Willkommen in London, meine Damen und Herren - Eine der bedeutendsten Metropolen dieser Welt! Hier gibt es eine Menge zu Erleben für Jedermann, glauben Sie mir. Haben Sie sich schon den Big Ben angesehen? Haben Sie versucht, die Grenadier Guards vor dem Buckingham Palace zum Lachen zu bringen? Vielleicht gehören Sie auch zu der Art Touristen, die sich in diese Stadt verlieben und nie wieder gehen? Viele kamen in unsere Stadt, sie haben hier geliebt, gelebt, gelacht und gelitten. Hier gab es bereits tausende Geschichten und es wird noch etliche tausend weitere hier geben. Vielleicht gehört Ihre bald auch dazu? Die Steine der Straßen sind getränkt mit Tränen, Blut und Schweiß von all den Menschen, die hier wandelten. Londons Seiten sind nicht nur sonnig, meine Damen und Herren, nein, das sind sie wahrlich nicht. In der hiesigen Zeitung, The Chronicle - die größte unserer Stadt - lesen wir jeden Tag von den Verbrechen, die diverse Banden hier begehen. In den dunkelsten Gassen schleichen sie sich herum, aber nicht nur dort, selbst auf der Sonnenseite lassen sie sich blicken. Haben Sie den feinen Herren mit dem Anzug gesehen? Haben Sie gewusst, das er der Kopf einer der größten Banden hier ist? Sogar die Reichen unter uns tragen keine weiße Weste. Aber es ist schließlich gemeinhin bekannt, dass die wenigsten so unschuldig sind, wie sie sich geben, nicht wahr? Wobei, wenn man so darüber nachdenkt, was ist schon gut und was ist schlecht? Liegt die Beurteilung dessen nicht ganz im Auge des Betrachters? So zumindest versuchen Viele, die sich ihr Brot mit Machenschaften im sogenannten 'Schattengeschäft' verdienen, ihre Taten zu rechtfertigen. Und dennoch oder vielleicht gerade deshalb wollen wir doch immer an Diejenigen appellieren, die auf der Seite des Lichts wandeln und mit Optimismus und Positivität durchs Leben gehen, denn sind es nicht genau diese, die uns das Leben erst lebenswert machen? Nicht nur Menschen, natürlich, auch oder vielmehr vor allem ihre Taten vermögen es, unsere Geschichten mit Farbe zu füllen, mit Melodien, mit Zeilen des Lebens. Aber vorsichtig, meine Damen und Herren, wohin Sie auch gehen, seien Sie aufmerksam, denn jeder Schritt in dieser Stadt schreibt Geschichte. Wie wird sich die Ihrige gestalten?

Wir schreiben das Jahr 2019.
September bis Dezember




Xobor RPG; Szenentrennung

Real Life RPG - London

empfohlen ab 18 / L3S3V3

Seit Oktober 2018

#1

"we're the kings and queens of this town" ♔ cursed youth / "friends" {0/6}

in Unisex 05.10.2019 11:37
von Henry Somerset | 360 Beiträge

BASIC FACTS

▪ Henry Lorne Somerset | 23 Jahre | Student » Englische Literatur | Oberschicht ▪


FACECLAIM

▪ Douglas Booth ▪



STORYLINE

Man nehme all jene klischeehaften Vorurteile, die man über weiße, steinreiche Aristokraten hat, werfe sie in einen Topf mit ureigener Arroganz, angeborener Eitelkeit und einem Hauch – nein, kein Hauch, einer ganzen Handvoll jugendlichen Charmes, rühre um und gebe schließlich noch eine großzügige Prise Verschlagenheit hinzu et voilà, schon hat man Henry Lorne Somerset. Man könnte ihn so ziemlich als Inbegriff der guten Miene zum bösen Spiel bezeichnen. Eine engelsgleiche Fassade, doch nur ein verrotteter Charakter verbirgt sich dahinter. Doch wie kommt es dazu, dass ein auf den ersten Eindruck hin so wohlerzogener, vornehmer junger Herr ein derart gegensätzliches Bild zur Schau stellt, wenn er erst einmal seine wahre Gestalt zum Vorschein kommen lässt? Nun, man könnte jetzt frei erfunden sagen, ihn hätte ein traumatisches Erlebnis derart verändert, dass er die Orientierung verloren und den rechten Weg nicht mehr gefunden hat, doch das wäre eine Lüge. Henry hatte stets ein ausgesprochen gutes Leben, besser als die meisten, besser als womöglich der Großteil der Weltbevölkerung. Ja, er wurde in die oberen 10% hineingeboren, in die Elite der Gesellschaft. Ihm waren seit seines ersten Atemzuges, eigentlich sogar schon davor, sämtliche Vorteile in den Schoss gefallen ohne dass er auch nur einen Finger dafür hätte krümmen müssen. Und diese Tatsache hatte ihm von Beginn an die Möglichkeit gegeben, sich an dieses absolut vorzügliche Leben zu gewöhnen. Ein verwöhnter Schnösel bis zum geht nicht mehr also.

Geboren und aufgewachsen ist Henry im Badminton House - dem Familiensitz des Hauses Beaufort - Gloucestershire, ein riesiges geschichtsträchtiges Gebäude und ein noch größeres Landstück drumherum. Die Dukes of Beaufort residieren seit Ende des 17. Jahrhunderts in besagtem Haus und genießen diesen gehobenen Lebensstil seit jeher sehr. Auch Henry hat sich dieser "Kunst des Genießens", als die er es gerne bezeichnet, verschrieben und lebt diese von Tag zu Tag aus. Als zweitgeborener Sohn fielen ihm zwar nicht die weiteren Adelsprädikate seines Vaters oder vielmehr seines Großvaters als momentaner Titelinhaber zu - genügend von diesen besaß dieser ja schließlich - dennoch war es ihm schon immer eine wohlklingende Melodie in den Ohren, wenn er "Lord Henry" gerufen wurde. Sein älterer Bruder Titus, dem besagte Titel durchaus zustanden, wusste sie seiner Meinung nach leider wenig zu würdigen. Für ein Mitglied der obersten Oberschicht war er erstaunlich bescheiden, gar sparsam und ungeheuer höflich, zu höflich fast schon. Natürlich, Manieren spielten in ihren Kreisen eine überaus wichtige Rolle, gerade weil sie sich dadurch vom 'einfachen Volk' - den sogenannten "Bauern" - abhoben, doch so ungern Henry sich auch Grenzen auferlegen lassen wollte, beim Ausdruck von Höflichkeit gab es durchaus welche, die sein Bruder sich schon einmal zu Gemüte führen könnte. Ganz anders verhielt es sich mit der Schwester der beiden Brüder. Aurelia wurde einige Jahre nach Henry geboren und kam vom Schlag her wohl eher ihm nach. Früh schon hatte sie ihre ganz eigene Art von Hochnäsigkeit entwickelt und diese auch nie wirklich abgelegt. Sie wusste wer sie war und das ließ sie jeden in ihrem Umfeld spüren. Es gab genügend Speichellecker, die sich daran kaum störten, solange sie von dem Privileg, in ihrer Anwesenheit verweilen zu dürfen, profitierten. Es war wohl gerade Aurelias Art, die Henry und sie wesentlich enger miteinander verschweißte als Titus mit einem von ihnen. Henry und Aurelia teilten die gleichen Ansichten: Sie waren besser, sie waren die Auserkorenen, die Besonderen. Und das "Fußvolk" war lediglich zweitrangig. Weshalb sollten sie sonst einen derart luxuriösen und dekadenten Lebensstil erfahren dürfen?

Um nun aber auch dem historischen Aspekt des Ganzen gerecht zu werden, werfen wir einmal einen Blick in die Geschichte der Somerset-Familie. Man fragt sich wohl, weshalb Somerset als Nachname und nicht Beaufort? Nun, genau genommen starb der Name Beaufort während der Rosenkriege mit Edmund Beaufort und seinen Söhnen, die an der Seite der Lancasters kämpften und fielen, aus. Das Haus und die damit verbundenen Titel wurden seither durch die Familie Somerset weitergeführt – einer Nebenlinie der Beauforts -, angefangen von Charles Somerset, dem illegitimen Sohn von Henry Beaufort, 3rd Duke of Somerset. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts erkor die Familie schließlich Badminton House in Gloucestershire zu ihrem Sitz, nachdem das zuvor bewohnte in Wales gelegene Raglan Castle infolge des englischen Bürgerkrieges erhebliche Schäden erlitten hatte. Und wer von der Annahme ausgeht, Badminton House hätte etwas mit dem Sport Badminton zu tun, liegt damit gar nicht so falsch, schließlich ist gerade dieses Haus Namensgeber der populären Sportart. Auch der Jagd sind die Bewohner des inzwischen sogar der allgemeinen Bevölkerung zum Teil offenstehenden Badminton Houses keineswegs abgeneigt, so etablierte sich im Verlauf des 18. Jahrhunderts die Beaufort Hunt, bis heute eine der bekanntesten Jagden ganz Großbritanniens. Und genau in dieses geschichtsträchtige Haus wurde Henry Somerset hineingeboren, nahm die Historien seiner Familie in sich auf wie andere die Bibel und verinnerlichte sie als Teil seines großen Namens. Ja, er bildete sich durchaus etwas darauf ein, dass seine frühen Vorfahren in der Stammlinie der Plantagenets zu einer wahren Herrscherdynastie gehörten und nicht selten merkte man ihm das auch an. Aber genug von historischen Fakten, kehren wir zurück zur Geschichte des jungen Herren namens Henry.

Seine Kindheit verlief, abgesehen davon, dass er schon damals ein wahrer verwöhnter Kotzbrocken war, recht angemessen im Vergleich zu so manch anderer. In seinen früheren Jahren erhielt er Privatunterricht, wurde allerdings schon recht bald auf eine private Elementary School geschickt rein aufgrund der Hoffnung seiner Eltern, man könnte ihm vielleicht dort ein wenig mehr Verständnis für einfachere Leute näherbringen. Wie zu erwarten waren sie dabei in ihrer Hoffnung fehlgeleitet. Henry machte sich zwar gut in der Schule - was das Lernen betraf hatte er selten Schwierigkeiten, vielmehr war es die Lust, die er nicht dafür aufbringen konnte … oder wollte -, doch die Arroganz behielt er sich weiterhin bei. Gut, seine Eltern konnte man auch nicht unbedingt als Persönlichkeiten der puren Bescheidenheit bezeichnen, aber dennoch schienen sie in mancherlei Hinsicht etwas bodenständiger denken zu können.
Als Heranwachsender, inzwischen an einem Privatinternat in Bristol eingeschult, begann er schließlich, erstmals ernsthafte Kontakte zu knüpfen und Gleichaltrige um sich zu sammeln, die auch später noch Teil seines Freundeskreises sein sollten. Zwar machte er sich nie sonderlich viel aus Freundschaften, er empfand nicht die einer Freundschaft typische innige Bindung zu einem der anderen, scharte aber doch gerne Leute um sich. Es waren Speichellecker, Leute, die seinem Willen unterstanden. Leute, die von der Annahme ausgingen, von ihm profitieren zu können, doch vielmehr profitierte er von ihnen. Er hatte schon früh das Talent für Sprache entwickelt. Eine Sprache, die mit Charme und Hinterlist spielte. Er wählte seine Worte stets so, dass sie den gewünschten Effekt erzielten. Die meisten merkten nicht einmal, dass er ihnen, obwohl es klang wie Honig, eigentlich Gift um den Mund schmierte.

Mit elf Jahren kam er schließlich auf ein Internat in die Hauptstadt. London, das ihm bis dato noch recht fern gewesen war, rückte nun in unmittelbare Nähe und machte sein Leben noch um ein Vielfaches aufregender. Die Stadt war lebendig, Tag und Nacht, und man konnte immer etwas zu tun finden. Es war kein Wunder, das er gegen die Regeln rebellierte und oftmals verbotenerweise durch die Straßen flanierte, wenn er eigentlich im Internat oder gar im Unterricht hätte sein sollen. Natürlich litten seine Ergebnisse ein wenig darunter, aber es war nie derart gravierend, dass er es nicht wieder mit Leichtigkeit geradegebogen bekam.
Auf der Schule wurden ihm etwaige Fähigkeiten und Talente beigebracht, die sich als Aristokratensprössling gekonnt gehörten und obgleich er den Großteil davon als Zeitverschwendung erachtete, fand er am Fechtkampf ernsthaftes Gefallen und entwickelte sich zu einem wahren Naturtalent. Für eine Zeit lang konnte der Sport ihn sogar etwas zügeln, da er sich aufgrund des Vergnügens, das er diesem entlocken konnte, ausgiebig darauf konzentrierte, doch letztendlich siegte wieder einmal seine Inkonsequenz. Das Fechten hat er zwar bis heute nicht aufgegeben, doch rückten immer wieder neue Prioritäten in sein Blickfeld, die die alten oft verblassen ließen.
Henry machte schon früh Erfahrungen, was gewisse 'Erwachsenendinge' betraf. Nicht nur dem Sex öffnete er sich überaus bald, auch Alkohol und später sogar der ein oder anderen Droge. Das schöne Bild, welches die Blaublüter dem einfachen Volk immer vormalten, war eigentlich alles andere als schön.

Eine recht signifikante Erscheinung trat schließlich in sein Leben als er gerade 16 Jahre zählte. Colin Folan, bürgerlichen Bluts und ein Ire noch dazu, in seinen Augen auf den ersten Blick das perfekte Opfer für einige Schikanen. Doch als er sich den Jüngeren mit seiner Truppe hatte vornehmen wollen, war er positiv überrascht worden, als sich herausstellte, dass dieser ihnen gar nicht so unähnlich war, zumindest was die Art betraf. Gut, er war ein Bürgerlicher, aber Henry verstand sich mit ihm... irgendwie. Es dauerte danach nicht lange, bis die Truppe auch den Neuen bei sich aufgenommen hatte. Gemeinsam galten sie als junge Männer, denen man besser nicht in die Quere kommen wollte. Sie besaßen nicht nur Macht und Ansehen, sondern auch die nötige Zügellosigkeit und den Mangel an Respekt vor Regeln und Grenzen der Anderen leicht gefährlich werden konnte. Man hielt sich also fern von ihnen oder stimmte zumindest mit ihnen überein, wenn man keine Probleme haben wollte. Diejenigen, die etwas einzuwenden hatten, von denen sprach heute keiner mehr...

Was von Henrys Schuljahren wohl noch zu erwähnen wäre, ist die Affiliation, die er schon recht früh begann zu gewissen Mitgliedern der Cursed Crew zu hegen. Nun, eigentlich war ihm das schon vorbestimmt, denn war es gerade sein Großvater – der Duke of Beaufort-, der Mitglied im Vorstand besagter Crew war und seine Fäden sehr genau zu legen wusste. Er wählte nur jene seines näheren Umfelds aus, die er auch als wirklich dazu geschaffen sah. Sein Sohn - Henrys Vater - beispielsweise hatte nie passende Eigenschaften unter Beweis gestellt, weshalb er ihn auch übergangen und ihn nie in das Wissen um die Crew eingeweiht hatte. Einige seiner Enkel jedoch, vor allem einer von Henrys Cousins, waren von Anfang an wesentlich empfänglicher gewesen. So setzte sich also auch ebenjener Cousin mit Henry in Verbindung, um ihn mit der Crew bekannt zu machen, ihm die Informationen zuzuspielen, die es benötigte, um den Jüngeren zu überzeugen. Doch eigentlich waren kaum Überzeugungskünste nötig, denn der damals Sechszehnjährige war von Anfang an fasziniert von dem, was die Crew darstellte. Die Ausübung von Macht in ihrer reinsten Form, die Elimination von Grenzen, der Spaß daran, zur gesellschaftlichen Elite zu gehören. Für Henry stand sehr schnell fest, dass er, sobald er sein 18. Lebensjahr vollendet hatte, Teil der Crew werden würde. Und natürlich brachte er auch einige seiner Kumpanen dazu, sich ihm in seinem Entschluss anzuschließen. Sie sollten die neue Generation der Crew darstellen und sie würden alles daransetzen, dass man sich an diese Generation erinnerte.

Als sie ihr Vorhaben aber schließlich in die Tat umsetzen konnten, musste Henry feststellen, dass die Crew nicht in allem so war, wie er es sich vorgestellt hatte. Viele der Mitglieder waren alte Aristokraten oder Stinkreiche, die sich nicht die Finger schmutzig machen wollten, doch genau das war es, nach was es Henry verlangte. Er war jung, er war zügellos, er wollte diese Freiheit wirklich spüren, die in seinen Adern pulsierte. Er und seine Kumpanen wurden von einer solchen Zerstörungswut, solch einer Missachtung von moralischen Vorstellungen und materiellen Dingen getrieben, dass sie sich am Liebsten über ganz London hergemacht und ausgetobt hätten. Waren es nicht diese Eigenschaften, die die ersten Crewmitglieder damals zu Entstehungszeiten vorangetrieben hatte? Vor allem, wer sollte ihnen etwas anhaben können? Sie hatten Macht und Geld, sie hatten einflussreiche Familien, wer würde sich schon diesen Voraussetzungen entgegenstellen wollen?
Und so stellten sie ihre eigene kleine Truppe innerhalb der Crew. Sie kümmerten sich nicht unbedingt um besondere Aufgaben dieser, sondern zogen in erster Linie ihr eigenes Ding durch. Sie ließen sich nicht halten, nichts sagen, handelten aus Impulsen heraus und verschrieben sich voll und ganz dem eigenen Vorteil und dem Ruf der Macht. Ja, so wollten sie in Erinnerung bleiben. Als die Generation, die der Crew wieder die ursprünglichen Werte zurückbrachte und sich von dem modernen Alltagstrott nicht einschränken ließ. Dass Henrys Machenschaften von manchen Crewmitgliedern als nicht unbedingt positiv beäugt wurden, merkte er nicht, doch solange sein Großvater nicht ein Machtwort sprach, gab es nichts, worüber er sich Gedanken hätte machen müssen.

Abgesehen von der Crew beschäftigte Henry sich in der Zeit nach seinem Schulabschluss mit willkürlichen Dingen, die ihn meist nur für den Moment interessierten. Er hatte es seiner guten Auffassungsgabe und der Intelligenz, die ihm eigen war, trotz allem zustande gebracht, sehenswerte Ergebnisse zu erbringen und da es sich für einen jungen Mann seines Standes gehörte, schrieb er sich an einer Universität ein. Zunächst begann er gemeinsam mit Colin ein Studium der Philosophie an der London University, mehr aus Jux heraus als aus wirklichem Interesse. Bald schon brach er es jedoch wieder ab, widmete sich einige Zeit einzig und allein sich selbst und dem, was er im Moment am liebsten machen wollte, bevor er sich schließlich mit 21 Jahren dazu entschied, Oxford eine Chance zu geben und dort ein Studium der Literatur zu beginnen. Auch hier sei gesagt, dass er dies keineswegs tat, weil er ein überaus großer oder enthusiastischer Literat war, obgleich dieses Fach durchaus Interesse in ihm wecken konnte. Es war vielmehr dazu da, sich auch in einer der führenden Universitäten der Welt einen Namen zu machen, sich dort umzusehen und mögliche Gleichgesinnte zu finden. Letztendlich konnte man ihm aber keineswegs nachsagen, dass er ein regelmäßiger Besucher seiner Kurse war und seine Professoren sich an seinen Namen nur aufgrund der Bekanntheit seiner Familie erinnern konnten. Die meiste Zeit verbrachte er nach wie vor in London, ging dort seinen Leidenschaften nach, lebte wie eh und je ein überaus zügelloses Leben und genoss sein Teilhaben an den Machenschaften der Cursed Crew.



SCHREIBSTIL

▪ [ ] Erste Person | [ x ] Dritte Person | [ ] Unterschiedlich/Ich passe mich an ▪
Das Feuer im Kamin hatte sich inzwischen zu einer kleinen Glut verflüchtigt, die trotz ihrer geringen Größe noch immer einiges an Wärme abgab. Oft war es tatsächlich eher die Glut als das Feuer selbst, die die wirklich heißen Temperaturen von sich gab, wobei ein Feuer wiederum schöner anzusehen war. In einem Feuer konnte man immer noch Bewegung sehen, das sinnbildliche Leben, eine Glut hingegen war mit Schlaf gleichzusetzen. Sollte man dies nun als Zeichen deuten, dass auch sie schlafen gehen sollten? Oder machte Henry sich lediglich zu viele Gedanken um dieses belanglose Bild, welches sich ihm bot? Wahrscheinlich hatten die wenigen Semester seines Philosophie-Studiums doch noch ihre Spuren hinterlassen…
Der junge Lord legte seinen Kopf nach hinten, lehnte ihn gegen die Armlehne des Sofas, auf welchem er sich ausgebreitet hatte. Noch immer trug er seine Schuhe an den Füßen, doch konnte er sich aus welchem Grund auch immer nicht dazu aufraffen, sie auszuziehen. Wenn man sich derart lange daran versuchte, die Nacht zum Tag zu machen schien es, als würde man in eine ganz eigene Welt hineinrutschen, eine Welt, die nur Denjenigen gehörte, die den Moment des tranceartigen Wachzustands mit einem teilten und da kümmerte es nicht, wie lange dieser Moment andauerte.
Henrys und Colins Moment schien sich nun schon über einige Stunden zu ziehen. Währenddessen hatte Henrys Glas, noch immer halb mit Whiskey gefüllt, kaum Beachtung von ihm gefunden. Nun gut, hin und wieder hatte er doch das Verlangen gehabt, sich die Zunge zu befeuchten, aber nicht wirklich aus dem Wunsch heraus, sich weiterhin vom Alkohol benebeln zu lassen oder seinen Durst zu stillen. Man konnte es viel eher mit einer impulsartigen Bewegung vergleichen, wie man sich ein Haar aus dem Gesicht strich oder sich bei starkem Wind die Augen rieb.

Im Allgemeinen war Henry kein Freund davon, mit seinen Gedanken allein gelassen zu werden, doch so wie er hier mit Colin saß, musste er sich doch eingestehen, dass die Atmosphäre, die sich in dem Kaminzimmer während der vergangenen Stunden gebildet hatte, doch überaus angenehm zu beschreiben war. Er konnte sich nicht entsinnen, wann er zuletzt das Wort mit Colin gewechselt hatte, aber die Stille, die derzeit zwischen ihnen herrschte, war keinesfalls von der unangenehmen gar peinlichen Sorte. Sie war gerade angemessen und Henry spürte erst jetzt wieder, dass er sie letztendlich durchbrechen wollte. Bevor er dies jedoch tun konnte, hatte sein liebster Ire bereits das Wort erhoben.
„Wie spät ist es?“
Henry musterte Colin für einen Moment, bevor er zu der hölzernen Standuhr deutete, die ein Eck des Zimmers für sich beanspruchte. 5.12 Uhr.
„Heute scheinen wir uns wieder einmal selbst übertroffen zu haben, hm?“ Was nicht stimmte. Es hatte bereits zahlreiche Nächte gegeben, in denen sie Beide, teils nur zu zweit, teils aber auch mit den Anderen noch wach gewesen waren, als das Frühstück schon aufgetischt wurde. Die Bediensteten wunderten sich inzwischen schon gar nicht mehr, grüßten lediglich mit der ewig monotonen Freundlichkeit, die ihnen anheim war und gingen ihren Aufgaben nach. Ihm konnte es nur recht sein, wenn sie die Kunst, unbemerkt zu bleiben perfektionierten.

Schließlich erhob er sich in einer einzigen fließenden Bewegung, ein rätselhaftes Lächeln auf den Lippen, bevor er sein Glas auf den Tisch neben dem Sofa abstellte und zu dem mittleren der drei großen Fenster, durch die das morgendliche Licht in das Zimmer fiel, schlenderte.
„Was hältst du davon, wenn wir uns ein wenig an den Melodien der Vögel ergötzen?“ Aus seinem Ton troff der Sarkasmus, doch ohne weiter zu zögern, drückte er die Klinke des hohen Fensters herunter und stieß es auf, sodass die kühle Morgenluft einem brutalen Angriff gleich hereinströmen konnte. Diese Überflutung entlockte dem jungen Lord ein heiteres Lachen, während er in einem Anflug kindlicher Freude seine Arme ausstreckte und die frische Luft in seine Lungen sog.
„Verzeih mir diesen regelrechten Überfall, mein Freund, aber ich sah es an der Zeit, dieser Trägheit etwas Einhalt zu gebieten.“


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"Friends" (notice the quotation marks!)
»nothing can be as fake as this friendship«
♪ listen closely, darling



BASIC FACTS

Zur besseren Übersicht habe ich jedem gesuchten Charakter einen Spitznamen gegeben, unter dem dieser hier beschrieben wird, natürlich sind diese Spitznamen keineswegs festgeschrieben, sondern dienen lediglich als Anhaltspunkt.

Casanova: ▪ Name: freigestellt, sollte adeligen Ursprungs sein | 23 Jahre | Mitglied der Cursed Crew; anderweitige Tätigkeiten freigestellt | Oberschicht ▪

Angel Eyes: ▪ Name: freigestellt, möglicherweise adeligen Ursprungs | 22 Jahre | Mitglied der Cursed Crew; anderweitige Tätigkeiten freigestellt | Oberschicht ▪

Ice Ice Baby: ▪ Name: freigestellt; gleicher Nachname wie "Salty" | 20 Jahre | Mitglied der Cursed Crew; anderweitige Tätigkeiten freigestellt | Oberschicht ▪

Salty: ▪ Name: freigestellt; gleicher Nachname wie "Ice Ice Baby" | 22 Jahre | Mitglied der Cursed Crew; anderweitige Tätigkeiten freigestellt | Oberschicht ▪

Queen B: ▪ Name: freigestellt, sollte adeligen Ursprungs sein | 23 Jahre | Mitglied der Cursed Crew; anderweitige Tätigkeiten freigestellt | Oberschicht ▪

Femme Fatale: ▪ Name: freigestellt, möglicherweise amerikanisch | 21 Jahre | Mitglied der Cursed Crew; anderweitige Tätigkeiten freigestellt | Oberschicht ▪



FACECLAIM

Die folgenden Avatare sind lediglich Vorschläge, die ich mir passend zu meinen Vorstellungen der einzelnen Charaktere zusammengesucht habe. Natürlich würde ich mich sehr freuen, sollten welche dieser Vorschläge angenommen werden, aber natürlich lasse ich auch gerne mit mir reden bezüglich eigener Vorschläge. Ein kleines Veto möchte ich mir aber dennoch beibehalten.
Casanova ▪ Francisco Lachowski oder Alex Fitzalan ▪


Angel Eyes ▪ Tom Glynn-Carney oder Daniel Sharman ▪


Ice Ice Baby ▪ Lucky Blue Smith oder Maxence Danet-Fauvel ▪


Salty ▪ Pyper America Smith oder Willa Holland ▪


Queen B ▪ Ester Expósito oder Christian Serratos ▪


Femme Fatale ▪ Bella Hadid oder Nicola Peltz ▪





GEMEINSAME STORYLINE


Die neue Generation der Cursed Crew - reich, verwöhnt und auf Konfrontation aus. Das sind sie, die "jungen Wilden". Sie alle teilen einen Gedanken - sie sind etwas Besseres. Als Teil der Oberschicht, der gesellschaftlichen Elite sehen sie sich als erhaben, als Götter auf Erden. Sie sind der Meinung die Welt läge ihnen zu Füßen, würde vor ihnen knien wie ein ungezogener Untertan, der um Vergebung bittet. Niemand bringt den Mut auf, ihnen klar zu machen, dass ihr Verhalten falsch ist. Für sie zumindest fühlt es sich richtig an. Sie können alles tun und lassen was sie wollen, schließlich gibt es Niemanden, der sie aufhalten würde, oder nicht?
Die "jungen Wilden" sind Teil der Cursed Crew, ihr Beitritt liegt noch nicht allzu lange zurück. Durch Henry oder vielmehr dessen Cousin sind sie mit der Crew in Verbindung geraten und gemeinsam fassten sie den Entschluss, nach ihrem Abschluss ebenjener Crew beizutreten. Natürlich, manche von ihnen waren Nachzügler, schließlich hatten nicht alle im gleichen Jahr ihren Abschluss, doch inzwischen hat sich jeder von ihnen unter den Crewmitgliedern eingefunden und obgleich ihre Vorfreude anfangs groß war, müssen sie sich inzwischen eingestehen, dass es einige Aspekte an der Crew gibt, mit denen sie unzufrieden sind. Wo ist die Tradition hin? In ihren Ursprungsjahren sind die 'Cursed', die Verdammten, noch mit Degen und Schwertern bewaffnet auf alles losgegangen, was sich bewegte, ganz einfach weil sie es konnten und weil sie Gefallen an der Macht fanden, die dies ihnen brachte. Manche vielleicht auch aus reinem Blutdurst. Sie machten ihrer Abneigung gegenüber den 'Minderbemittelten' Luft. Diese Zeiten waren glorreich, warum also bestand die Crew inzwischen nur noch aus stinkreichen Männern, die auf ihren faulen Ärschen hockten und lediglich missbilligende Blicke auf ihre 'Untertanen' warfen? Die "jungen Wilden" sind also hier, um die Crew wieder zu ihrem Ursprung zurückzuführen. Ob das den alten Herren gefällt ist dabei einerlei. Sie leben ihre Leidenschaft aus, ihre Freude am Chaos, ihre Macht.
Kennengelernt haben sie sich alle in der Schule inmitten der englischen Hauptstadt - London. Und obgleich man ihre Freundschaft kaum als solche bezeichnen kann - schließlich würden sie sich bei jeder guten Gelegenheit, die sich ihnen bietet, in den Rücken fallen - haben sie sich als Gruppe, als Einheit zusammengefunden und schon zu Schulzeiten die Stadt unsicher gemacht. Kaum einer von ihnen schenkt wirklicher freundschaftlicher Bindung sonderlich viel Wertung, doch oberflächlich sieht es zumindest so aus, als wären sie Eins. Immerhin teilen sie ihre Ansichten auf die Welt. Sie sind die Elite, sie sind perfekt, sie sind unantastbar. Doch nicht alles scheint so wie es ist, schließlich können nicht alle von ihnen gleich sein. Meist hieß es immer, was Henry meinte war das Richtige, doch jeder besitzt schließlich seinen eigenen Kopf und ob letztlich nicht doch eine Bombe hochgehen wird, wenn irgendjemand seinen Kopf durchsetzen möchte, bleibt ungewiss. Oder vielleicht wird auch den alteingesessenen Mitgliedern der Crew der ganze jugendliche Übermut zu viel und sie schieben ihrem Schabernack endgültig den Riegel vor? Die Zukunft konnte noch niemand voraussagen, doch den Ansichten Henrys nach glaubt er ganz einfach nicht an Konsequenzen, was gibt es also zu verlieren?



EIGENSCHAFTEN

Die folgenden Beschreibungen sind grobe Richtlinien der Vorstellungen, die ich von den einzelnen Charakteren habe. Natürlich ist nichts davon in Stein gemeißelt und ich begrüße jederzeit Eigeninitiative, doch sollten die einzelnen Charaktere zumindest der beschriebenen Richtung verfolgen.

♕ CASANOVA » "legend says he's had more people in his bed than Hugh Hefner and he's only in his twenties!"
'Casa' ist der Aufreißer schlechthin. Er weiß, wie er die Person seiner Begierde bekommen kann und er weiß, dass er sie bekommt. Mit seinen 23 Jahren ist er der Älteste der Truppe, ebenso hochgeboren wie Henry und diesem in vielerlei Hinsicht ähnlich. Ursprünglich hätte man die Beiden eigentlich als beste Freunde beschreiben können, schließlich kannten sie sich seit frühester Kindheit, wuchsen in den gleichen Kreisen auf und teilten ihre Jugend miteinander, doch nachdem Colin Teil der Truppe wurde und 'Casa' schließlich ein Jahr vor den anderen seinen Abschluss machte, schien es so, als würde der Ire den Platz von Henrys bestem Freund (wenn man es denn überhaupt so nennen konnte) oder vielmehr seiner "rechten Hand" ersetzen. Seitdem existiert eine gewisse Rivalität zwischen 'Casa' und Colin, die Potential für eine Eskalation hat. Neben dieser Rivalität scheint 'Casa' allerdings noch ganz andere Probleme zu haben, da er stets die offensichtliche Anziehung zwischen ihm und 'Queen B' zu verleugnen scheint. Was genau dahinter steckt, wissen wohl nur die Beiden...

♕ ANGEL EYES » "don't let those big blue eyes fool you ... he's not actually an angel"
Wenn Jemand eine gespaltene Zunge hat, dann ist er das - 'Angel'. Er versteht sich wie kein Zweiter darauf, zuckersüße Worte über seine Lippen fließen zu lassen, während er gleichzeitig Gift spuckt. Und 'Angel' ist sich seiner Wirkung, seiner gesamten Ausstrahlung durchaus bewusst. Oft neigt der 22-Jährige zu besserwisserischem Verhalten, wobei er sich das tatsächlich leisten kann, denn sein Wissen ist beachtlich. Die Leute fragen sich immer wieder, woher er das eigentlich hat. Vielleicht liegt es daran, dass auch er aus adeligem Hause stammt und deshalb eine ausgesprochen gute Bildung genießen durfte? Zumindest so seine Worte. Er achtet stets auf seine Ausstrahlung, die Wirkung, die er auf andere hat. Seine Züge sind gezielt gesetzt und hinter jeder Handlung liegen präzise durchdachte Strategien. Seinem Charme kann selten Jemand widerstehen und so manche Mutter würde ihn sich wohl als Schwiegersohn wünschen, unwissend ob der Tatsache, dass er eigentlich eine Schlange ist.

♕ ICE ICE BABY » "if looks could kill ... do I have to say more?"
Von allen ist 'Ice' wohl der zurückhaltendste oder vielmehr ruhigste, doch das liegt keineswegs daran, dass er schüchtern ist. Ganz im Gegenteil, er verfügt - ebenso wie seine ältere Schwester 'Salty' - über ein gesundes Selbstbewusstsein, nur sieht er zumeist nicht unbedingt die Notwendigkeit, wie gewisse andere Personen seine Gedanken stets verlauten zu lassen. Der 20-Jährige - von allen noch dazu der Jüngste wohlgemerkt - bleibt des Öfteren für sich und lässt sich meist von seiner Schwester mitziehen. Auf Viele wirkt er kühl, obgleich das auf einige eine gewisse Anziehungskraft zu haben scheint. Anders als 'Angel' oder 'Casa' sind 'Ice' und seine Schwester nicht aus adeligem Hause, dafür sind sie die Sprösslinge eines steinreichen Hotelmoguls, der seine Hotelkette auf der ganzen Welt etabliert hat. Teil der Oberschicht sind sie mit dem gigantischen Reichtum, den ihnen diese Hotels einbringt, also definitiv.

♔ SALTY » "she may look like sweetpea but she's actually salty AF"
Bei 'Salty' ist der Name Programm und wenn euch der Name nichts sagt, dann schlagt es bei Urban Dictionary nach! Sie kann sehr leicht in Rage geraten und lässt das auch dementsprechend heraus. Nichts da von dem süßen kleinen Ebenbild eines Engels, den man zuerst bei ihr erwartet, in Wirklichkeit scheint sich in ihr nämlich eine Furie zu befinden. Die 22-Jährige ist definitiv die Temperamentvollste der ganzen Truppe - nun gut, mit Colin kann sie sich ganz gut messen - und ist sich auch nicht zu schade, mal ordentlich auf den Tisch zu hauen, wenn es sein muss. Obwohl sie bei Weitem nicht die Älteste ist, sieht man aus ihr doch sehr oft die große Schwester herausblitzen, denn obgleich sie meist keinen unbedingt netten Ton für ihre sogenannten Freunde parat hat, wird sie doch fuchsteufelswild, sobald jemand anderes ein schlechtes Wort über sie verliert. 'Salty' besitzt keinen Kopf-zu-Mund-Filter, weshalb gerade ihr kleiner Bruder 'Ice' sie oftmals etwas zurückzuhalten versucht - meist vergeblich.

♔ QUEEN B » "if there's someone born to be queen she has to be it!"
Blaublütiger als 'Queen B' geht's wohl kaum mehr. Einer altehrwürdigen Adelsfamilie entstammend hat die inzwischen 23-Jährige nie ein anderes Leben kennengelernt als das des Reichtums und der Macht. Sie weiß, zu was sie fähig ist und nutzt diese Fähigkeiten auch überaus gerne aus. Man könnte sie als Strippenzieherin in vielerlei Hinsicht bezeichnen. Sie versteht sich darauf, Informationen über andere gegen sie zu verwenden und macht gerne von ihrer insgeheimen Devise "spill the tea" Gebrauch. Wenn es eines gibt, das man über 'Queen B' wissen sollte, dann ist das, dass sie immer bekommt, was sie verlangt und wehe dem, der es ihr nicht gibt! Gemeinsam mit 'Casa' machte sie ein Jahr vor den Anderen ihren Schulabschluss und man munkelt, dass sich zwischen den Beiden etwas entwickelt hat, doch zugeben würde das keiner der Beiden. Ob es mehr ist als nur eine flüchtige Bettgeschichte bleibt ungewiss...

♔ FEMME FATALE » "she breaks hearts like she breaks eye-contact - without hesitation."
'Femme' scheint mit ihren 21 Jahren eigentlich noch zu jung, um als wirkliche "Femme Fatale" bezeichnet zu werden, doch wenn man sie erst einmal trifft, wird klar, weshalb ihr dieser Titel ohne Zweifel zusteht. Schon immer schien sie ein Händchen dafür zu haben, Herzen zu brechen. Ernsthafte romantische Gefühle sind das Letzte was sie will. Sie verlangt es lediglich nach dem Spiel, nach der Leidenschaft und dem Feuer und um das zu erhalten, nimmt sie sich gerne mal den ein oder anderen Spielgefährten (oder auch eine SpielgefährtIN?). 'Femme' kommt ursprünglich aus den Staaten - New York um genau zu sein -, befindet sich inzwischen aber bereits seit einigen Jahren in England, nachdem ihre Eltern, die aufgrund ihrer Arbeit als renommierte Modedesigner kaum Zeit für sie aufbringen konnten, sie dort auf ein Internat steckten. In ihr steckt Klasse, in ihr steckt Temperament, aber vor allem steckt in ihr eine wahre Verführungskünstlerin.


Anmerkung: Obgleich einige der hier aufgeführten Persönlichkeiten aus adeligen Kreisen stammen, bitte ich, es zu vermeiden, Royals zu erstellen. Es ist natürlich möglich (wie man unschwer an Henrys Geschichte erkennen kann) sich von tatsächlichen Adelsfamilien Anstöße zu nehmen, doch von der Königsfamilie sollte abgesehen werden.



PROBEPOST?

▪ [ x ] Ich wünsche einen neuen Post aus Sicht des Charakters | [ ] Mir reicht ein alter Post | [ ] Ich möchte ein gemeinsames Probeplay | [ ] Ich benötige keinen Probepost | [ x ] Ich entscheide bei der Bewerbung ▪

Was etwaige Wünsche und Vorgaben zum Probepost betrifft, möchte ich euch da natürlich nicht allzu viel vorschreiben, wichtig ist mir nur, dass der Charakter, wie ihr ihn schreiben wollt, gut zur Geltung kommt, seine Facetten, seine Hintergründe, sein Verhalten. Es kann eine ganz und gar alltägliche Situation sein oder auch etwas vollkommen Einzigartiges, in dieser Hinsicht sind euch sämtliche Freiheiten gegeben.




WEITERE ANMERKUNGEN

Ich habe hier zahlreiche Details, Ideen und Vorschläge zusammengetragen, die keineswegs in Stein gemeißelt sind. Natürlich würde ich mich freuen, wenn meine Ideen in etwa so angenommen werden, wie sie angegeben sind, doch bin ich auch stets offen für völlig andere Blickwinkel und neue Perspektiven, solange es natürlich in das Konzept und zu den Vorstellungen passt.
Hinsichtlich der PB handhabe ich das Ganze gerne äußerst unkompliziert. Ich bin selbst ein recht gemütlicher Poster und erhoffe mir deshalb auch Verständnis dafür. Ebenso bringe ich natürlich Verständnis entgegen, wenn es bei euch mal länger dauert. Für mich gilt die Devise: "Das Schreiben ist ein Hobby und sollte Spaß machen", Druck oder Stress wird es also nicht geben.
Ansonsten wäre mir noch wichtig, dass ihr euch wirklich eigene Gedanken zu dem Charakter macht und dies auch ersichtlich wird. Einer Bewerbung, die gerade mal die vorgegebene Wortzahl erreicht hat, sehe ich recht skeptisch entgegen. Natürlich müsst ihr keinesfalls einen halben Roman fabrizieren, aber man sollte sehen können, dass ihr dem jeweiligen Charakter auch abgesehen von den Vorgaben Tiefe gegeben habt, schließlich soll er ja zu eurem Charakter werden und dieser schreibt sich doch gleich viel schöner, wenn er Komplexität und Authentizität in sich trägt, nicht wahr?
Zuletzt bleibt nur noch zu sagen, dass ich mich schon wahnsinnig auf euch freue und schon unglaublich gespannt sind, wie sich diese fabelhafte Geschichte dann mit dem ganzen Trupp entwickeln wird! Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch vielleicht noch in den Fragen begrüßen dürfte, wo wir jederzeit noch etwaige Unklarheiten oder auch Ideen klären können. Grundsätzlich bin ich ein großer Plotting-Enthusiast, also dürft ihr euch jetzt schon mal auf einiges an spannender Planung gefasst machen, wenn ihr erstmal angekommen seid.

Kleiner Hinweis zum Schluss: Dieses Gesuch ist eng verstrickt mit dem Forengesuch der Cursed Crew. Ich bitte euch also, auch dieses aufmerksam zu lesen, da nur so ein richtiges Verständnis, um was es hier eigentlich geht, vorhanden sein kann.




zuletzt bearbeitet 08.12.2019 22:49 | nach oben springen


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