• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •

#31

RE: » welcome to london

in »application« 29.01.2019 20:14
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend, Samuel

Wie schön, dass du dich zu uns gesellen magst und das auch noch nach einer so langen Anreise. Aber ich kann dir nur zustimmen: London eignet sich als Ort für einen Neuanfang hervorragend und Kontakte zu knüpfen ist hier mehr als einfach.

Da die Namen und der Avatar frei sind und das Regelpasswort gestimmt hat, bleibt mir nichts anderes zu sagen, als dass du dich gerne anmelden darfst. Ich erwarte dich auf der anderen Seite.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#32

RE: » welcome to london

in »application« 29.01.2019 20:31
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




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#33

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 11:10
von Colin Hamish Folan
avatar

Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Mein Name lautet Colin Hamish Folan, aber den Zweitnamen kann man auch weglassen... ist eh bescheuert."


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"Ich bin 21 Jahre alt"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Das Wichtigste? Na wenn Sie meinen..."

Im Besitz der Familie Folan, eine der wenigen tatsächlich reichen Familien Irlands, befindet sich ein altes Landgut, welches etwa eine dreiviertel Stunde nördlich von Dublin gelegen ist und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Während des irisch-englischen Krieges wurden in den alten Kellergewölben Waffen gelagert, aber inzwischen ist dort nur noch Wein und vor allem der berühmte Whisky, mit dem die Familie seit dem 18. Jahrhundert ihr Geld verdient, zu finden. Über der großen Eingangstür thront das Wappen der Familie. Ein hölzernes Fass über zwei gekreuzten Gerstenhalmen auf nachtblauen Grund. Besonders bekannt ist die Familie, neben ihrer Destillerie, für ihr Verhalten während der von 1847 bis 1852 andauernde, durch die Kartoffelfäule ausgelöste Hungersnot. So gut er konnte versuchte der damalige Herr des Hauses nicht nur seine eigene Familie, sondern auch die seiner Nachbarn zu versorgen. Etwas, das den Folans auch heute noch hoch angerechnet wird und zugleich einen Maßstab setzte, an den sich die Nachkommen besagten Hausherren zu messen hatten. Nächstenliebe, Höflichkeit und Gerechtigkeit sind allesamt Werte, welche in der Familie hoch angesehen werden. Doch genug der Geschichtsstunde, finden wir uns stattdessen in der Neuzeit ein. Denn in eben jenem Anwesen kam am 11. August im Jahr 1997 ein kleiner Junge auf die Welt.

Colin, der zu seinem großen Missfallen den Zweitnamen Hamish erhielt, kam als dritter Sohn von Richard Folan auf die Welt. Sein Vater, der sich von seiner ersten Frau hatte scheiden lassen, hatte Colins Mutter erst ein Jahr zuvor kennengelernt und sogleich geheiratet. Angeblich war es „Liebe auf den ersten Blick“ gewesen, aber Colin, welcher ein eher angespanntes Verhältnis zu seinem Erzeuger pflegt, wagt diese Aussage heutzutage zu bezweifeln. Auch wenn er es nicht laut sagen würde, vermutet Colin, dass sein Vater bereits eine Affäre mit seiner Mutter gehabt hatte, als er noch mit seiner ersten Frau verheiratet gewesen war, nachweisbar ist dies jedoch nicht und soweit er weiß hat auch keiner seiner älteren Brüder eine ähnliche Vermutung. Entweder das oder sie bevorzugen es schlichtweg nicht mit ihm darüber zu reden. Das könnte ebenfalls Grund sein.
Trotz dieser Sache hätte Colin sich einen besseren Start ins Leben eigentlich gar nicht wünschen können. Man könnte wohl davon sprechen, dass er zumindest in den ersten Jahren seines Lebens ein wenig verzogen wurde. Es war verdammt schwer dem kleinen blonden Jungen mit den großen grünen Augen irgendetwas abzuschlagen. Etwas, das sich auf Colins spätere Entwicklung ausüben sollte. Denn der Junge lernte schnell, wie er sich zu verhalten hatte, was Schreien, Lachen oder eben Weinen bewirken konnte, schlichtweg wie er sich zu verhalten hatte, wenn er etwas haben wollte. Damals artete es zwar noch nicht direkt in Manipulation aus, immerhin war er ja nur ein kleines Kind, das Verhaltensmuster erlernt hatte, doch heutzutage befindet er sich in manchen Situationen definitiv auf diesem Level der Kontrolle. In den meisten Fällen tut er dies jedoch nicht aus Böswilligkeit, sondern hauptsächlich da er es interessant findet, wie leicht manche Menschen um den Finger zu wickeln sind. Zudem kann es in manchen Fällen einfach praktisch sein, vor allem wenn man sich irgendwie einer unangenehmen Situation entziehen muss.
Was seine Familie anging, so hatte Colin eine besonders starke Bindung zu seiner Mutter. Dies lag hauptsächlich daran, dass sein Vater meist mit seiner Arbeit beschäftigt war und der Altersunterschied zu seinen Brüdern ein wenig zu groß war, als dass sie wirklich viel Zeit miteinander verbracht hätten. Er verstand sich durchaus gut mit den beiden Älteren, wenn man von kleinen, zwischen Brüdern vollkommen normalen Meinungsverschiedenheiten absah, doch die Tatsache, dass die Beiden eine andere Mutter als Colin selbst hatten, war etwas dass sie dennoch ebenfalls voneinander unterschied.

Trotz der Unterschiede hatte Colin eine glückliche und erfüllte Kindheit. Etwas, das sich am 9. August 2008, zwei Tage vor Colins elftem Geburtstag ändern sollte. In Dublin und Umgebung herrschte zu jener Zeit großes Chaos. Sturzfluten, ausgelöst durch heftige Regenfälle, die am jenem 9. August beinahe 24 Stunden anhielten, brachten Zerstörung auf die Straßen des Landes. Eigentlich war es zu gefährlich um unterwegs zu sein, aber Colin, der es zu jener Zeit noch gewohnt war beinahe alles zu bekommen, wonach es ihm verlange, hatte lange genug gequengelt um seine Mutter dazu zu bringen, mit ihm einkaufen zu fahren. Mittlerweile weiß er nicht mehr was genau er für seinen bevorstehenden Geburtstag haben wollte. Er sollte es ohnehin nie bekommen.
Mutter und Sohn fuhren gegen fünf Uhr an jenem Abend los. Sieben Stunden später erwachte Colin, mitten in der Nacht und nicht in der Lage sich an die vergangenen Stunden zu erinnern, im nächstgelegenen Krankenhaus. Er hatte ein gebrochenes Bein, eine ordentliche Gehirnerschütterung und ein paar angeknackste Rippen. Es hatte einen Autounfall gegeben. Irgendwie wären sie von der Straße abgekommen und eine Böschung heruntergefallen. Anscheinend hatte sich das Auto überschlagen, obwohl Colin dies nur aus Erzählungen weiß. Eigentlich ist er froh, dass er sich nicht an jene Nacht erinnern kann, wobei es durchaus sein könnte, dass er es lediglich verdrängt, denn während er mit seinen Verletzungen davonkam, wurde seiner Mutter das Genick gebrochen. Sie war tot, bevor die Rettungskräfte überhaupt informiert waren.
Die Beerdigung war ein scheußlich großes, aufwendiges Unterfangen. Doch vor Colins Augen verwischte es zu einem grau-schwarzen Tuch aus Geräuschen und anderen Wahrnehmungen. Es galt, Hände zu schütteln und sich Kondolenzbekundungen anzuhören. Colin war beinahe dankbar dafür, dass er dank seiner Knochenbrüche Schmerzmittel intus hatte, denn so konnte er das ganze Geschehen mit einer Miene der apathischen Gleichgültigkeit an sich vorbeiziehen lassen, bis schließlich alle Trauergäste gegangen und er endlich alleine sein konnte.

2008 änderte sich Vieles in Colins Leben. Zum einen war da auf einmal diese gewaltige Lücke, die er einfach nicht zu füllen vermochte, egal wie sehr es sich auch bemühte. Zudem begann er sich immer mehr von seiner Familie zurückzuziehen. Es begann beinahe harmlos, er verbrachte viel Zeit in seinem Zimmer, ließ hin und wieder – wenn es ihm erlaubt wurde – eine der Mahlzeiten ausfallen um sich später selbst etwas zu machen und sprach weitaus seltener als er es früher getan hatte. Sein Vater ließ es geschehen, denn er glaubte, dass er seinem Sohn schlichtweg genügend Raum zur Trauer geben musste. Immerhin ging jeder Mensch mit dem Verlust eines Familienmitgliedes anders um und wenn Colin es bevorzugte, für sich alleine zu sein und niemand anderen sehen zu müssen, dann, so glaubte er, sei dies die beste Methode. Ein Fehler wie sich herausstellen sollte. Denn für Colin wirkte es mit jedem verstreichenden Tag so, als würde sich sein Vater schlichtweg nicht für den Verlust Colins Mutter und somit gleichzeitig nicht für ihn interessieren. Als wäre ihm alles vollkommen egal
Und wenn er seinem Vater egal war, dann – so beschloss er – war sein Vater und alles was mit ihm, alles was mit seinem Namen zusammenhing, Colin ebenso egal. Was kümmerten ihn die Regeln und Verbote? Warum sollte er sich darum scheren was sein Vater alles von ihm verlangte? Er würde nach seinen eigenen Regeln leben. Er würde sich nicht länger Dinge von einem Mann, dem er doch eh vollkommen egal war, vorschreiben lassen. Also begann er, im zarten Alter von 12 Jahren, genau wie viele seiner „außer Kontrolle geratenen“ Klassenkameraden zu trinken und bald darauf auch zu rauchen. Egal, wonach ihm der Sinn stand.
Seine Eltern hatten es für eine gute Idee gehalten Colin auf eine öffentliche Schule zu schicken. Er sollte nicht so entfremdet von anderen Kindern seines Alters aufwachsen. Er und seine Klassenkameraden stichelten sich gegenseitig dazu an, weiter und weiter zu gehen und immer waghalsigere Dinge zu tun. Colin wurde von einem wohlerzogenen Jungen zu einem Raufbold und ungezügelten Flegel.
Sein Verhalten wurde von Tag zu Tag schlechter. Während er früher noch mit Höflichkeit agiert hatte, war er nun aggressiv und nur auf Konfrontation aus. Es gab kaum ein Gespräch mit seinem Vater, das nicht in einem großen Streit endete. Bald schon begann dieses Verhalten auch in der Öffentlichkeit und in der Schule durchzuscheinen. Vor allem die Aggressionen begannen sich immer häufiger zu zeigen und Colin handelte sich so manche Prügelei ein. Anfangs hatte er nur eine große Klappe, doch je älter er wurde, desto mehr legte er auch an Muskelmasse an und es lag nicht in seiner Natur sich irgendetwas gefallen zu lassen. Die Schule allerdings ließ sein Aufführen nicht ungestraft vonstattengehen.

Innerhalb von drei Jahren wurde er mehrmals für eine Weile von der Schule suspendiert. Mal waren es nur ein zwei Tage, mal eine ganze Woche, einmal sogar drei Wochen am Stück. Doch Colin interessierte sich nicht dafür. Er interessierte sich nicht für die Strafen, die sein Vater ihm auferlegte oder die Tatsache, dass seine Noten zunehmend schlechter wurden. Dies lag weniger daran, dass er den Stoff nicht verstand, sondern viel mehr daran, dass er sich schlichtweg keine Mühe gab. Es war ihm vollkommen egal welche Noten er erzielte.
Eine Weile lang war dies sein Alltag. Bis er schließlich, nach wiederholtem Fehlverhalten von der Schule geworfen wurde. Da konnte auch das Geld seiner Familie nichts mehr drehen und wenden. Sein Vater wusste zu diesem Zeitpunkt nicht was er noch mit seinem Sohn anstellen sollte. Egal was er versuchte, alles schien die Situation nur noch schlimmer zu machen. Colin und Richard hatten inzwischen absolut keinen Draht mehr zueinander und da der Junge alles was sein Vater sagte als negativ abstempelte, war ein Aufeinanderzugehen so gut wie undenkbar.
Also überlegte Richard Folan kurzerhand seinen jüngsten Sohn auf ein Internat zu schicken, hoffend, dass man dort dem Jungen wieder richtiges Benehmen eintrichtern könnte. Vielleicht, so glaubte er, würde der Abstand ihnen beiden und ihrem durchaus angespannten Verhältnis zueinander guttun. Doch es sollte etwas anders kommen als von dem alten Herren geplant.
Für Colin selbst bestärkte dieses ganze Gerede von Internaten nämlich lediglich den Glauben, dass er seinem Vater vollkommen egal war. Dass dieser sich nicht einmal mehr mit ihm abgeben wollte.

Also kontaktierte er seinen älteren Bruder Conall. Dieser war einige Jahre zuvor fortgezogen und hatte sich in London niedergelassen. Colin hoffte, dass er es schaffen würde, seinen Bruder davon zu überzeugen, ihn bei sich aufzunehmen, denn er wusste, dass, sollte er es schaffen Conall auf seine Seite zu ziehen, auch sein Vater nur schwer 'nein' sagen können würde. Im gleichen Sommer noch, es war das Jahr 2012, zog Colin also schließlich in die verregnete Hauptstadt Englands. Anfangs war es ein ziemlicher Interessenskonflikt für den jungen Iren. Klar, er war froh bei seinem Bruder, welcher die ganze Situation nur aus Erzählungen seines Vaters und von Colin selbst mitbekommen hatte, was vermutlich auch der Grund war, aus dem er seinen kleinen Bruder überhaupt bei sich aufnahm - vermutlich konnte er einfach nicht glauben, dass das ganze wirklich so schlimm war, wie sein Vater es schilderte – unterkommen konnte, aber auf der anderen Seite war dies England. Verdammt noch mal England. Warum hatte Conall nicht ein Land wählen können, dass nicht Jahrelang im Krieg mit seiner Heimat gelegen hatte?

In London jedoch zeigte sich Colin von seiner besten Seite. Auch wenn er innerlich noch immer aufgewühlt war, so tat ihm der Abstand zu seinem Vater tatsächlich gut. Mit Conall, der in Colins Augen das einzige Familienmitglied war, dem er noch wirklich vertrauen konnte und der zu ihm stehen würde, verstand er sich meist zudem ziemlich gut und auch wenn er sich ab und an daneben benahm, war es leicht seinen großen Bruder von seinen guten Qualitäten zu überzeugen. Gute Qualitäten, die Colin durchaus besitzt, immerhin ist er kein „böser“ Mensch, sondern lediglich vor einiger Zeit vom rechten Weg abgekommen und bisher nicht in der Lage gewesen eben diesen Weg wiederzufinden.

Nun bei seinem Bruder lebend kam Colin auf eine prestigeträchtige Privatschule, welche zwar gleichzeitig als Internat fungierte, dieses Angebot aber nicht als Pflicht hatte. Hier lernte er eine Gruppe an ganz besonderen Menschen kennen. Menschen, die er auch heute noch zu seinen Freunden zählt. Wobei das Wort „Freundschaft“ in diesem Fall sehr locker zu sehen ist. Andere Menschen würden es vielleicht eher als eine Art Zweckgemeinschaft beschreiben und es ist ziemlich sicher, dass der ein oder andere unter ihnen dem jeweils anderen ohne zu zögern ein Messer zwischen die Schulterblätter rammen würde, wenn es zu seinem eigenen Nutzen wäre. Doch solange die Fassaden und falschen Lächeln sitzen ist alles in Ordnung.
Der herausstechendste dieser Menschen war ohne Zweifel ein Junge in Colins Alter der den Namen Henry Somerset – Verzeihung, 'Lord Henry Lorne Somerset' – trug und sich als ein gewaltiges Arschloch herausstellte. Doch Colin schien sich nicht sonderlich daran zu stören. Tatsächlich fand er den Anderen auf eine gewisse Art und Weise sogar sympathisch. Von Henry war es auch, dass Colin eine ganz bestimmte Sichtweise auf das Leben und andere Menschen adoptierte. Er war jung und er war reich, ihm gehörte die Welt. Zwar könnte er sich niemals mit Henry oder dessen pompösen adeligen Freunden messen, doch es dauerte nicht lange, bis er in ihrer Gruppe akzeptiert wurde. Auch wenn er sich in manchen Situationen wie ein Fisch auf trockenem Land fühlte – zum Beispiel als Henry ihn das erste Mal zu sich nach Hause einlud – fand er sich schnell in die Gruppe ein und bald war kaum noch zwischen ihm und den anderen zu unterscheiden... wenn man einmal von seinem irischen Akzent absah.

Nach seiner Schulzeit begann Colin gemeinsam mit Henry, welcher inzwischen wohl zu so etwas wie seinem „besten Freund“ geworden war – ein Philosophiestudium an der London University. Doch während Colin in den vergangenen Jahren am Ball blieb und nun das letzte Semester nutzt um seine Bachelor Arbeit zu schreiben, wobei er durchaus plant auch den Master in diesem Fach zu erhalten, verlor Henry schon nach kurzer Zeit das Interesse und widmete sich anderen Studienfächern. Die Frage ob er bei diesen bleibt ist jedoch zu dieser Zeit noch ungewiss.

Henry war auch derjenige, der Colin eines Tages von der „Crused Crew“ erzählte. Zunächst glaubte Colin, dass der Engländer ihn auf den Arm nehmen würde, aber schon bald taten sich Zweifel in ihm auf. Henry erzählte ihm mehr und mehr von dieser Organisation. Menschen, die dank ihres Reichtums die Fäden im Leben anderer zogen? Das konnte es doch nicht wirklich geben, oder etwa doch?
Nun Colin sollte schon bald erfahren, dass es diese Organisation tatsächlich gab. Denn Henry scheute keine Kosten und Mühen, um dafür zu sorgen, dass sein irischer Freund eben dieser Gruppe beitreten konnte. Henrys Großvater schien ein ziemlich hohes Tier der Crew zu sein.

Tatsächlich bürgte Henry sogar für Colin, da die Crew anfangs nicht sonderlich begeistert von der Idee war, einen Iren, der zudem noch nicht einmal aus sonderlich hohem Stand kam, bei sich aufzunehmen. Doch durch Henrys Unterstützung gelang es. Bald schon merkten die beiden allerdings, dass die Crew nicht genau das war, was sie sich vorgestellt hatten. Der Ursprung der Gruppe lag in eben jener Denkweise, die Colin angenommen hatte. „Wir sind reich – uns gehört die Welt.“, doch wo sich die Jungs erhofft hatten, tun und lassen zu können was sie wollten, stießen sie viel mehr auf Verhaltensregeln und das aristokratische Dasein älterer Männer.
Eines stand fest. Es war an der Zeit, dass ein neuer, frischer Wind aufwehte und wenn dieser nicht von ihnen stammte, von wem dann?




Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Ich arbeite im Moment an meinem Bachelor in Philosophie."


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Fragen Sie das Leute häufiger? Na wie auch immer, sie könnten Ben Hardy meinen."


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Ihnen sagt doch gewiss die 'Cursed Crew' etwas, oder?"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Wenn ich mich nicht irre war das „Alistair hat's vernascht“, nicht wahr?"


Henry Somerset is head over heels for this!
Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 30.01.2019 11:11 | nach oben springen

#34

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 11:22
von Alistair McCallum | 1.119 Beiträge

Einen wunderschönen guten Vormittag lieber Colin!
Wie wunderbar, dass du zu uns gefunden hast! Du wirst ja schließlich auch schon sehnsüchtig erwartet
Du hast dir wirklich wahnsinnig viel Mühe bei deiner Bewerbung gegeben - so wunderbar lang ausformuliert und diese Schachtelsätze, hach
Mir gefällt deine Story sehr und da all deine Angaben stimmen, der Avatar sowieso für dich reserviert war und auch der Name noch frei ist, will ich dich gar nicht mehr weiter aufhalten und dich gleich in die Anmeldung weiterschicken.
Wir sehen uns dann auf der anderen Seite.
Bis gleich und ganz ganz liebe Grüßchen,
Alistair


IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

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#35

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 12:39
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
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[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
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[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
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Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
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Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
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[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 







"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 16:25
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
Dahlia Chamberlain


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
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Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Dahlia Chamberlain wurde am 11. November 1992 in den schäbigen Ecken Londons geboren. Während die Stadt so viele wundervolle und edle Ecken hatte, wuchs das kleine Mädchen regelrecht im Ghetto der Stadt auf - zwischen Dreck und Blut. Das sie in der Unterschicht groß wurde, war damals kaum zu übersehen gewesen. Ihre Eltern hatten sich nicht viel aus Geld gemacht, alles was für sie zählte war, das sie ausreichend Alkohol und Drogen hatten. Ihre Mutter Louisa Pathwood war Hausfrau gewesen, die sich gerne mal als Prostituierte noch etwas Geld dazu verdiente. Ihr Vater, Edward Strickford dagegen gehörte irgendeiner Straßengang an, welche Reiche Leute verprügelten oder sogar erschoßen, nur um an irgendwelche Reichtümer zu kommen. Somit konnte sie sagen, das ihre Eltern Verbrecher und Huren waren. Dadurch hatten sie Dahlia regelrecht verkommen lassen. Das Mädchen war ein Niemand gewesen und hatte ebenso nichts. Hätte sie im Alter von 6 Jahren nicht selbst ihr Leben schon in die Hand genommen, wäre die junge Frau vermutlich nicht einmal mehr am Leben. Sie rannte von Zuhause weg, als sie realisierte, was um sie herum geschah. Sie wollte etwas aus sich machen, sie wollte zur Schule gehen und keine Fetzen von Klamotten tragen, welche aus dem Müll gefischt waren. Außer Prügel und Geschrei und pure Armut, kannte Dahlia nichts. Genau das sollte sich ändern, sie wollte weg aus diesem Horror und wollte einfach ein normales Leben leben. Da sie weit weg von ihrer Familie wollte, hatte sie mit ihren damals noch 6 Jahren, mehrere Tage auf der Straße Leben müssen, bis sie von einer jungen Frau und ihrem Ehemann gefunden wurde. Sie nahmen das kleine Mädchen mit, kümmerten sich um sie und meldeten ihren Fund der Polizei.

Aus Angst, zurück zu ihrer Familie zu müssen, erzählt das kleine Mädchen alles über diese, sodass sie nicht zurück musste. Sie wurde den Eltern weggenommen und das Jugendamt kümmerte sich um Dahlia und endlich sollte es besser werden. Das Paar, welches sie gefunden hatte, konnten keine Kinder bekommen und hatten Richelle sofort ins Herz geschlossen ebenso wie sie es auch tat. Dahlia wollte bei diesen Menschen bleiben und nach mehreren Gesprächen mit dem Jugendamt wurde sie auch von ihnen adoptiert. Zwar waren ihre Adoptiveltern Preston und Meredith Chamberlain nicht sonderlich reich gewesen aber sie hatten genug Geld, um Dahlia alle Wünschen zu erfüllen und ihr ein gutes Leben zu geben. Sie konnte nun zur Schule gehen und war nicht einmal eine schlechte Schülerin und das auch nicht auf der Highschool. Sie schloß die Schule mit einem zweier Durchschnitt ab. Studieren wollte sie jedoch nicht, sie wollte ihre Hobbys zu ihrem Job machen und das war das Tanzen und Modeln. Aller Anfang ist jedoch schwer, weshalb sie in diversen Clubs in London als Barkeeperin arbeitet, um sich ihr Leben zu finanzieren. Zwei Jahre zog sie dies strikt durch, bis sie ein Angebot bekam, welches sie nicht ausschlagen konnte. Sie durfte nun als Tanzlehrerin in einer derbekanntesten Schulen Londons und tat dies mit Leib und Seele. Durch diesen Erfolg, welchen sie nun als bekannte Lehrerin hatte, folgten viel mehr als Tänzerin. Ihre Vergangenheit hatte sie nun vollkommen verdrängt und vergessen und nun hatte sie es durch harte Arbeit selbst zu etwas geschafft. Ihr neustes Ziel ist es nun, eine Tanzschule zu eröffnen."



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
Tanzlehrerin, Model


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Shay Mitchell (wurde mir reserviert)"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"



Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
" Ichabod versenkt es gerade in der Themse"


Admin Ichabod Galloway kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 30.01.2019 16:32 | nach oben springen

#37

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 16:42
von Ichabod Galloway | 444 Beiträge

Hallöchen Dahlia.
Wie schön, dich in der Bewerbung begrüßen zu dürfen.
Es freut mich, dass du zu uns nach London stoßen möchtest
Und viel fehlt auch nicht mehr um das ganze durchzuführen.
Dein Avatar ist für dich reserviert, das Regelpasswort hat gestimmt und Vor- sowie Nachname sind frei
Ich würde dich nur darum bitten, dass du mir noch ein kleines bisschen genauer erklärst, wie es dazu kam, dass sie dieses Angebot von der Tanzschule erhalten hat?
Damit meine ich, wodurch die Tanzschule auf sie aufmerksam geworden ist? Hat sie sich vielleicht beworben? Oder bereits an kleineren Tanzschulen unterrichtet?
Ansonsten habe ich absolut nichts zu beklagen und ich hoffe, dass du mir das kleine Nachhaken nicht übel nimmst

Liebe Grüße, Icky.





"I think the honorable thing for our species to do is to deny our programming. Stop reproducing, walk hand in hand into extinction."

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#38

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 19:38
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Lucian Lennard"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"38"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"Das Leben von Lucian Lennard war sicherlich kein Musterbeispiel für ein perfektes Leben, wobei er eigentlich immer sagen würde er wollte nicht das es anders verlaufen war. In London geboren wurde Lucian recht schnell in ein Heim abgegeben. Seine Mutter war eine junge Frau gewesen, welche einfach überfordert war mit der Situation und er es wohl besser hatte bei jemanden aufzuwachsen, welcher sich mehr um den kleinen Kerl kümmern sollte. Das sie sich dann auch gleich aus dem Staub machte ließ jedoch darauf schließen, dass sie nicht nur gutes damit meinte… Sie wollte wohl einfach nur nicht das ein Kind ihr Leben versaute. Doch interessierte es den jungen Mann nicht sonderlich, den die Familie Lennard hatte ihn aufgenommen und ihm schon im frühen Alter ein zuhause geboten. Sie waren seine Eltern, ganz gleich ob Adoptiveltern oder leibliche, das spielte für Lucian nie eine Rolle. Sie hatten ihm ein zuhause gegeben, obwohl sie rechtlich nicht dazu verpflichtet waren. Dies war wohl ein Punkt, welchen er noch viel bemerkenswerter fand. Und nicht nur dass… nein, nach ihm nahmen sie sogar noch ein weiteres Kind auf. Chiara wurde zu seiner kleinen Schwester und somit zu seinem kleinen Rohdiamanten. Charakterlich waren die beiden Geschwister zwar vollkommen unterschiedlich, doch war die Bindung trotz allem ein starkes Band.

Sein Leben verlief für manche Verhältnisse wohl absolut ruhig. Er bemühte sich stets in der Schule und versuchte seinen Eltern immer zu helfen und sie zu unterstützen. Er war ein kleiner Mustersohn, was wohl die rebellische Ader seiner Schwester somit noch ein Stück extremer zur Geltung brachte. Oftmals versuchte er sie doch vor ihren Eltern in Schutz zu nehmen, wobei auch er irgendwann seine Grenzen gefunden hatte und sich seine kleine Schwester zur Brust genommen hatte. Gemeinsam mit seinen Eltern schafften sie es schlussendlich sogar sie zur Vernunft zu bringen, sodass sie die falschen Kreise aufgab.

Lucian selbst merkte recht früh dass er ein ziemlich kreativer Kopf war, sodass er mit seinen Eltern oftmals lange wach gesessen hatte um zu ergründen was er einmal beruflich aus sich machen wollte. Auch wenn er, wie auch Chiara, Wortgewand war, so kam Journalismus für ihn nicht in Frage. Sein Weg führte ihn zur Musik. Er war kein begnadeter Sänger, doch war er schon immer fasziniert von der Geschichte der Musik und wollte diese Faszination irgendwie zum Beruf machen. Sein Weg führte ihn somit in die Musikgeschichte und mit seiner Schwester zusammen in die Leidenschaft zusammen Musik zu machen.

wird noch richtig ausgearbeitet - aber ich bin ungeduldig ^^"



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Dozent an der Uni für Musikgeschichte"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Chris Pine - ich will ihn abholen, er hat lange genug im Bällebad verbracht"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Indirekt - aber ich hoffe meine Schwester erwartet mich"


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
" Emilia hat es sich gekrallt "


Jasmine Ryan is head over heels for this!
Jasmine Ryan is as happy as a hippo
Admin Emilia McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 30.01.2019 19:41 | nach oben springen

#39

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 19:53
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Einen wunderschönen guten Abend, Lucian

Da ist ja der Chris Pine, dem ich im Nachhinein nachweine, weil ich ihn in der Charakterschmiede als potenzieller Bruder verpasst habe. Aber dafür lasse ich es mir nicht nehmen, dich an unserer Empfangsdame vorbeizulotsen. @Chiara Rose Lennard wartet sicherlich schon ungeduldig auf dich und an deiner Bewerbung gibt es auch nichts auszusetzen, sofern du die Story noch etwas ausarbeitest.

Die Namen sind frei, der Avatar ebenso, das Regelpasswort hat gestimmt, also auf mit dir. Ich hole dich dann auf der anderen Seite ab.

LG

- Em


She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#40

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 19:55
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Es tut mir sooo Leid.
Ich mache es wieder gut

Bis gleich


Emilia McCallum findet Erdbeerkäse hat viele Vitamine!
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#41

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 19:56
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




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#42

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 20:19
von Dahlia
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Und zack war mein Internet weg

Sie hat diese Chance durch eine Freundin bekommen. Diese kannte den Eigentümer, der Tanzschule für welche sie dann arbeitet.
Ihre Freundin hatte ihm erzählt wie talentiert sie doch war und so besuchte er sie in dem Club und lud sie zum Vortanzen ein
Da faszinierte und überzeugte sie alle, sodass sie den Job bekam.


Admin Emilia McCallum kommt geflogen!
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#43

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 20:37
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge

Guten Abend auch von mir Dahlia, da bist du ja wieder

So wären die Angaben für uns in Ordnung. Wenn du erlaubst und Ichabod nicht vermisst, würde ich dich dann durchwinken und auf der anderen Seite in Empfang nehmen.

Lg

- Em


She's beauty and she's grace.


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#44

RE: » welcome to london

in »application« 30.01.2019 20:42
von Emilia McCallum | 1.732 Beiträge






DU BEFINDEST DICH IN EINEM WUNDERSCHÖNEN ALTEN GEBÄUDE MITTEN IM HERZEN LONDONS. UNTER DEINEN FÜßEN HALLT DER STEINERNE BODEN BEI JEDEM DEINER SCHRITTE NACH UND DIE MIT EDLEM HOLZ VERTÄFELTEN WÄNDE ZEIGEN EINGRAVIERTE MOMENTE AUS HUNDERTEN AN VERSCHIEDENEN LEBEN. EINES TAGES WIRD AUCH DEINE GESCHICHTE HIER STEHEN, DA BIST DU DIR SICHER.
ZU DEINER LINKEN BEFINDET SICH DIE VERWALTUNG. HIERHIN SOLLTEST DU DICH WOHL WENDEN, WENN DIR FRAGEN JEGLICHER ART AUF DEM HERZEN LIEGEN. DANEBEN HÄNGEN AN EINER PINNWAND VERMISSTENANZEIGEN. RECHTS VON DIR SIEHST DU EIN GROßES SCHWARZES BRETT. ALLE NAMEN UND DAZUGEHÖRIGEN PASSBILDER SIND HIER ANGEBRACHT.
DU LÄUFST WEITER. EIN SCHRITT NACH DEM ANDEREN FÜHRT DICH ZU EINER GROßEN DAME, DIE HINTER EINEM GEWALTIGEN SCHREIBTISCH SITZT UND DICH BEREITS ZU ERWARTEN SCHEINT...





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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht.[i]"Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?"[/i], fragt sie schließlich und du schluckst.
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN NAME[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen deines Charakters ein"[/style][/b]


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. [i]"Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN ALTER[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier das Alter deines Charakters ein"[/style][/b]


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. [i]"Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEINE GESCHICHTE[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier die Geschichte deines Charakters ein (min. 200 Wörter)"[/style][/b]


Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer [i]"Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN BERUF[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier deine berufliche Tätigkeit ein"[/style][/b]

 
Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. [i]"Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DEIN AVATAR[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Füge hier den Namen der Person ein, die deinem Charakter ihr Gesicht leiht"[/style][/b]


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. [i]"Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS GESUCH[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Bewirbst du dich auf ein Gesuch? Wenn ja, welches und ist ein Probepost gewünscht?"[/style][/b]


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. [i]"Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"[/i]
[style=letter-spacing:4px][b][style=color:#909999]》DAS REGELPASSWORT[/style][/b][/style]
[b][style=font-size:11px]"Mit Angabe des Regelpassworts bestätigst du, unsere Regeln gelesen und akzeptiert, sowie die Volljährigkeit erreicht zu haben!"[/style][/b]
 
 




She's beauty and she's grace.


She'll punch you in the face.

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#45

RE: » welcome to london

in »application« 01.02.2019 16:36
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Die Frau blickt aus leicht zusammengekniffenen Augen zu dir herüber. Unter ihrem kalten Blick fühlst du dich beinahe wie ein Reh im Scheinwerferlicht."Wie sagten Sie noch gleich ist Ihr Name?", fragt sie schließlich und du schluckst.
》DEIN NAME
"Bailey N. Coltraine"


Die Frau tippt etwas in ihren Computer, runzelt die Stirn und blickt wieder zu dir auf. "Es scheint ein Problem mit dem System zu geben verraten Sie mir noch kurz Ihr derzeitiges Alter? Das wird bestimmt helfen."
》DEIN ALTER
"19, almost 20"


Wieder fliegen ihre Finger über ihre Tastatur und auch dieses Mal verfinstert sich ihre Miene. "Das ist ja wieder typisch, irgendein Trottel hat all Ihre Daten gelöscht. Ich muss Sie wohl darum bitten mir alles Wichtige noch einmal zusammen zu fassen."
》DEINE GESCHICHTE
"»Jedes Mädchen wünscht sich, für den Vater eine Prinzessin zu sein. Ich glaube, das war ich auch... ungefähr drei Jahre lang. Dann... war ich es nicht mehr. Damals dachte ich, ich hätte etwas falsch gemacht. Dass ich unartig war... böse. Es hat mich traurig gemacht, dass Dad mich auf einmal nicht mehr lieb hatte. Ich glaube, er hatte uns alle plötzlich nicht mehr lieb. Heute weiß ich... oder hoffe zu wissen, dass genau das Gegenteil der Fall war. Er hatte uns zu sehr lieb... So sehr, dass er solche Angst hatte uns zu verlieren, dass er... den Verstand verlor. Er hat schlimme Dinge getan. Ich vermisse ihn... so wie er früher war. Ganz früher. Es ist nur eine wage Erinnerung, aber sie ist da. Manchmal, wenn der Schmerz nicht so schlimm ist, dann kann ich daran denken. Ich hoffe, dass es ihm gut geht... er ist ganz allein in New York. Niemand sollte allein sein müssen...«

Bailey, die mit vollem Namen Bailey Nora Coltraine heißt, hatte die ersten zehn Jahre ihres Lebens ein sehr schönes Leben. Geboren als die jüngere des Zwillingspaares der Coltraines konnte sie sich immer darauf verlassen, dass ihr zehn Minuten älterer Bruder Jack an ihrer Seite war, egal, was sie taten. Für sie war er schon ihr Leben lang der beste Bruder der Welt gewesen - und das nicht nur, weil sie nur den einen hatte! Auch als sie die Brüder anderer kennenlernte, war sie fest davon überzeugt, dass ihrer besser als alle anderen war. Gemeinsam mit ihm lernte sie die Welt kennen - jedenfalls so lange, bis er anfing, sich immer mehr zurückzuziehen. Auch ihr entging natürlich nicht, dass sich etwas in der Familie änderte. Ihr Vater wurde launischer, angespannter, auch wenn sie nicht verstand, woran das lag. Ihre Mutter verlor immer mehr ihren Frohsinn und die Fröhlichkeit. Und die Urlaube in Schottland, ihrer Heimat, blieben aus. Und schließlich, sie waren gerade zehn geworden, erfolgte dann der Umzug ins ferne Amerika. Ein großer Einschnitt in das Leben der Zwillinge, mussten sie doch alles zurücklassen, was sie sich aufgebaut hatten.
Von Amerika hatte sie immer gedacht, dass es ein Land ist, in dem Träume wahr werden können. Ihr Vater wohl auch, aber sie wurden beide enttäuscht. Die Firma ihres Vaters erzielte nicht die gewünschten und erhofften Erfolge. Von Übermut getrieben machte er einen Fehler nach dem anderen und verlor immer mehr Geld, welches ihm nicht einmal gehörte. Es trieb ihn in den Ruin - und mit ihm seine ganze Familie. Auf die verbalen Misshandlungen folgten sehr bald körperliche. Warum ihre Mutter das so lange mit sich machen ließ, war Bailey bis heute ein Rätsel. Sie hatte sich auch nie getraut, sie danach zu fragen, genauso wenig, wie sie sich traute, über das Thema mit irgendjemandem zu reden. Es war eine grauenhafte Zeit in New York gewesen und obwohl diese Stadt für viele der Inbegriff und Freiheit und unbegrenzter Möglichkeiten ist, ist es für Bailey der absolute Alptraum. Zu sehen, wie ihr ganze Familie litt, machte sie kaputt. Jack und ihr Vater gerieten so oft aneinander, dass ihr Herz jedes Mal ein bisschen mehr brach. Jack blieb immer häufiger von Zuhause fort und er veränderte sich. Er entfernte sich von ihr und sie fühlte sich lange völlig allein gelassen mit der Situation zuhause. Sie sah mit an, wie ihre Mutter Tag um Tag litt und gleichgültig alles über sich ergehen ließ, was ihr Mann mit ihr anstellte. Flüchten konnte sie sich nirgendwohin, nicht so wie Jack, der Zuflucht bei anderen fand. Sie wollte niemandem sagen, wie es bei ihnen zuhause abging, sie schämte sich so sehr für ihren Vater, für ihre Mutter, für ihre Familie. In der Schule gab sie sich als Strahlemännchen, als Stehaufmännchen, vielleicht war das im gewissen Maße ihre Zuflucht. Wahre Freunde fand sie nie, weil sie niemanden so nah an sich heran lassen wollte, sodass dieser merkte, dass etwas bei ihr nicht stimmte. Zwar wurde sie immer wieder zu anderen nach Hause eingeladen und das nahm sie auch sehr gerne an - alles war besser, als Zuhause zu sein -, aber anders herum lud sie nie jemanden zu sich ein.

»Ich habe mich so sehr geschämt für meine Eltern, dass mich nie jemand zuhause besuchen durfte. Ich habe mir immer Ausreden einfallen lassen. "Meine Eltern sind nicht da und alleine darf niemand zu mir kommen" oder "wir wollen über das Wochenende einen Ausflug machen, nur die Familie" oder auch "mein Bruder hat Hausarrest und deswegen darf niemand zu uns". Ich war nie eine gute Lügnerin... aber nachgefragt hatte nie jemand. Ich wollte nicht, dass jemand erfuhr, was für schlechte Eltern ich hatte. Meine Freundinnen habe ich immer beneidet für ihre Väter. Sie waren... die Helden ihrer Geschichten. Und jedes Mal, wenn ich bei einem anderen Mädchen übernachtet habe, habe ich mir nachts vorgestellt, wie es wäre, wenn ich Teil der Familie wäre. Wenn mich der Vater meiner Freundin so lieben würde wie seine Tochter... Ich verstand nicht, warum mein Vater so anders war. Ich wollte auch von ihm geliebt werden... So sehr, dass ich... anfing, Dinge zu tun, die ihn wütend machten. Ich wollte, dass er mich wieder wahrnimmt... Ich hatte das Gefühl, er übersieht mich. Also habe ich dafür gesorgt, dass... er mich wieder sieht.«

Das letzte Schuljahr an der Highschool. Der achtzehnte Geburtstag - normalerweise ein tag der puren Freude, aber für Bailey wurde es zum schlimmsten Tag des Jahres, obwohl das noch gar nicht so alt war. Es war der Tag, an dem sie beschloss, ihrem Vater zu zeigen, dass es sie noch gab - und auch ihrer Mutter, die scheinbar auf gar nichts mehr achtete. Arbeit hatte er schon lange nicht mehr und auch Geld besaß die Familie keines. Wie sie sich all die Jahre über Wasser hatten halten können, ist der Blondine schleierhaft. Der neue beste Freund ihres Vaters hieß Alkohol und genau diesen entwendete sie, um ihre eigene Geburtstagsparty zu feiern. Dazu lud sie das erste Mal in ihrem Leben Leute in ihr Haus ein. Leute, die sie kannte, und die sie nicht kannte. Es war eine offene Einladung auf Facebook - und so kamen wirklich alle. Ihr Vater war zu der Zeit in einer Kneipe unterwegs und die Mutter... vielleicht hatte sie schon geschlafen, das wusste sie nicht mehr. Sie ließen die Sau raus und so viele Leute auf einem Haufen war nie eine gute Idee. Das Wohnzimmer sah nach kürzester Zeit aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Alkohol floss in großen Mengen, nicht nur der ihres Vaters. Und weil sie den ersten Rausch ihres Lebens gehabt hatte und lauter Jugendliche um sie herum waren, war es nicht verwunderlich, dass man Bailey später am Abend knutschend in einer Ecke stehen sah mit einem Kerl, von dem sie genau nichts wusste. Sie sah ihn danach auch nie wieder. Wer sie aber sah, war ihr Vater, der nach Hause kam, während die Party gerade ihren Höhepunkt erreichte. Und sie hatte ihren Vater noch nie so wütend gesehen... Ihr Plan, seine Aufmerksamkeit zu erregen, ging auf. Vor allen anwesenden Leuten machte er sie rund, und benebelt von Alkohol und der Sensation des ersten Kusses war sie mutiger als jemals zuvor. Sie widersprach ihrem Vater, was bisher nur ihrem Bruder eingefallen war. Aber dieses Mal ließ sie sich nicht so leicht einschüchtern, und vielleicht war es die Tatsache, dass sie ein Mädchen war, das ihm widersprach, die ihn aus der Haut fahren ließ. Die ersten hatten schon wieder das Haus verlassen, aber genug Leute bekamen mit, wie ihrem Vater die Hand ausrutschte. Das war Aufforderung genug für alle verbliebenen Leute, das Weite zu suchen. Alle gingen, einer blieb zurück: Jack. Ihr Bruder, der das Schauspiel mit angesehen hatte. Und dann ging alles so schnell, dass sie heute keine Ahnung mehr hatte, wie genau eines zum anderen kam. Fakt war: Jack und ihr Vater prügelten sich, beziehungsweise Jack prügelte ihren Vater. Der Überraschungsmoment war auf seiner Seite gewesen. Und sie musste sich übergeben. Auf den Teppich im Wohnzimmer, der auch die paar Monate danach noch danach roch.
Nach dieser Nacht war ihr Bruder wie vom Erdboden verschluckt und Bailey hatte bis ans Ende ihres Lebens Hausarrest. Und das kam ihr ganz recht. Sie verließ ihr Zimmer nicht mehr. In die Schule traute sie sich erst ein paar Tage nach dem Vorfall und sie war das Gespött der Schule. Ohne ihren Bruder war sie nur noch ein halber Mensch und die Sorge um ihn machte sie so krank, dass sie zu nichts mehr in der Lage war. Die Polizei war es schließlich, die ihren Bruder nach Hause brachte - wegen versuchtem Autodiebstahl. Er kam tatsächlich vor Gericht, ein Prozess, der sich über viele Monate hinzog. Während ihr Bruder in der Schule gar nicht mehr auftauchte und nicht einmal für die Prüfungen zugelassen worden war, scheiterte Bailey einen Schritt weiter vorne und versemmelte eine Prüfung nach der anderen. Es war ihr unmöglich, sich auf die Schule zu konzentrieren, während Zuhause gerade landunter war. Sie schaffte ihren Abschluss nicht. Ihr wurde nahe gelegt, das Jahr zu wiederholen und da sie nicht auf der Straße landen wollte ohne Aussicht auf alles, wiederholte sie das letzte Jahr. Die Lage Zuhause besserte sich ein ganz kleines bisschen dahingehend, dass ihr Vater durch all die Lagen Frust und Wut und Schmerz erkannte, dass er all das nicht an seiner Familie auslassen konnte und sollte. Vielleicht hätte er mit der Unterstützung von Louisa sogar dazu überredet werden können, einen Entzug zu machen. Irgendwo auf dem Land, wo seine Seele und sein Körper zur Ruhe kommen konnten und er wieder zu sich selbst finden konnte. Aber Louisa, die Mutter, wurde erst so richtig wach, als der Prozess von Jack begann. Ihm drohte eine Haftstrafe - oder optional die Möglichkeit, die Schule zu wiederholen und den Schulabschluss nachzuholen, den mittlerweile auch Bailey geschafft hatte. Nicht so gut, wie es ihr unter normaleren Umständen möglich gewesen wäre, aber immerhin besaß sie ihn. Jacks ungewisse Zukunft ließ ihre Mutter schließlich erkennen, dass es so nicht weiterging - Jack musste auf den richtigen Weg zurückgebracht werden, genauso wie ihr Mann, und das ging nicht mit beiden unter einem Dach. Was sie alle bräuchten wäre Abstand und eine Pause von allem. Und so packte die Mutter ihre Sachen - und ihre Kinder - und kehrte ins heimatliche London zurück, an das sie viel schönere Erinnerungen hat.

»Ich... hatte irgendwie gedacht, ihn verloren zu haben. Meinen Bruder. Weil er nicht mehr nach Hause kam. Ich habe mir die Schuld daran gegeben. Er weiß das nicht... Ich habe ihm das nie gesagt, weil es ihm auch so schon schlecht genug ging. Ich bin aber froh, dass ihm eine zweite Chance gegeben wurde. Mit seinem Abschluss. Auch, wenn es nun ein Jahr später ist als sonst, aber... ich bin mir sicher, dass er es schafft. Zu meinem Vater hat keiner von uns Kontakt. Ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist... Mum redet nicht darüber und ich frage nicht nach. Manchmal denke ich darüber nach, ob ich ihm schreiben soll. Ob er noch böse auf mich ist... Und dass ich ihn lieb habe. Aber ich traue mich nicht... Ich habe Angst, keine Antwort zu erhalten. Ihm wird es doch gut gehen, oder? Uns geht es jedenfalls besser. Mum arbeitet wieder in der Galerie, in der sie früher schon gearbeitet hat. Und wir wohnen bei... ihrem Bruder. Ich kannte meinen Onkel bis zu dem Tag gar nicht, als er die Tür öffnete und uns vorfand. Kaum zu glauben, dass das in ein paar Monaten schon wieder zwei Jahre her ist...«

Das Leben änderte sich Stück für Stück. Allmählich wurde aus ihnen wieder eine Familie. Ihre Mutter erwachte zu neuem Leben, auch wenn sie wohl nie mehr die alte sein würde, die sie früher war. Sie und Jack näherten sich wieder einander an und auch, wenn sich nie etwas an der Bindung der Zwillinge geändert hatte, war Bailey froh, ihren Bruder wieder täglich sehen zu können. Sie unterstützte ihn so gut es ging während seines Abschlussjahres und begann gleichzeitig, sich nach einem Studienplatz zu orientieren. Nachdem sie die letzten Jahre nie wirklich die Gelegenheit hatte, herauszufinden, was ihr gefiel und was sie mochte und was sie konnte, war es eher eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Die Wahl fiel auf Musik - Musikgeschichte, um genau zu sein. Es war das einzige, was sich Bailey vorstellen konnte und bis jetzt hatte es sich nicht als Fehlentscheidung heraus gestellt. Tatsächlich entwickelte sich ein reges Interesse an der Musik. Das erste Mal fühlte sie sich zugehörig und aufgehoben und begann, sich zu öffnen. Sie nahm sogar das Angebot ihres Professors an, Gitarre zu lernen. Heute ist es ihr liebstes Hobby und die kleinen Momente, in denen sie zusammen spielen können, sind für sie wertvoll geworden.

»Leben ist nicht immer einfach. Es hat Höhen und Tiefen, schöne und schlechte Zeiten. Nur, weil es gerade nicht gut läuft, muss man aber noch lange nicht den Kopf in den Sand stecken. Man sollte sich an diejenigen halten, die das Leben lebenswert machen. Auch, wenn die Schatten der Vergangenheit manchmal überwältigend sind und einem Angst machen können... Man ist stärker als sie. Man hat sie überlebt und man wächst an ihnen. Wir haben die Chance auf einen Neuanfang erhalten - und bis jetzt schlagen wir uns alle richtig gut.«"



Die Dame schiebt sich ihre Brille zurecht und mustert dich noch einmal genauer "Interessant, durchaus interessant. Was sagten sie noch gleich machen sie beruflich?"
》DEIN BERUF
"Studentin - Musikgeschichte"


Die Frau nickt während sie deine Angaben dokumentiert und hebt schließlich ein weiteres Mal den Blick. Dann lacht sie auf einmal. "Sagen sie mal, kann es sein, dass sie irgendjemandem sehr ähnlich sehen? Irgendwie kommen Sie mir bekannt vor!"
》DEIN AVATAR
"Scarlett Leithold"


Die Frau schmunzelt zufrieden und lehnt sich etwas nach vorne. "Wusste ich es doch!" Daraufhin überlegt sie kurz, bevor sie sich stirnrunzelnd erneut an dich wendet. "Verzeihen Sie, wenn diese Frage zu direkt erscheint, aber wissen Sie, es ist immer von Vorteil, wenn man etwas Anschluss hier in dieser großen Stadt hat. Gibt es da denn Jemanden?"
》DAS GESUCH
"Indirekt - ich werde von mindestens 3 Leuten erwartet. "


Sie nickt leicht, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. "Es ist immer schön, wenn man Jemanden hat, der einem zur Seite steht. In London werden Sie mit Sicherheit viele davon finden. Nun habe ich nur noch eine Frage für Sie. Was war noch gleich die Schlagzeile der heutigen London Times?"
》DAS REGELPASSWORT
"Alistair hatte Hunger und das war das erste, was er finden konnte... also hat er's gegessen..."


Alistair McCallum braucht jetzt erstmal 'ne Tasse Tee!
Admin Alistair McCallum kommt geflogen!
zuletzt bearbeitet 01.02.2019 16:38 | nach oben springen


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