandes geknüpft. Saoirse O’Leary war von da an wie der Lichtblick in einer stressigen Schulwoche, ihr herzliches Lächeln ein Sonnenstrahl in anstrengenden Zeiten und Conall merkte schon bald, wie er dem Mädchen unwiderruflich verfiel. Und diese Gefühle trafen auf Gegenseitigkeit. Zunächst näherten sie sich zwar nur zögerlich an, wurden schon bei den ersten ausgetauschten Worten rot und begegneten sich überaus zaghaft, doch mit der Zeit verschwand diese anfängliche Schüchternheit und machte ernsthaftem und offen gezeigtem Interesse Platz. Ein halbes Jahr nach ihrer ersten Begegnung – oder zumindest der ersten Begegnung, die sie bewusst wahrgenommen hatten -, tauschten sie das erste Mal flüchtige Küsse aus und nur eine Woche später sahen sie sich in einer Beziehung wieder. Während sie zuerst noch mit rotschimmernden Wangen und wie schüchterne Fünfjährige händchenhaltend den Schulflur entlangliefen, stellten sie ihre Beziehung schon bald offen zur Schau. Natürlich nicht in der Weise, in der viele Jugendliche es gerne handhabten, indem sie sich in aller Öffentlichkeit gegenseitig die Zungen in den Hals rammten, sondern in einer wesentlich gemäßigteren und traditionelleren Art und Weise. Es wurde vielleicht der ein oder andere flüchtige Kuss ausgetauscht, Umarmungen wurden verteilt und Hände gehalten, doch die intimeren Inhalte ihrer Beziehung behielten sie auch ganz und gar intim.

Conall war 18, als er schließlich seine Schullaufbahn beendete, Saoirse nach wie vor an seiner Seite. Er hatte inzwischen die Entscheidung getroffen, sich einem Medizinstudium zu widmen und auch sie hatte ein Studium im Sinn, obgleich sich dieses in eine etwas andere Richtung bewegte. Während er begonnen hatte, den Wunsch zu hegen, Kinderarzt zu werden, hatte sie ein ungemeines Interesse für biologische Sachverhalte entwickelt.
Ihr Weg führte sie also in die Hauptstadt, allerdings nicht in die irische, wie Conall es zunächst vorgehabt hatte, sondern in die britische – nach London. Da Saoirses Mutter gebürtige Londonerin war, pflegte sie eine besondere Verbindung zu der Stadt und obgleich Conall zunächst skeptisch war – man kennt schließlich die scheinbar angeborene Abneigung zwischen Iren und Engländern -, gab es im Grunde nichts, was er gegen einen Umzug nach London einzuwenden hatte. Die Stadt bot unzählige Möglichkeiten und vor allem in der studentischen Hinsicht würden ihn die hiesigen Universitäten ohne Zweifel weit bringen können.
So folgte also ein Umgebungswechsel in eine idyllische kleine Wohnung nahe des Londoner Hyde Parks, die sie Beide sich eigentlich nur aufgrund des Rückhalts ihrer Familien leisten konnten. Natürlich hätte Conall durchaus weitere finanzielle Mittel zur Verfügung gehabt, doch wollte er sich nicht zu sehr auf das Vermögen seiner Familie stützen, schließlich galt es nun, da er eigentlich erwachsen war, auch sein eigener Herr zu werden und sich in Unabhängigkeit zu üben.

In den folgenden Jahren widmete Conall sich also seinem Studium, während Saoirse ihrer Leidenschaft für Biologie nachging. Nebenbei verdienten sie Beide sich etwas Geld durch diverse Kleinjobs hinzu, um letztlich ihre eigenen Rücklagen aufbauen zu können. Das Leben schien fabelhaft in dieser Zeit, sie genossen ihre Jugend, genossen die ersten Anflüge von Erfolg in ihren jeweiligen Studien und vor allem genossen sie das gemeinsame Leben in der neuen Heimat.

Doch der Euphorie wurde ein jäher Dämpfer versetzt, als Conall kurz davor war, sein neuntes Semester anzugehen, bereits mitten in den Vorbereitungen für seine Dissertation. Am 9. August 2008 ereilte ihn die Nachricht, dass sein kleiner Bruder und dessen Mutter in einen tragischen Autounfall geraten waren. Nur Colin hatte überlebt, knapp zwar, aber er war am Leben, doch die einzige Frau, die ihm je wirklich gezeigt hatte, was es hieß, eine Mutter zu sein war fort und hinterließ drei trauernde Söhne.
Die Beerdigung war ein einziges Trauerspiel. Sogar der Himmel weinte und stand dabei in perfektem Einklang zu den schwarz gekleideten Gästen, die sich unter dem schwarzen Regenschirmhimmel versammelt hatten. Conall versuchte sich irgendwie an der Tatsache zu stützen, dass zumindest Colin Glück gehabt hatte, doch wenn er den damals gerade Elfjährigen anblickte, sein Körper sichtbar malträtiert und von den Schmerzmitteln in eine tranceartige Apathie versetzt, dann konnte ihm selbst dieser Fakt nur wenig Freude bereiten. Natürlich war er erleichtert, dass ihm zumindest sein kleiner Bruder geblieben war. Trotz des großen Altersunterschieds, der sie voneinander trennte, hätte er es nicht verkraften können, den kleinen Jungen zu verlieren, doch der Preis, den Colin sinnbildlich dafür hatte zahlen müssen, würde ihn mit Gewissheit verändern. Conall glaubte kaum, dass der fröhliche, verspielte Junge, der sein Bruder zuvor gewesen war, so einfach wiederkehren würde und vor allem fürchtete er, dass sein Vater mit seiner Art, die Dinge lieber sich selbst und ihrem ‚natürlichen‘ Lauf zu überlassen als sich eigenständig darum zu kümmern, die ganze Situation nicht besser machen würde.
Einen Monat blieb Conall in Irland, um seine Familie unterstützen zu können. Saoirse kümmerte sich in dieser Zeit um die wichtigsten Belange in London, während er versuchte, in diese Lage irgendwie einen Lichtblick zu bringen. Wie zu erwarten gelang ihm das nicht wirklich. Körperlich erholte Colin sich zwar, aber die seelischen Wunden, die der Tod seiner Mutter verursacht hatte, waren sogar nach außen hin zu erkennen. Wie gern hätte Conall seinem kleinen Bruder damals gesagt, dass alles gut werden würde, dass er nicht weinen musste und die schönen Momente in Erinnerung behalten sollte, doch das war leichter gesagt als getan. Wer würde schon einfach so kurz nach dem Tod eines geliebten Menschen über einen solchen Verlust hinwegblicken und sich an den guten Erinnerungen erfreuen können? Es galt schließlich zuerst, den Verlust zu verarbeiten und das würde seine Zeit brauchen.

Als Conall nach London zurückkehrte, tat er dies nur widerwillig, schließlich regte sich in ihm nach wie vor die begründete Befürchtung, dass Colin in der Situation wie sie nun Zuhause entstanden war, nicht gut aufgehoben war, doch was sollte er tun? Er war schließlich selbst gerade am Anfang seiner Karriere, musste sein Studium beenden und dann erst konnte er wirklich Fuß fassen. Vielleicht hätte er sich doch mehr darum kümmern sollen – zumindest hatte er sich das im Nachhinein eingeredet -, doch zum damaligen Zeitpunkt hatte er sich nicht in der Lage gesehen, mehr tun zu können, als er getan hatte.

Saoirse war ihm in der folgenden Zeit eine willkommene Unterstützung. Sie schaffte es, ihn nicht nur abzulenken, sondern auch seine Aufmerksamkeit wieder auf sein Studium zu konzentrieren. Natürlich schwelte im Hintergrund noch weiterhin die Traurigkeit und auch die Sorge um seinen kleinen Bruder, doch die zunehmenden Anstrengungen, die sein Studium von ihm forderten, schafften es, seine Gedanken so sehr in Besitz zu nehmen, dass er besagte Sorgen geflissentlich auszublenden vermochte.
Im Verlauf seiner weiteren Studienzeit begann er immer mehr praktische Erfahrungen in der medizinischen Arbeit zu sammeln und die Freude, die er daran hatte, bestätigte ihn nur noch mehr in seinem Entschluss, Kinderarzt zu werden. Er kümmerte sich gern um die Kleinen, schien ein Gespür für sie zu haben, ohne dass man überhaupt genau sagen konnte, woher er dieses hatte. Gewissermaßen stellte er einen Ruhepol für die kleinen Patienten dar, wenn diese sich berechtigterweise vor dem Arztbesuch fürchteten und um diesen Ruhepol waren Kinder sowie Eltern überaus froh.

Im Jahre 2010 war es schließlich soweit und er erhielt mit seiner Approbation und seiner vollendeten Dissertation auch seinen Doktortitel. Und in dem Moment, als ihm die Urkunde überreicht wurde, führte ihm dies vor Augen, was er in den vergangenen Jahren bereits geschafft hatte. Er konnte sich endlich Arzt nennen, auch wenn mit seiner Facharztausbildung noch einiges an Arbeit vor ihm lag. Doch für den Moment hatte er seinen ersten wirklich großen Meilenstein erreicht und das musste gefeiert werden. Auch Saoirse stand inzwischen als arbeitstätige Biologin mit beiden Beinen im Leben und das bedeutete für sie Beide, einen weiteren großen Schritt zu tun, der eigentlich schon lange überflüssig war.
Am Morgen nach den Feierlichkeiten wachten sie nicht nur mit dem Kater des Jahrhunderts auf, sondern zudem als Frischverlobte und Saoirse somit mit einem silbern schimmernden Ring am Finger. Noch bevor Conalls Facharztausbildung beginnen sollte, waren die Hochzeitsvorbereitungen in vollem Gange, schließlich hatten sie in ihrer Beziehung bereits lange genug gewartet und bevor der Ernst des Arbeitsalltags losgehen sollte, wollten sie sich diesen Schritt in die offizielle Familiengründung gönnen. Die Hochzeit fand im Sommer statt, in der irischen Heimat auf dem Anwesen der Familie Folan. Obwohl alles recht kurzfristig geplant worden war, war das Fest groß, fast größer als Conall es sich gewünscht hätte, doch nichts hätte an diesem Tag seine Stimmung trüben können. Und nichts und niemand hätte schöner sein können als seine Braut, seine Saoirse.

Keine Woche später befanden sie sich allerdings bereits wieder auf dem Weg nach London. Die Flitterwochen wollten sie nachholen, doch für Conall hieß es nun erstmal, sich seiner Ausbildung zu widmen. Fünf Jahre sollte er brauchen, um sich letztendlich als Facharzt für Kinderheilkunde bezeichnen zu können. Doch entgegen seiner Erwartung sollte alles anders kommen…

Etwas über ein Jahr hatte er bereits hinter sich gebracht, als seine Frau ihm mit Freudentränen in den Augen den positiven Schwangerschaftstest vor die Nase hielt und ein darauffolgender Besuch beim Frauenarzt bestätigte die frohe Kunde. Die junge Familie sollte bald schon wachsen und um ein neues Mitglied bereichert werden. Doch aus irgendeinem Grund schien das Schicksal der Familie in glücklichen Momenten gerne einen Dämpfer zu verpassen. Die Monate vergingen und Saoirses Bauch nahm stetig an Fülle zu, als sie sich eines Nachmittags bei ihrem Arzt wiederfand, um einem ständig wiederkehrenden Kopfschmerz nachzugehen. Zuerst erzählte sie ihrem Gatten nichts, doch je mehr Ärzte ihr die Diagnose bestätigten, desto weniger sah sie sich in der Lage, Conall noch weiter im Glauben zu lassen, alles wäre bei bester Ordnung, denn das war es nicht. Der Tag, an dem Saoirse ihm schließlich erzählte, dass sie einen Hirntumor hatte, warf Schatten über die zuvor noch glücklichen Aussichten. Fast hätte er es für einen schlechten Traum gehalten, wollte sich kneifen, um aus diesem Albtraum zu erwachen, doch es gab kein Erwachen, denn das war die Realität und diese sah nicht gerade rosig aus.
Die Ärzte stellten das junge Ehepaar vor eine Entscheidung – würden sie sofort mit der Behandlung beginnen, hätte sie relativ gute Chancen auf eine Genesung, doch das würde bedeuten, dem Kind, das in Saoirses Bauch heranwuchs das Leben zu nehmen, noch bevor dieses erst richtig begonnen hatte und das konnte keiner von Beiden übers Herz bringen. Sie entschieden sich also für das Kind und somit auch für das wachsende Risiko, dass ihnen von nun an nur noch begrenzte gemeinsame Zeit zur Verfügung stehen könnte. Doch der Gedanke an das weitere Familienmitglied, das sich bald zu ihnen gesellen würde, vermochte es trotz aller Widrigkeiten ihnen die Hoffnung und den Mut zu geben, weiterhin mit einem Lächeln auf den Lippen durch den Tag zu gehen. Es war schwer, ja, aber es war nicht unmöglich.

Keine zwei Monate bevor das Kind schließlich kommen sollte hieß es aber, noch ein Mitglied in die Familie zu begrüßen, kein neues zwar, aber dennoch ein ebenso willkommenes. Wie Conall erwartet hatte, hatte sich die Situation Zuhause keineswegs ins Positive entwickelt, was Conalls kleinen Bruder schließlich dazu getrieben hatte, sich mit ihm in Verbindung zu setzen und ihn darum zu bitten, ihn bei sich wohnen zu lassen. Andernfalls wäre es vermutlich zu einer Eskalation gekommen, die alle Seiten als überaus unzufriedenstellend empfunden hätten. Also waren sie kurz darauf zu Viert.

Am 09. August des Jahres 2012 wurde die kleine Darcy May Folan geboren, genau an dem Tag, an dem vier Jahre zuvor Colins Mutter von ihnen gegangen war. Es war ein Tag der Freudentränen aber auch der Trauer. Trauer um den geschehenen Verlust, Trauer oder vielmehr Sorge auch um den möglicherweise kommenden. Natürlich ging Conall nicht von vornherein davon aus, dass Saoirse es nicht schaffen würde, doch die Chancen standen denkbar schlecht, obwohl sie keine Zeit verschwendeten, um die Therapie zu beginnen.
Die folgenden Monate stellten sich als überaus nervenaufreibend heraus. Conall hatte sich nicht nur um seine neugeborene Tochter zu kümmern, sondern auch um Saoirse, die zwar äußerste Stärke bewies, aber dennoch kürzertreten musste. Und natürlich war da auch noch Colin, der sich zwar entgegen Richards Erwartungen als durchaus anständig erwies und keinerlei größere Probleme heraufbeschwor, der aber dennoch ein gerade fünfzehnjähriger Jugendlicher war und somit keineswegs sich selbst überlassen werden konnte. Es war absehbar, dass Conall seine Ausbildung für eine Weile auf Eis legen musste, anders wäre die gesamte Situation keineswegs zu bewerkstelligen gewesen. Und trotz allem wurde es nicht besser. Saoirses Therapie schlug nicht an, zeigte kaum Wirkung und schließlich Grund zur Annahme, dass keine Besserung mehr eintreten würde. Letztendlich entschieden sie sich in Absprache mit den Ärzten dazu, die Behandlung einzustellen und Saoirse die Zeit, die sie noch hatte, so angenehm wie möglich zu gestalten. Trotz des nahenden Abschieds gestalteten sich diese letzten paar Monate als welche der schönsten, die sie je hatten. Conall nahm seine Frau, Colin und Darcy für einige Tage sogar mit auf einen Kurzurlaub, um sein Versprechen einzulösen, mit Saoirse auf Flitterwochen zu gehen, wenngleich sich diese denkbar unkonventionell gestalteten.
Diese letzten Monate hatten Saoirse auch ein außerordentliches Band zu Colin aufbauen lassen. Durch ihre mütterliche Art hatte sie ihm ein Stück weit die fürsorgliche Zuneigung geschenkt, die ihm seit dem Tod seiner Mutter verwehrt gewesen war. Doch allzu schnell endete diese schöne Zeit für die kleine Familie. Am 02. Februar des Jahres 2013 verstarb Saoirse Folan und hinterließ eine entsetzlich große Lücke, bei der Conall bezweifelte, dass sie je wieder gefüllt werden konnte. Aber trotz allem, trotz der Trauer, die ihn in manchen einsamen Nächten zu zerfressen drohte, trotz des unsagbaren Schmerzes, der mit dem Verlust einherging, blieb er stark. Er machte weiter wie er es Saoirse versprochen hatte. Er blieb stark für sie, für Darcy und für Colin. Gerade jetzt in dieser Zeit war Stärke das wohl einzige, was ihn noch über den Fluten halten konnte.
Und im Sommer des gleichen Jahres nahm er seine Ausbildung wieder auf, ließ sich von der nagenden Traurigkeit nicht beirren. Sein Ehrgeiz war nach wie vor vorhanden, wenn nicht sogar noch stärker als zuvor und seine Zielgerichtetheit unverändert.

Das Jahr 2016 stellte schließlich das Ende seiner Facharztausbildung dar. Darcy zählte inzwischen vier Jahre und Colin hatte die Schule bereits beendet und widmete sich einem Philosophiestudium. Als Conall recht bald darauf eine Anstellung in einer Gemeinschaftspraxis für Kinderheilkunde fand, schien sich alles doch irgendwie recht gut gefügt zu haben. Die Familie mochte aus einer gewiss unorthodoxen Zusammenfügung bestehen und es mochten auch immer wieder Schwierigkeiten auftreten, doch bisher hatte es nichts gegeben, das sich nicht hatte bewerkstelligen lassen und wenn sie es bis hierher geschafft hatten, warum dann nicht auch weiter?



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Ich bin in einer Gemeinschaftspraxis als Kinderarzt tätig."


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Man hat mir bereits des Öfteren beteuert, ich sähe einem gewissen Mr. Jack Lowden recht ähnlich. Um ehrlich zu sein bin ich nicht sonderlich gut darin, dergleichen zu beurteilen, also vertraue ich in dieser Hinsicht lieber den Eindrücken meines Umfelds."


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
“Es gibt durchaus Jemanden, der mich sicherlich erwarten wird, doch direkt auf ein Gesuch melde ich mich nicht, nein.“


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
london bridge is falling down


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#366

RE: » welcome to london

in »application« 15.04.2019 19:45
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge

Einen wunderschönen Abend

Ich muss sagen, dass mich deine Bewerbung wirklich ziemlich umhaut. Man kann ohne Zweifel sehen, wie viel Mühe du dir mit dem Charakter gegeben hast.
Außerdem bin ich mir sicher, dass dieser Jemand, der dich erwartet gewiss ebenso erfreut sein wird! [wer könnte das nur sein ]
Aber was soll ich noch groß sagen?
Der Avatar ist dir reserviert, das Regelpasswort hat vollkommen gestimmt und dass ich deine Geschichte, obgleich herzzerreißend, genial finde, weißt du ja bereits.
Ich hoffe also, dass du dich direkt in die Anmeldung schwingst und deinen Bruder nicht länger warten lässt.

Liebe Grüßy, Icky





"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#367

RE: » welcome to london

in »application« 15.04.2019 19:51
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 







"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#368

RE: » welcome to london

in »application« 16.04.2019 13:05
von Jay Lynx
avatar

Tadaaaa! Da ich Mittagspause habe... nutze ich die Gunst der Stunde und werfe meine Bewerbung schon mal rein und der Rest folgt später.


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
Jay (Jaden) Lynx


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
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Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
Er ist Engländer, in London geboren und hier aufgewachsen. Seine Familie betreibt seit Jahrhunderten ein Bestattungsinstitut der Superlative, darum ist der junge Mann finanziell abgesichert, aber als einziger Spross der Familie Lynx soll er das Institut später übernehmen und jetzt kommt der creepy Teil: Er hat da tatsächlich Bock drauf, denn bei Jay ist irgendwas nicht richtig im Kopf. Ob seine Eltern ihn mal vom Wickeltisch haben fallen lassen oder er zu oft seinen Kopf irgendwo angeschlagen hat... werden wir wohl nie erfahren, Fakt ist, dass er nicht mehr ganz dicht ist. Dennoch ist er sehr humorvoll und liebt es zum Lachen gebracht zu werden. Dafür revanchiert er sich, was natürlich situationsabhängig ist. Zudem steht er voll auf Butterkekse, weshalb er backen kann und aus einem Scherz heraus seine Kekse immer die Form von Knochen haben, die in einer Urne aufbewahrt werden. Die Toten im Institut betitelt er als "Gäste".
Tja, was fehlt denn noch? Ach so ja. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass Jay ein Partyboy ist und Extremsportarten liebt. Von Surfen, Fallschirmspringen, Bungee Jumping ist alles dabei, was das Herz eines Adrenalinjunkies höher schlagen lässt. Gerade jetzt, tobt er sich noch mal so richtig aus und reist jeder fetten Party hinter her. Zum Beispiel befindet er sich just in diesem Moment auf dem Coachella Festival in den Staaten. Wer mit ihm befreundet ist, erlebt ein Abenteuer, die einer Achterbahnfahrt gleicht. Doch das ist auch sein Manko! Weil er immer gut drauf ist, kann man mit ihm keine ernsten oder sinnvollen Gespräche führen. Wenn man sein Herz ausschütten möchte, wird man von ihm nie Ratschläge hören. Das bedeutete nicht, dass er dich nicht mag, aber er lässt diese Art von Nähe nicht zu. Viele spekulieren, dass ihn das Geschäft der Toten doch psychisch mehr belastet als er zugibt. Und wer weiß? Vielleicht haben diese Leute sogar recht? Vielleicht möchtest du das herausfinden? Oder doch lieber schlicht sein Partybegleiter sein? Denn er kennt jeden und ihn kennen alle, da er all seine Eskapaden natürlich auf Instagram festhält, was ihm eine Vielzahl von Follower beschert hat, was seltsamerweise den Ruf des Bestattungsinstituts nicht schadet, sondern von seinen Eltern geschickt als Marketinginstrument im Unternehmen implementiert wurde.
Man könnte ihn durchaus zu den Rich Kids zählen, aber er verhält sich nicht unbedingt wie ein Kind der Higher Class. Zudem ist ihm egal, welche Gesellschaftsschicht seine Freunde entstammen, da sind ihm Vertrauen, Loyalität und der Spaß wichtiger. Schließlich lebt man nur einmal.



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
Student & Sohn


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
Jay Alvarrez


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
Nein & Nein


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
Alistair war da


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 16.04.2019 14:49 | nach oben springen

#369

RE: » welcome to london

in »application« 16.04.2019 14:49
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Einen wunderschönen guten Tag mein Lieber!
Zunächst einmal bitte ich die lange Wartezeit zu entschuldigen. Da ich dich nun aber auch nicht noch länger warten lassen wollte, hat PB sich kurz ganz klammheimlich in der Arbeit aufs Forum geschlichen, schließlich wirst du ja schon sehnsüchtig erwartet und sollst hier nicht noch länger vor geschlossenen Toren versauern müssen
Da dein Avatar für dich reserviert ist, der Name noch frei und das Regelpasswort gestimmt hat, bleibt mir nun also nichts mehr weiter übrig, als dich in unsere Anmeldung zu bitten. Wir sehen uns dann auf der anderen Seite.
Herzlichste Grüßlein,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#370

RE: » welcome to london

in »application« 16.04.2019 16:18
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


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#371

RE: » welcome to london

in »application« 16.04.2019 17:07
von
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Well, then..


Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
"Aislin Fawkes"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
"Siebenundzwanzig"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
"Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß! Alles hat seine guten Seiten! Jedes Verhalten seinen Sinn. Aber wenn du dich nerven, angreifen oder runter ziehen lässt, dann nur, weil du es zugelassen hast! Wieso regst du dich denn über Dinge auf, die du nicht ändern kannst, wenn du stattdessen glücklich und dankbar für andere Dinge sein könntest? Sei positiv!" - "Das ist eben nicht immer so einfach.." - "Doch! Kommt nur darauf an, ob du dich dafür entscheidest!"
Die junge Frau, die an der Haltestelle neben den beiden Klatschtanten gestanden und das Gespräch zwangsläufig mitverfolgt hatte, grinste in sich hinein und dachte sich ihren Teil. Dann sah sie dabei zu, wie die Fremden ihre verdammt positiven Yoga-Matten unter den Arm klemmten und in den Bus einstiegen. Vermutlich auf dem Weg in eine bessere Welt...

Wäre Aislin schon früher klar gewesen, wie einfach es sein konnte, hätte sie in den letzten Jahren vielleicht auch andere Entscheidungen getroffen. Irgendwo war sie falsch abgebogen. Und trotzdem nicht zwingend unglücklich mit dem Ergebnis.
Aus Gründen, die die meisten anderen Menschen weder als besonders clever, noch nachvollziehbar einstufen würden, ließ sie schon mit siebzehn ihre Familie, an der objektiv betrachtet nichts auszusetzen war, hinter sich, wählte einen fragwürdigen Freundeskreis und noch fragwürdigere Methoden, um an Geld und über die Runden zu kommen.
Mit der Zeit mauserte sich der naive Haufen zu etwas, das man nach bestem Gutdünken und mit einem zugedrückten Auge eine 'organisierte Bande' nennen konnte. Letztendlich waren die Deals, die sie an Land zogen, nur die Drecksarbeit für die größeren Jungs. Es war leicht, sie mussten die gestreckten Drogen nur von A nach B bringen, ohne dumme Fragen zu stellen. Und natürlich, ohne sich erwischen zu lassen. Für Ash war die Sache spätestens jetzt keine große Party mehr, immerhin wollte sie nicht ewig der kleine Gauner bleiben. Leider sahen ihre Kollegen das weniger ernst und dachten, es sei okay, den Stoff auch mal selbst zu testen. Würde bestimmt nicht auffallen, wenn etwas fehlte. Was sollte schon passieren.
Als sie dazu stieß, fand sie ihre Freunde vollkommen zugedröhnt vor - von der Lieferung hatten diese in ihrem Leichtsinn nur leere Tüten übrig gelassen. Und damit definitiv mehr als eine Kostprobe gestohlen. Aus Angst vor den Konsequenzen packte Aislin noch am selben Abend ihre Sachen, nahm dabei auch eine recht große Menge Bargeld - den Lohn der letzten Tour - mit, und stieg in den erstbesten Zug, der sie in eine andere Stadt brachte. Dort versuchte sie auf die altbewährte, fast ehrliche Weise ihr Glück. Bis sie erneut zwischen die Fronten geriet.
Wie sie dabei in einer Diebesgilde landen und die Leute dort von ihren mehr oder weniger vorhandenen Qualitäten überzeugen konnte, würde sie heute eher als einen sonderbaren Zufall bezeichnen. Acht Jahre mochte das jetzt schon her sein.. Zwischenzeitlich konnte sie den kriminellen Aktivitäten entsagen und ein halbwegs normales Leben beginnen. Ihre leibliche Familie hat sie seither nicht wieder gesehen, zählt stattdessen andere zu ihrem engsten Kreis.
Wie gesagt, irgendwo, irgendwann war ihr die Lage entglitten. Vielleicht war das mit den Entscheidungen ja doch nicht ganz so einfach. "

Einzelheiten werden intern noch ausgetüftelt.


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
"Aushilfe und eventuell noch andere Nebenjobs"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
"Willa Holland"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
"Ichabods Nachtigallen und Emilias Mitarbeiter"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
"Emilia hat es sich gekrallt"


Admin Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 16.04.2019 17:14 | nach oben springen

#372

RE: » welcome to london

in »application« 16.04.2019 17:17
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Und da ist sie ja schon.

Ich freue mich wirklich schon sehr darauf, dich in London begrüßen zu können. Selbstverständlich müssen wir bis dahin noch die Meinung von @Ichabod Galloway abwarten, aber ich bin mir sicher, die werden wir recht zügig bekommen.
Bis dahin kann ich zumindest schon einmal sagen, dass deine Angaben korrekt sind, der Ava für dich reserviert und das Regelpasswort korrekt.

Für die Wartezeit lasse ich dir also erst einmal noch Tee und frisch gebackene Scones da.Dann geht sie hoffentlich noch schneller rum.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#373

RE: » welcome to london

in »application« 17.04.2019 00:49
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Grayson Weaver"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"21"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Viele Eltern kamen ihren Kindern wohl mit detaillierten Storys, über den Tag oder die Nacht, ihrer Geburt. Das Wetter war scheiße, die Sonne schien oder ein Stahlwoll-kackendes Buschkänguru hatte im Garten sein Unwesen getrieben. Meine jedoch konnten sich scheinbar nicht einmal an den Namen erinnern, den sie mir gegeben hatten. Tyler, Oscar, Timothy - sie hatten mich unter vielen Namen gerufen. Das Positive daran? Ich musste nie hören. Wenn es einmal ging: “Glen, pinkel nicht an Nachbars Rhododendron!”, dann fühlte ich mich halt nicht angesprochen. Ich meine, wer war dieser Glen und warum interessierten sie sich dafür, wo dieser hintoilettierte? Natürlich war ich nicht immer ein Wildpinkler, aber nebenan wohnte halt dieser miese Stinkepeter. Der typische 08/15 Nachbar, älterer Herr, mit halbglatze und riesen Brillengläsern, der immer etwas daran zu mäkeln hatte, wenn die Kinder aus der Nachbarschaft spielten und damit zu viel Lärm veranstalteten. Fehlte nur noch, dass er seine Schrotflinte zückte und auf einen schoss, wenn man mal ausversehen mit dem Fuß auf einem Millimeter seines Rasens stand.

Neben meinen verkorksten Eltern und dem grantigen Nachbarn, gab es allerdings auch noch meine ältere Schwester, meinen Zwilling und das kleine Rotzgör, dass aus dem Uterus meiner Mum purzelte, kurz bevor ihr Macker sie verlassen hatte. Das “Arschgesicht”, verkneife ich mir an dieser Stelle mal, aber er hatte ihr eh nicht gut getan.
Im Gegensatz zu meinen Eltern, waren meine Geschwister jedoch Alles für mich, auch wenn ich keine Gelegenheit ausnutzte, um ihnen auf die Nerven zu gehen und ihnen Streiche zu spielen. Natürlich benahm ich mich aber nicht nur daneben, wollte nicht alles auf meine ältere Schwester abwälzen und half natürlich wo ich nur konnte. Ebenso strengte ich mich in der Schule an. Zwar war ich auch dort ein Kasper und dauernd nur am Späße machen, aber wenn ich sah, wie meine Eltern drauf waren und was sie aus sich gemacht hatten… So wollte ich nicht werden. Einerseits wollte ich aber auch nicht die Mühen meiner Schwester mit Füßen treten. Ich konnte mir nur grob vorstellen, was sie alles auf sich genommen hatte, um uns zu versorgen und ein gutes Leben zu ermöglichen, auch wenn es eigentlich gar nicht ihre Aufgabe hätte sein sollen, sondern die unserer Eltern.
Neben meinem Clowns-Image, steckte ich also auch meine Nase in Bücher und lernte für die Schule, half meiner Schwester, half meinen Geschwistern und…. hatte trotz gutem Abschluss keine Ahnung was ich machen wollte.

So war ich, nachdem ich meinen Abschluss in der Tasche hatte, in einem Kino gelandet… Verkaufte Tickets, verkaufte Popcorn, einfach nur um irgendetwas zu machen, Geld zu verdienen und nicht Zuhause zu sitzen, um mir Gedanken darüber zu machen, was ich mal werden wollte. Damit wäre immerhin auch keinem geholfen.

[Tbc…]"



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Mitarbeiter in einem Kino"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Dylan O´Brien (für mich reserviert)"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Das da <3
Probepost wird nach Bewerbung entschieden >.<"



Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"{Alistair hat es}"


Olivia Weaver is head over heels for this!
Olivia Weaver is as happy as a hippo
Olivia Weaver findet Erdbeerkäse hat viele Vitamine!
Olivia Weaver stirbt gerade vor Lachen
Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 17.04.2019 07:46 | nach oben springen

#374

RE: » welcome to london

in »application« 17.04.2019 07:51
von Alistair McCallum | 1.117 Beiträge

Einen wunderwunderschönen guten Morgen mein Lieber!
Da hast du uns wohl zu einer Zeit erwischt, in der wir schon friedlich in unseren Bettchen geschlummert haben, jetzt nach dem Aufstehen will ich mich aber gleich um deine Bewerbung kümmern. Ich finde deine Geschichte wirklich sehr schön formuliert und da der werte Dylan für dich reserviert war, der Name noch frei ist und auch das Regelpasswort gestimmt hat, bekommst du von mir schon einmal das OK.
Nun markiere ich dir aber noch unsere herzallerliebste @Olivia Weaver schließlich hat sie in dieser Sache das letzte Wörtchen in der Hand. Hierbei möchte ich dich natürlich um etwas Geduld bitten, schließlich ist es noch recht früh, da müssen wir alle erst richtig wach werden, aber ich bin mir sicher, sie wird ganz bald von sich hören lassen.
Bis dahin noch etwas Verpflegung
*schiebt einen Teller voll Kekse hin*
Ich wünsche einen angenehmen Tag und herzlichste Grüße,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#375

RE: » welcome to london

in »application« 17.04.2019 09:18
von Olivia Weaver | 24 Beiträge

Ahhh, love it

Aber das weißt du ja schon längst ich brauche keinen Probepost, danke fürs verlinken @Alistair McCallum ich freu' mich schon total mit dir hier ein wenig Schabernack zu treiben





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