• SPIELORT: LONDON • REAL LIFE - RPG • SZENENTRENNUNG • ROMANSTIL • FSK-18 • SEIT '10 2018 •
#1

the bigger the better ※ { patchwork family }

in » unisex 19.10.2018 17:42
von Alistair McCallum | 1.119 Beiträge



» Dies ist ein Doppelgesuch von Harrison McAvoy und Alistair McCallum

• name | alter | tätigkeit | sozialer rang •
» Alistair McCallum | 35 Jahre | CEO von The Chronicle | Oberschicht
» Harrison McAvoy | 43 Jahre | Besitzer des Nightingale Theatre | Obere Mittelschicht


• spiegelbild •
» Henry Cavill


» Hugh Jackman


• charakterinformationen •
» Alistairs Geschichte
Alistair McCallum – ein Mann der großen Taten, ein Erfolgsmensch, ein Arbeitstier. Alistair, der sich in nur wenigen Jahren sein Unternehmen aufbaute, was anderen nicht einmal nach Jahrzehnten gelungen wäre. Und alles davon hat er seinem Ehrgeiz und seinem Hang zur Perfektion zu verdanken. Er würde nicht dort stehen, wo er jetzt ist, wenn er nicht derart zielgerichtet auf seinen Ambitionen beharrt hätte. Selten trifft man einen Menschen, der sich so leidenschaftlich und intensiv seiner Arbeit widmet wie er.

Wenn man Alistair begegnet – der Mann, der er heute ist – würde man wohl kaum glauben können, dass er einem kleinen Örtchen inmitten der schottischen Highlands entsprungen ist. Vielmehr käme man auf die Idee, ihn als Sohn alteingesessener Aristokraten einzustufen, oder vielleicht auch des ein oder anderen erfolgreichen Unternehmers, aber nein, seinen gesamten Erfolg hat er sich selbst erarbeitet, sein Imperium eigens aus dem Boden gestampft.

Aufgewachsen als jüngstes von insgesamt neun Kindern waren seine frühen Jahre alles andere als entspannt. Die Sache mit dem Nesthäkchen sein ist die, Jeder ist der Meinung, man könnte ihn als persönlichen Diener gebrauchen, Widerworte wurden dabei nicht geduldet. Doch Alistair fand seine Schlupflöcher. Er entwickelte Methoden, wie er seine älteren Geschwister zufriedenstellen, gleichzeitig aber unbemerkt auch seinen eigenen Interessen nachfolgen konnte. Er begann, die Personen aus seinem Umfeld regelrecht zu analysieren, ihre Verhaltensweisen zu studieren und auszuloten, wie er sich wiederum ihnen gegenüber verhalten musste, um in ihren Gunsten zu stehen. S war er in der Lage, sich Vorteile gezielt herauszuschlagen, ohne dass irgendjemand etwas davon mitbekam. Nun gut, seine Mutter hatte bestimmt einen Sinn dafür gehabt, doch gesagt hatte sie glücklicherweise nie etwas.
Im Grunde war seine Kindheit aber recht friedlich gewesen, mal von dem ständigen „Tu dies“ „Tu das“ abgesehen. Zudem würde ihm dieser überaus geübte Blick, den er sich bereits in solch jungem Alter angeeignet hatte in seinem späteren Leben durchaus noch zu Gute kommen.

Was seine Geschwister betraf, so war es für ihn nicht immer einfach, einen engeren Draht zu ihnen aufzubauen. Im Allgemeinen ging er mit Bindungen alles andere als leichtfertig um. Er mochte zwar noch so bewandert darin sein, was das richtige Reagieren auf das Verhalten Anderer betraf und wirkte dadurch meist freundlich, regelrecht charmant, doch letzten Endes sah er nur die Wenigsten als ernsthafte Bindungen an. Seine Familie liebte er natürlich, keine Frage, doch er liebte sie auf seine Weise und verglichen mit der allgemeinen Offenheit, in der seine Geschwister und seine Mutter Zuneigung austauschten wirkte er mit seiner Zaghaftigkeit in diesem Bereich doch recht distanziert.
Zu seiner lediglich zwei Jahre älteren Schwester baute er eine recht enge Bindung auf – die engste womöglich -, doch je weiter sich Alistairs Alter von dem seiner Geschwister entfernt, desto distanzierter scheint das Verhältnis zu sein, schließlich hat seine älteste Schwester nicht weniger als 19 Jahre vor ihm das Licht der Welt erblickt.
In einem Gespräch mit seiner Mutter damals, als er gerade einmal das Jugendalter erreicht hatte, hatte sie ihm versichert, dass seine Empfindungen kein Grund zur Sorge waren – einem 12-jährigen Jungen konnte eine solche ‚Andersartigkeit‘ schließlich durchaus etwas verunsichern – und er jedes Recht hatte, anders zu denken und vor allem zu fühlen, als er es vom großen Rest seiner Familie kannte. Im Allgemeinen hatte in dieser seit jeher ein überaus warmes Klima geherrscht. Der offene Ausdruck von Zuneigung und körperliche Nähe waren ein gängiges Schauspiel in dem großen Haushalt, so stellte Alistair also durchaus eine Besonderheit in diesem dar. Doch seine Mutter hatte auch in dieser Situation ihr Talent unter Beweis gestellt, immer zu wissen, was sie sagen musste, um ihren Kindern ein gutes Gefühl zu geben. Niemand war gleich und derlei Besonderheiten konnten einen nur noch liebenswürdiger machen.

Als Alistair kurz vor seinem 13. Geburtstag stand, traf er die Entscheidung, ein Internat besuchen zu wollen und zwar nicht nur irgendein Internat, er wollte ins drei Stunden entfernt liegende Elgin nach Gordonstoun. Schon zu Beginn seiner Schullaufbahn hatte er äußerstes Interesse am Lernen gezeigt, eine Eigenschaft die selten ein Kind in seinem Alter an den Tag legt. Die Hausaufgaben zu erledigen und zusätzliche Fleißarbeiten abzuliefern waren für ihn durchaus erfüllende Tätigkeiten, selbst wenn er dafür die ein oder andere Hänselei von wegen „Streber“ einstecken musste. Er war ein überaus intelligentes als auch frühreifes Kind, sodass das was ihm an der örtlichen Schule geboten wurde ganz einfach eine Unterforderung für ihn darstellte. Es war ein langes Hin und Her bis die Entscheidung endlich feststand, dass sein Wunsch ihm gewährt werden würde. Das Internat war nicht billig, doch für Arabella Douglas stand seit jeher das Wohl und die Zufriedenheit ihrer Kinder an erster Stelle. Sie versuchte so viel wie möglich anzusparen und auch einige der älteren Geschwister Alistairs halfen dabei, das nötige Geld zusammen zu bekommen. Damals war dem jungen Alistair noch nicht bewusst gewesen, wie sehr seine Familie sich für ihn eingesetzt hatte, dass es letztendlich doch funktionierte, inzwischen ist ihm dies natürlich durchaus bewusst und er weiß es auch überaus wertzuschätzen.

Ab August des Jahres 1996 war er also ein Schüler Gordonstouns. Die Schule förderte ihn wie es sonst keine vermocht hätte. Mit Disziplin und Struktur leiteten die Lehrer ihre Schützlinge an, achteten penibel genau darauf, dass ein jeder von ihnen gute Ergebnisse erzielte und sich nicht gehen ließ. Es war genau das Richtige für einen fleißigen, ehrgeizigen Heranwachsenden wie Alistair. Im Unterricht tat er sich als einer der Besten hervor, was soziale Kontakte betraf, war er allerdings weniger bewandert. Es störte ihn nicht unbedingt. Die ein oder zwei Gleichaltrigen, mit denen er sich umgab, hätte er zwar nicht direkt als Freunde bezeichnet, aber zumindest gestalteten sie seine Zeit im Internat weniger einsam.
Kontakt zu seiner Familie zu halten war ebenso wenig seine Stärke. Immer waren es seine Mutter oder seine Geschwister, die ihn anrufen mussten, nie jedoch kam etwas von seiner Seite und das hat sich bis heute auch kaum geändert. Aber so war Alistair nun mal, seine Prioritäten lagen woanders.

Die Zeit am Internat endete für ihn, als er mit 17 Jahren frühzeitig seine A-Levels absolvierte. Zu diesem Zeitpunkt empfand er bereits großes Interesse daran, Texte zu verfassen, sich in Recherchen zu verlieren und zu berichten. Der Bereich des Journalismus schien für ihn schon seit Längerem recht naheliegend und nachdem er ein mehrwöchiges Praktikum bei einer lokalen Zeitung hinter sich gebracht hatte, stand fest, dass er diese Richtung weiterverfolgen wollte. In den Jahren vor seinem Abschluss hatte sich einiges geändert. Alistair war gewissermaßen offener geworden – so offen wie jemand wie er eben sein kann. Natürlich achtete er immer noch stets darauf, eine gewisse, seiner Meinung nach „gesunde“ Distanz zu wahren, dennoch hat er sich in den Jahren am Internat einige soziale Fähigkeiten angeeignet. Fähigkeiten, die für seinen Werdegang durchaus wichtig waren. Mit einer eloquenten, unerschütterlichen Art stieg er also in sein Studium ein und begann dieses mit einer Disziplin und Struktur, die nur wenige Studenten innehatten. Grundsätzlich waren ihm diese beiden Eigenschaften überaus wichtig. Die Disziplin, die auf Gordonstoun so hoch geschrieben wurde, behielt er sich auch stets für seine Zukunft bei, wenn auch wesentlich pedantischer als ursprünglich angedacht.

Wie bereits einige seiner Geschwister vor ihm zog es schließlich auch ihn nach London, wo er an der London University sein Journalismus-Studium begann. Anfangs war es das einzige, das er tat, wobei man anmerken muss, dass er darin voll und ganz aufging. Erst als er sich dazu entschied – teils aus Interesse, teils aber auch aus Ermangelung finanzieller Mittel heraus – einen Nebenjob bei der Daily Mail anzugehen, kam er etwas mehr aus sich heraus. Er baute sich ein Umfeld aus Gleichgesinnten auf, sammelte Kontakte, die seiner Zukunftsplanung zugutekommen sollten. In dieser Zeit ging er auch seine ersten ernsthaften Beziehungen ein, kaum je mit nennenswerten Personen, dennoch die Erfahrung wert.
Die ersten Jahre seines Studiums verliefen also ganz nach Alistairs Wünschen. Seine Arbeit bei der Zeitung war durchaus von Erfolg gekürt, worauf er auch durchaus stolz sein konnte. Doch der junge Mann war noch nie Jemand gewesen, der sich auf den Erfolgen der Gegenwart ausruhte, sondern vielmehr an die Zukunft dachte.
Seinen Bachelor als auch seinen Master schaffte er mit Bravour und wie es in seiner Familie üblich war, wurde dies natürlich feierlich zelebriert. Entgegen dem Wunsch seiner Mutter verweilte Alistair jedoch nicht einige Wochen bei ihr in Glencoe – schließlich bekamen sie sich fast nur noch zu den alljährlichen Weihnachtsbesuchen zu Gesicht – sondern kehrte bald nach London zurück, um die Pläne in die Tat umzusetzen, die schon seit einer Weile in seinem Kopf gekeimt hatten. Durch seine Arbeit bei der Daily Mail hatte er sich durchaus einige Ersparnisse zur Seite legen können, mit denen er sich nun seine eigene Zeitung aufzubauen gedachte. Es war kein einfaches Unterfangen, das war ihm von vornherein bewusst, aber er würde sich nicht von Zweifeln aufhalten lassen, das hatte er noch nie und er dachte nicht daran, damit nun anzufangen.
The Chronicle wurde also ins Leben gerufen und was anfangs noch als kleine Zeitung mit nur wenigen Lesern begann, sollte schon bald zu einer wahren Sensation werden. Zu Beginn konnte Alistair noch nicht derart viel Zeit für seine Zeitung aufwenden, wie er es sich gerne gewünscht hätte - schließlich schrieb er parallel dazu auch an seiner Doktorarbeit -, weshalb anfangs auch nur monatlich eine Ausgabe erschien. Doch durch die Kontakte, die sich der junge Mann in den Jahren zuvor erarbeitet hatte, fanden seine Artikel sehr schnell weitere Interessenten und schon bald kamen die ersten Unterstützer und mit ihnen auch die ersten Mitarbeiter. Die Zeitung wuchs und obgleich dies auch mehr Arbeit bedeutete, konnte Alistair diese teils auch delegieren, um sich intensiver seiner Arbeit widmen zu können. Nach einem Jahr erschien The Chronicle bereits wöchentlich und nachdem ein weiteres vergangen war, sogar täglich. Zu diesem Zeitpunkt zählte Alistair 25 Jahre und konnte sich eines überaus zufriedenstellenden wirtschaftlichen Standbeins erfreuen. Die Abgabe seiner Doktorarbeit verzögerte sich noch etwas, da die Zeitung mehr und mehr von seiner Aufmerksamkeit forderte, doch mit 27 war endlich der Zeitpunkt gekommen, dass er seinen PhD mit summa cum laude erhielt und gleichzeitig auch zu einer namhaften Persönlichkeit in der Londoner Journalismus-Gesellschaft geworden war. Die Leute schätzen seine Direktheit und Ehrlichkeit, die in seiner Arbeit zu sehen war. Für ihn war es das wichtigste, den Leuten die nackten Fakten zu geben – keine Euphemismen, keine Verunglimpfungen oder Diffamierungen – und genau das schien anzukommen. Seine Belegschaft wuchs, ebenso wie seine Leserschaft und sein Ansehen. Auch über seinen Kontostand konnte er sich keineswegs beklagen, doch weshalb nach den Wolken greifen, wenn man die Sterne erreichen konnte? Für ihn gab es kein Ausruhen, keine Atempausen, er wollte Erfolg und opferte sich voll und ganz für seine Arbeit auf.

Erst als er kurz vor seinem 28. Geburtstag eine Dame bei einem Dinner kennenlernte und einige überaus erfüllende Stunden mit ihr teilte, schien sich seine Aufmerksamkeit etwas auf andere Dinge zu konzentrieren – für eine Weile zumindest. Nach einigen Verabredungen fanden sich die Beiden in einer Beziehung wieder, der es an elektrisierender Spannung als auch Verlangen nacheinander nicht zu mangeln schien. Es dauerte nicht lange, bis klar wurde, dass diese Beziehung nichts unbedingt Kurzfristiges werden würde. Sie stammte nicht unbedingt aus armen Kreisen, ganz im Gegenteil, und nachdem Alistair sich auch unter ihrer Verwandtschaft einen gewissen Beliebtheitsgrad erarbeitet hatte, tauchten bereits die ersten Kommentare zu einer möglichen Verlobung auf. Nach nur eineinhalb Jahren Beziehung wagten die Beiden schließlich den Schritt und Alistair steckte seiner Geliebten einen Ring an den Finger. Sie schienen wie der Inbegriff des perfekten Paares – schön, erfolgreich und noch dazu wohlhabend. Die Leute beneideten sie, wollten gar sein wie sie. Doch hinter dieser allzu perfekten Fassade war nicht alles so rosarot wie man es sich vielleicht vorgestellt hätte. Sie Beide waren nicht unbedingt Persönlichkeiten, mit denen man leichtfertig umgehen konnte. Er hatte sich in den vergangenen Jahren einen solchen Pedantismus angeeignet, dass man diesen schon fast als krankhaft beschreiben konnte. Zwar wusste er diesen überaus effektiv zu verbergen, doch im privaten Raum konnte er durchaus unerträglich werden. Sie auf der anderen Seite legte teils ein solches Temperament an den Tag, das man an manchen Tagen kaum mit ihr sprechen konnte, ohne sich einem lautstarken Vortrag über dies und jenes gegenüberzusehen. Vielleicht waren sie beide doch keine solch perfekte Kombination wie es im Auge der Öffentlichkeit den Anschein hatte. Dennoch klingelten am 11. Juli 2013 die Hochzeitsglocken und läuteten einen Tag voll dekadenter Feierlichkeiten und den Einstieg in ein Leben des gemeinsamen Luxus ein.
Nach ihren Flitterwochen kauften die Beiden sich ein Haus in Kensington, doch selbst das schöne Heim, welches sie sich dort errichteten konnte ihr Glück nicht lange halten. Mit der Zeit taten sich immer neue Hürden in der jungen Ehe auf – Alistairs Arbeitswut, ihr ungestümes Temperament und der Fakt, dass sie vielleicht von Anfang an nicht perfekt füreinander gewesen waren, doch wer wollte sich das schon eingestehen so frisch nach der Hochzeit? Zu Beginn schnitt keiner von Beiden das Offensichtliche an und sie versuchten einen gemeinsamen Alltag zu erarbeiten, mit dem sie leben konnten, doch letztendlich wurde es ihr doch zu viel und sie konnte es nicht länger ungesagt lassen. Alistair allerdings war zu sehr mit seiner Arbeit beschäftigt – schließlich war er gerade dabei, seinen neuen Sitz für den Chronicle errichten zu lassen -, als dass er sich allzu sehr auf die offensichtlichen Eheprobleme hätte konzentrieren können. Natürlich machte dies alles nur noch schlimmer. Niemand erfreute sich wohl an dem Gefühl, nicht die oberste Priorität in den Augen des Gemahls zu sein, und so war es tatsächlich. Für Alistair hatte schon immer seine Arbeit an erster Stelle gestanden.

Im Jahr 2014 zog The Chronicle schließlich in den gleichnamigen Chronicle Tower – ein Gebäude, das derart viele Stockwerke beinhaltete, dass es sogar die Skyline Londons verändern sollte. Die Zeitung war in den Jahren zuvor zu einer festen Größe in der Hauptstadt, eigentlich im gesamten Land, geworden, teils sogar die meistgelesene Zeitung ganz Londons, und das Geld floss stetig. Alistair war kaum mehr wirklicher Journalist, er war Unternehmer und Geschäftsmann und darin war er überaus talentiert. Er verstand sich darauf, Verhandlungen zu führen, ließ keine Vertragsunstimmigkeit unkommentiert und wusste sein Auftreten derart zu verändern, dass er sich ganz den Vorlieben seines Gegenübers anpassen konnte. Seinen Grundsatz, nur echte Informationen zu drucken und keine Gerüchte, behielt er stets und appellierte so oft er konnte an seine zahlreichen Mitarbeiter, diesen ebenfalls einzuhalten. Seine Zeitung hatte einen Status als glaubwürdige Quelle erhalten, die sich durch intensive Recherche und Informationsvielfalt hervorgetan hatte.
Doch so gut es auch im Geschäftlichen lief, so schlecht sah es in seinem privaten Bereich aus. Mit seiner Gattin konnte er kaum mehr ein Wort wechseln, ohne dass dieses in wüsten Beschimpfungen und Streitgesprächen ausartete. Sie fühlte sich stets von seinem peniblen Verlangen nach Struktur und Ordnung gestört, hielt ihm vor, dass er es selbst nur geringfügig bemerkte und lieber zu einem Psychologen schauen sollte, und er sprach sich des Öfteren negativ über ihre Zügellosigkeit aus, obgleich er keine offene Abneigung gegen die Tatsache zu zeigen schien, dass sie sich zum Teil auch andere Männer ins Bett einlud. Gerade dies sollte eigentlich ein Zeichen sein, dass die Ehe nicht mehr zu retten war, doch aus welchem Grund auch immer scheinen die Beiden bis heute nicht zu diesem Entschluss kommen zu können…



» Harrisons Geschichte
Kindheit und Jugend
Zu seiner Kindheit und der Jugend gibt es nicht viel zu sagen, denn Harrison redet nicht oft davon, nicht weil sie ihm peinlich wäre, sondern weil die Erinnerungen ihm ganz alleine gehören. Harrisons Mutter brachte neun Kinder von acht verschiedenen Männern zur Welt und zog diese ganz alleine groß. Harrison bewunderte sie schon immer dafür. Als er alt genug war, begann er zu arbeiten, um seine Mutter zu unterstützen, welche einen eigenen Pub hat. Harrison wusste zu Anfang nicht, was er sein wollte, wenn er erwachsen war und so ging er mit gerade mal 18 nach London, um etwas aus sich zu machen.

Die Diebesgilde der Nachtigallen
Das Leben in London war hart, härter als Harrison es sich vorgestellt hatte. Einen Job zu finden war nicht einfach, die meisten wollten ihn nicht einstellen. Dabei hatte er gehofft, hier eine Arbeit zu finden, um seine Mutter und seine Geschwister zuhause in der Heimat zu entlasten.
Zu dem ganzen Problem mit dem Job kam auch, dass Harrison keine Wohnung hatte. Er trieb sich nachts auf den Straßen Londons herum, immer in Bewegung. Er wusste nicht wohin mit sich, aber er war ehrgeizig und wollte nicht aufgeben. Eines kalten Winterabends traf er auf William - ein älterer Mann. Dieser gab ihm schlicht einen Zettel mit einer Adresse.
Zuerst zögerte Harrison, er wusste nicht ob er hingehen sollte, aber es war kalt, er hungrig und draußen zu sein war das schlimmste in diesen Nächten.
Die Adresse gehörte zu einem alten Abrissgebäude das früher einmal ein Theater gewesen sein musste. Im Inneren befanden sich Kinder, Teenager und William.
Will war kein Mann der vielen Fragen, er erklärte Harrison dass in diesem alten Theater die Diebesgilde lebte. Eine von ihm gegründete Organisation namens Nachtigallen. Sie stahlen nur von den Reichen, nur so viel damit sie Leben konnten, Lebensmittel und Kleidung kaufen konnten. Es ging bei den Nachtigallen nicht darum, reich zu werden, sondern sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, zusammen als Familie. So war man stärker. Harrison lebte sich dort schnell ein, er hatte flinke Finger, verstand sein Handwerk. Jahre zogen ins Land und Harrison investierte immer mal wieder in Immobilien und irgendwann hatte er das Glück, den richtigen Treffer zu haben. Er machte gutes Geld, steckte es in weitere Projekte, jedoch vergaß er auch die nicht, die für ihn da gewesen waren. William war kränklich geworden. Über die Jahre vor seinem Tod legte er Harrison das Schicksal der Nachtigallen in dessen Hand, er würde fortan für die hier sein, die keine Hoffnung hatten, kein Licht in der Nacht sondern nur den Gesang der Nachtigallen.
Irgendwann lernte er Ichabod kennen, sie verstanden sich gut. Der junge Harrison und Ichabod wurden schnell ein Herz und eine Seele. Harrison und er leiteten ihre kleine Gruppe gemeinsam, denn Harrison hatte einige andere Pläne zum Schutz ihrer kleinen Organisation, denn man durfte eben auch nicht auffallen.

Theatre Nightingale
Das Theatergebäude diente ursprünglich den Nachtigallen, sie lebten in dem zerfallenen Gebäude, doch das änderte sich als Harrison die 28er Marke erreichte. Er kaufte das Gebäude von der Stadt und ließ es herrichten. Seinen kleinen Schützlingen kaufte er ein Wohnhaus in derselben Gegend, dort herrscht reges Treiben fernab von neugierigen Augen. Ichabod kümmerte sich um die meisten Belange der kleinen Vögelchen auch wenn Harrison es sich nicht nehmen ließ mindestens einmal am Tag bei ihnen vorbeizuschauen, das Theater wurde erfolgreich restauriert. Neben den Kindern und Jugendlichen hatte Harrison eine besondere Vorliebe für Leute mit besonderen Talenten und so stellte er eine unglaubliche Show auf die Beine, die die Leute von den Hockern riss. Das Geld daraus floss in die Zukunft der Jugendlichen, er brachte sie gerne zurück auf den richtigen Pfad, aber wann immer sie ein Licht brauchten war er weiterhin für sie da.


• schreibstil •
» [ ] erste Person ; [ x ] dritte Person ; [ x ] ich passe mich an; [ ] kürzere Posts; [ x ] längere Posts; [ ] gemütlicher Poster; [ ] Powerposter; [ x ] mal so, mal so







• name | alter | tätigkeit | sozialer rang •
» Gesucht werden sieben von insgesamt neun Geschwistern, die folgend nach der Reihenfolge ihrer Geburt aufgeführt werden:
No. 1 ( ♀ ): Vor- und Nachname stehen frei, sollten jedoch in eine schottische Richtung gehen | 54 Jahre | Berufsvorschlag: Anwältin/Richterin (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde sie in die untere Mittelschicht

No. 2 ( ♀ ): Vor- und Nachname stehen frei, sollten jedoch in eine schottische Richtung gehen | 52 Jahre | Berufsvorschlag: Polizistin/Detective (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde sie in die untere Mittelschicht

No. 3 ( ♂ ): Vor- und Nachname stehen frei, sollten jedoch in eine schottische Richtung gehen | 49 Jahre | Berufsvorschlag: Fotograf/Künstler (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde er in die untere Mittelschicht

No. 4 ( ♀ ): Vor- und Nachname stehen frei, sollten jedoch in eine schottische Richtung gehen | 46 Jahre | Berufsvorschlag: Architektin, Lehrerin/Professorin oder einfach Mutter (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde sie in die untere Mittelschicht

No. 5 ( ♀ ): Vor- und Nachname stehen frei, sollten jedoch in eine schottische Richtung gehen | 45 Jahre | Berufsvorschlag: Etwas im Bereich Mode (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde sie in die untere Mittelschicht

No. 6 ( ♂ ): Harrison McAvoy » bereits vorhanden

No. 7 ( ♀ ): Vor- und Nachname stehen frei, doch der Vorname sollte in eine schottische Richtung gehen, der Nachname in eine lateinamerikanische | 40 Jahre | Berufsvorschlag: Ärztin/Tierärztin (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde sie in die untere Mittelschicht

No. 8 ( ♀ ): Vorname steht frei, sollte jedoch in eine schottische Richtung gehen; Nachname McCallum (es sei denn, du bist bereits verheiratet) | 37 Jahre | Berufsvorschlag: Journalistin - möglicherweise auch bei The Chronicle (es können natürlich auch eigene Vorschläge vorgebracht werden) | Sozialer Rang steht frei, sollte jedoch zur Geschichte passen; geboren wurde sie in die untere Mittelschicht

No. 9 ( ♂ ): Alistair McCallum » bereits vorhanden


• beziehung •
» Arabella Douglas, auch liebevoll "Douglas-Mutter" genannt, war fleißig in ihrem Leben, so könnte man es zumindest ausdrücken. Mit acht verschiedenen Männern hat sie insgesamt neun Kinder zur Welt gebracht, somit sind fast alle Halbgeschwister. Nur bei Alistair und seiner älteren Schwester (No. 8) hat sie etwas länger bei einem Mann verweilt, doch letztendlich gab es nie eine dauerhafte Beziehung in ihrem Leben, nur sie und ihre Kinder.

• gemeinsame geschichte •
» Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass diese Familienzusammenstellung recht unkonventionell ist. Neun Kinder von acht Vätern? Dabei wäre wohl Jeder früher oder später zu einem verwirrten Kopfschütteln verleitet worden, doch für Arabella Douglas war es die Erfüllung ihres Lebens.
Die gemeinsame Geschichte beginnt recht früh im Leben der Frau Mama, die schon in jungen Jahren nach dem frühen Tod ihrer Eltern lernen musste, auf eigenen Beinen zu stehen. Für die damals junge Frau eröffnete sich eine riesengroße Welt, doch sie blieb stur auf ihrem Weg zu ihrem Wunsch, einen eigenen Pub zu besitzen. Der Gedanke an eine Ehe und ein Leben mit nur einem einzigen Partner war ihr noch nie ganz geheuer gewesen, weshalb sie schon immer eine recht besondere Ansicht zu diesem Thema besessen hatte. Sie war eine starke, unabhängige Frau, die sich selten etwas sagen ließ und meist das tat, bei dem andere ihr sagten, sie sollte es besser nicht tun. Sie musste sich durch Vieles im Leben kämpfen, doch war sie immer darauf bedacht, ihr Glück nicht zu verlieren und irgendwie - so ihre Worte - "würde sie das schon schaukeln". Das erste Kind kam schließlich, als sie gerade einmal 18 Jahre alt war, obgleich man ihr dieses junge Alter keineswegs anmerkte - weder äußerlich noch charakterlich. Für sie war es, trotz der recht schwierigen Umstände ein Segen. Der Vater des Kindes war schon längst nicht mehr Teil ihres Lebens, lediglich ein Puzzleteil ihrer Vergangenheit - ein Liebhaber, der für wenige Wochen an ihrer Seite verweilt hatte. Dennoch entschied sie sich, ihrer Tochter den Nachnamen des Vaters zu geben und so handhabte sie es von da an auch bei allen weiteren Kindern. Ob es nun daran lag, dass sie sich - so zumindest hatte sie es ihren Sprösslingen immer erzählt - den Anflug einer Verbindung zu den väterlichen Wurzeln ihrer Kinder wünschte oder es sich einfacher gestalten wollte, sich daran zu erinnern, welches Kind von wem war, kann natürlich nur sie wissen.
Mit weiteren Kindern kam schließlich auch weitere Verantwortung. Die jeweiligen Väter ließ sie stets außen vor, die meisten wussten nicht einmal von ihrem Vaterglück und so wollte sie es auch bleiben lassen. Mit 25 Jahren hatte sie sich in dem kleinen Örtchen Glencoe schließlich eine kleine, leicht heruntergekommene Kneipe aufgebaut und obgleich man diese nicht unbedingt als schön bezeichnen konnte, wussten die Anwohner sie durchaus zu schätzen. So kam es, dass ein enges Band zwischen den Bewohnern Glencoes und der wachsenden Patchwork-Familie geknüpft wurde, was Arabella durchaus zu Gute kam, denn viele ihrer Freunde und Nachbarn boten sich an, ihr beim Aufziehen ihrer Kinder tatkräftig zur Seite zu stehen. Die eine Tochter verbrachte also viel Zeit bei den Nachbarn links, die andere mehr bei denen rechts. So gestaltete sich ein System, das für alle mehr oder minder funktionierte. Und je älter die ersten paar Kinder wurden, desto mehr konnten sie ihrer Mutter unter die Arme greifen. Ob man dieses Leben nun als allgemein akzeptabel bezeichnen konnte, war wohl eine andere Frage, doch da die Kinder nichts anderes kannten und es ihnen durchaus gut ging, gab es nichts zu beklagen. Der Zusammenhalt in der Familie zählte und ohne diesen wären sie wohl alle schon längst nicht mehr.

Inzwischen sind alle Sprösslinge erwachsen, haben ihre eigenen Leben und Familien aufgebaut und ihren Karrieren gewidmet. Die meisten von ihnen hat es nach London gezogen, dort am Puls der Zeit haben sie für sich eine Heimat gefunden und auch, wenn das Leben gänzlich anders ist, als früher in den schottischen Highlands, so ist es dennoch wundervoll und einzigartig. Eines müssen sie jedoch alle beachten: Zu den Weihnachtsfeiertagen geht es heim nach Glencoe!


Es steht relativ viel offen bei der Geschichte. Ob der Charakter nun verheiratet ist, Kinder hat oder doch lieber ein Leben als Einzelgänger bevorzugt, ist gänzlich dir überlassen. Welchen Berufsweg er in seinem Leben angestrebt hat, kannst du dir ebenso frei auswählen, solange es passt.


• spiegelbild •
Folgend einige Avatarvorschläge. Harrison und ich behalten uns ein Vetorecht vor, sind jedoch gerne auch offen für eigene Vorschläge, solange diese passen:

» No. 1: Famke Janssen


» No. 2: Lara Pulver


» No. 3: Rufus Sewell


No. 4: Rachel Weisz


No. 5: Marion Cotillard


No. 7: Morena Baccarin


No. 8: Gal Gadot





• probepost •
» [ ] aus Sicht des Charakters ; [ x ] ein alter Post ist ausreichend ; [ x ] wird bei Bewerbung entschieden ; [ ] probeplay ; [ ] nein

• anmerkungen •
» Wir wünschen uns natürlich in erster Linie Interesse an den Charakteren. Du solltest dir sicher sein, dass du die jeweilige Rolle übernehmen willst. Des Weiteren wäre eine gewisse Wortgewandtheit sehr angenehm, also sollte durchaus ein gewisses Können und Verstehen des Erzählens und Schreibens vorhanden sein. Qualität steht bei uns definitiv sehr hoch. Ansonsten wäre es schön, wenn in deiner Bewerbung zu sehen ist, dass du dir zu dem Charakter Gedanken gemacht hast - eigene Gedanken vor allem, die sich zu den hier aufgeführten ergänzen. Der Aufbau des Charakters sollte schlüssig und vor allem realistisch sein. Ausführlichkeit ist da natürlich auch gerne gesehen.
Du musst nicht 24/7 online sein - das klappt bei uns auch nicht immer - und auch die Posts dürfen durchaus auch mal auf sich warten lassen - auch hier steht die Qualität natürlich vor der Quantität. Wir verstehen immer, wenn das RL mal etwas stressiger wird und Zeit beansprucht, dieses Verständnis erhoffen wir uns natürlich ebenso. Grundsätzlich sind wir hier auf dem Dreams in London aber sehr locker, was Postinggeschwindigkeit betrifft.
Das war's nun aber auch. Wir freuen uns schon sehr auf dich und können es schon gar nicht abwarten, unsere Familie hier zu begrüßen!

Dieses Gesuch kann auch gerne mit weiteren verbunden werden, solange diese passen.



IF TO DO WERE AS EASY AS TO KNOW WHAT WERE GOOD TO DO,

CHAPELS HAD BEEN CHURCHES, AND POOR MEN'S COTTAGE PRINCES' PALACES.

zuletzt bearbeitet 02.03.2019 22:06 | nach oben springen


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