Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber es ist schließlich gemeinhin bekannt, dass die wenigsten so unschuldig sind, wie sie sich geben, nicht wahr? Wobei, wenn man so darüber nachdenkt, was ist schon gut und was ist schlecht? Liegt die Beurteilung dessen nicht ganz im Auge des Betrachters? So zumindest versuchen Viele, die sich ihr Brot mit Machenschaften im sogenannten 'Schattengeschäft' verdienen, ihre Taten zu rechtfertigen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb wollen wir doch immer an Diejenigen appellieren, die auf der Seite des Lichts wandeln und mit Optimismus und Positivität durchs Leben gehen, denn sind es nicht genau diese, die uns das Leben erst lebenswert machen? Nicht nur Menschen, natürlich, auch oder vielmehr vor allem ihre Taten vermögen es, unsere Geschichten mit Farbe zu füllen, mit Melodien, mit Zeilen des Lebens. Aber vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?

Wir schreiben das Jahr 2019.
September bis Dezember




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

{ But you and I, we've come from the same long line * Good kids with a devil side

in Gentlemen 17.10.2019 20:33
von Darlene Coughlin | 217 Beiträge

BASIC FACTS

▪ Darlene Coughlin | 29 Jahre | Kellnerin, Escort & Gelegenheitsmodel | Unterschicht ▪


FACECLAIM

▪ Blake Lively ▪




STORYLINE


Es war einmal… – So fangen sie an, die Märchen, die uns immer wieder begeistern und uns auf eindrucksvolle Art und Weise zeigen, wie das Gute über das Böse siegt. Liebe den Hass nieder ringt. Wie Prinzessinnen ihre Traumprinzen treffen, sich verlieben, heiraten und glücklich bis ans Ende ihrer Tage miteinander leben. Seien wir mal ehrlich; Disney und auch die Brüder Grimm haben uns allen eine vollkommen falsche Erwartung vom Leben und der Liebe vermittelt.
Doch das wahre Leben ist kein Märchen. Es ähnelt manchmal sogar eher einem Albtraum, aus dem man verzweifelt aufzuwachen versucht, es aber eben einfach nicht schafft.

Darlene Coughlins Start ins Leben stand unter keinem guten Stern. Geboren als zweites und somit jüngstes Kind erwartete das kleine Mädchen ein Leben in Armut, Elend und mit der täglichen Konfrontation mit Gewalt, Kriminalität und Drogen.
Die Coughlins lebten in einem ärmlichen Viertel von Manchester. Darlenes Vater war ein arbeitsloser Fabrikarbeiter, der über die Jahre immer weiter dem Spielwahn verfiel und sich somit mehr und mehr verschuldete. Ihre Mutter arbeitete als Kassiererin und brachte zumindest ein wenig Geld mit nach Hause, ehe es wieder verzockt wurde. Es war ein Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gab.
Einzig und allein Darlenes fünf Jahre älterer Bruder Aiden war dem kleinen Mädchen in all dem Elend eine Stütze. Er passte auf sie auf, beschützte sie, machte ihr etwas zu essen… Kurzum; er kümmerte sich um sie, wenn ihre Eltern wieder einmal viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Für sie war er der einzige Halt in diesem kaputten Haushalt.
Wenn ihre Eltern sich wieder einmal lauthals und handgreiflich stritten, schnappte sich die kleine Darlene ihren zerschlissenen Teddybären, krabbelte zu ihrem großen Bruder ins Bett, vergrub ihren Kopf an seiner Brust und hoffte mit zusammengekniffenen Augen, dass all das bald vorbei wäre. Träumte von einem besseren Leben, wenn sie denn irgendwann in den Schlaf fand.
Auch in der Schule fielen die Coughlin-Kinder grundsätzlich auf. Zum größten Teil negativ. Hausaufgaben selten bis nie gemacht, dreckige, löchrige oder zerschlissene Kleidung, Probleme mit Autoritäten.
Man sollte meinen, dass es dem jungen Mädchen trotz allem hätte leicht fallen sollen, Freunde zu finden. Teilten doch viele Kinder ein ähnliches oder manchmal noch viel schlimmeres Familienleben als sie. Doch Darlene blieb meist für sich. Bis sie Mason kennenlernte.
Sie kannte den Jungen mit den Locken und den blauen Augen bereits vom Sehen her, wenn sie mit ihrem Bruder auf dem Spielplatz in ihrem Viertel war, um vor der Hölle, die sich zu Hause nannte, zu fliehen. Nun gingen sie auf dieselbe Schule und mit der Zeit kamen sie ins Gespräch und wurden Freunde. Neben ihrem Bruder wurde Mason zum wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Er kannte, wie sie, das Elend und irgendwie schweißte das die Beiden eng zusammen.

Zu Hause wurde es immer unerträglicher. Die Streitereien ihrer Eltern wurden immer häufiger und immer wieder ging dabei etwas zu Bruch. Meist nur Geschirr. Aber manchmal hatte ihre Mutter Tage später immer noch ein Veilchen. Und das alles nur, weil die Familie hohe Schulden hatte, verursacht durch ihren Vater und seine Spielsucht, von der er einfach nicht loskam. Das Gehalt ihrer Mutter reichte hinten und vorne nicht. Also beschloss Aiden zu helfen, schloss sich einer Gang an. Danach wurde es zwar etwas besser, doch sah Darlene ihren Bruder so kaum noch.
So bekam sie den Zorn ihres Vaters zu spüren, wenn weder ihre Mutter da war, die sich trotz allem immer zwischen ihre Kinder und ihren Mann stellte, um selbst die Prügel abzubekommen, noch ihr Bruder, der sie beschützte.
So verbrachte sie nun die meiste Zeit mit Mason. Sie schwänzten gemeinsam die Schule, machten Dummheiten. Alkohol, Drogen, erste kleine Diebstähle. Zu Hause interessierte sich sowieso Niemand dafür. Mit Mason und dem ein oder anderen Joint fühlte sich das Leben so viel einfacher, so viel erträglicher an. Er war ihr sicherer Hafen. Nicht immer gefielen ihr seine Methoden und sie versuchte ihn vor den richtig großen Dummheiten zu bewahren, aber bei den Kleinen – da war sie voll mit dabei. Wenn es um geschickten Taschendiebstahl ging, machte ihr Niemand so leicht was vor.
Als Darlene 15 war, schlug das Schicksal jedoch mit unerbittlicher Härte zu. Ihr Bruder, der durch seine kriminellen Machenschaften immer weiter abgerutscht war, wurde erschossen. Für die junge Blondine brach eine Welt zusammen. Einer der zwei wichtigsten Menschen in ihrem Leben war nun einfach nicht mehr da. Trost und Zuflucht fand sie in dieser schweren Zeiten nur bei ihrem besten Freund und den Drogen.
Ohne Mason hätte sie diese Zeit wahrscheinlich nicht überlebt und so kamen sich die Beiden immer näher. Kurz nach ihrem 16ten Geburtstag und vollkommen high verlor sie ihre Jungfräulichkeit an ihren besten Freund.
Schon länger hatte sie gespürt, dass es nicht nur die Freundschaft war, die sie zu Mason hinzog. Es ging tiefer, aber sie waren beide so verkorkst, dass sie nie darüber sprachen. Sie hielten nicht Händchen, sie küssten sich auch nicht in der Öffentlichkeit. Sie waren kein Vorzeigepärchen wie im Märchen. Nur hinter verschlossenen Türen gaben sie sich ihrer Leidenschaft hin und das reichte ihnen.
Kurz danach brachen sie gemeinsam die Schule ab. Mason stieg bei den illegalen Geschäften seines Bruders mit ein. Darlene sah es nicht gern, wusste sie doch was passieren könnte, aber trotz allem stand sie hinter ihrem besten Freund. Und eine Zeit lang ging auch alles gut.
Bis Caden, Masons Bruder, eines Tages erwischt wurde und in den Knast wanderte. Mason nahm es ziemlich mit und statt sich ihr anzuvertrauen und sie für ihn da sein zu lassen, zog er sich vollkommen von ihr zurück. Etwas, dass es bis dahin noch nie zwischen ihnen gegeben hatte. Tagelang hörte sie nichts von ihm. Es war die Hölle.
Schließlich fand man Mason mit einer Überdosis Koks, rettete ihm das Leben und wies ihn danach umgehend in eine Entzugsklinik ein. Für Darlene brach eine Welt zusammen. Im einen Moment war er noch im Krankenhaus und als sie ihn am nächsten Tag besuchen wollte, war er bereits weg. Niemand wollte ihr sagen, wohin man ihn gebracht hatte. Sie gehörte nicht zur Familie und so konnte sie toben und wüten wie sie wollte. Sie erreichte gar nichts. Sie hatte keine Adresse, keine Telefonnummer. Es war, als wäre er einfach in einem schwarzen Loch verschwunden. An einen Ort, an dem sie ihm nicht folgen konnte. Sie war sogar so verzweifelt, dass sie sich an Caden wandte, ihn im Gefängnis besuchte. Doch auch er wollte ihr nicht sagen, wo sein Bruder war. Es wäre besser so. Diese Einschätzung konnte sie nicht teilen. Sie war nun vollkommen allein. Sie verzweifelte daran.
Ohne Schulabschluss und ohne wirkliche Zukunftsperspektive und ohne ihre große Liebe war Darlene verloren. Sie ließ sich einfach nur treiben und sank immer tiefer in den Strudel aus Drogen und Beschaffungskriminalität. Es war ihr egal, ob sie den nächsten Tag erleben würde oder eben nicht. Ohne Mason machte es alles sowieso keinen Sinn mehr.
Sie war so gut wie nur noch drauf. Sie nahm fast alles, was sie in die Finger bekam; Oxy, Koks, Dope, Crack, E. Es war ein bunter Strauß an Rauschmitteln, mit denen sie versuchte diese sich in ihr ausbreitende Leere zu betäuben. Doch es half alles nichts. Sie konnte Mason nicht vergessen. Noch immer versuchte sie irgendwie an den Namen der Klinik zu kommen. Doch all ihre Versuche verliefen im Sande. Und auch er meldete sich nicht. Hatte er sie wirklich so schnell schon vergessen?


Ein halbes Jahr später

Das Geld für die Drogen und was sie sonst so zum Leben brauchte, verdiente Darlene sich mit Taschendiebstählen. Sie war gut darin und meist bemerkten ihre Opfer erst zu Hause, dass ihnen etwas fehlte. So war sie wieder einmal auf Raubzug durch Manchesters Straßen unterwegs und hatte schon gute Beute gemacht. Es hätte auch eigentlich gereicht und sie hätte aufhören können, wenn ihr nicht dieser ältere, am Telefon hängende Business-Typ entgegen gekommen wäre, der nun wirklich ein leichtes Ziel war. Der würde die Kohle schon nicht vermissen und so lief sie zielstrebig auf ihn zu, stolperte gespielt über ihre eigenen Füße, fiel dem Mann fast in die Arme und ließ im gleichen Moment ihre Hand in seinen Mantel schlüpfen, wo sie sein Portemonnaie vermutete. Doch noch ehe sie ihre Beute sichern konnte, spürte sie seine Hand um ihr Handgelenk. Er hatte sie ertappt und machte auch keinerlei Anstalten, sie gehen zu lassen.
Sie versuchte sich loszureißen, bettelte, fluchte und drohte ihm. Doch es half alles nichts. Nur wenig später wurde sie von Polizisten, die auf die Szene aufmerksam geworden waren, in Handschellen abgeführt, die auch ihre andere Beute konfiszierten. Ihr stand also eine Nacht in der Zelle bevor. Sie würde da drin definitiv die ersten Entzugserscheinungen spüren. Es war keine Nacht, auf die sie sich freute.
Doch bereits wenige Stunden später ließ man sie wieder gehen. Vor dem Polizeirevier wusste sie dann auch, wieso. Der Typ, der sie erwischt hatte, hatte Kaution für sie gestellt. Warum verstand sie in diesem Moment zwar nicht, aber dennoch bedankte sie sich bei ihm und wollte bereits wieder ihrer Wege gehen, als er sie aufhielt. Er wollte sie auf einen Kaffee einladen. Misstrauisch, welche Absichten er wohl verfolgen könnte, ging sie trotzdem mit ihm, auch wenn sie im Grunde eigentlich anderes zu tun hatte. Sie musste immer noch irgendwie an das Geld für ihre Drogen kommen.
Bei Kaffee und einem Stück Kuchen versuchte Jacob – so hieß der Business-Typ – herauszufinden, warum sie stahl. Unnötig zu erwähnen, dass er nur recht einsilbige und nichtssagende Antworten von Darlene bekam. Was ging ihn auch schon ihr Leben an? Doch je länger sie in diesem Café mit ihm saß, desto deutlicher spürte sie die sich ausbreitende Unruhe in ihrem Körper. Sie brauchte bald wieder was und sie hatte noch immer keine Kohle.
Vielleicht konnte sie ja ausnahmsweise anschreiben lassen? Aber Creeps war nicht der Typ, der anschreiben ließ. Die Blondine wusste, dass er ihr die Drogen sicher auch für etwas anderes überlassen würde, aber das war so gar keine Option! So verzweifelt war sie noch nicht. Vielleicht konnte sie sich auch irgendwo ein bisschen Kohle leihen. Aber bei wem? Sie kannte nur Junkies und die nicht einmal gut und alle waren ständig abgebrannt.
Während ihrer Überlegungen hatte sie gar nicht mit bekommen, dass Jacob auf eine Antwort von ihr wartete. Erst als sie im Augenwinkel eine Bewegung seiner Hand wahrnahm, kam wieder Bewegung in die Blondine. Doch noch ehe sie ihn zurecht weisen konnte, dass er nicht bei ihr landen könnte und er daher seine Hände bei sich behalten durfte, sah sie, dass er ihr etwas Geld über den Tisch zugeschoben hatte. Ihren fragenden Blick quittierte er nur mit einem Nicken und so steckte sie es ein.
Kurz darauf trennten sich die Wege der beiden und Darlene brach sofort zum Dealer ihres Vertrauens auf, um Jacobs Kohle augenblicklich in ihre Lieblingsbetäubungsmittel umzusetzen.

2 Wochen später

Vollkommen high torkelte Darlene wieder einmal durch die Straßen von Manchester. Es war mittlerweile zu einer traurigen Routine geworden. Sie hatte keine Ahnung, wo sie war. Irgendwer hatte sie auf eine Party mitgeschleppt, auf der sie sich vollkommen abgeschossen hatte und von der aus sie nun nach Hause unterwegs war. Ein Taxi kam nicht in Frage. Die wenige Kohle, die sie hatte, gab sie lieber für Stoff aus.
Während sie damit beschäftigt war in ihrer Handtasche nach einem Joint zu suchen, bekam sie gar nicht mit, dass sie den sicheren Fußgängerweg verlassen hatte und auf die Straße getorkelt war. Erst ein beherztes Hupen und das Quietschen von plötzlich zum Stillstand kommenden Reifen, erregte wieder ihre Aufmerksamkeit. Das Taxi hatte gerade noch wenige Zentimeter vor ihr stoppen können. Wie ein Reh im Scheinwerferlicht stand sie da, ehe sie ihre Suche nun seelenruhig auf der Straße stehend fortsetzte, das Gezeter des Taxifahrers vollkommen ignorierend.
Erneut griff dieser beherzt in die Mitte seines Lenkrades, als die hintere Tür des Black Cabs geöffnet wurde. Vor der Blondine baute sich plötzlich wieder ein bekanntes Gesicht vor ihr auf, auch wenn sie das in diesem Moment nicht wirklich wahrnahm.
Jacob zog sie mit sich ins Taxi.
Am nächsten Morgen wurde sie in einem fremden Bett wach. Sie hatte keine Ahnung, wie sie hierhergekommen war. Allein das Zimmer war sicher 1000-mal mehr wert, als die heruntergekommene Ein-Zimmer-Bruchbude, die Darlene mittlerweile ihr Zuhause nannte. Sie war in Jacobs Wohnung.
Er hatte ihr ein paar Sachen zum Anziehen bereit gelegt und nachdem sie sich ein wenig frisch gemacht und am Fenster ihren allmorgendlichen Joint geraucht hatte, traf sie ihn in der Küche beim Frühstück.
Etwas kleinlaut bedankte sie sich bei ihm, dass er sie scheinbar erneut ‚gerettet‘ hatte und heute bekam er auf seine Fragen auch endlich Antworten. Bereitwillig und mehr als ausführlich schilderte die Blondine dem Älteren ihre ganze, traurige Lebensgeschichte, an dessen Ende sie Sturzbäche weinte.
Jacob bot ihr seine Hilfe an. Sie könne bei ihm wohnen, einen Entzug machen, ihr Leben neu sortieren. Vielleicht sogar ihren Abschluss nachmachen und ein ganz neuer Mensch werden. Doch Darlene war misstrauisch. Niemand hatte ihr bisher helfen wollen – niemand außer ihrem Bruder und Mason. Alle anderen hatten sie im Stich gelassen. Und Hilfe gab es auch nie umsonst. Doch Jacob beteuerte, dass sie ihm vertrauen könne und sie ihn ein wenig an seine jüngere Schwester erinnere, die in ihrer Jugend ebenfalls auf die schiefe Bahn geraten war und der er nicht hatte helfen können. Und auch wenn sie sich nicht zu 100% sicher war, ob sie ihm trauen könnte, so nahm Darlene sein Angebot doch an. Es war Zeit für eine Veränderung.
So machte sie einen Entzug, suchte sich einen Job in einem Café als Kellnerin, belegte Abendkurse, um ihren Abschluss nachzuholen, lebte bei Jacob und wurde schließlich irgendwann auf der Straße angesprochen, ob sie nicht Lust hätte für einen Fotografen das Model zu sein. Es schien, als ginge es endlich bergauf in ihrem Leben.
Doch auch weiterhin versuchte sie Mason ausfindig zu machen. Ihn konnte sie nicht so einfach vergessen oder gar hinter sich lassen. Aber es war egal, was sie anstellte. Alles führte in Nichts. Es schien fast, als wäre er vom Erdboden verschluckt. Somit fuhr sie auch regelmäßig zurück in ihr altes Viertel, um sich umzuhören, ob ihn jemand gesehen hätte. Langsam bezweifelte sie, dass sie ihn jemals wiedersehen würde.




Heute

Vor knapp elf Monaten kehrte Darlene Manchester den Rücken. Es war eine Nacht und Nebelaktion. Sie hatte nach ihrem Entzug nicht wirklich clean bleiben können, aber Jacob hatte ihr niemals Druck gemacht wegen der gelegentlichen Joints, die sie immer noch rauchte. Dass sie mittlerweile auch wieder zu Koks griff, davon wusste er nichts. Doch sie hielt es in ihrer Heimatstadt irgendwie nicht mehr aus und es hatte sie sowieso nur noch ein einziger Grund dort gehalten und dieser bewahrheitete sich nicht. Mason kam nicht zurück. Also hatte sie Jacob, der über die letzten Jahre so etwas wie ein Vaterersatz für sie geworden war, 2000 £ gestohlen, hatte ein paar Sachen gepackt und sich in einen Bus gesetzt.
Sie hatte anfänglich kein genaues Ziel, landete aber schließlich in London. Hier wollte sie nun neu anfangen.
Sie arbeitet in einem Café als Kellnerin, modelt gelegentlich und arbeitet zusätzlich als Escort-Girl für reiche Typen, die eine hübsche Begleitung für den Abend suchen.
Bis heute hat sie keinen Mann wirklich nah an sich heran gelassen. Noch immer leidet sie unter der Trennung von Mason und der damit verbundenen Leere, auch wenn sie mittlerweile akzeptiert hat, dass er sie scheinbar aus ihrem Leben gestrichen hat. Und vielleicht gelingt es ihr ja hier, die Vergangenheit endlich los zulassen und irgendwann auch wieder so etwas wie Glück zu finden.



SCHREIBSTIL

▪ [ ] Erste Person | [X] Dritte Person | [ ] Unterschiedlich/Ich passe mich an ▪
Ggf. mit einer Schreibprobe
Sonntag. Ihr erster freier Tag in einer gefühlten Ewigkeit. Keine lästigen Verpflichtungen bedurften heute ihrer Aufmerksamkeit und so hatte sie sich einen Plan für diese so seltene Gelegenheit zurecht gelegt. Sie wollte ausschlafen, bis sie von ganz allein wach wurde und sich nicht mehr nach ihrem lästigen Wecker richten, der jeden noch so erholsamen Schlaf viel zu früh unterbrach. Dann wollte sie ganz entspannt mit einem Kakao, einem Joint und dem Checken ihrer Social-Media Kanäle den Tag beginnen. Ohne Stress, ohne Hektik. Anschließend ein wenig lästige Hausarbeit, die in den letzten Wochen leider ein wenig auf der Strecke geblieben war und somit einfach erledigt werden musste, auch wenn sie das organisierte Chaos schätzte und zelebrierte. Der Rest des Tages stände ihr dann zur freien Verfügung und sie würde einfach nur machen, worauf sie gerade Lust hatte. So der Plan in der Theorie. Die Realität sah dann doch ganz anders aus.
Bereits um sechs Uhr in der Früh war sie aus einem unregelmäßig wiederkehrendem Albtraum hochgeschreckt und hatte danach einfach nicht wieder in den Schlaf zurück gefunden. Jedes Mal, wenn sie ihre Augen wieder geschlossen hatte, hatte sie dieses schwarze, alles verschluckende Nichts vor Augen, begleitet von seiner Stimme, der sie rief. Nein. An Schlaf war wirklich nicht mehr zu denken. Und um dieses lästige Bild loszuwerden, hatte sie angefangen ihr Ein-Zimmer-Appartement einer Grundreinigung zu unterziehen. Dabei war ihr aufgefallen, dass der kleine Vintagenachttisch, den sie damals kurz nach ihrem Einzug günstig auf einem Flohmarkt erstanden hatte, über die Monate in ihrem Gebrauch doch die ein oder andere Macke davon getragen hatte. Die unterste Schublade bekam sie gar nicht mehr auf, auch wenn sie sich nicht mehr wirklich daran erinnern konnte, was sie wohl darin verstaut hatte. Aber auch die hölzernen Intarsien an der Außenseite fingen langsam an sich zu lösen. Da müsste sie wohl abwägen, ob es sich lohnte, das gute Stück reparieren zu lassen – was wohl auch davon abhängen würde, ob sie sich das leisten konnte – oder ob sie es nicht lieber gleich ersetzte. Darum würde sie sich also in den nächsten Tagen auch noch kümmern müssen.
Gegen 10 Uhr morgens hatte sie ihren Großputz, der zwar nicht geplant war, aber seinen Zweck mehr als erfüllt hatte, erfolgreich hinter sich gebracht und saß nun mit einem Kakao und Joint auf ihrem Sofa. Doch die Büchse der Pandora war geöffnet und so schlichen sich immer wieder Bilder und Erinnerungen aus der Vergangenheit in den Vordergrund. Es würde also einer dieser Tage werden. Manchmal fragte sie sich, wie lange sie sich noch damit quälen müsste. Wie lange es noch dauern würde, bis sie ihn vollkommen vergessen hatte. Oder lag es an ihr? Hatte sie noch nicht damit abgeschlossen und beschwor es somit immer wieder selbst herauf? Musste sie ihn einfach loslassen? Einfacher gesagt, als getan. Hätte es einen wirklichen Abschluss zwischen ihnen gegeben, wäre das sicher einfacher. Doch er war von heute auf morgen einfach aus ihrem Leben verschwunden und seit dem unauffindbar. Sie hatte immer wieder versucht, ihn zu finden. Ohne Erfolg. Was ihr wohl sagen müsste, dass auch er sie nicht mehr sehen wollte und er sein Leben ohne sie weiter lebte. Es müsste ihr helfen, ihn zu vergessen. Doch die erste große Liebe konnte man nicht so einfach aus seinem Herzen streichen. Sie zumindest nicht. Dass sie das selbst in vielen Punkten ihres Lebens auch irgendwie zurückhielt, war ihr bewusst. Sie hatte seit Mason keine ernste Beziehung mehr gehabt. Hier und da die ein oder andere lockere Bekanntschaft – quasi Friends with Benefits – aber über mehr war es nie hinausgegangen. Es fiel ihr einfach schwer, sich zu öffnen. Wieder zu vertrauen. Und sie erwischte sich dabei, dass sie unbewusst doch jeden Kerl mit ihm verglich. Es war ungesund und das wusste sie auch und doch schien sie dieses Muster einfach nicht durchbrechen zu können.
Mit dem Handrücken wischte sie sich schließlich die Tränen von den Wangen, ehe sie den Joint im Aschenbecher vor sich auf dem Tisch ausdrückte. Für einen kurzen Moment schloss sie noch einmal die Augen, die Hände in die Sitzfläche ihres Sofas gekrallt. „Komm schon.“ Flüsterte sie leise vor sich hin. Doch der kalte Griff um ihr Herz war stark. Sie schüttelte ihren Kopf und stieß sich kraftvoll hoch. „Scheiß auf dich!“

Nach einer erfrischenden und mehr als nur den Körper reinigenden Dusche, hatte sie sich fertig gemacht und schließlich ihr Appartement verlassen. Sie hatte kein genaues Ziel vor Augen. Für die Blondine war es manchmal einfach spannender mit offenen Augen durch die vollen Straßen der Stadt zu laufen, die Menschen um sich herum zu beobachten und sich vorzustellen, was sie wohl für Leben führten. Hatten sie vielleicht auch eine nicht ganz so bilderbuchhafte Kindheit hinter sich, hatten den Absprung aber trotzdem besser geschafft? Oder waren sie in reiche Familien geboren worden und leiteten nun ihre ganz eigenen Imperien, immer darauf bedacht den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu erklimmen? Bei diesen Vorstellungen kam sie aber selten umhin, sich zu fragen, was aus ihr alles hätte werden können, hätte sie es nur richtig angestellt. Oder hatte es für sie im Grunde gar keinen anderen Weg gegeben, bedachte man, aus was für einer Familie sie kam? Was hätte es für einen Unterschied machen können, wenn Aiden nicht gestorben wäre? Doch all diese Gedankenspiele waren im Grunde auch nur Augenwischerei. Sie hatte ihr Leben, hatte ihren Weg gewählt und musste nun einfach das Beste daraus machen. Und wenn man bedachte, wo sie noch vor fast drei Jahren gestanden hatte, dann hatte sie es doch ganz gut getroffen.
Ihr Weg führte sie schließlich zu Kensington Gardens. Der Park war gut besucht. Jogger, Mütter und Familien mit ihren Kindern, Hundebesitzer. Ein alltägliches Bild eben. Sie kam gerne her und steuerte ohne Umwege auf ihren absoluten Lieblingsplatz zu: Die Peter-Pan-Statue.
Sie suchte sich ein halbwegs schattiges Plätzchen unter einem Baum, kramte ihre mittlerweile mehr als abgegriffene Ausgabe von Peter Pan aus ihrer Handtasche, lehnte sich an den Baum und fing an zu lesen. Sie liebte diese Geschichte und das in jeder Version. Original sowie die auch etwas verklärte Disney-Version. Peter Pan war ihr Held und manchmal wünschte sie sich, er wäre echt und hätte sie als Kind nach Nimmerland entführt. Doch wie man wusste, kam Peter Pan eher nach London und verirrte sich selten nach Manchester.
So vertiefte sie sich vollkommen in das Buch, auch wenn sie die Geschichte schon fast auswendig kannte, ehe ein nicht alltägliches Geräusch sie von ihrer Seite aufblicken ließ. Im ersten Moment konnte sie es nicht richtig zuordnen und dachte daran, dass sie es sich vielleicht auch nur eingebildet hatte und konzentrierte sich wieder auf ihr Buch. Doch nur wenige Minuten später hörte sie dieses leise und doch alarmierende Geräusch wieder. Es kam irgendwo von links aus den Büschen. Sie sah sich um. Außer ihr war niemand nah genug, um es zu hören. So schlug sie ihr Buch zu, legte es bei Seite und versuchte die Quelle des Geräusches zu finden. Immer wieder lauschte sie und versuchte dem Mautzen, wir ihr nun klar wurde, zu folgen. Und dann entdeckte sie ein kleines Kätzchen unter einem Busch, das herzzerreißend nach seiner Mama zu rufen schien. Vorsichtig ging sie in die Hocke. „Hey.“ Sprach sie das kleine Fellknäuel mit leiser Stimme an. „Na wo ist denn deine Mama?“ Sie schaute sich um, doch Mama-Katze schien nicht in der Nähe zu sein und als wollte das Kleine ihr antworten, bekam sie erneut ein durchdringendes Mautzen zur Antwort. „Sie muss doch irgendwo sein.“ Sprach die Blondine nun eher zu sich selbst und setzte sich vorsichtig ins Gras vor den Busch. „Wir warten zusammen. Mama kommt bestimmt gleich.“ Richtete sie ihre Worte wieder an das kleine Kätzchen, dass nun mit langsamen und tapsigen Schritten auf sie zu wankte. So vergingen die Minuten. 10, 15, 20 Minuten und von der Mutter des Kleinen war einfach nichts zu sehen. „Was mach ich denn nun mit dir?“ Fragte sie das kleine Kätzchen an ihrer Seite, das sich mittlerweile auch von ihr streicheln ließ und es miaute zur Antwort. „Nein. Ich lass dich nicht allein.“ Das würde sie nicht übers Herz bringen, auch wenn Darlene nicht wusste, ob die Mutter nicht doch noch auftauchen würde, um nach ihrem Kind zu suchen. Es war aber eben auch möglich, dass das Kleine allein bleiben würde und dann würde es wohl nicht durchkommen und das könnte sie nicht verantworten.
So vergingen weitere 15 Minuten in denen sie auf das Erscheinen der Mutter wartete, ehe sie eine Entscheidung fällte. „Ich bin gleich wieder da. Lauf nicht weg.“ Richtete sie erneut das Wort an das kleine Kätzchen, ehe sie langsam und vorsichtig aufstand, ihre Tasche holte und sich kurz darauf wieder vor das kleine Fellknäuel kniete. „Ich nehm dich jetzt mit und dann finden wir jemanden, der sich um dich kümmert, okay?“ Versuchte sie sich das Einverständnis des Tieres zu holen, ehe sie es vorsichtig hochhob, begleitet von ununterbrochenem Miauen. „Okay... Was jetzt?“ Einen offenen Tierarzt würde sie wohl nicht finden. So balancierte sie das Kätzchen auf ihrem Arm, während sie mit der anderen Hand in ihrer Tasche nach ihrem Smartphone kramte und damit nach dem nächstgelegenen Tierheim suchte.
Kurz darauf befand sie sich auch schon auf dem Weg zu der gefundenen Adresse, die am kürzesten zu erreichen war. Darauf hoffend, dass man ihr und vor allem dem Kätzchen dort helfen konnte. Und nach einem kurzen Fußmarsch, auf dem sie immer wieder beruhigend auf das kleine Fellknäuel auf ihrem Arm einredete, kam sie auch schon bei dem Tierheim an. Umständlich öffnete sie die Tür und betrat den Eingangsbereich, wo gerade eine junge Frau umher lief. „Entschuldigen sie bitte? Können sie mir helfen?“ Sprach sie die junge Frau auch sogleich an.


SEARCHING FOR...

▪ Best friend / protector from the past ▪
'A friend will bail you out of jail but a real friend will be sitting in the cell with you saying; Damn... that was fun!'



BASIC FACTS

▪ xxx | 29 - 36 Jahre | Beruf ist deine Wahl, wenn du überhaupt einen hast? | Unterschicht ▪


FACECLAIM

▪ Taylor Kitsch wäre mein klarer Favorit - bei anderen Vorschlägen behalte ich mir ein Veto-Recht vor! ▪




GEMEINSAME STORYLINE


Mir würden zwei Varianten einfallen, wie du deinen Charakter anlegen könntest. Ich möchte hier auch gar nicht irgendwas in Stein meißeln, daher werden jetzt keine voll ausformulierten Storylines folgen, sondern lediglich Ansätze, die du gern übernehmen und dann natürlich auch mit weiteren Details füllen kannst. Gerne können wir bestimmte Eckpunkte auch gemeinsam ausarbeiten.

Variante 1:
Wir sind ungefähr im selben Alter - plus/minus ein oder zwei Jahre - und gemeinsam im ärmlichsten Teil Manchesters aufgewachsen. Ob du und deine Familie im selben Haus wie wir gewohnt haben oder eben nur in der Nachbarschaft, lasse ich da frei.
Wir können uns also gern schon von Kindesbeinen an kennen oder uns erst später in der Schule angefreundet haben. Du hast auf jeden Fall mit zu der Clique gehört, in der auch Mason und ich waren.
Wie wir anderen, hattest auch du eine ziemlich beschissene Kindheit mit Eltern, die sich wenig bis gar nicht für dich und eventuelle Geschwister - das ist ganz deine Entscheidung - interessiert haben. Ob das nun auf Grund von Alkohol, Drogen, einer Mischung aus beidem, Spielsucht oder auch einem vollkommen anderen Grund war, lasse ich dir und deiner Kreativität mal gänzlich frei gestellt.
Wir Kids haben uns wenig um die Schule geschert und mehr geschwänzt, als das wir anwesend waren. Haben zusammen rum gehangen, waren so etwas wie eine Familie. Doch bei den Vorbildern, die wir zu Hause hatten und dem ganzen Scheiß, mit dem wir uns täglich herum schlagen mussten, verwundert es wohl auch nicht, dass auch wir schon in frühster Jugend zu Alkohol und Drogen gegriffen haben und nicht selten mit der Polizei aneinander gerieten. Taugenichtse, Versager, Problemkinder. So hat man uns genannt. Uns war es egal.
Vielleicht hast du dich damals dann auch bei Mason und seinem Bruder mit eingeklinkt, was die illegalen Aktivitäten angeht? Ist nur eine Idee und kein Muss.
Auf jeden Fall haben du und ich uns sehr gut verstanden. Zwischen uns ist jedoch nie etwas gelaufen, immerhin war ich Masons Mädchen und das wusste in unserem Viertel jeder, auch wenn es nie wirklich ausgesprochen wurde. Ob du persönlich Mason nun leiden konntest oder nicht, überlasse ich ganz dir.
Als Mason dann schließlich von heute auf morgen verschwand, hast du versucht mich aufzufangen und für mich da zu sein, auch wenn ich es dir mit Sicherheit nicht gerade einfach gemacht habe, denn für mich brach eine Welt zusammen. Nach dem Tod meines Bruders nun auch noch den Mann zu verlieren, den ich liebte, war zu viel für mich. Wie es mir damit ergangen ist, kannst du meiner Story sehr ausführlich entnehmen und deswegen spare ich mir an dieser Stelle die Wiederholung des ganzen Dramas.
Nachdem ich dann schließlich bei Jacob einzog, verloren wir uns ein wenig aus den Augen. Erst nach meinem halb erfolgreichen Entzug kehrte ich in unser altes Viertel zurück, um zu sehen, ob Mason wieder aufgetaucht war und bin dir über den Weg gelaufen. So haben wir dann doch weiterhin den Kontakt gehalten, auch wenn ich versuchte mein Leben zu ändern. In regelmäßigen Abständen war ich immer mal wieder zu Hause.
Möglich: Ich könnte mir auch vorstellen, dass wir zwei, nach dem Mason so plötzlich verschwunden ist, auch eine kleine, heiße Affäre hatten. Immerhin war ich einsam, traurig, gebrochen, ständig high und du für mich da. Ernsthafte Gefühle würde ich an diesem Punkt aber ausschließen.
Ob ich dich in meinen Plan eingeweiht habe, Manchester zu verlassen oder nicht, können wir gerne gemeinsam abstimmen. Je nachdem, wie es für deine Story am besten passt. Und damit würde dann auch zusammen hängen, wieso wir uns nun wieder sehen. Laufen wir uns nur zufällig über den Weg, wie es das Leben manchmal eben so ergibt oder bist du ganz geplant in London, um mich eben zu sehen? Beide Varianten halte ich für möglich und bringen auch beide ihre spannenden Aspekte mit sich.

Variante 2:
Du warst der beste Freund meines Bruders und bist somit mindestens fünf Jahre älter als ich.
Hintergrundgeschichte würde ich bei deinem Charakter ähnlich wie bei Variante 1 sehen.
Ob du, wie Aiden, ebenfalls zu der Gang gehört hast oder ob du dagegen warst und ihn immer gewarnt hast, dass ihn das eines Tages umbringen wird - wie es dann ja auch letztlich geschehen ist - überlasse ich voll und ganz dir.
Nach Aidens Tod fühltest du dich - vielleicht auch durch ein Versprechen, dass du ihm gegeben hast? - für mich verantwortlich. Meine 'Beziehung' mit Mason und alles, was damit zusammenhing, wirrst du somit sicher nicht toll gefunden haben. Aber abhalten konntest du mich auch nicht. Dennoch sehe ich da Potential für häufige Streitgespräche und Argumente deinerseits, die sicher immer mit den Worten 'Wenn dein Bruder noch leben würde...' angefangen haben. Solltest du aber ebenfalls in der Gang involviert gewesen sein, hattest du sicher nicht annähernd so viel Zeit auf mich 'aufzupassen', wie du es gern gehabt hättest. Somit konntest du mich dann auch bei meinem stetigen 'Absturz' nach Masons Verschwinden nicht retten.
Als ich zu Jacob zog, verloren wir uns somit aus den Augen.
Wie es ab da an für dich weiter gegangen ist, liegt ganz bei dir. Hast du den Absprung aus der Gang geschafft? Hast du dein Leben umgekrempelt oder hängst noch stärker drin, als je zuvor? Willst auch du nun ein neues Leben anfangen und dazu hat es dich nach London verschlagen? Vorstellen könnte ich mir auch, dass du dich hier in London entweder den 'Rats' oder den 'Docks' anschließt, wenn du auf der illegalen Seite bleiben willst. Dazu würde ich dir dann folgende Gesuche zusätzlich ans Herz legen; RATS & DOCKS
Wie wir uns dann hier in London wieder über den Weg laufen, können wir gemeinsam besprechen und ausarbeiten.




EIGENSCHAFTEN

▪ Im Grunde möchte ich dir für die Persönlichkeit deines Charakters gar nicht zu viel vorschreiben. Es versteht sich denke ich von selbst, dass er dennoch seiner Herkunft und seiner Geschichte passend angelegt sein sollte.
Vielleicht ein kleiner Draufgänger mit hitzigem Gemüt und einem Hang zur Waghalsigkeit? Mit einem ausgeprägtem Beschützerinstinkt? ▪



PROBEPOST?

▪ [ ] Ich wünsche einen neuen Post aus Sicht des Charakters | [ ] Mir reicht ein alter Post | [ ] Ich möchte ein gemeinsames Probeplay | [ ] Ich benötige keinen Probepost | [X] Ich entscheide bei der Bewerbung ▪



WEITERE ANMERKUNGEN

▪ Muss ich jetzt wirklich anmerken, dass ich mir ernsthaftes Interesse und damit auch ein dauerhaftes Play wünsche? Dass ich nicht auf 24/7 online-sein, aber durchaus auf eine regelmäßige Aktivität und Kommunikation wert lege? Nein? Gut, dann hätten wir das ja schon einmal geklärt.

Wie bereits schon einmal erwähnt, ist nichts von dem, was ich bisher an Möglichkeiten vorgegeben habe, in Stein gemeißelt. Gern kannst du deinen geplanten Charakter auch in der Präsentation vorstellen und wir schauen, ob sich unsere Vorstellungen decken und tüfteln dann ggf. noch an Details.

Wichtig ist mir auch, dass du dir auch unabhängig von mir bzw. von Darlene ein Leben hier im Forum aufbaust. Ob das nun aus Freunden oder dem Anschluss einer unserer Gangs besteht, ist da ganz dir überlassen.
Nur mach mich bzw. sie nicht zum Zentrum deines Universums. Wir haben hier sehr viele talentierte Schreiber und wenn man will, findet man immer Anschluss.

Mit ist bewusst, dass dieser Charakter durchaus speziell ist und sicher nicht grundlegend begehrt ist, dennoch habe ich die Hoffnung, dass sich jemand findet, der sich von dieser Idee angesprochen fühlt und ihm Leben einhauchen möchte.
Wenn du andere, geeignete Gesuche findest, darfst du diese natürlich auch mit meinem verbinden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dich hier bald begrüßen darf. London ist einfach eine tolle Stadt.


             
☾⭒ She was devoted to the moon. ⭒ In its darkness she found comfort. ⭒ In its light she found hope. ⭒☽

zuletzt bearbeitet 02.11.2019 13:51 | nach oben springen


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