• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •

#331

RE: » welcome to london

in »application« 07.04.2019 13:00
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#332

RE: » welcome to london

in »application« 07.04.2019 22:07
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
Nathaniel Donovan


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"30 y.o"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

Nates schatten werfende Lebensgeschichte könnte man wohl als eine der schicksalhaftesten deklarieren, die es auf der weiten Welt überhaupt gäbe. Denn hineingeboren wurde er zwar zunächst in eine normale bürgerliche Familie Englands, doch schon als Kleinkind in die Obhut einer um weitaus mehr berüchtigten Familie gelegt, deren Name eines jeden Londoners Geschäftsmannes auf der Zunge liegt! Denn mit jungen Drei Jahren geriet seine leibliche Familie, an die Nathaniel weder Erinnerungen hegt noch Habseligkeiten besitzt, in die Abgründe der nächtlichen Geschehnisse Londons und machten kurz darauf kühne Bekanntschaft mit denen dort im Untergrund herrschenden Ungetümen, die über jeden Schachzug im Dunklen die Augen bewahrten. Die Reihe an Ereignissen, die ab diesem Zeitpunkt los getreten wurden, führten zu dem tragischsten Unglück, das einem so jungem Kind überhaupt passieren konnte. So verlor Nathan seine Eltern an die gierigen Klauen der schattenhaften Gestalten und fand sich allein und verlassen in der weiten grauen Welt wieder, allerdings mit einer fremden Hand, die nach ihm ausstreckte, ihn zu führen versuchte. Doch so warm diese Hand sich auch anfühlte, so freundlich das Lächeln des Gesichtes gewesen war, in dem dieses kleine Blaue Augenpaar blickte, so gehörten all diese im Zwielicht erschienen Erlebnisse zu der schicksalhaften Person, der man absoluter kälte, höchste Disziplin und den klügsten Kopf des Baugeschäfts nachsagt: Ohdran Donovan, der wortwörtliche Herrscher der weitreichendsten Baufirma Londons bis über ganz England, renommierter Geschäftsmann in der Öffentlichkeit weißer Westen und Stratege vom tiefstem Herzen! Genau in dessen nachsichtiger Obhut fiel Nate und wuchs zunächst als dessen alleiniger (Adoptiv-) Sohn auf, beinahe oder gar augenscheinlich genauso, wie es jedes andere Kind auf der Welt täte. Allerdings durchzog sich in seiner von da an relativ ruhigen Kindheit ein roter Faden, in dem heraus stach, dass eine Menge Bürden auf seinen kleinen Schultern liegen würden, die ihr eines Tages durch seine nun strengen aber fürsorglichen Erziehung meistern sollte, ehe er mit den Schatten Seiten seines Pflegevaters konfrontiert werden sollte. Denn neben den Geschäften, die am hellen Tage und im Büro abgeschlossen wurden, bot die Firma auch die Möglichkeit an, ungewöhnlichere zumeist Illegale Nebendienstleistungen in Anspruch zu nehmen- auf die nur bestimmte zwielichtige Personen Anspruch haben! Dieses auserkorene Schicksal jene Leistungen einst selbst auszuführen als auch in der Firma selbst zu leiten wurde aber nicht nur Nate aufgebürdet, sondern auch seiner jüngeren (Stief)-Schwester, die das Licht der Welt erblickte, als er grade 5 Jahre alt wurde. Zwar war diese die wahre leibliche Tochter Ohdrans, allerdings wurde keiner von ihnen beiden bevorzugt noch schwerer bestraft, stattdessen wurde ihr gemeinsames Band immer wieder bewusst auf die Probe gestellt und gezielt verstärkt, denn die Familie, so hieß es, stand an allererster Stelle. Je älter Nathaniel wurde, desto bewusster wurden ihm aber diese in den dunklen Ecken abgeschlossenen Verträge, die im geheimen besprochenen Abmachungen und schweren Schicksalsschläge, welche die Menschen um ihn herum ereilten. Desto schneller kam auch der entscheidende Schlag, dass er von der Sonnenseite des Lebens in all diese in die Tiefe führenden Geschäften gezogen wurde, so dass er nicht länger ein lernender Beobachter war, sondern ein fester Teil dessen wurde. Denn nach Abschluss der Schule wurde er direkt in die Planungen seines Pflegevaters einverleibt und schritt damit stückchenweise in die von Ohdran vorherbestimmten Fußstapfen seiner selbst! Teil dessen war es, Nathan hoch gesteckt zu etablieren, weshalb er an der Uni von London zu studieren begann, um dann die auserkorene Karriere Leiter des vorgeschriebenen Berufes hinauf zu schnellen! So gesprochen und wie auf Wunsche des Vaters befolgt, schloss Nate sein Architektur Studium ab, wurde mit offenen Armen in das Familienunternehmen aufgenommen und errang im Laufe der Zeit die Stellung der rechten Hand seines Vaters, während er selbst und seine Schwester um das Erbe als CEO buhlen, denn auch sie etablierte sich in den Reihen der Geschäftswelt!



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
Chief Operating Officer von New Vision Constructions (NVC)


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
Scott Eastwood, wurde mir reserviert.


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
Nein, kein Gesuch- kein PP!


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
Harrison hat es


Admin Harrison McAvoy kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 07.04.2019 22:10 | nach oben springen

#333

RE: » welcome to london

in »application« 07.04.2019 22:31
von Harrison McAvoy

| 443 Beiträge

Guten Abend Nathaniel

Schön das du hier aufgetaucht bist, es freut uns einen potenziellen Erben einer der mächtigsten Baufirmen in England begrüßen zu dürfen.
Also dein Name war frei und gehört dir ebenso der Avatar der ja für dich reserviert war. Das Passwort hat auch gestimmt.
Weswegen ich dich bitten kann in die Anmeldung zu hüpfen deine Koffer werde ich über den Zaun und hole dich dann drüben ab

Liebste Grüße Harrison


When the sharpest words wanna cut me down i'm gonna send a flood, gonna drown them out


i am brave, i am bruised i am who i'm meant to be this is me

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#334

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 08:06
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#335

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 18:49
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Anatolia Giorgia Bianchi"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
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Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

"Anatolia Giorgia Bianchi, wurde am 19. März.1984 im schönen Caltanisseta, in Sizilien, geboren. Als Jüngste von 6 Kindern und einziges Mädchen war das Leben nicht immer leicht, ihre Eltern Alessandro und Giorgia Accardo, waren jedoch sehr froh das nach 5 Jungs ihre Prinzessin zur Welt gekommen war.
Ihr Vater, entstammt einer langen Dynastie einer Familie welche in die Mafia verwickelt ist, demnach gibt es einige Dinge auf die Alessandro bei der Erziehung seiner Kinder wert legte.
Auch wenn er den Sturen Kopf und die Wildheit seiner Tochter liebte, so versuchte er sie stets zu zügeln, damit er die für die Familie angebrachten Manieren beibringen konnte.Aber natürlich war das Mädchen auch der Liebling ihres Vaters und auch wenn ihm die Familiengeschäfte sehr wichtig waren so wollte er sein kleines Mädchen von all dem fern halten, weswegen er sie auf eine Katholische Mädchenschule schickte, aber dazu später mehr. Mit 5 Brüdern an ihrer Backe musste die junge Anatolia schon früh, Durchsetzungsvermögen entwickeln, meistens wurde sie nämlich in Watte gepackt. Jedoch wollte sie lieber, mit den Jungs Fußball spielen als Teeparty mit ihren Puppen, sie war eben ein vollkommener Wildfang. Sie konnte nichts mit dem typischen Mädchen spielen anfangen, vielleicht lag es auch daran das sie eben nur Brüder hatte umso älter sie wurde umso mehr verstand sie jedoch das, es einen Unterschied in der Familie zwischen ihr und den Jungs gab, denn diese hatten weitaus mehr Freiheiten als sie.

Anatolia wuchs in einer Familie auf, in einem Umfeld, das seine eigene Gesetze machte, die moderne Welt wurde außen vorgelassen, es wurde danach gelebt wie das Oberhaupt der Familie entschied und das war ihr Großvater, Giovanni, dieser hatte eine fast schon mittelalterliche Einstellung zum Leben. Denn er war auch derjenige, welcher schon nach späteren potenziellen Ehepartnern für seine Enkelin Ausschau hielt, als diese erst 4 Jahre alt war.
Giovanni Accardo hatte immer einen Plan im Leben, zu diesem gehörte es eben auch die Familie erfolgreich weiter zu führen, also sollte seine Enkelin möglichst Einflussreich heiraten. Die kleine Anatolia bekam von all dem noch nicht wirklich was mit. Als das Mädchen 6 Jahre alt war, wurde sie in die größere Stadt, Caltanisseta in der sie auch geboren wurde, auf eine Katholische Mädchenschule geschickt. Ihr Vater wollte das sie die beste Ausbildung bekam und das war eben dort möglich, für die kleine Anatolia war das Leben ohne ihre Familie zu Anfang sehr schwer. Lange Zeit dachte sie auch das sie weggeschickt wurde weil sie etwas falsch gemacht hatte, aber Kinder gewöhnten sich ziemlich schnell an neue Umstände und so hatte sie sich schon bald eingelebt und die ersten Kontakte geknüpft.

Wenn sie in den Ferien und an den meisten Wochenenden Zuhause war, erhielt sie eine sehr strenge Erziehung, sie lernte Dinge die auf das spätere Leben als Ehefrau vorbereiten sollte. Jedoch als sie noch so klein war empfand sie es einfach als Spaß, mit ihrer Mutter zu Kochen, Nähen und ihr beim führen des großen Haushaltes zu helfen.
Erst mit ungefähr 12 Jahren bekam sie mit, das sie bereits an jemanden Versprochen war um ihn nach ihrem Abschluss mit 16 Jahren zu Heiraten. Das lies das kleine Kartenhaus in welchem sie lebte zusammen fallen, sie hatte so viele Pläne für die Zeit nach ihrem Abschluss gemacht aber wie es schien hatte sie gar keine Wahl. Zum ersten Mal verstand Anatolia was es bedeutete Teil dieser Familie zu sein, hatte sie die Reden ihres Großvaters immer als die Worte eines alten zu stolzen Mannes abgetan.

Für viele mag die Vorstellung einer katholischen Mädchenschule seltsam sein, zu streng, zu verbohrt in ihren Ansichten und vielleicht klang es für den ein oder anderen auch so als würde man dort zu Dingen gezwungen die man nicht tun wollte. Das man dort glauben musste was man nicht wollte, aber Anatolia war schon immer sehr stark in ihrem glauben an Gott, sie glaubte nun nicht unbedingt an die Kirche, aber sie glaubte an Gott. Sie sprach so gut wie jeden Tag mit ihm, die Schule stellte sich als nicht so schlimm heraus wie sie den Ruf hatte, im Gegenteil. Es wurden viele Dinge angeboten welche den Alltag des Mädchens soviel bunter gestalteten als Zuhause, das einzige worauf sich Anatolia freute wenn sie nach Hause kam war ihr Nonna. Wenn man dort nun eine alte Frau in einem Schaukelstuhl erwartet hatte irrte man sich, ihre Großmutter war als Anatolia 12 Jahre zählte erst, 50 Jahre alt, sie hatte ihren Vater bekommen als sie gerade 16 Jahre alt gewesen war, kurz nach ihrer Hochzeit. Anatolias Vater war 22 gewesen als sie zur Welt kam, wenn man bedenkt das ihr voraus noch 5 Brüder kamen war ihr Vater auch noch sehr jung. Sicher wollte Anatolia mal Kinder haben aber doch nicht in diesem Alter.

Aber kommen wir zurück zur Schule bevor wir in unserer Geschichte weiter machen, die junge Anatolia nahm an vielen Angeboten teil, wie dem Schwimmkurs, dem Reiten oder auch dem Langstrecken lauf, sie wollte soviel Dinge wie möglich versuchen bis sie in 4 Jahren verheiratet werden würde. Die Schule gab ihr die Möglichkeit, sowie freie Zeit in der sie ein normales Mädchen sein konnte und Mut ihren Freundinnen in die Stadt durfte, zwar durften sie erst um 5 Uhr nach draußen und mussten pünktlich um 19 Uhr zum Essen da sein, wenn sie jedoch keinen Hunger hegten durften sie auch um 20.30 Uhr auf dem Zimmer sein und mussten direkt ins Bett. Das nahmen die Mädchen oft in Kauf um gerade im Sommer draußen die Zeit zu genießen, in Calanisseta, wurden sehr oft Feste gefeiert. Ihre Freundinnen, sie waren eine 5 köpfige Gruppe, wussten um das Schicksal von Anatolia und so hatten sie einen Pakt geschlossen, soviel Spaß zu haben wir nur möglich bis diese Heiraten musste. Für 12 Jährige Mädchen bedeutete dies, mit Eis an der Promenade sitzen und die Sonne genießen.

Anatolias Großmutter war schon immer anders gewesen zu ihr wie zu den Jungs, liebevoller. Sie Sprach viel mit ihr über das vergangene Leben und vor allem die Zeit vor und nach ihrer Hochzeit und irgendwann brachte ihre Großmutter es auf den Punkt, das man dieses Leben wenn man weise war nicht leben sollte. Anatolia hatte zunächst nie verstanden was sie meinte, sie dachte einfach ihre Großmutter läge im klinsch mit ihrem Großvater doch später stellte sich heraus das ihre Nonna nicht wollte das Anatolia ein Leben als "Gefangene" lebte denn von ihrem zukünftigen Verlobten und dessen Familie hörte man kaum etwas gutes.
Aber das lag noch in einiger Ferne, viel interessanter, war ein Wochenende das nach dem halbjährlichen Zeugnissen stattfand. Wie gewöhnlich hatten Anatolia und ihre Freundinnen dieses an der Strandpromenade verbracht, jedoch hatten sie heute beschlossen nicht schon um 19 Uhr sich auf dem Rückweg zu machen, sie wollten heute die ganze Nacht draußen bleiben wussten sie doch, das die Lehrer bis auf die Köchin und eine Hausdame alle aus waren. Köchin und Hausdame würden bei ihrer Pokerrunde sowieso keinen Rundgang machen also hatten die Mädchen beschlossen es zu riskieren und so kam es das sie zum ersten mal auf die Clique von Jungs trafen. Isabels Bruder gehörte dieser Clique an, sie waren alle schon einige Jahre älter als die Mädchen aber als Isabel kurz mit ihrem Bruder sprach machte man sich eben bekannt.

Die Jungs schienen nett zu sein, aber Nero, war derjenige den Anatolia nicht aufhören konnte anzustarren, sie hatte noch niemals jemanden gesehen dessen Augen wirkten als wären sie gemalt. Ihre Begegnung hatte nicht lang gedauert und er hatte sie auch kaum beachtet bis auf ein einfaches Hallo in die Runde, aber Anatolia entdeckte sich dabei wie sie öfter die Strandpromenade nach ihm absuchte, diese Begegnung hatte sie so gefesselt das Nero sogar einen Eintrag in ihr Tagebuch bekam an diesem Abend.
So sehr sie auch gehofft hatte ihn vor dem Sommer noch einmal zu sehen und tatsächlich sah sie ihn hin und wieder unter der Woche, nun wo sie intensiver darauf achtete und auch an den Wochenenden, sie hatte ihn eingehend beobachtet und studiert. Anatolia Girorgia Accardo hatte eine Schwärmerei für den älteren entwickelt, diesen Sommer hatte sie es bereut nicht doch schon etwas älter zu sein.

Der Sommer Zuhause war ruhig wie immer, Anatolia war ans Haus gefesselt, sie durfte nicht alleine nach draußen und wenn sie Ausflüge machten nur mit der Familie. Briefe die sie an ihre Freundinnen sendete wurden vorher von ihren Eltern kontrolliert so das auch keine vernünftigen Gespräche zustande kamen, die einzige Person mit der sie über ihre Wünsche und Sorgen sprechen konnte war wie gewohnt ihre Nonna. Eines Tages, es war ungefähr in der ersten Woche der Ferien waren alle ausgeflogen und nur sie und ihre Nonna waren zuhause, abgesehen von den Wachleuten um das Gelände herum, gerade zeigte ihre Nonna ihr wie eine gute Tunfischpasta gelang, mit echtem Tunfisch und nicht dem Zeug aus der Dose. Doch Anatolia war nicht an Ort und Stelle mit ihren Gedanken, sie hatte nur die Augen von Nero im Kopf, in sämtlichen Varianten, wenn er lachte, wenn er ruhig war, wenn er sich mit seinen Freunden anlegte aus Spaß. Ihrer Nonna war ihr Verhalten natürlich aufgefallen, sie fragte Anatolia was denn los wäre und das Mädchen sprang über ihren Schatten und erzählte ihrer Nonna was sie denn beschäftigte. Die Frau hatte sie damals mit einem wissenden Blick angeschaut den Anatolia erst zu deuten gewusst hatte als sie bereits die 20 erreicht hatte, damals war es für sie ein Rätsel gewesen. Ihre Nonna hatte sie gefragt ob sie einen Namen hatte, ob sie wisse wer dieser Junge ist und Anatolia gab Antwort.
Für einen Moment hielt ihre Großmutter inne, sie wusste wohl wen Anatolia meinte, ihre Nonna kannte die Familie. Die damalige Geste ihrer Nonna hatte sie verwirrt, hatte diese ihre Hand gegriffen sie gedrückt und gemeint das gleiche Seelen sich immer finden würden. Das Mädchen wusste damit nichts anzufangen und hatte sich einfach wieder ihren Träumereien hingegeben. Der Sommer zog sich unendlich und Anatolia war wohl das ein zigste Mädchen das sich nach der Schule sehnte, aber da war ja nicht nur die Schule sondern auch Nero, sie sehnte sich richtig danach in seine Augen zu sehen, sie hatte schon Angst das die Erinnerung daran verblasste.
Anatolia war ein junges Mädchen welches mitten in ihrer Entwicklung steckte, dies bedeutete das ihr Körper sich eben veränderte und diesen Sommer hatte sich einiges getan. Sie war gute 10 Zentimeter gewachsen, ihre Haare waren durch das tummeln am Pool und liegen in der Sonne heller geworden, ihre Haut dunkler und der entschiedene Faktor war wohl das sie für 13 Jahre eine beachtliche Oberweite bekommen hatte über Nacht.
Mädchen veränderten sich einfach über Nacht so war das nun einmal, man konnte das schon immer in den ganzen Filmen aus Amerika sehen, man ging als hässliches Entlein aus der Schule, Anatolia war nur noch nie wirklich hässlich gewesen, dann kam man wieder als wunderschöner Schwan. Wenn man das Mädchen draußen erblickte dachte man kaum sie wäre 13 da sie eben auch hochgewachsen war, ihre Endgröße sollte bei 1,75 liegen aber das wusste sie damals noch nicht und sie fand sich mit ihren 1,67 schon ziemlich groß.
In der letzten Woche der Ferien besuchte sie mit ihrer Nonna, ihrer Mutter, Tante und Cousinen den Gemüsemarkt in Caltanisseta, dem Ort an dem sie sein konnte wer sie sein wollte was nur noch eine Woche dauern würde. Sie fieberte diesem Tag echt entgegen. Der Tag in der Stadt war eher langweilig, zumindest die Morgenstunden, sie würden über Nacht bleiben wie sich herausstellte und erst am nächsten Abend zurück fahren.
Anatolia mochte ihre Cousinen nicht, sie spielten sich auf wie die perfekten Töchter, wie die perfekten zukünftigen Ehefrauen, sie schienen mit den Traditionen kein Problem zu haben. Ihre Tanten mochte sie genau so wenig da sie ständig an ihr herum mäkelten, sie wäre zu dünn, zu schlaksig und ihr Gesicht wäre formlos.
Ihre Großmutter versicherte ihr das es nicht so war und sie wunderschön war, dieser Trip war nur gut weil ihre Nonna dabei war, zumindest empfand Anatolia das so.
Während das junge Mädchen sich also einen Vortrag über Zuckerrüben anhörte und dabei fast einschlief, wurde ihre Aufmerksamkeit auf den Brunnen gezogen, sie hatte jemanden rufen hören nicht nach ihr aber es hatte dennoch ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen, denn dort am Brunnen saß Isabels Bruder und wenn dieser hier sein musste, dann vielleicht auch Er?
Sie war plötzlich hellwach, richtete sich ihr Kleid und ihre geflochtenen Haare die mittlerweile fast bis zu ihrer Hüfte reichten, ihre Großmutter bekam das durchaus mit und ein schmunzeln lag auf den Lippen der älteren Frau während sie dem Marktverkäufer um Auskunft über seine Tomaten Fragte.

Wie aus dem Nichts, als wäre die Welt angehalten betrat Nero die Bildfläche für Anatolia war es als würde die Welt viel langsamer gehen in Zeitlupe, er sah wahnsinnig gut aus, noch besser als an dem Tag als sie ihn zuletzt gesehen hatte. Es war der Tag gewesen an dem die Mädchen nach Hause gefahren waren, sie wohnten alle nicht hier, Nero hatte ihr einen schönen Sommer gewünscht, naja er hatte alle einen gewünscht so in die Runde, aber dennoch. Es war eine direkte Anrede irgendwie und sie hatte ihm, der Gruppe, einen schönen Sommer gewünscht dann waren sie alle auseinander gegangen.
Jetzt stand er da und sie schmolz fast dahin, erst eine Hand auf ihrem Rücken holte sie zurück, ihre Großmutter drückte sanft in ihr Kreuz um ihr zu bedeuten gerade zu stehen, dann hatte sie Anatolia zugeflüstert, das sie nicht starren sollte, am besten sollte sie ihn gar nicht beachten, Nero würde sie beachten.
Anatolia hatte sich gefragt was ihre Großmutter gemeint hatte, als diese aber mit ihrem eleganten Gehstock ihrer Cousine Amalda ein Bein gestellt hatte und diese geradewegs auf den Käfig der Hühner gefallen war. Holt war gesplittert, Gekreische kam auf, Hühner flogen durcheinander. Anatolia war einen Moment Geschockt von dem Bild was sich ihr Bot, wie Amalda auf dem Boden zwischen den Hühner und Stroh saß und die anderen Kreischten man müsse ihr helfen. Ihre Großmutter hingegen lachte so herzhaft das Anatolia gar nicht anders konnte als mitzulachen, so abgelenkt von dem Brunnen das sie nicht mitbekam, das Nero sie wohl zum ersten mal wirklich sah.

„Ich bin Nero und du musst ein Engel sein.“ das waren die ersten Worte die Nero jemals bewusst zu ihr gesagt hatte und von diesen war sie gleich unglaublich verzaubert gewesen. Natürlich sagten ihre Freundinnen ihr das dies nur ein Spiel von ihm war, dass er solchen zuckersüßen Worte eben auch anderen Mädchen sagte aber an all das wollte Anatolia nicht glauben. Denn sie hatte die Ernsthaftigkeit und die Wahrheit in seinen Augen gesehen als er diese Worte gesprochen hatte, sie glaubte ihm mit jeder Faser ihres Körpers. Auch wenn Nero den Ruf hatte die Mädchen reihenweise zu verführen so entdeckte Anatolia doch recht schnell eine andere Seite von ihm. Die Beiden verstanden sich blind, Anatolia sah die Unterschiede in Neros Verhalten zu ihr und anderen Mädchen. Es war als würde er seine gesamte Zeit mit ihr verbringen oder eben darauf warten sie mit ihr verbringen zu können. Bald schon war Nero zu ihrem besten Freund geworden, dass hätte sie sich niemals erträumen lassen. Sie konnte mit ihm besser über all die Dinge sprechen die sie beschäftigten als mit ihren Freundinnen und das sogar über Themen wie Schminke oder Klamotten. Nero war der perfekte Gentlemann, denn auch wenn Anatolia sich öfter fragte ob er denn vielleicht doch mehr fühlen könnte und der Gedanke an eine reine platonische ebene sie traurig stimmte, gab Nero ihr das Gefühl wirklich wichtig zu sein. Er drängte sie nicht zu irgendwas und zeigte ihr das ihre Sorgen, Träume und Wünsche eben wichtig waren ganz anders als ihre Familie es ihr vermittelte. Anatolia realisierte das Nero die Liebe ihres Lebens war, es war nicht nur ein Gedanke eines Teenagers sondern er war ganz wahrhaftig ihre große Liebe.

Dieses Schuljahr war besonders gewesen, Nero war besonders gewesen. Sie waren zu einer Einheit verwachsen, zumindest wenn man ihren Freundinnen glauben konnte. Sie bewegten sich fast gleich, mit einer unglaublichen Eleganz, sie hatten dieselbe Art Dinge zu erzählen und Sachen zu betonen, da sie einfach aufeinander abfärbten. Sie wirkten wie die Leute auf die man neidisch war, zumindest wenn man ihren Freundinnen glaubte. Aber kurz bevor das Jahr wieder in den Sommer zog wurde, das perfekte Jahr in ein tiefes Loch gezogen. Neros Mutter war sehr plötzlich verstorben, der einzige Mensch zuhause der ihm was bedeutete. Anatolia versuchte für Nero da zu sein doch ihre stützende Hand hörte auf als er das Internat verließ. Sie wusste nicht wie lange er bleiben würde aber sicher eine Weile, sie hasste sich dafür dass sie ihm nicht die Hand halten konnte an seinem schwärzesten Tag aber die Umstände waren zu Kompliziert waren ihre Familien nicht sonderlich gut aufeinander zu sprechen eine Tatsache die ihre Beziehung zueinander sowieso mehr als schwer gestalten würde. Anatolia vermisste Nero, sie vermisste seine Stimme, seine wärme, seine Präsenz einfach alles weswegen sie fast den ganzen Tag im Bett verbracht hatte selbst ihre Freundinnen konnten sie nicht raus locken als sie zur Promenade fuhren.
Sie wusste das es sehr spät werden würde und sie wollte hier sein wenn Nero wiederkommen sollte auch wenn sie davon nicht ausging, umso überraschter war Anatolia gewesen als Nero sie mitten in der Nacht geweckt hatte. Sie wusste noch wie sehr sein Anblick ihn erschreckt hatte, diese Trauer in seinen Augen jedoch auch diese Entschlossenheit und einen Augenblick verstand sie nicht was er gesagt hatte. Sie war vollkommen überfordert aber dann dachte sie daran was sie erwarten würde und der einzige Mensch der ihr etwas bedeutete würde es verstehen.

Weswegen ihre Entscheidung schnell gefällt war, auch wenn sie die Schule hätte beenden sollen, auch wenn sie hätte vernünftig sein sollen so wollte sie das nicht alles was sie wollte war Nero und er ging. Ihr Platz würde immer neben ihm sein, weswegen ihre Antwort eine war die anders nicht hätte sein können. Denn Anatolia warf alle Bedenken über Bord und ohne wirklich darüber nachzudenken hatte sie Nero direkt in einen Kuss gezogen, er war alles was sie wollte und brauchte und das war in diesem Moment so klar wie niemals.
Sie war überrascht darüber wie sie gehandelt hatte und darüber wie klar sie gerade sah, weswegen die ersten Worte welche waren die sie wohl Beide nie mehr vergessen würden "Darf ich mich wenigstens anziehen?". Diese 5 Worte hatten ihren geheimen Packt besiegelt, Anatolia hatte das wichtigste in einen Rucksack gepackt, Geld und Klamotten. Dann hatte sie eine Nachricht hinterlassen die ihre Freundinnen unbedingt einzig und alleine an ihre Großmutter aushändigen sollten welche sowieso jeden Mittwoch auf dem Markt zu sein schien seid Nero und Anatolia soviel Zeit miteinander verbrachten. Ihre Freundinnen hatten letztendlich etwas Zeit herausgeschlagen bis Anatolias Verschwinden am Abend aufgefallen war, aber da waren sie und Nero schon über alle Berge gewesen. Die Frage wohin sie sollten war eine die am größten über ihren Köpfen schwebte, klar war dass sie auf keinen Fall in Sizilien bleiben konnten weswegen sie kurzerhand den Plan geschlossen hatten erst einmal aufs Italienische Festland zu verschwinden. Sie kauften sich Tickets für eine Fähre um die Überfahrt so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, doch in der kleinen Stadt angekommen stellten sie fest das nichts so leicht war wie bei ihrem Entschluss gedacht.

Es war eben problematisch das Anatolia erst 16 Jahre alt war und deswegen nicht agieren konnte wie sie wollte. Sie hielten sich in der kleinen Stadt auf aber auf Dauer war es hier nicht sicher. Was tun ohne Geld? Sie wollten nicht riskieren das die Leute herausfanden wer sie sind, kurzerhand suchte Anatolia bei dem einzigen Menschen Rat dem sie vertraute ihrer Großmutter. Diese war zuerst einmal beruhigt von ihrer Enkelin zu hören und ohne groß zu fragen machte sich die ältere Frau auf den Weg um Anatolia und Nero zu treffen. Sie erzählte ihnen davon wie aufgebracht die Situation zuhause war und das Beide sich zunächst bedeckt halten sollten. Ihre Nonna hatte gute Beziehungen und konnte Beiden gefälschte Papiere besorgen, auch hatte sie aus ihren Ersparnissen etwas locker machen können um den Beiden einen leichteren Start zu ermöglichen. Ihre Großmutter kannte ein paar Leute in Rom welche ihr noch den ein oder anderen Gefallen schuldig waren, es ermöglichte Anatolia einen Abschluss an einer Schule zu machen da die Direktorin eine alte Freundin ihrer Nonna war, abgesehen davon beschaffte sie Anatolia eine Arbeit in einer Waschküche. Ihr Weg nach Rom war also geebnet, auch wenn die Busfahrt Anatolia an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte, da sie Busfahren schon immer gehasst hatte. Aber mit Nero an ihrer Seite war alles halb so schlimm.
Sie kamen unter in einer kleinen Wohnung, welche gerade genug Platz für Bett, Herd und Dusche bot aber das war Anatolia egal denn alles was sie brauchte war Nero. Das Leben war seltsam ohne jemanden der einem sagte was man tun sollte, Anatolia war zum ersten mal wirklich Frei und diese Freiheit verunsicherte sie. Sie versuchte sich an Nero zu orientieren welcher ihr aber alle Freiheiten lies die sie haben wollte, er erklärte ihr das er niemals etwas vorschreiben würde aber immer mit Rat und Tat an ihrer Seite stehen würde. Anatolia lernte an Neros Seite selbstbewusst zu sein, sie lernte ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Sie lernte Frei zu sein.

Beide wägten sich in Sicherheit genossen die Zeit miteinander, sie wuchsen emotional so wie auch körperlich mehr einander. Ihre Beziehung vertiefte sich und mit jedem Tag merkte Anatolia wie wichtig Nero ihr war, wie richtig es gewesen war nach Rom zu fliehen. In Rom hatte sie beides sie konnte ihr Leben mit Nero führen und sie hoffe darauf ihre Nonna öfter zu treffen, welche sich selbst sehr für ihre Enkelin freute. Was jedoch keiner von ihnen bedacht hatte war, dass das Leben für ihre Familien anders lief. Während Anatolia und Nero in ihrer kleinen Blase lebten brach der Ärger Zuhause nicht ab. Sie lebten nun schon 3 Jahre in Rom und wiegten sich in Sicherheit, sie hatten ihre Schule beendet und sich Jobs gesucht um sich ein wenig was anzusparen. Anatolia wollte nämlich studieren und hatte große Ziele aber ein Tag sollte alles verändern. Anatolia war früher aus der Arbeit gekommen und hatte beschlossen noch etwas auf dem Markt einzukaufen, weil sie es liebte Märkte zu besuchen zumindest den in Rom denn diese Stadt pulsierte nur so vor Leben. Sie fühlte sich sicher, lebendig als wäre ein Traum in Erfüllung gegangen. Das änderte sich als sie eine Begegnung gemacht hatte, Anatolia war vertieft damit gewesen Tomaten zu betrachten als ihr auf die Schulter getippt wurde, sicher hatte sie einige Bekannte in Rom nach der Zeit weswegen sie kaum überrascht gewesen war "Hier bist du also!" das waren die Worte die sie gehört hatte bevor sie sich umdrehte. Aber als sie in das Gesicht der jungen Frau gesehen hatte war ihr das Blut in den Adern gefroren, denn vor ihr stand Guilia, die Schwester des Jungen den sie hätte damals heiraten sollen. Die Beiden Frauen starten sich einige Augenblicke nur an ehe ihr Gegenüber tief Luft holte und den Blick in eine andere Richtung wand. Anatolia folgte diesem und erblickte Tatsächlich Giulias Bruder und deren Vater, es war eine kurzschloss Reaktion gewesen als sie Guilia in einen Stand mit Zucchini geschubst hatte und wie der Teufel gerannt war um nach Hause zu kommen. Sie hatte stunden geweint und als Nero sie so vorgefunden hatte war sehr besorgt gewesen, sie hatten ausgiebig über ihr Problem gesprochen. Sie waren nicht sicher in Italien, sie würden nie aufhören nach ihnen zu suchen. Sie würden sie niemals in Ruhe lassen und deswegen mussten sie Italien verlassen. Sie brauchten ein Ziel, sie wussten nicht wohin sie gehen sollten, sie wogen vor und Nachteile ab und beschlossen nach Frankreich zu gehen, da es die beste und sicherste Option für Beide war.


Anatolia hatte sich in einer Universität eingeschrieben um ein Studium als Eventmangerin zu beginnen und abzuschließen sie wollte später gerne Hochzeitsplanerin werden. Das Studium war hart, aber sie kämpfte sich durch nebenbei hatte sie zwei Jobs in verschiedenen Restaurants und auch Nero hatte eine Arbeit gefunden. In ihren vorletzten Semester ferien nutzten sie die Zeit um mit Rucksäcken durch die Provence zu ziehen ein Trip den Anatolia so schnell nicht vergessen würde fand sie diesen doch vollkommen wundervoll und erfrischend. Sie liebte es mit ihrem Nero Abenteuer zu erleben und er gestaltete jeden Tag zu einem unvergesslichen. Er setzte alles daran sie glücklich zu machen ebenso wie sie ihn auch wenn es hin und wieder schwer war da das Leben nicht immer einfach war. Sie waren ein Team das einfach zusammen gehörte.
Bevor sie mit dem Studium fertig war machte sie ein unbezahltes Praktikum in einer Eventfirma welche sich auf Verlobungsfeiern und Hochzeiten spezialisierte, ihre Chefin war so begeistert gewesen das sie ihr nach ihrem gelungenen Master eine Stelle in der Firma anbot. Dies war der erste richtig Job mit einem Einkommen das Nero und ihr mehr Freiraum und Sicherheit gab was diese mit einem Ausflug nach Nizza feierten, ein Wochenende in der Stadt welche soviel Italien in sich trug das es sich fast wie zuhause anfühlte. Für Beide war dieses Wochenende wohl etwas besonders, nach Hause nach Italien zu gehen würden sie sich wohl nie mehr wagen jedoch brachte Nizza einen süßen Geschmack, es war für Anatolia fast so wie damals wo alles angefangen hat, ihre und Neros Geschichte. Diese zwei Tage waren die reinste Magie und so konnte sie sich voller neuer Energie in ihre Arbeit stürzen. Sie war gut in ihrem Job, ihre Chefin war begeistert davon wie viel Ideenreichtum und Herzblut diese in die Planungen von Hochzeiten steckte. Anatolia liebte ihren Job und auch Nero war glücklich mit dem was er tat weswegen die Beiden sehr lange in Frankreich blieben und das süße Leben genossen. Für Beide klappte es hier wie am schnürchen, Anatolias Chefin forderte sie irgendwann zu einem Gespräch und teilte ihr in diesem mit das sie keine Zukunft für Anatolia in der Firma in Frankreich sah, diese war zunächst geschockt davon.
Doch dann klärte ihre Chefin sie darüber auf das sie darüber nachdachten eine Tochterfirma in London zu eröffnen und sie sahen Anatolia dort in der Leitung, diese war vollkommen überwältigt davon, doch wollte sie nicht zusagen ohne mit Nero darüber gesprochen zu haben. Auch dieser war vollkommen glücklich mit diesem Angebot und er freute sich sehr für sie und das machte Anatolia wirklich stolz. Sie gab also ihre Zusage für diese Stelle an auch wenn sie umziehen mussten nach London und ihr geliebtes Marseille verlassen, freute sie sich darauf. Sie feierten diese Wende mit einem Wochenende in der Stadt der Liebe. Die meisten die sich in der Stadt der Liebe aufhielten brachten Geschenke mit nach Hause, so auch Anatolia. Nach ihrer Heimkehr verging eine Woche und sie fühlte sich kränklich, ihr war Flau im Magen und ihr allgemein Zustand war nicht gerade der Beste. Zuerst dachte sie, sie hätte sich eine Grippe eingefangen aber nachdem ihr auffiel das sie überfällig war machte sie einen Schwangerschaftstest und siehe da, sie und Nero erwarteten ein kleines Geschenk. Anatolia freute sich wahnsinnig darüber auch wenn alles ziemlich überraschend kam.
Am selben Abend als sie es herausgefunden hatte wartete sie auf Nero, sie saßen Abend gemeinsam vor dem Fernseher während sie ihre Worte immer wieder im Kopf gedreht und gewendet hatte. Schließlich sprach sie es einfach aus "Nero? Wir bekommen ein Baby..." sie konnte sich noch genau an seinen überraschten Blick erinnern doch sie war nicht weniger überrascht als sie seine Antwort hörte "Heirate mich... Natürlich sagte sie ja.
Anatolia und Nero beschlossen die Hochzeit und den Umzug vor der Geburt des Kindes zu meistern. Da ihrer Hochzeit sowieso keiner Planung bedarf, ging alles relativ schnell, sie heiratetet in der Provence in einer kleinen Kapelle die auf einem Hügel stand, umringt von Klippen in einem Lavendelfeld. Es war perfekt und sie hätte es auch gar nicht anders haben wollen von diesem Tag an gehörten sie ganz offiziell wirklich zusammen. Auch wenn es für Anatolia nie eine Frage war, Nero war ihr Ehemann gewesen seid dem Tag an dem sie fortgelaufen waren, diese Hochzeit machte es einfach nur offiziell.
Der Umzug nach London erfolgte einen Monat später, Nero hatte wunderschöne Wohnung in London gefunden die groß genug für sie 3 war aber nicht zu groß, sie mochten es einfach kuschelig. Die einzige Bedienung die sich mit an diese Wohnung knüpfte war, dass der Besitzer welcher eine alte kleine Buchhandlung unter der Wohnung führte hin und wieder Hilfe gebrauchen konnte. Da Bücher jedoch Neros Leidenschaft waren sollte dem gar nichts im Wege stehen, weswegen einem perfekten Start in London nichts mehr im Wege stehen sollte. Sie lebten sich schnell ein und auch mit Anatolias neuer Stelle hätte es nicht besser laufen können. Ihr Glück wurde von der Geburt ihres Sohnes Luca Mattia gekrönt, welcher ihrem Leben einfach noch viel mehr Liebe bringen würde. Meist kümmerte sich Nero um den kleinen dafür nahm Anatolia die Nachtschichten, es herrschte ein ausgewogenes Gleichgewicht. Wie sein Vater zeigte der kleine Luca als er älter wurde seine Faszination für Bücher weswegen Nero ihn immer häufiger mitnahm in den Buchladen, welcher er als ihr Vermieter starb übernahm so konnten sie auch ihre Wohnung behalten.
Mittlerweile lebten sie nun schon länger in London ihr Sohn war zu einem aufgeweckten, liebevollen 5 Jährigen herangewachsen und ihr Familien Leben ist einfach mehr als perfekt, sie waren bereit auch den Rest davon zu genießen. "



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Eventmanagrin einer Firma die sich auf Verlobungen und Hochzeiten spezialisiert hat"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Bianca Balti - reserviert"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"{ Icky hat es mitgehen lassen }"


Admin Ichabod Galloway kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 08.04.2019 18:54 | nach oben springen

#336

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 18:57
von Nero Bianchi
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Nero Andrea Bianchi, ehemals Vizzini"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"38 Jahre"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

In eine Familie hineingeboren zu werden, deren Wert- und Moralvorstellungen man von Anfang an mit nahezu jeder Faser seines Körpers widersprach, konnte rein bei der Vorstellung kein einfaches Unterfangen sein. Nero Andrea Vizzini hatte sich einst in der misslichen Lage befunden, dies am eigenen Leibe erfahren zu müssen.
Die Sache mit dem Namen Vizzini ist die, er ist keineswegs unbekannt in Kreisen der Cosa Nostra, schließlich war gerade Calogero Don Calo Vizzini – das Familienoberhaupt während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – seinerzeit als „Boss der Bosse“ bekannt und ein berühmt-berüchtigtes Mitglied der sizilianischen Mafia. Es ist also kein Wunder, dass Familienangehörige diesem Namen alle Ehre zu gebieten hatten und immer noch haben selbst in einer Zeit, in welcher die Mafia mehr und mehr an ihrer romantisierten Klasse und Aufmerksamkeit verlor.
Nero wurde also in einen Clan hineingeboren, der sich viel aus seinem Namen machte und deren Traditionen von Generation zu Generation weitergetragen wurden. Als einziger Sohn des Zweitgeborenen des momentanen Familienoberhauptes sollte er eigentlich nicht derart in der Verantwortung stehen wie beispielsweise sein Onkel als so gesehener Erbe, doch sein Vater hatte andere Pläne mit ihm. Beniamo Vizzini war von klein auf ein äußerst eifersüchtiger, gar unangenehmer Geselle gewesen, dessen Aspirationen und Ziele niemand so ganz auf den Grund gehen konnte. Als er mit gerade 20 seine damalige ‚Liebe‘ – wenn man diese einer Zweckgemeinschaft anmutende Beziehung überhaupt als Liebe bezeichnen konnte - ehelichte, glaubten viele schon, seine Gattin Greta hätte den ungestümen jungen Mann zahm werden lassen, doch nachdem er sie derart hartnäckig dazu trieb, ihm einen Sohn zu gebären, waren sich einige nicht mehr so sicher, ob sie Greta tatsächlich in so guten Händen wussten. Es dauerte Beniamo eindeutig zu lange, doch im Alter von 35 Jahren konnte er sich letztlich doch als stolzer Vater eines gesunden Sohnes bezeichnen. Der Stolz sollte allerdings nicht lange währen, denn entgegen seiner Erwartungen wandte Nero sich nicht in dem Sinne der Familie und den Zielen seines Vaters zu, wie dieser es sich eigentlich gewünscht, wie er es gar gefordert hatte. Die Mutter hatte ihre schützenden Hände schon von Beginn an um ihren Sohn gelegt, in der Hoffnung ihn so zumindest etwas aus den Fängen des Vaters befreien zu können. Denn Beniamos Ziel war, seinen älteren Bruder, der das eigentliche zukünftige Familienoberhaupt werden sollte, in jeder Hinsicht zu übertreffen, zu zeigen, dass er der wirklich wahre Erbe wäre und besser zum Oberhaupt geeignet wäre. Allen schien klar zu sein, dass dem nicht der Fall war, nur er befand sich weiterhin in der Annahme, eine Chance zu haben. In seinen Augen war sein älterer Bruder zu weich, zu gütig, zu .. nun ja .. ‚zivil‘. Wäre Nero als dessen Sohn geboren, wäre wohl alles ganz anders gekommen, doch mit einem Vater wie Beniamo war die Eskalation letztendlich abzusehen gewesen.

Nero wuchs mit dem Hintergrund der Cosa Nostra in Villalba auf, im inneren Zwiespalt und ohne wirklich zu wissen, wem er glauben und trauen sollte. Es gab viele Meinungen, viele Ansichten und Vorstellungen und als kleiner Junge sog er sie alle auf wie ein Schwamm das Wasser. Seine Mutter gebot ihm Tugenden der Sanftheit, er sollte sich von seinem Herzen leiten, aber niemals das was sein Kopf und sein Instinkt ihm sagten außer Acht lassen. Seinem Vater ging es um Macht und Kraft, um verkannte Traditionen, die er seinem Sohn so vermittelte, wie sie in seinen Augen richtig waren. Und in der Schule, wo es eigentlich hieß, Wissen zu erlangen, konnte er nichts zu alledem erfragen, war ihm doch von klein auf eingebläut worden, nichts, was etwaige Familiengeschichten betraf, nach außen zu tragen. Natürlich, Jeder wusste, was es mit dem Namen Vizzini auf sich hatte, was Nero eine gewisse Aufmerksamkeit gar eine Bewunderung einbrachte, über die er sich in kindlicher Naivität zunächst freute, doch letztendlich konnte er sich selbst seinen Freunden nie in der Weise anvertrauen, die er sich eigentlich gewünscht hätte. Sein Heranwachsen mit anderen Gleichaltrigen war also als sehr oberflächlich zu beschreiben. In der Schule machte er sich recht passabel, bewegte sich zum Missfallen seines Vaters im Mittelmaß, was laut seiner Mutter absolut ausreichend war. Außergewöhnliche Talente hatte er bis dahin noch nicht zur Schau gestellt, lediglich eine geheime Leidenschaft für Literatur entwickelt. Trotz der innerlichen Unruhe hatte er sich relativ gut im zwischenmenschlichen Umgang gemacht. Seine leichte lockere Art schien auf Andere positiv zu wirken. In seiner Gegenwart konnte man zügellos sein und eine kurzweilige Ungezwungenheit erleben, die einen für den Moment von jeglichen Sorgen und Pflichten entband. Es war als würde Neros eigenes Augenverschließen vor den Dingen, die ihn bedrückten auch auf andere übergehen. Schon in jungen Jahren wurden er und die anderen Jungen mit denen er sich abgab als gedankenlose Herumtreiber bekannt, über deren Machenschaften die alten Frauen die Köpfe schüttelten, obwohl sie nichts weiter unanständiges taten, als vielleicht einmal des Nachts um die Häuser zu streunen und mit zunehmendem Alter auch etwaigen Mädchen schöne Augen zu machen.

Mit 14 Jahren sollte Nero schließlich das Internat in Caltanissetta besuchen. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass seine Mutter ihren Mann nur dazu überredet hatte, um ihn etwas von seinen ungesunden Vorstellungen und seiner krankhaften Verbissenheit fortzubringen. Ihr vermeintlicher Vorwand war, dass das Internat in der Provinzhauptstadt Nero mehr bieten konnte als die Schule in Villalba und zunächst glaubte Beniamo diesen Vorwand sogar, doch mit der Zeit bekam er das Gefühl, vielmehr eine Vorahnung, dass ihm so mehr und mehr die Kontrolle über seinen Sohn entglitt, obwohl Kontrolle gerade das war, was ihm seinen einzigen wirklichen Fortschritt einbrachte. Natürlich machte Beniamo Greta für Neros in seinen Augen zunehmende Verweichlichung verantwortlich, was ihn in seinem Wahn anfangs nur ab und zu aber schließlich regelmäßig handgreiflich werden ließ. Nero selbst bekam davon rein gar nichts mit. Er hatte tatsächlich Spaß in dem Internat. In Caltanissetta fühlte er sich zum ersten Mal wirklich frei, als könnte er endlich seine eigenen Entscheidungen treffen, sein eigener Herr sein. Sein Kopf wurde nicht mehr vergiftet durch irgendwelche falschen Vorstellungen seines Vaters oder dem eigenen Widerspruch gegenüber den Machenschaften seiner Familie. Letztlich äußerte sich das Ganze in einer zunehmenden Abneigung gegen seinen Vater, was sich schon bald in flammende Wut verwandeln sollte. Zunächst aber genoss Nero seine Freiheit in Caltanissetta fernab jeglicher Sorgen und Pflichten seitens der Familie.
Auch hier hatte er einige Gleichaltrige um sich geschart um mit ihnen um die Häuser zu ziehen, die Vorzüge der Jugend zu genießen und den zügellosen Heranwachsenden in sich an die Oberfläche kommen zu lassen. Nero war recht umtriebig, vor allem was den Kontakt zu jungen Damen betraf. Er profitierte gut und gerne von der Wirkung, welche er auf das andere Geschlecht hatte. Er war groß, gut gebaut und allgemein schön anzusehen. Wo früher nur seine alten Tanten und ihre schnatternden Freundinnen beteuert haben, „was für ein schöner Junge er doch werden würde“, hatten sich deren Worte inzwischen bewahrheitet. Vor allem seine Augen, die einen mit ihrem intensiven Blick leicht in ihren Bann ziehen konnten, schienen es vielen Mädchen angetan zu haben. Unter ihnen auch Anatolia Giorgia Accardo, doch das sollte Nero erst eine Weile später erfahren. Noch hatte ihn kein Mädchen so sehr interessiert, dass er ihr länger als ein paar Wochen Gesellschaft leistete. Er war Jemand, der zwar nicht von einer zur nächsten wandelte, einmal kurz falsches Interesse vorspielte und sie dann fallen ließ wie einen schmutzigen Lappen, aber dennoch recht wankelmütig in der Auswahl seiner Gesellschaft. Dabei achtete er aber stets darauf, entweder von Beginn an klar zu verstehen zu geben, dass er nichts Ernstes meinte oder eben hinterher seine Gründe für eine Geschichte, die nicht länger hielt, zu erklären. Seine Erklärungsversuche waren zwar nicht immer von Erfolg gekürt, aber dennoch konnte man ihn nicht als herzlosen Casanova bezeichnen. Er war nur einfach … zügellos, so zumindest hätte Nero sich in dieser Zeit selbst beschrieben.

Der Beginn seines letzten Schuljahres sollte jedoch alles verändern. Als er aus den Ferien zurückkehrte begann zunächst alles wie üblich – er und seine Freude amüsierten sich über die Geschichten, die sie über den Sommer erlebt hatten und gingen dann auf ein Neues über, die Stadt unsicher zu machen. Und an diesem ersten Nachmittag seines letzten Schuljahres schien es, als würde er Anatolia Giorgia Accardo zum ersten Mal sehen. Er hatte sie im vergangenen Jahr zwar bereits schon einige Male getroffen, immer wenn die verschiedenen Freundesgruppen aufeinandergestoßen waren und sich verabredet hatten, weil irgendwer irgendwen kannte und man sich deshalb gegenseitig bekannt machen musste, doch da war Anatolia ihm nie wirklich aufgefallen. Sie war eine aus der Gruppe jüngerer Mädchen, die wohl zu Federicos Schwester gehörten. Er hatte sich noch nicht einmal ihren Namen gemerkt, doch als er sie da an diesem Nachmittag auf dem Marktplatz gesehen hatte, wie sie gelacht hatte, wie dieses schöne Gesicht sich in purer Belustigung zu einem fast engelsgleichen Anblick verzogen hatte, da hatte er sich ein Ziel gesetzt, diese wunderschöne junge Dame kennenzulernen. Und da er kein Angehöriger der schüchternen Bevölkerung war, war er kurzerhand an sie herangetreten, hatte die Tatsache, dass sie ganz offensichtlich von ihrer Familie umgeben war, außer Acht gelassen und sich ihr mit seinem üblichen charmanten Lächeln vorgestellt.
„Ich bin Nero und du musst ein Engel sein.“ Ihm war bewusst, dass seine Sprüche verbesserungsfähig waren, aber sie funktionierten. Anatolia ging auf seine Worte ein und als könnte es nicht perfekter werden, schienen sie sich auf Anhieb zu verstehen. Nero war hingerissen von Anatolia und das gestand er sich auch ganz offen ein. Und gerade aus diesem Grund nahm er sich tatsächlich Zeit für sie, wollte nichts überstürzen und sie wirklich von vornherein in ihrer gesamten Vollkommenheit wahrnehmen. Man hätte fast meinen können, sie wären lediglich Freunde, so wie sie miteinander redeten. Sie befanden sich auf einer Wellenlänge, konnten stundenlange Gespräche führen, sich über die banalsten Dinge amüsieren und dachten oft nicht einmal daran, sich auch anderen weniger platonischen Tätigkeiten zu widmen. Man konnte dem Jungen sehr bald anmerken, dass er es mit Anatolia ernst meinte, denn anders als bei den anderen Damen hielt er hier ein angemessenes Tempo in seiner Eroberung, überstürzte nichts und machte sich wirklich große Mühen, sie kennenzulernen und ihr nahe zu sein.

Sein gesamtes letztes Schuljahr brachte Nero damit zu, eine Beziehung zu Anatolia aufzubauen, die über das übliche Geplänkel hinausging. Er hatte sich tatsächlich in sie verliebt und jedes Mal wenn er sie sah, konnte er spüren, wie sein Herz förmlich Luftsprünge machte. Nero hätte sich niemals für einen solchen Romantiker gehalten, aber wie es schien, war er einer.
Kurz vor seinem Abschluss aber sollte das idyllische Glück der Beiden einen jähen Dämpfer finden, als den jungen Mann die überraschende Nachricht erreichte, seine Mutter sei verstorben. Das Verständnis für diese Tatsache konnte er definitiv nicht aufbringen, hatte er sie doch gerade erst einige Monate zuvor noch quicklebendig angetroffen. Für ihn schien es, als würde eine Welt zusammenbrechen. Er konnte förmlich spüren wie die sanfte Berührung seiner Mutter auf seinen Schultern schwand und nur gähnende Leere hinterließ. Sofort machte er sich auf den Weg nach Villalba, zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissend, dass er dem Internat, welches ihm in den vergangenen Jahren ein so wundervolles Zuhause geboten hatte, für immer den Rücken kehren sollte.
In Villalba angekommen erwartete Nero ein einziges Chaos. Der erste, dem er begegnete, war sein Vater, doch statt den Ausdruck eines trauernden Witwers auf dem Gesicht zu tragen, lächelte er. Er lächelte. Wie kam er darauf zu lächeln? Die Verwirrung stand Nero ins Gesicht geschrieben, denn ohne eine Aufforderung begann sein Vater ihm zu erklären, dass Greta einer schlimmen Krankheit zum Opfer gefallen war. Es gab kaum genauere Einzelheiten, einfach nur eine Krankheit. Offensichtlich war, das Beniamo seinem Sohn direkt ins Gesicht log und dieser konnte das in seiner Trauer, aber auch in seiner aufkommenden Wut nicht einfach hinnehmen. Er versuchte seinen Vater zur Rede zu stellen, versuchte ihm mehr zu entlocken, als nur das, was er bisher wusste. Letztendlich aber war das einzige, was er bekam ein Schlag in die Magengrube, der ihm wortwörtlich aber auch im übertragenen Sinne den Atem raubte. Bisher hatte Beniamo von Gewalt gegen seinen Sohn, abgesehen von der ein oder anderen Ohrfeige, meist abgelassen, doch nun schien ihn nichts mehr zurückzuhalten. Greta war schließlich nicht mehr da, um sich schützend vor Nero zu stellen. Und als dieser schließlich an das Totenbett herantrat und sah, wie grausam zugerichtet seine Mutter aussah, wusste er, weshalb sie ihn nach Caltanissetta geschickt hatte, weshalb er nicht länger bei seinen Eltern sein sollte. Während er das freiheitliche Leben der Zügellosigkeit genossen hatte, hatte seine Mutter all die Pein, die Beniamo für ihn vorgesehen hatte, auf sich genommen, war der schützende Schild für ihn gewesen. Doch letztendlich war sie daran zerbrochen.
In dieser Nacht ließ Nero, getrieben aus Trauer und Wut, sein Elternhaus für immer hinter sich. Er begrub seine Mutter eigenhändig auf einem Hügel, legte sie unter eine Decke aus Pfingstrosen und machte sich dann auf den Weg zurück nach Caltanissetta. Er hatte tatsächlich keine Ahnung, wohin er gehen sollte, was sein Ziel war. Der einzige Wunsch, den er in diesem Moment verspürte, war, seine „Ana“ zu sehen.
In dem Moment als er sie aus ihrem Schlaf riss – leise und heimlich -, drangen die Worte schon über seine Lippen, ohne dass er sie hätte aufhalten können.
„Komm mit mir… Ich gehe fort, komm mit mir.“ Und in dem Moment als er sie aussprach, wusste er, dass er zu viel von ihr verlangte, dass es egoistisch und unausgesprochen eigennützig war, doch er nahm die Worte nicht zurück, er konnte nicht. In dieser Nacht fühlte er sich so einsam wie nie zuvor und die Angst davor, diese Einsamkeit noch weiter durchleben zu müssen, brachte ihn zu unmöglichen Einfällen.
Doch er wusste, dass auch sie in einer Situation steckte, die sie in eine überaus missliche Lage brachte. Sie sollte eine arrangierte Ehe antreten und soweit Nero sie in dem vergangenen Jahr kennen- und lieben gelernt hatte, wollte sie alles andere als das. Sie wollte wie er die Freiheit genießen und diese Freiheit würden sie nur erhalten, wenn sie sich loslösten von allem, was sie gefangen hielt, von ihren Familien, die ihnen keine Flügel, sondern Gitter vor der Nase schenkten. Als Nero und Ana also flohen, nur das Nötigste eingepackt und mit den Ersparnissen, die sie bei sich trugen eine Überfahrt aufs Festland bezahlten, wussten sie, dass sie nie wieder würden zurückkehren können. Die Mafia vergaß nicht und die Mafia verzieh nicht. Er hatte sich das Mädchen eines anderen genommen, was nicht nur seine Familie gegen die ihre und die des Verlobten aufbringen würde, sondern auch die drei Familien gegen sie Beide und mit dieser geballten Wut konnten sie es beim besten Willen nicht aufnehmen.

Doch nun standen sie dort, am Ufer des Festlandes aufs Meer hinausblickend in die Richtung, in der ihre Heimat lag. Hand in Hand standen sie da, wehmütige Blicke, traurige Augen und die Gewissheit, ins Ungewisse gehen zu müssen.
Sie hatten Glück, dass Anas Nonna ihre Enkelin so sehr liebte, denn nachdem sie sie benachrichtigt und über ihre Situation aufgeklärt hatten, kam sie ihnen hinterher und brachte ihnen Geld, Verpflegung, falsche Papiere und einen Ausweg. Sie schickte sie in die Hauptstadt – Rom -, wo sie von einigen ihrer Kontakte profitieren können würden. Und so sollte die Stadt für die nächsten drei Jahre zu ihrem neuen Zuhause werden.
Die Wohnung, die sie dort bewohnten war winzig, kaum mehr als ein Raum mit einem Bett, einer kleinen Küchenzeile und einem Tisch mit zwei Stühlen, doch es reichte und sie waren glücklich. Sie waren frei und das bedeutete in ihrer Situation das vollkommene Glück. Während Ana ihre Schulbildung beendete und gleichzeitig darauf wartete, ihre Volljährigkeit zu erreichen, nahm Nero verschiedene Arbeiten an – er fuhr Post aus, half Marktverkäufern, war Küchenjunge, Zeitungsträger oder Straßenkehrer, eben alles, was ihm in die Hände fiel – und holte in einer Abendschule seinen Abschluss nach. Es war anstrengend, aber es machte das Leben trotz allem lebenswerter. Und so vergingen die drei Jahre, in denen Nero und Anatolia sich in unglaublicher Intensität näherkamen, sich weiter lieben lernten und als eingespielte Einheit ihre Zeit fristeten. Bis Nero eines Abends von der Arbeit heimkehrte und eine tränenüberströmte Ana in der gemeinsamen Wohnung vorfand.

“Sie haben uns gefunden.“
Nachdem sie ihm geschildert hatte, was vorgefallen war, mussten sie einen schnellen Entschluss fassen. In Italien würden sie immer gefunden werden. In Italien konnte die Mafia stets ihre Fühler ausstrecken und sie überall finden, hier waren sie nicht mehr sicher. Und so mussten sie sich also aufs Neue auf die Flucht begeben.

Ihr Weg führte sie nach Marseille, Frankreich. Die Provence sollte also ihr neues Zuhause darstellen und auch wenn sie anfangs nicht wussten, ob sie wirklich dort bleiben oder doch wieder weiterziehen würden, schien es in Marseille schon bald sehr viel angenehmer, nachdem ihnen nicht mehr die Bedrohung durch ihre rachsüchtigen Familien im Nacken saß. Für Nero stellte es zu Beginn zwar eine Herausforderung dar, die französische Sprache zu erlernen, doch da ihm nichts anderes übrig blieb, fiel es ihm schon bald leichter und leichter, obgleich man ihm noch immer einen starken Akzent anhören kann.
Während Anatolia sich in Marseille einem Studium widmete, sah Nero sich nach einem Job um, der ihnen beiden genug Geld zum Leben einbringen konnte. Zunächst handhabte er es so wie auch in Rom zuvor. Er nahm das an, was sich ihm bot, egal ob es nun angenehm war oder nicht, doch letztendlich fand er doch etwas, was auch die Leidenschaft in ihm weckte. Er hatte sich zum Freizeitvertreib einer Literaturgruppe angeschlossen, die teils aus Studenten, teils aus Literaten bestehend, regelmäßig zusammenkam und über diverse literarische Themen konversierte. Zwar hatte er selbst dieser Leidenschaft in den letzten Jahren nicht mehr so intensiv wie früher nachgehen können, doch nachdem er nun einen festen Wohnsitz besaß und wirklich begann, sich wieder Zuhause zu fühlen, wollte er auch etwas für sich selbst tun. Und nachdem er durch diese Literaturgruppe zu einigen Kontakten gefunden hatte, ermöglichten ihm diese eine Anstellung in einer kleinen aber feinen Buchhandlung, die an sich nicht viel hermachen mochte, aber dennoch eine gute Kundschaft besaß, was ihm ein festes Einkommen versprach. Er liebte es, tagein tagaus von Büchern umgeben zu sein, sich über diese auszutauschen und Leuten die Werke ans Herz zu legen, die auch ihn berührt hatten. Es war, als würde er mit jedem Buch, dass er erfolgreich empfehlen konnte, einen Teil seiner selbst in die Hände Anderer legen. In gewisser Weise hatte es etwas unglaublich Vertrauensvolles an sich und Nero begann diese Arbeit regelrecht zu lieben. Für ihn schien es genau das Richtige zu sein und obgleich man ihn von vornherein nie als einen derart leidenschaftlichen Bücherwurm eingeschätzt hätte, schien er doch allen Erwartungen zum Trotz in dieser Arbeit voll aufzugehen.

Nach Anatolias Studium war sie also Diejenige, die mit ihrer Anstellung in einer Eventfirma einer großen Karriere nacheiferte, woran sich Nero keineswegs störte. Er war glücklich, wenn sie glücklich war und vor allem konnten sie Beide sich dem widmen, was ihnen Vergnügen verschaffte. Sie hatten sich in den vergangenen Jahren durchaus gemacht von zwei Flüchtigen, die keinen Ort hatten, den sie Heimat nennen konnten bis hin zu zwei jungen Erwachsenen, die mit beiden Beinen im Leben standen und das, was ihnen Spaß machte zum Beruf gemacht hatten.
Schließlich erhielt Anatolia ein vielversprechendes Angebot, was jedoch einen Umzug in wesentlich kühlere Gefilde – nach London um genau zu sein – bedeutete. Sie Beide überlegten zwar eine Weile, wägten die Vor- und Nachteile ab, entschieden sich schließlich aber dazu, dass Anatolia das Angebot annehmen sollte. Sie hatten genug Zeit in Frankreich verbracht und auch wenn es wie eine zweite Heimat für sie geworden war, bedeutete das nicht, dass es eine dritte nicht auch tun würde. Zur Feier dieser baldigen Veränderungen reisten sie für einen Kurzurlaub in die Stadt der Liebe – Paris. Und wie es sich für die Stadt der Liebe gehörte, stand dieser Urlaub ganz im Zeichen dieses wohligen Gefühls, was ihnen kurze Zeit später ein frohes kleines Geschenk bescherte. Anatolia erwartete ein Kind. Die Freude, die Nero dabei empfand, setzte nahezu augenblicklich ein und teils aus dieser überschwänglichen Freude, teils aber auch aus einem langfristigen Wunsch heraus, bat er seine Angebetete ihm ganz offiziell das Ja-Wort zu geben.
Kurz vor ihrer Abreise nach England standen er und Anatolia mitsamt Kind im Leib vor dem Altar in einer kleinen Kapelle in der Provence. Man mochte meinen Anatolia als eine Person, die mit der Planung von Hochzeiten vertraut war, würde ein gigantisches Fest arrangieren, stattdessen feierten sie aber nur zu Zweit und es sollte der bis dahin schönste Tag im Leben der Beiden sein. Von nun an waren sie also Nero und Anatolia Bianchi und unter diesen Namen schlugen sie kurz darauf den Weg nach London ein.

In der englischen Hauptstadt kam schließlich kurze Zeit darauf der gemeinsame Sohn zur Welt. Ein liebenswerter Junge namens Luca Mattia mit den schönen Augen seiner Mutter und den dunklen Haaren seines Vaters. Nero nahm sich vor allem während Anatolia ihre neue Arbeit als Geschäftsleitung der Tochterfirma ihres alten Unternehmens anging, der Erziehung des kleinen Jungen an. Und als wäre das Glück der Familie nicht bereits perfekt, bot sich ihm die Möglichkeit, wieder eine Stelle als Buchhändler anzugehen. Der Vermieter ihrer kleinen Londoner Wohnung – ein alter Herr, der froh war, wenn er etwas Gesellschaft bekam – führte direkt unter ihrer Wohnung ein kleines Antiquariat und erhoffte sich dabei Unterstützung, die Nero ihm geben konnte. Die bloße Bekanntschaft zu dem Herren entwickelte sich schon bald also in eine einzigartige Freundschaft, die vom jähen Ende des Alten unterbrochen wurde. Bei der Testamentsverlesung stellte sich heraus, dass er der kleinen Familie aufgrund mangelnder eigener Verwandtschaft und der Sympathie, die er für sie empfunden hatte, sämtlichen Besitz vererbt hatte, was Nero somit auch das Antiquariat schenkte.

Inzwischen sind fünf Jahre seit ihrem Umzug vergangen, in denen Nero seine Leidenschaft für Bücher an seinen kleinen Sohn weitergeben konnte. Oft sieht man sie gemeinsam in dem kleinen Buchladen sitzen, Bücher aufräumen und neue Schätze in die Regale stellen. Obgleich die Familie sich längst ein größeres Heim suchen hätte können, will keiner von ihnen die wunderbare Wohnung, die ihnen vermacht worden war, verlassen und so bleiben sie weiterhin darin und genießen ihre dritte und hoffentlich finale Heimat.



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Antiquar im eigenen Antiquariat"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"David Gandy (Reservierung)"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"--"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"#Icky hat es"


Admin Ichabod Galloway kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 08.04.2019 19:04 | nach oben springen

#337

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 19:14
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge

"Romeo, oh Romeo, wherefore are thou Romeo?"
Und damit ein herzliches Willkommen
Ich muss sagen, dass ich von euren Stories wirklich ziemlich begeistert bin. Man kann wirklich sehen wie viele Gedanken ihr euch gemacht habt.
Aber eure Arbeit hat sich eindeutig bezahlt gemacht. Ich habe nämlich nicht das Leiseste an eurer gemeinsamen Story auszusetzen.
Die beiden scheinen ja wirklich für einander bestimmt zu sein.
Also hoffen wir einfach mal, dass es ein besseres Ende nehmen wird, als Shakespeares Tragödie.


Die Avatare waren für euch reserviert, die Passwörter haben gestimmt.
Irgendetwas muss ich euch doch noch sagen....
Hmm, ach ja.
Schwingt euch in die Registrierung. Meine Wenigkeit oder einer meiner Ehrenwerten Kollegen wird euch auf der anderen Seite im Empfang nehmen.

Liebe Grüße, Icky





"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#338

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 19:37
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


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#339

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 20:38
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
Everly Wright

Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
20 y.o


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE

Mitten in der Nacht des 23.06 wurde die Junge Blondine in eine kleine Vorstadt von London geboren, die Mutter gebürtige Russin und der Vater Engländer- da ihr Vater der Teilhaber und Mitgründer einer der größten Baufirmen Englands (In der hintenrum einige illegale Geschäfte liefen) - quasi die meiste Zeit geschäftlich in der Welt unterwegs war, durfte er seine Tochter auch erst wenige Wochen nach der Geburt in die Arme schließen. Doch bis auf das Russische Temperament Ihrer Mutter, ein paar Fetzen ihrer Muttersprache, ebenso wie das Aussehen gibt es nichts was Everly mit Russland verbindet. Ihre Jugend verbrachte sie mit ihren Eltern, ihrem 6 Jahre älteren Großen Bruder in ihrer Geburtsstadt, natürlich hatte die Blondine früher keine Ahnung in welchen kriminellen Kreisen ihre Eltern verkehrten - sie wurde aus all den Machen schaffen und Geschäften in der ihr Vater verstrickt war, rausgehalten. So hatte sie eine ziemlich ungestörte Kindheit und wurde wie die Prinzessin des Hauses behandelt, das sie dies immer genossen hatte konnte man wohl nicht abstreiten.
Doch natürlich war nicht alles Gold was glänzte, nach einigen dreckigen Streitereien innerhalb der Firma, nach einem verloren Gerichtsprozess verschwand die Familie aus London, hinaus aufs Land in einen kleinen Ort, der sich ab nun Zuhause nannte - natürlich so weit weg wie möglich von der Hauptstadt.
Allerdings hatte es ihr Bruder nie sonderlich leicht, die Ansprüche ihrer Eltern, besonderes Ihres Vaters waren hoch, ebenso wie streng und ihre zweite Hälfte war anscheinend nie gut genug um als geliebter Sohn vorgestellt zu werden. Und irgendwann zerbrach die Familie dann endgültig an den Unstimmigkeiten, den fürchterlichen Ausbrüchen des Vaters und durfte mit ansehen, wie ihr Bruder überstürzt das Haus verließ und nicht wieder zurückkam. Doch all diese Dinge veränderten etwas in Everly über Nacht mutierte sie von der lieben, ruhigen Tochter zur Rebellin, immerhin hatte sie ihren Eltern, besonders ihrem Vater nie verziehen das dieser ihren geliebten Bruder aus dem Haus gejagt hatte. In einer Nacht und Nebel Aktion, nach einer schnell und kritzeligen geschrieben Nachricht verschwand auch die junge Blondine. Sie hatte genug vom Goldenen Käfig in den Sie gezwängt wurde, wollte ihren Bruder finden und bei ihm leben. Allerdings ist die Blondine nun völlig auf sich alleine gestellt, keine Wohnung, kein Job und kaum Geld in der Tasche, doch es kommt nicht für sie in Frage nachhause zurückzukehren. Heimlich hatte Sie schon von daheim, Bewerbungen an verschiedene Unis in London geschrieben, sie wollte nicht mehr auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen sein.



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
Studentin


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
Romee Strijd


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
Nein, kein Gesuch


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
Alistair wollte mal seine versteckte kleptomanische Ader ausleben


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 08.04.2019 20:41 | nach oben springen

#340

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 20:47
von Alistair McCallum | 1.119 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend wünsch ich dir!
Wie schön, dass es dich hierher zu uns in unsere nette 'kleine' Stadt verschlagen hat! Da scheinst du ja eine Dame mitzubringen, die durchaus durch einiges an Drama in ihrem Leben musste, hoffen wir doch, dass sie bald ihren Bruder findet.
Dein Avatar ist frei, ebenso wie der Name und auch das Regelpasswort wurde einwandfrei eingetragen, also bleibt mir nichts weiter übrig, als dich in die Anmeldung weiter zu geleiten. Ich kümmer mich schon mal um dein Gepäck. Wir sehen uns dann auf der anderen Seite
Herzallerliebste Grüße,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#341

RE: » welcome to london

in »application« 08.04.2019 21:00
von Alistair McCallum | 1.119 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

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#342

RE: » welcome to london

in »application« 09.04.2019 13:36
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
Rosalie "Rose" Clarke


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
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Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
Rosalie wurde mit dem so genannten goldenen Löffel im Mund geboren. Ihre Eltern leiteten ein riesen Immobilien-Imperium und somit fehlte es Ihnen Finanziell an nichts. Der Nachteil daran wenn die Eltern reich sind ist - das man meist von einer Nanny groß gezogen wird und so war es auch bei Rose. Elisa ihre Nanny kümmert sich aber rührend um sie und wurde zur Mutterfigur für Rose. Leider wurde ihre Mutter eifersüchtig auf der Verbindung der beiden und feuerte sie als Rosalie 14 Jahre alt war. Das war der Startschuss für ihre Partykarriere.Wie jeder Teenager machte sie eine " ausprobier" Phase durch und Party´s, Drogen und Männer waren stets willkommen. In dieser Phase lernte sie auch ihre Jugendliebe Daniel kennen. Daniel war Anfangs nicht ihr Typ -schließlich kam er aus gewöhnlichen Hause ohne viel Geld , aber das er nicht locker lies imponierte ihr. Irgendwann gab sie nach und die beide wurden ein Paar. Die beiden waren 5 Jahre glücklich zusammen und der Heiratsantrag von Daniel krönte ihre Liebe. Leider war das Glück nicht von Dauer da ihre Eltern dies unter keinen Umständen zulassen wollten. Die beiden stellten ihr die Wahl - Ihr Erbe oder Daniel ? Aus Angst , Zweifel und auch aus ein bisschen Eitelkeit nahm sie das Angebot ihrer Eltern an und trennte sich von Daniel. Sie weiß bis heute nicht ob das die richtige Entscheidung war. Rose studierte Immobilienwirtschaft und suchte sich ihren Platz in der Firma ihrer Eltern.


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
Immobilienmaklerin


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
Blake Lively


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
Nein und Nein


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
Emilia war schneller


Admin Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 09.04.2019 13:50 | nach oben springen

#343

RE: » welcome to london

in »application« 09.04.2019 13:56
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Einen wunderschönen guten Tag, liebe Rose

Da hast du Glück, dass ich dich noch entdeckt habe. Ich wollte mich gerade in die Sonne setzen und die Seele baumeln lassen, aber dich hereinzulassen ist nun wirklich wichtiger. Dann könntest du mir auch Gesellschaft leisten, wenn du magst.
Nun aber zu deiner Bewerbung. Deine Angaben sind korrekt, der Avatar ist noch frei und auch das Regelpasswort hat gestimmt. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass du dein Glück noch findest.

Mit anderen Worten: Tritt ein, ich hole dich auf der anderen Seite ab.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


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#344

RE: » welcome to london

in »application« 09.04.2019 14:15
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#345

RE: » welcome to london

in »application« 09.04.2019 20:49
von Hunter Lonegan
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Hunter Lonegan"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"18 Jahre alt"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Hunter Lonegan kam am 11. Februar 2001 in Belfast auf die Welt. Seine Mutter Saoirse lernte seinen Vater Rory auf dem Belfast Filmfestival kennen und lieben. Während die beiden absolut ineinander vernarrt waren, hatten Saoirses Eltern Vorbehalte gegen die Beziehung. Rory hatte den Ruf, es mit den Gesetzen nicht so genau zu nehmen. Zum Leidwesen der Eltern, wurde Saoirse schnell schwanger und nun drängten die Eltern auf eine baldige Hochzeit, da ein uneheliches Kind in ihren katholischen Kreisen eine Schande war. Vor der Eheschliessung versprach Rory Saoirse mit den illegalen Geschäften aufzuhören und seine Familie fortan ehrlich zu ernähren. Kaum war Hunter da, merkten die Eltern, dass das Geld knapp wurde. Saoirse und Rory – beide erst Anfang 20 – konnten sich nicht vorstellen, dass ein Kind dermassen teuer war. Aus der Not heraus, beschloss Rory erst heimlich, seine illegalen Geschäfte als Buchmacher wieder aufzunehmen, konnte seiner Frau diese Tatsache jedoch nicht wirklich lange verheimlichen, da auch sie mitbekam, wie es plötzlich finanziell aufwärts ging. Als Hunter fünf Jahre alt war, bekam die Familie abermals Zuwachs. Seine kleine Schwester Willow wurde geboren. Während er als Baby sehr ruhig war, fanden seine Eltern in Willow das genaue Gegenteil. Nicht nur seine Grosseltern waren sehr glaubensstark, sondern auch das griff auf seine Eltern über. Es hiess daher, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen und wann immer es möglich war, die Beichte abzulegen. Hunter war vielleicht ein ruhiges Baby, aber in seiner Kindheit trat durchaus eine Veränderung ein. Man würde nicht direkt sagen, dass er rebellisch war, aber hie und da widersprach er durchaus seinen Eltern. Auch, wenn sich seine Eltern nicht immer in allem einig war, so zogen sie, was die Erziehung der Kinder anging an einen Strang. Hunter hätte ein guter Schüler werden können, hätte er nicht ständig Flausen im Kopf gehabt. Anstatt nach der Schule direkt nach Hause zu kommen, um seine Hausaufgaben zu erledigen oder für den nächsten Tag zu lernen, trieb er sich lieber am Hafen herum. Seine Faszination für den Hafen von Belfast entsprang seiner Vorliebe für die Abenteuer- und Piratengeschichten, die sich um Sir Francis Drake rankten. So sollte es nicht verwunderlich sein, dass er auch an diesen schicksalshaften Tag als seine Eltern und seine kleine Schwester in ihrem Hause, kaltblütig ermordet wurden, am Hafen war und somit sein Leben rettete. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, hatte sich sein Vater durch seine Buchmacherei mit den falschen Leuten eingelassen. Dies blieb jedoch nicht das einzige Schicksal, welches Hunter zu verarbeiten hatte. Während die Eltern seines Vaters schon Tod waren, konnten die Eltern von seiner Mutter ihn nicht bei sich aufnehmen, da bei der Nachricht vom Tode ihrer Tochter die Grossmutter einen schweren Schlaganfall erlitten hatte und seitdem pflegebedürftig war. Nun blieb nur noch seine Tante Hannah, welche aber vor Jahren mit ihren Mann Harry nach London gezogen war, damit Harry dort seinen Buchmachergeschäften nachgehen konnte. Während Tante Hannah sehr liebevoll mit Hunter umging, spannte ihn Harry unwissentlich in seine illegalen Machenschaften mit ein. Durch das Versprechen seines Onkels, sich sein Taschengeld dadurch auch aufbessern zu können, machte Hunter die Botengänge gerne bis er eines Tages feststellte, dass er zum Drogenkurier gemacht worden war, gerne. Seiner neugierigen Art geschuldet, öffnete er einen der Umschläge und stellte fest, dass dieser Drogen enthielt. In Anwesenheit seiner Tante, stellte er Harry zur Rede, woraufhin dieser sein wahres Gesicht zeigte. Er drohte Hunter damit, ihn vor die Türe zu setzen und seiner Frau, die auf Hunters Seite stand, etwas anzutun. Da seine Tante Hannah ihn so liebevoll aufgenommen hatte, fühlte er sich verpflichtet, sie nun vor seinen angeheirateten Onkel beschützen zu müssen. Selbst heute – mit 18 Jahren – muss er immer noch die Botengänge für seinen Onkel unfreiwillig erledigen. "


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Schüler & Kurier"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Jake T. Austin"



Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?" Nein & nein


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"{ Alistair war's }"


Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 09.04.2019 20:53 | nach oben springen


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